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Mitteilungen des Jüdischen Lehrervereins für Bayern · 1936-04-15 · 4 (15.4.1936) · p. Seite 12

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Journal
Mitteilungen des Jüdischen Lehrervereins für Bayern
Volume
1936
Issue
4 (15.4.1936)
Date
1936-04-15
Page
Seite 12 (sequence 3)
Language
German
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12. Mitteilungen des Jüdischen Lehreryereins für , Bayern Nr. 4 Sichern Sie die Lgnasc&allieim Florenz Zukunft Ihrer Kinder 1. Schulbildung bis. zum Abiturium 2. Für Knaben.und Mädchen von 6—18 Jahren 3. Unter Leitung bewährter Pädagogen 4. Studienberechtigung in fast allen Ländern, Sprachenpfiege 5. Werkunterricht, Landarbeit, Haushaltkunde Höhere Schule und Internat Auskünfte und Prospekte durch die Leitung: Oberreglernngsrat Dr. Florenz, Villa Pazzi, Plan dei Guillari durch Ausbildung im: 6. Vorbereitung für Palästina 7. Arztliche Überwachung, individuelle Förderung. 8. Schönste Umgebung, gutes Klima, Sport 9. Erstklassige Verpflegung 10. Zeitgemäße Preise, keine Transferschwierigkeiten. Werner Peiser, Dr. M. Goldstein Neuaufnahmen 1. April 1936. sionisten verbringen. An den „Lernkonferenzen'.' nahm er stets regen Anteil und suchte auch sonst sich im Gemeindeleben nützlich zu erweisen. Daher die innige Teilnahme aller. Mannheimer- Dettelbach sprach als Jugendfreund, der in gleichen!; Schritt und Tritt heben dem Heimgegangenen alle Stationen des Lebenslaufes und Lehrberufes absolvierte, warme Worte der Erinnerung. Simon Blumehthäl-Würzbürg brachte harriensjd.es. jüd,\ Lehrervereins in Bayern den Schmerz der Kollegen zum Ausdruck und rundete das Bild des lieben Menschen, guten Lehrers und treuen Vereinsmitgliedes zu einem geschlossenen Ganzen. Lehrer Heß-: Miltenberg gab in bewegten Worten dem Schrfterzeder'.Familie, und des nahen und weiteren Verwandtenkreises Ausdruck. Dann rollten die Schollen stumpf hernieder; „Süß ist'der Schlaf des Arbeiters." n33Un Lehrerbildung Schon im Jahre 1848 wurde das Ziel der hochschulmäßigen Bildung aller Erzieher gesteckt. Späterhin wurde die Forderung nach gemeinsamer Ausbildung der Lehrer ä 11 e r S c h u 1 - arten aufgestellt. Anstelle der Lehrerbildungsanstalten traten in den letzten Jahren Pädagogische Akademien, um die zukünftigen Lehrer in hochschulmäßiger Weise für ihren künftigen Belüf vorzubereiten. Der Forderung nach Einheitlichkeit der Lehrerbildung trägt ein Erlaß des Reichserziehungsministers Rechnung. Vom Herbstsemester 1936 werden alle Erzieher ihr Studium gemeinsam an den Hochschulen für Lehrerbildung beginnen. In den beiden ersten Semestern wird vornehmlich auf pädagogischem und psychologischem Gebiet gearbeitet. Am Ende dieses Studienjahres findet auf Grund eines Eignungsgutachtens die Scheidung statt. Die Philologen studieren dann 8 Semester auf der Universität, die Volksschullehrer verbleiben zum weiteren Studium bis zur ersten Prüfung für das Lehramt an Volksschulen an der Hochschule für Lehrerbildung. Diese zunächst nur für die preußische Lehrerbildung eingeleitete Reform wird zweifelsohne grundsätzlich auch in den übrigen Teilen des Reiches durchgeführt werden. Tätigkeitsbericht der Bezirkskonferenz Burgpreppach im Jahre 1935 Während im Jahre 1934 unsere Bezirkskonferenzen, trotz weiter Wegentfernungen der einzelnen Kollegen, ziemlich häufig stattfinden konnten, brachte uns das Jahr 1935 eine große Enttäuschung. Am 27. Februar 1935 konnten wir die Mitglieder nur zu einer einzigen Konferenz nach Königshofen i. Grabf. vereinigen. Das Programm dieses Tages setzte sich zusammen: 1. Bezirksrabbiner S. Münk, Burgpreppach: Lernvortrag über die Noachidengesetze (Sanhedrin); 2. Nußbaum, Burgpreppach: „Mischneh Thora" (Rambam). 3. Heller-Adler, Königshofen i. Grabf.: „Behandlung der aktuellen Vereinsangelegenheiten." Anschließend fand in der Synagoge eine „Maimonides-Feier" statt. Die Festrede hatte Herr Bezirksrabbiner S. Münk übernommen. Er verstand es, in fesselnder Weise die Persönlichkeit dieser Geistesgestalt zu zeichnen. So Wurde uns diese Feier ein Erlebnis. . H. Heller-Adler, Obmann. Buchbesprechung Im „Fiba"-Verlag, Wien-Leipzig, ist soeben ein Heftchen .„Rechishinweise für die Erwerbstätigkeit in Palästina" von - Walter K-lein5 Jerusalem, erschienen. Es stellt in kurzer, prägvnahtef^i^rn«.die-Vorschriften des. palästinensischen Rechtes in bezug auf Einreise- und Aufenthaltsbestimmungeh, auf Berufsausübung, Grundstückserwerb, Steilem, Rechtshilfe, Wechselrecht, arbe'itsrechtliche Bestimmungen etc. zusammen und gehört daher in die Hand jedes Palästina-Interessenten. Unseren Kollegen, die oft auch in Palästinafragen ein Auskunftsbüro ersetzen sollen, gibt das Büchlein das noch den großen Vorteil besitzt, nur RM. —.40 zu kosten, wertvolle Aufklärung. Für den Inhalt der „Mitteilungen" verantwortlich: Max Adler, München ÖÖesu C^*^ci^a.^cÄ-Ä.etzJbdLQjt. "tZn^c^c^t. j^iZn^ik^y^^L.^ Tägliche Ersparnisse durch täglichen Einkauf von Lebensmitteln — Textilien — Haushaltartikel bei KLEINPREISE Nymphenburgerstr. 128 * Tel. ££471 » Lieferung frei Haus 4\»M(HIHE für Damen: Schweinsnarben-Leder, Schlüpfer in neuen Formen 3.95, 4.50 u. 4.95 RM. für Herren: Echt Sehwelosleder«Schläpfer, naturfarb. u.grau 6.50 SM. lACPF I AUD am Sattlerbergl ■»W^fcr LVNI\ Fürstenfetderstr.17 Tel. 11338 Vertrauen Sie Ihre Wäsche der jüdischen Wäscherei Engelhard Baaderstr. 25, Tel. 21072 Gewissenhafte und sorgfältige Einzelbehdlg. Samstag geschloss. IEQGH3IJQHHE2I MBOHDOBEHW Bad Reichenhall/Bayern „Kurh. Romana" beste Lage. mod. Komfort. Ideale Erholung. Massige Preise. Jüd. Bes. Frau J. Dresdner, Arztwitwe. H&rrCL ROSENSTR-5 *Wesfarden} Herrn' HäteS" i Oberem sockenl tz&a Vss^ji-

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