Mannheim
Compact Memory

Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1935-11-15 · 22 (15.11.1935) · p. Seite 494

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
11 (1935)
Issue
22 (15.11.1935)
Date
1935-11-15
Page
Seite 494 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2727810-2728025-2728047--10347-2743682
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

494 liayurisclie Israeli tische Geineinde/.eilunj; Nr, 22 MOB EL-BALLIN jetzt Theatlnerstraße 7, Eingang Maffeistr. Billige Preise bei gediegener Qualität Adolph SchlesinQ&r n Qeg, im Das Spezialhaus für Trikotagen lRfir fuhren die Markenfabrikate: Bleyle Strickwaren Prof.Dr.Jager J Unterwäsche Schachenmayr Wolle F.T.O. Strümpfe SiC finden aber auch in den unteren Preislagen Qualitätswsren. Großhandel in Strumpf-, Wirk- und Strick-Waren SCHUHHAUS M. FLEISCHMANN MÖNCHEN, THEATINERSTRASSE 17 Spezialität: BALLY-5CHUHE Tägliche Ersparnisse durch täglichen Einkauf von Lebensmitteln — Textilien — Haushaltartikel bei KLEINPREISE Nymphenburgerstr. 12S * Tel. 62471 * Lieferung frei Haus ' Vr? .?•* , . ..<;sr .« DAS PREISWÜRDIGE MÜNCHNER TUCHHAUS SONNENSTRASSE 8 IM PHÖBUSPALAST Für HAND- UND VIBRATIONSMASSAGE rufen Sie ALFRED LEW Telefon 50469 ärztl. gepr. Masseur Mittag- und Abend tisch SCHÜTZEN STRASSE 6/H Eingang Luitpoldstraße im Hause Hut-Löwenthal Behagliche, angenehme Räume •Allererste gepflegte Küche Telefon 52944 Ida und Josef* Marx es bei den Männern Schwarzschild, bei den Frauen K estler und bei der Jugend Hanna Regensteiner, in den Endlauf , zu kommen. In der großen Pendelstaffel für Frauen glückte der Münchener Mannschaft ein großer Erfolg gegen die sieggewohnten Berlinerinnen; Frl. Herrlinger, Frl. L e w i n, Frau Dr. Haas, Hanna Regensteiner und Frl. K e s 11 e r wechselten, lieferten ein fabelhaftes Rennen und siegten vor Berlin I und Frankfurt I. Im anschließenden Vorlauf der 10X50-m-Pendelstaffel für Männer qualifizierte sich München trotz Stabfallenlassens beim ersten Wechsel und trotz Fehlens der erkrankten Günzburger, Mai und Stahl hinter Berlin I für den Endlauf. Hier stürzte leider ein Läufer unserer Staffel, so daß es nur zum vierten Platz langte. Im Hochsprung sprangen J. B a ß und Reinemann 1,60 m. Sieger wurde Blank (Hannover) mit der ausgezeichneten Leistung von 1,85 mü Der Nachmittag wurde durch die Handballvorrunden eingeleitet. München mußte gegen den vorjährigen Sieger Mannheim antreten und warf ihn im schnellsten Spiel des Tages mit 4:3 (Halbzeit 2:2) aus dem Rennen. In der Zwischenrunde verloren wir gegen Frankfurt 2:4, so daß wir mit Leipzig auf den dritten Platz kamen. Sieger wurde Berlin: Frankfurt 3:1. Am Sprinterdreikampf konnten wir wegen der Erkrankung Günzburgers nicht teilnehmen. Hier gewann Engel (Prag) alle drei Läufe. Auch bei den Rundenstaffeln waren unsere Frauen die Erfolgreicheren; denn sie konnten hinter Berlin I und vor Köln und Frankfurt den zweiten Platz belegen, während bei der Herzlstaffel der Männer wieder einer unserer Läufer stürzte, so daß unsere Mannschaft als Vierte einkam. Die leichtathletischen Übungen wurden durch Vorführungen der Münchener und westdeutschen Turnriegen unterbrochen, bei denen die Spitzenleistungen unserer Turner, insbesondere unseres J. Baß, den größten Beifall des Tages fanden. Zum Schluß führte die Jiu-jitsuabteilung unseres Vereins unter Paul Schwarzschild etwas für Frankfurt ganz Neues vor; alle Griffe mußten auf Verlangen des Publikums wiederholt werden. Hierauf lieferten sich der ehemalige deutsche Meister Wittenberg (Berlin) und Schwarzschild (München), der Makkabiahsieger, unter Leitung von S c h a p i r a (München) einen Kampf, den Schwarzschild haushoch gewann, obwohl er kurz vorher in der Herzlstaffel die 400 m gelaufen war. München hat sich unter den 650 aktiven Teilnehmern also hervorragend geschlagen. Hockey. 27. Oktober 1935. JTSV München : Schild Frankfurt in Frankfurt a. M. Am 27. Oktober trugen die Münchener Hockeyspieler das Rückspiel gegen Schild Frankfurt aus, welche Mannschaft ihr erster Gegner gewesen war. Auch die Damenmannschaft durfte mitfahren. Die Aufnahme in Frankfurt war sehr herzlich, die Unterbringung erstklassig. Die Spiele selbst waren durch das regnerische Wetter stark beeinträchtigt. München-Herren : Frankfurt-Herren 5:0 (1:0). Bei dem nassen Boden gehörte eme gute Körperbeherrschung dazu, um guten Sport zu zeigen. Der Münchener Sturm spielte in allen Teilen gut zusammen; die Tore durch Reinem u n d (2), Weiß (2), Cassirer (1) fielen in regelmäßigen Abständen. Die Frankfurter Hintermannschaft' hatte viel Arbeit zu leisten und wurde durch gute Kombination fünfmal überrannt. Der Torwart hatte bei dem rutschigen Boden einen schweren Stand. Der Frankfurter Sturm war nicht so durchschlagskräftig wie sonst; die treibende Kraft war der Rechtsaußen. In der zweiten Hälfte beherrschte der Münchener Mittelläufer das Feld in der Abwehr. Der Sieg der Münchener war verdient. München-Damen : Frankfurt-Damen 0:2 (0:0). Für die leichte Spielweise der Münchenerinnen war der nasse Boden sehr ungünstig. Die Frankfurterinnen zeigten das reifere Spiel und gewannen verdient, wenn auch die" Hiesigen gegen ihr erstes Spiel schon besser spielten und bis zur Pause alle Angriffe abwehren könnten. Nach der Halbzeit war ihr Widerstand vorbei; sie verdanken ihr gutes Abschneiden Fortsetzung auf Seite 502

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.