Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 19 (1.10.1935)
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 419 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 19 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 419 Schluß van Seite 414 sammenspiel der guten Einzelspieler im Verein noch größeres Gewicht beigelegt wenden muß. Gespielt wurden 10 "Herren- Einzel, 4 Damen-Einzel, 4 Herren-Doppel und 4 gemaischte Doppel. Das Ergebnis lautete für München: 19:3 Funkte, 41:14 Sätze urnld 308:225 Spiele. An den Spitzen •gewannen Goldstern :F. Lanidmann 1:6, 6:2, 6:3, H. Frank : G. Landmann 3:6, 6:1, 6:4, Frl. Gutmann: Frl. Brüll 6:3, zgz. Fr. Gutmann : Frl. Präger 7:5, 6:2. Goidstern- Rosenthal: Gebr. Lanidimanm 6:3, 4:6, 6:4 und Frl. Gütmann- Goldstern : Frl. Prager-F. Landmann 6:4, 7:5. Dagegen verloren Scbulmann-Süsser : Haas-Ullmann 8:10, 6:3, 1:6 und! Fr. Kahn-H. Frank : Frl. Brüll-Haas 9:11. 6:3, 1:6. Handball R JF. Ulm gegen JTSV. München Am 22. September weilten 4 Handbailmannschaifteu des RJF. Ulm in München, um gegen die hiesige Handtoaltebteilung Freundschaftsspiele auszutragen. Sämtliche Spiele wurden von den Münchenern gewonnen und zwar Jugend 14:0. Damen 2:1, Herren II 10:1 und Herren I 5:1. Näherer Bericht folgt m der nächsten Nummer. Hockey und Fußball des JTSV. München gegen JTSV. Würzburg in Würzburg Umgekehrt erging es unseren Hockey- und der 1. Fußballmiannschaft, die am 'gleichen Tag in Würzburg zu Gast waren. Es verlor unsere Damenhockeymannscbaift 1:0, die HerrenhookeymairJnschaft 2:1 und die Fußballmannschaft 3:1, wobei' allerdings zu Gunsten der Hockeymannischaften berücksichtigt werden muß, daß sie auf ihnen ungewohnten Sandboden spielen mußten. Auch hier folgt näherer Bericht. Abänderung des Stundenplans am Donnerstag Abend Ab 1. Oktober verlegt die Leichhtathletikabteiluing das Training am Donnerstag abends in die Turnhalle. Infolgedessen ergeben sieh folgende Ubungszeiiten: ISVj—I^A Turnen der Alten Herren. 19%—20^ Turnen der Aktiven. 20%—22 Leichtathletik-, Handball- und Fußballgymnastik. Fußball An dem vorbezeichneten Training der Leichtathletik nehmen auch die Aktiven teil. Vorher ist Fußibalitraiining am Sportplatz bei künstlicher Beleuchtmnlg unter Leitung des Trainers. Schach Spieiabende sind ab 1. Oktober 1935 jeden Dienstag und Donnerstag von 30^—0^ Uhr statt. Näheres über die nun beginnenden Turniere ain den Spielabenden bzw. bei dem Leiter. Austritte . Mitglieder, die wegen Auswanderung austreten, haben dies ab 1. Okt. bei ihrer schriftlichen Abmeldung anzugeben. * Zum Jahreswechsel wünschen wir unseren Abteilungsleitern und allen Mitgliedern das Beste und weitere gedeihliche Zusammenarbeit im kommenden Jahre. Die Vorstandschaf t Pick Heinrich «niiilmt Augustenstr. 85, Ecke Theresienstr. Fernruf 58160 Ihr Berater in allen 1*1 "aijeii Zeitgemäße Preise Bücherschau Der „Palästina-Kalender 5696". Die Juden in Deutschland haben dm den letzten wenigen Jahren alle, ohne Unterschied, das Bild van Erez Israel, das sie in sich) trugen!, wandeln müssen. Seitdem Zehntausende von Menschen, die uns nahe stehen, dort Aufnahme und neuen Lebensraum gefunden haben, kann man nicht mehr dam Land „wohlwollend" oder „reserviert" gegenüberstehen. Jeder ist sich darüber klar, daß wir dem werdenden Palästina nicht allein unsere Dankbarkeit, sondern, aubh unsere erniste und ehrliche Mitarbeit schulden. " Es ist gut und notwendig, wenn diese Gesinnung ihre Stütze durch verstärkte Kenntnis des Landes, seiner -Schönheit ebensogut wie der Schwere seines Lebens, 'findet. Geralde, weil viele sich mit der fremden Fragen- und Begrdffs^Welt noch nicht vertraut -gemacht haben, sind Bilder, gute, ungesteHte und aus dem Alltag gegriffene Palästiraafotos von großer Bedeutung ■zur 'piastisohen Ergänzung unseres Wissens um Palästina. Die Zionistische Vereinigung für Deutschland hat zu Rosch-Hascbono '5696 einen Kalender herausgebracht, dessen Redaktion Joachim Prinz besorgte, und der vor allem durch seine Illustration dazu angetan ist, «die Verbindung des Juden in Deutschland mit Erez Israel, in den Alltag hineinzutragen, seine Fest-, und seine Werktage immer stärker mit denen des jungen Jischuw zu verknüpfen. Aus den Hunderten von Palästina-Bildern Dr. N. Gidals (München), auf deren hervorragende Schönheit und Unmittelbarkeit erst jüngst an dieser Stelle eingehend hingewiesen wurde, sind die besten in bunter Reihe gewählt worden und bringen uns den Menschen des alten und des neuen Landes, seine Wohn-, Bat- und Feierstätten, seine Lebens- und Schaffens-Bedingungen ein gutes Stück näher. Wir/sehen idie ganz Jungen, idlie Hoffnung des Landes, im Kinderhaus, wir sehen glückliche, entspannte, aus Deutschland kommende Siedler, Tel-Aviv, die wachsende Stadt, Schnri- und Industrie-Werke, im ihrer stillen Schönheit packende Landschaften, Klagende an der Westmauer, Feiemde am Jom-Tow, Arbeitenide, Landwirte. Postboten im Alltag: — wir sehen durch dlie Fotos von Dr. Gidal, von Sorniienfeld, Kluger und eine Pelz^Moden Neueste Modelle Erstklassige Verarbeitung Günstige Preise