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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1935-11-01 · 21 (1.11.1935) · p. Seite 475

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
11 (1935)
Issue
21 (1.11.1935)
Date
1935-11-01
Page
Seite 475 (sequence 21)
Language
German
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Nr. 21 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 475 HERMANN KAHN Amaliensira&e 22 und 28 * Friedrichsirafie 29 Modewaren Fachgeschäft für Schneiderei-Artikel ELEGANTE DAMENHÜTE Große Auswahl / Alle Preislagen / Umarbeitungen billigst ERNESTINE BARBER hat zweifellos bewirkt, daß sein Hauptwerk innerhalb der besonders schwierigen Geschichtschreibung dieses europäischen Landes auch heute noch einen bedeutenden Platz einnimmt. Über die historiographische Situation von Böhmen unterrichtet jetzt am besten die Abhandlung von Josef Pfitzner „Die Geschichtsbetrachtung der Tschechen und Deutschen in den Sudetenländern" in Bd. 146 (Heft 1, S. 7<l ff.) der Historischen Zeitschrift aus dem Jahre 1932. Eine gute Geschichte der Juden eines Landes kann mir von dem geschrieben werden, der die eigene Geschichte dieses Landes beherrscht. Bretholz schöpft aus ersten Quellen, die er in einem besonderen. Band vorlegt. Nach einem Uberblick über die Literatur weist das zweite Kapitel „Über das Alter der Ansässigkeit der Juden in Mähren" nach, daß die Raffelstetter Urkunde 903—906 die jüdische Ansiedelung in Mähren nicht 'beweist. Auch die Nachrichten aus dem 11. Jahrhundert erbringen keinen Beweis für die Existenz von Judengemeinden in Mähren in diesem Zeitraum. Erst die Nachricht des Isaak b. Dorbelo von etwa 1140 enthält ein sicheres Zeugnis "für Olmütz. Die ersten wichtigen Quellen für eine Judensiedelung in Mähren sind das Iglauer Stadtrecht (um 1250) und das große Privileg iPremysl Ottokars II. von l!2154. In der Analyse dieser Quellen und der Stadtbüc'her und Stadtrechte des 14. Jahrhunderts liegt der Hauptwert der Bretfoolz'schen Arbeit. Auf der Grundlage der. beiden Veröffentlichungen könnte ein die modernen Fragestellungen beherrschender Forscher eine Geschichte:der Juden in diesen Räumen schreiben. Es ist sehr zu begrüßen, daß sich die Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Cechoslavakischen. Republik diese Publikationen gefördert hat. ■ i . - F. y/en-a ROSENSTR-5 den Strumpf die Wäsche die Bluse den Badeanzug Jk am Stachus, Neuhauserstr. 15 Weinsir. 14, Dachauersir. 2 Reichenbachstr. 13 Ihre Wäsche wird bei der jüdischen Wäscherei Engelhard ___ Baaderstr 25,Tel. 21072 sorgfältigst und einzeln behandelt Geschäftliches Herr Dipl.-In«. M. E. Fulda, Heizüngsanlagen, Adalbertstr. 96, empfiehlt sich für die Ausführung von Heizüngsanlagen aller Systeme, sowie für Reparaturarbeiten. S. Inserat! GesellschaftRessource nBamberg in Liquidation. Durch Beschluß der Mitgliederversammlung vom 10. IX. 35 hat sich die Gesellschaft aufgelöst. Die Gläubiger der Gesellschaft werden ersucht, ihre Forderungen bis spätestens 15. Februar 1936>bei dem Liquidator anzumelden. Der Liquidator: Dr. Michael Wassermann, Bamberg, Sofienstr. 1 Eine gute Druckerei ist eine Einrichtung, die jedem Geschäftsmann Vorteil bringt. Denm gute, geschmackvolle, zweckentsprechende Arbeit hilft sparen Eine wohlangelegte Drucksache nützt der Werbung ebenso wie überhaupt dem guten Ruf und Ansehen eines Geschäftes und darum leistet sie noch mehr, sie hilft verdienen. Sie werden gut bedient, wenn Sie sich vertrauensvoll wenden an Ihren Dr. HELLER BUCHDRUCKEREI B. HELLER, PLINGÄNSERSTRÄSSE 64 JHR Damenfriseur HUGO ERNST EMarlenplatx 29/1, Eingang Rosen«4rafte KIM. iHdlvIdMlIaBadlaaani Fernsprecher 25481 (früh. Frau F. Ernst) Kartonagenfabrik Edmund Epstein Inhaber Salo Marx Telefon 26196 BaumstraBe 4 Versandkartons, Lagerkästen Luxuspackungen, Weihnachtskartons. TEPPICHE VORHBNGEl I STEPP- D DAUNEN- E SCHLAF- C REISE- K DIVAN- E I TISCH- N GEGR. IN . VORLAGEN | 8BROCKEN LÄUFER SCHAUFENSTERN FELLE 1894 SCHULZI 1894 FÄRBERGRABEN 23

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