Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 1 (1.1.1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 1 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 7 Seit 1845 S äffltj S 61(16 llFld WoIIG gesclrmackvoll, haltbar und preiswert bei HAIMANN am Scnülerdenkmal einen lebendigen Querschnitt durch jüdisches Schrifttum und damit einen Einblick in die jüdische Erziehungsarbeit unserer Jugendbewegung geben wird. Dieser von der gesamten bündischen jüdischen Jugend getragene Abend wendet sich an die Eltern der organisierten wie auch der noch unorganisierten Jugend und vor allem an die noch außerhalb der Bünde stehenden Jugend. Wir machen schon heute die Gemeindemitglieder auf die in der nächsten Gemeindezeitung erscheinende ausführliche Mitteilung über diese Feier aufmerksam. Ernst Bauer (Berlin) vor der Münchener Jugend über die Lage der Bünde •Auf Einladung des Ortsrings der jüdischen Jugendverbände Münchens sprach im großen Sitzungssaal der Gemeinde Ernst Bauer (Berlin), der Führer des Bundes jüdischer Jugend „Werkleute" über „Die Jugendbewegung im deutschen Judentum (Zur Lage unserer Bünde)". Hans Lamm, der Ernst Bauer iund die Vertreter von Rabbinat und Vorstand der Gemeinde, im Auftrag des verhinderten Ortsringvorsitzenden Dr. Marschütz begrüßte, rief die Bünde aaif, an die Verwirklichung der auf dar jüngsten Moezah des Heohaktz von Ernst Bauer aufgestellten Forderung, die i-nnerbündisebe Aussprache wieder aufleben zu lassen, zu gehen. Die wichtigen Grundgedanken von Ernst Bauers 'umfassendem Referat bringen wir in der nächsten Nummer de:r Gemeinde-Zeitung. Chanukkah-Feiern Aus den ausführlichen Berichten entnehmen wir, daß das Kinderfest der Z. 0. G. besondere Fremde bei Jung und Alt ausgelöst hat und auch künstlerisch dank der Mitwirkung von Frau Lotte Schönberg-Ernst (Saal-Ausstattong), Ni- Coletta Roseinthal (Ansagerin und feinfühlige Erzählerin der Chanukkah-Geschichte), des Knaibenchors der Synagoge Reichenbachstriaße (Stabführung der Herren Lehrer Julius Kissinger und Arnim Klein), ferner von Dr. N a c h u m Gidai (Palästina-Film), Elisabeth Gutmann (Block- Flöte) und Dr. Katzenstein (Zauberkünstler) ausgezeichnet gelungen war. Aus W o 1 f r a t s h a u s e n wird uns berichtet: Der Kreis der Geladenen war 'kleiner als in früheren Jahren, aber es war die gleiche Liebe und Sorgfalt darauf verwendet, den Gästen der Wolfrats'hau'sener Frauenschule auch dieses Jahr einige frohe Ghamukkah-Stunden in der Schule des Jüd. Frauenbundes zu bereiten. Die kleine Gebäckausstellung zeugte von den Leistungen der Schülerinnen, ebenso wie die freundlich gedeckten und beleuchteten Tische. Gesangliche und den klarnatorisohe Darbietungen der Schülerinnen, die Ansprache und das feierliche Entzünden der GhanukkahlichteT von Herrn Rabbiner Dr. Baerwald lösten eine frohe Feierstimmung aus. Den Dank dafür und für die gastliche Bewirtung entbot im Namen aller Gäste Herr Oberstlandesgerichtsrat Dr Neumeyer. IRIfI Reidhsbund jüd. Frontsoldaten Ortsgruppe München Kameradschaftlicher Abend am Montag, den 13. Januar 1936, in der Gaststätte Schwarz (Schlossarstr. 2). Zionistische Ortsgruppe München Geschäftsstelle: Schlosserstraße 2/1, Tel.: 53 0 52 Sprechzeit: Montag mit Freitag 10—11 und 16—17 Uhr Vortrag von S. Tschertok am 11. Januar „Zwei Jahrzehnte Galuth" Am Samstag, den 11. Januar 1936, spricht im Rhea- Glus-Saal S. Tschertok, Berlin der Leiter der Berliner Zionistischen Vereinigung über „Zwei Jahrzehnte Galuth — die Lehren einer nahen Vergangenheit". Der Redner, der mit einem Vortrag bei der Eröffnung der Zionistischen Ortsgruppe München starken Beifall fand, ist in besonderem Maße berufen, diesen Versuch einer neuartigen Betrachtung der wesentlichen Ereignisse im jüdischen Leben seit Ausbruch des Weltkrieges zu unternehmen. Denn durch seine bisherige Arbeit ist Am Samstag, den 11. Januar 1936 20 Uhr 15 spricht im Rhea GlussSaal German iasf raffe 20 (Haltestelle Bandstraße der Linien 3, 6, 26) S. TSCHERTOK Berlin über Zwei Jahrzehnte Galuth Die Lehren einer nahen Vergangenheit BERNHARD RENKAZISCHOK spricht Gedichte von Karl Wolfskehl und Ludwig Strauß Eintritt RM. -.60 und -.90. Vorverkauf: ZOG, Scnlosserstralje 2 und Ewer-Buchhandlung. Ermäßigte Karten für Mitglieder nur ZOO. Kategoriekarten für Jugendliche nur Abendkasse. Zionistische Orfsgruppe München