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Mitteilungen des Jüdischen Lehrervereins für Bayern · 1935-09-15 · 8 (15.9.1935) · p. Seite 22

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Journal
Mitteilungen des Jüdischen Lehrervereins für Bayern
Volume
1935
Issue
8 (15.9.1935)
Date
1935-09-15
Page
Seite 22 (sequence 3)
Language
German
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22 Mitteilungen des Jüdischen Lehrervereiins In Bayern •Nr. 8 eine Pelz*Moden Neueste Modelle Erstklassige Verarbeitung Gunstige Preise Erholungs- und Altersheim für jüdische Lehrer und Kantoren in Bad Ems Der Verwaltungsausschuß gibt folgendes begannt: 1. Ruhestandsbeamte und andere Personen, die nicht an feste Ferien' gebunden sind, bitten wir. unser Heim nicht in den Monaten, Juli und August aufzusuchen. Wir gewähren für die übrige Zeit des Jahres auf das Verpflegungsgeld (z. Z. 5 RM.) eine Ermäßigung von 25 Pfg. 2. In den Monaten Januar bis Juni und September bis Dezember können auch unselbständige Familienangehörige von Mitgliedern (über 16 Jahre alt) Aufnahme finden. 3. Alle Meldungen werden erbeten an J. B. Levy, Frankfurt a. M.. Freiherr v. Steinstraße 9. In der Generalversammlung des Ausschusses, die am 8. Juli im Heim stattfand, beklagt sich Kollege Rosenwald, diaß sich dem Verein nur wenig Beamte als Mitglieder angeschlossen hätten und über die Nachlässigkeit vieler Vereinsmitglieder bei der Zahlung der kleinen Jahresbeiträge, auf die das Heim so dringend angewiesen sei. In einem Artikel „Die Verpflichtung ruft" fordert Dr. Braun Lehrer, Rabbiner, Kantoren und andere Gemdndebeam*e<n) auif, Mitglieder des Vereins und werbende Förderer zu werden. Wir schließen uns dieser Aufforderung aus vollem Herzen an. Viele Mitglieder unseres Vereins haben in den letzten Jahren Ruhe und Erholung in diesem gut geleitetem, zweckmäßig ausgestatteten, von einem guten Geist beherrschten Heime gesucht und gefunden und in begeisterten und begeisternden Worten uns davon erzählt. Je größer der Kreis der Mitglieder des Erholungs- und Altersheimes für jüdische Lehrer und Beamten ist, je pünktlicher die Pflichten gegenüber dieser wohltätigen Einrichtung erfüllt werden, desto leistungsfähiger ist das Heinn und desto besser kann es alle berechtigten Wünsche seiner Insaßen erfüllen. Vielleicht kann es dann auch ermöglicht werden, armen Menschen ermäßigten Aufenthalt oder gar Freistellen zu schaffen. Es ist unser« Ehrenpflicht, heute das Werk auszubauen und zu erhalten zum Segen unserer Gemeinschaft. M. A. Bücherschau Dr. E. Klamroth, Mutter und Tochter, Ein Beitrag zur Psychologie des reifenden Mädchens. 1934. Verlag Hermann Beyer & Söhne (Beyer & Mann), Langensalza. D* A*S , '■{•'■ i das Zeichen für den guten modernen Schuh 1 Deutsch-AmerikanischeSchuhges,m.b.H. Neuhauserstraße 7 und 6 Filialen Die bemerkenswerte Arbeit Dr. E. Klamroths, die sich in die Reihe der .Hambu r g e r U n t e r s ü ch.ü n gen zur Jugendu n d S o z i a 1 p s y c h o l o g i e' stellt, und besonders an jene Arbeiten anknüpft, die sich besonders mit den'Problemen der Familie befassen, will einen Beitrag zur Jugendpsychologie liefern. Klamroth stellt sich daher das Verhältnis von Mutter und Tochter hur insofern zum Problem, als sich von ihm aus die gesamte personale Entwicklung des jugendlichen Mädchens erhellen läßt. Das Material für die Untersuchung wurde in der Hauptsache aus der normalen, vollständigen,-bürgerlichen Familie gewonnen. Der deskriptive Charakter der Schrift wird daher immer wieder sichtbar. Die Beschreibung muß daher, wie Klamroth im Vorwort darlegt, generelle Erscheinungsformen aufzuweisen suchen, die als typisch für die Entwicklung des Mädchens in der Reifezeit gelten können, die aber andererseits in mannigfaltige andere Momente eingebettet sind, welche die Gestaltung des Mutter-Tochter-Verhältnisses beeinflussen. Klamroth weist auch darauf hin, daß deutliche Einflüsse der konkrethistorischen Zeitlage und des bestimmten Lebensraumes zu „epochal-typischen und milieutypischen Eigenheiten" führen (S. 9); die dem generellen Verlauf der Entwicklungsphase durch die Inhaltlichkeit der spezifisch geistigen Welt ein jeweilig andersartiges Gepräge geben würden (S. 9). Eine Reihe jugend- und sozialpsychologischer Arbeiten hat Klamroth herangezogen. In einem allgemeinen Teil wird das Verhältnis von Mutter und Tochter in seinen verschiedenen, besonderen Erscheinungsformen behandelt, die an Beispielen aus der Gesamtheit des Materials belegt werden. Der besondere. Teil der Schrift bringt eine geschlossene Darstellung des Einzelfalls. Die Entwicklung zweier verschiedener Mädchen wird hier durch mehrere Jahre genetisch verfolgt. Dr. Ernst . Steckelmacher. Neujahrswunsch - Enthebungs -Liste 5696 Adler, München Kissinger, F., München. Heller-Adler, Königshofen. Kissinger. J., München'. Dr. Bamberger, Nürnberg. Dr. Klugmiann, München. Berlinger, Schweinfurt. Krämer, München. Berlinger, München. Kälbermanm, Mannheim. Bernstein. Zweibrücken. Lachmiann, München. Blatt, Würzburg. Levite, Günzenhausen. Blum, Nürnberg. Lewkowitz. Buttenwiesen. Blumenthail, Unsleben. Mandelibaum, Würzburg. Blumentbai I, Würzburg. Mannheimer, DettelbaöhV Blumenthal II, Würzburg. Marx. Speyer. Edelstein, Sugenhieim. Müller. München. Eisfeld. München,,. Oppenheimer, Ingolstadt. Eldod, Höchberg.. Oppenheimer, Würzburg. Erlebacher, Würzburg. Roberg, Würzburg. Ermann, München. Rosembaum, Thüngen. Ehrenreich. Nürnberg. Rosenfeld. München. Frank, Fiscbach. Samuel. Homburg. Dr. Fränkel, Augsburg. Schloß Asobaffenburg. Frank, Treuchtlingen. Frl. Dr. Silbersobmiidi, Frank, Straubing. München. Freudenberger, Würzburg. Sonn, Würzburg. Friedmann. Mainstockheim. Sonn, Großlangheim. Fuchs, Würzburg. Sonn. RegensbuTg. Glaser. München. Stein, München. Gundersheimer, Brückenau. Starnberger, Bad Kissingen. Gutmann, A., Würzburg. Steinhäuser. Würzburg. Dr. Gutmann, F., Würzburg. Stolberg. Würzburg. Gutmann, Schnaittach. , Stoll. Würzburg. Grünfeld. Würzburg. Strauß. Nördilangen. Dr. Hammelburger, Würzburg. Uhlfelder. Nürnberg Heimanin'.' Augsburg. ,f Wa'Mer, Neustadt. -w Heippert, Kitzingen. Wechsler. Alzenau. ■■>.,> Frl. Hellmanitt, München, Woirmser, Nürnberg. Hellmann, Würzburg. Zeilberger, Landau. Hirnheimer, Würzburg. Liffgens. Memmingen. Dr. Keßler, München. , KöstriCb, Uhlfeld. Kirschner, München. Rose, Altenstädt. Für den Inhalt der „Mitteilungen" verantwortlich: Max Adler, München

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