Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Journal
- Bayerische israelitische Gemeindezeitung
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 12 (13.12.1927)
- Article
- Schriften
- Date
- 1927-12-13
- Page
- Seite 376 (sequence 2)
- Language
- German
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376 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 12 monsen,..Jakob Guttmann. Bd. 1. 1908. Bd. 2. 1914. geb. RM 12.—. (Die beiden Bände werden nur zusammen abgegeben.) 12. N. Porges: Joseph Bechor Schor, ein nordfranzösischer Bibelerklärer des 12. Jahrhunderts und Julius Guttmann: Kant und das Judentum. 2 VoHräge. 1908. RM. —.50. 13. I. Rösel: Die Reichssteuern der deutschen Judengemeinden von ihren.Anfängen bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts. 1910. (Im Verlage von L. Lamm, Berlin.) RM. 3.—. 14. S. Horowitz: Die Stellung des Aristoteles bei neu Juden des Mittelalters. Vortrag. 1911. RM. —.50. 15. N. Müller: Die jüdische Katakombe am Monteverde zu Rom. 1912. RM. 1.50, geb. RM, 2.50. 16. I. Elbogen: Ludwig Philippson. 28. Dez. 1811 bis 28. Dez. 1911. Vortrag. 1912. RM. —.50. 17. L. Blau: Papyri und Talmud in gegenseitiger Beleuchtung. Vortrag. 1913. RM. —.50. 18. S). Cohen: Die religiösen Bewegungen der Gegenwart. Vortrag. 1914. RM. —.60. 19. W. Bacher: Tradition und Tradenten in den Schulen Palästinas und Babyloniens. Studien und Materialien zur Entstehungsgeschichte des Talmuds. 1914. RM. 7.—, geb. RM. 9.—. 20. Festschrift zum 70. Geburtstage Jakob Guttmanns. 1915. geb. RM. 4.50. 21. Sifra. Der älteste Midrasch zu Leviticus. Nach Hss. neu Hrsg, mit Anm. vers. von M. Friedmann. Ein von dem mitten in seiner Arbeit abberufenen Verfasser hinterlassenes Fragment. Mit einem Vorworte von N. Porges. 1915. RM. 4.—. 22. Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden. Festschrift zum 70. Geburtstage Martin Philippsons. 1916. RM. 4.—, geb. RM. 6.—. 23. Jakob Guttmann: Die religionsphilosophischen Lehren des Jsaac Abravanel. 1916. Vergriffen. 24. PH. Bloch: Gedächtnisrede zu Ehren des verewigten Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, des Prof. Dr. M. Philippson. 1917. RM. —.50. 25. N. Müller: Die Inschriften der jüdischen Katakombe am Monteverde zu Rom. 1919. RM. 10.—. 26. W. Staerk und A. Leitzmann: Die jüdisch-deutschen Bibelübersetzungen von den Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. Nach Hss. und alten Drucken dargestellt. 1923. RM. 8.—, geb. RM. 10.—u 27. L. Levin: Die Landessynode der großpolnischen Judenheit. 1926. RM. 6.—, geb. RM. 8.—. 28. M. Freudenthal: Leipziger Meßgäste. (Im Druck.) In Vorbereitung befindet sich: C. Tassilo Hoffmann: Abraham und Abrahamson — 60 Jahre Berlinischer Medaillenkunst, sowie in Gemeinschaft mit der Akademie für die Wissenschaft des Judentums: Kritische Ausgabe der Gesammelten Werke von Moses Mendelsohn. Vereine Jüdischer Jugendverein München Dem Mitteilungsblatt für den Monat Dezember entnehmen wir u. a.: Der Kursus über mittelalterliche Geschichte der deutschen Juden unter Leitung von Herrn Pros. Dr. Klugmann findet auch im Dezember an den Dienstagabenden im Vereinslokal, St. Annastr. 6/0, beginnend jeweils um 21 Uhr pünktlich, statt. Am Donnerstag, dem 15. Dezember ist wieder einer der beliebten Musikabende, Donnerstag, dem 22. eine interne Chanukkahfeier, gleichfalls im Heim. Für den 29. Dezember ist ein geselliger Abend, für den 5. Januar eine Besprechung aktueller Fragen vorgesehen. Am Donnerstag, dem 12. Januar findet die ordentliche Generalversammlung des Vereins statt, deren Tagesordnung lediglich die Regularien vorsieht. Münchener BUCHDRUCKEREI Lagernaas-onil B. HELLER Transport-Ges. m.b.H. MÜNCHEN vorm. C. Schmederer HERZOG-MAX-STRASSE 4 Friedenstr.lyTel 43365-67 TE LEPH ON empfiehlt sich für 93 099 ANFERTIGUNG Mfibeliägerong VON DRUCKARBEITEN ALLER ART Wobnnngstanscb IN ÄmtlicheWohnungstausch- GESCHMACKVOLLSTER AUSFÜHRUNG Genehmigung Nr. 4 BEI RASCHESTER Kostenloser Vertreterbesuch LIEFERUNG Delegierkentag des Bayerischen Landesverbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands Wie schon kurz berichtet, fand diese Delegiertentagung am 6. November in München statt. Sie stand unter der Obhut des Jüdischen Jugendvereins München und den Vorsitz hatte der erste Vorsitzende des Landesverbandes, Herr Rabbiner Dr. Rülf (Bamberg). Die Tagung begann vormittags zehn Uhr im Saale der Concordia, wo sich sechzehn Delegierte der bayerischen neutralen Jugendvereine zusammenfanden. Nach der Begrüßung durch den J.J.V. München erstattete Herr Rabbiner Dr. Rülf den Bericht über die Tätigkeit des Landesverbandes, die zu einem großen Teil noch Vorbereitungsarbeit für die Verbreitung der Idee und des Arbeitskreises der jüdischen neutralen Jugendvereine gewesen sei. Durch Veranstaltung einer Reihe von Treffahrten zu den Verbandsvereinen sollen sowohl deren Beziehungen untereinander wie auch die persönliche Verbundenheit der Führer und Mitglieder gefördert werden. Was das kommende Jahresprogramm anbetrifft, so soll man vor allem sein Augenmerk auf Nürnberg und Augsburg richten, wo noch keine Vereine bzw. nur eine Jugendgruppe bestünde. Finanzielle Unterstützung habe der Landesverband Bayerischer Israelitischen Gemeinden gegeben und es sei erfreulich, wenigstens hier zu sehen, daß sich die Gemeinden einer ihrer wesentlichsten Ausgaben — Förderung der Jugendbewegung — besännen. Wie aus den nun folgenden Berichten der einzelnen Verein hervorging, ist diese Unterstützung keineswegs bei allen Gemeinden festzustellen und insbesondere der anwesende Vertreter des Reichsverbandes, Herr Friß Schwarzschild (Wiesbaden) wies auf betrübliche Zustände in dieser Beziehung hin. Aus den Vereinsberichten sei derjenige Bambergs hervorgehoben, dessen Verein heute, siebzig aküve und hundertzwanzig passive Mitglieder zählt. Die Tätigkeit der Vereine weist neben Wanderungen, Sport, Leseabenden, Aufführungen von Dramen, musikalischen Darbietungen eine stattliche Reihe großer belehrender Vorträge auf. Mehrere interessante Erziehungsmethoden wurden besprochen und dürften für die Führer von nicht unerheblichem praktischem Nutzen fiir ihre Vereinsarbeit sein. Den Beschluß der Vormittagssitzung bildete ein grogrammatisches Referat von Herrn Fritz Schwarzschild über die Methodik der Arbeit der neutralen Jugendbünde. Er ging davon aus, daß in Erziehungsfragen der Satz der Mathematik, daß die Gerade die kürzeste Verbindung zwischen^ zwei Punkten sei, keinesfalls zutreffe. Der Reichsverband fei keine Dach- oder Überorganisation gegenüber den Vereinen, vielmehr der Repräsentant der Gemeinschaftsidee in der deutschen Judenheit. Er gab dann ein Bild der modernen Erziehungsarbeit in den Jugendvereinen, die im Gegensatz zu früher systemvoller die Mittel nach dem Ziel wähle und nicht umgekehrt. Er wies auf die „Rundbriefe" des „Jugendbundes" hin, die dem Führer, der von seiner Berufsarbeit in Anspruch genommen ist, eine denkbar große Erleichterung für Kurse und Vorträge böten. Die Stärkung des jüdischen Bewußtseins betont er als wichtigste Aufgabe des Jugendvereins. Der Nachmittag brachte die große allgemeine Aussprache über das Gehörte. (Im Heim des J.J.V.) Hier wurde tatsächlich praktische Arbeit geleistet und ihr Ernst konnte jeden Freund der Jugend begeistern. Die Wahlen für die Vorstandschaft des Landesverbandes brachten lediglich eine kleine Erweiterung, die durch das künftige Arbeitsprogramm bedingt war, sonst Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder. Musikalische Darbietungen und Rezitationen beschlossen die anregende und beste Eindrücke hinterlassende Tagung- Israelitische Volksschule, München. Wir machen darauf aufmerksam, daß wir am Donnerstag, den 22. Dezember, eine Chanukkah- Feier veranstalten, zu der wir alle Juden Münchens herzlich einladen. Näheres im Inserat in dieser Nummer. kleistfeier des Bundes Jüdischer Pfadfinder „kadimah" Am Abend des 5. November veranstaltete der Bund Jüdischen Pfadfinder „Kadimah" im überfüllten Steinickesaal eine Gedächtnisfeier für Heinrich von Kleist, die erfreulicherweise nach Form und Inhalt sehr Schönes bot. Als Einleitung spielte das Jüdische Kammerorchester unter der Leitung von Heinrich Lamm drei kurzem 479999