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Bayerische israelitische Gemeindezeitung · 1925-11-06 · 10 (6.11.1925) · p. Seite 204

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Journal
Bayerische israelitische Gemeindezeitung
Volume
1 (1925)
Issue
10 (6.11.1925)
Date
1925-11-06
Page
Seite 204 (sequence 28)
Language
German
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204 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 10 .Trauungen. 18. 10. Fritz Kirsch (Chemitz) mit Frl.' Elisabeth Lion (Konstanz). 25. 10. Bruno Güttner mit Frl. Therese - Gvldschmstr. Barmizwah-Aeier. **' f 10. 10. Erich Harburger, Sohn des Sigmund Harburger, Liebherrstraße 4. 21. 11. Ferdinand Loeb, Sohn des Herrn Ludwig Loeb, Tattenbachstraße 7/II. 5. 12. Eduard Bick, Sohn des Herrn Karl Bick, Westermühlstraße 3/IL 12. 12. Eduard Herlinger, Sohn des Herrn Jakob Herlinger, Platenstraße 5. Schluß des redaktionellen Teils. Wir machen auf die dieser Nummer beigefügte Beilage der Firma E. B r a d e r aufmerksam und bitten die Gemeindemitglieder im Interesse der geregelten Mazzosversorgung ihre Bestellung möglichst frühzeitig auszugeben. Die Versicherungs-Abteilung des Jüdischen Nationalfonds sendet uns folgende Zuschrift: Das Hauptbüro des „Jüdischen Nationalfonds" in Jerusalem hat mit der „Lebensversicherungs-Gesellschaft Phönix in Wien" einen Vertrag abgeschlossen, der dem „Jüdischen Nationalfonds" dauernd wertvolle Leistungen der Versicherungs-Gesellschaft ver- Die Versicherungsnehmer erhalten alle Vorteile, welche irgend eine solide Konkurrenzgesellschaft bieten kann. Dem Nationalfonds sind neben den verhältnismäßig hohen Prämienprovisionen beträchtliche Mindestsummen garantiert. Auch ist dafür Sorge getragen, daß die Prämienreseroen für ausschließliche Zwecke des Palästina-Aufbaus angelegt werden. Somit bezieht der Nationalfonds aus den Versicherunasabschlüfsen ganz bedeutende Vorteile, ohne daß die günstigen Bedingungen, welche die Gesellschaft bietet, für den Versicherungsnehmer beeinträchtigt werden. In einigen Ländern der Tätigkeitsgebiete des „Phönix" sind schon mit großem Erfolge Versicherungs-Abteilungen ins Leben gerufen worden und im Anschluß daran wurde auch die Errichtung einer Versicherungs-Abteilung des „Jüdischen Nationalfonds" in Deutschland beschlossen. Der Geschäftsbetrieb ist seit 1. September in den Räumen des „Phönix", München, Giselastraße 21, er- Die jetzigen Zeitverhältnisse sind für das Versicherungsgebiet besonders günstig, da die alten Versicherungen durch die Inflation ihren Wert verloren haben und der größte Teil der früher Ver-> sicherten den Abschluß einer ausreichenden Lebensversicherung wieder vornehmen werden. Die neue Organisation wird für den Jüdischen Nationalfonds eine namhafte Einnahmequelle werden, wenn sie von den am jüdischen Ausbauwerk in Palästina interessierten Kreisen unterstützt wird. Nachdem der Nationalfonds heute eine gesteigerte Bedeutung an dem Aufbau besitzt, — denn er schafft durch den Bodenerwerb für das jüdische Palästina erst die Voraussetzungen für die steigende Einwanderung — wird auch das Interesse an seinen Einrichtungen immer größer. Wir glauben daher mit aller Bestimmtheit auf die Unterstützung auch dieser Nationalfonds-Jnstitution aller jüdischen Kreise rechnen zu können. Material und Bedingungen zu Anträgen stellt das Büro gerne zur Verfügung. Kauft bei unseren Inserenten Die Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an ■ . MAX ADLER u. FRAU ELSE München, Pfarrstr. 7 geb. BLA TT Für die vielfachen Beweise freundlicher Anteilnahme, die uns anläßlich der Barmizwah unseres Sohnes ERNST bekundet wurden, sprechen wir herzlichsten Dank aus. München, im Oktober 192J. Rabbiner Dr.LEO BAERWALD JENNY BAERWALD Einladung zur Milolieder-Versammiuno der Ortsgruppe München des jüd. Frauenbundes Donnerstag, den 12. Nov. 1925, nachm. 4 Uhr, Prannerstr. 4/0 Tagesordnung: Jahresbericht, Kassenbericht, Entlastung des Vorstands, Neuwahlen Anschließend: .Das soziale Gewissen“, einige Bemerkungen von Clara Oppenheimer. Tätigkeitsberichte der verschiedenen Kommissionen. „Neue Aufgaben“. Der Vorstand Am 30. Sept. 1925 starb in München Herr Kommerzienrat Sigmund Fraenkel Mehr als 2 Jahrzehnte lang betreute er unseren Verein als 1. Vorsitzender, war er der hingebende Führer der bayerischen Orthodoxie. Es ist nicht möglich, was er geleistet hat, in wenigen Worten zusammenzufassen. Es ist nicht nötig, weil es in der Gefchiäite der bayerischen Fudenheit verzeichnet steht. Wir werden auf dem Weg, den Sigmund Fraenkel uns gewiesen hat, weiterschreiten. Das ist der würdigste Daick, den wir ibm 3 n ihm zollen können. Ohel Jakob Fsraelit. Religionsgesellschast e. V., München Außerstande, alle Beileidsbezeugungen anläßlich des Ablebens meines geliebten Gatten einzeln zu beantworten, möchte idj an dieser Stelle, zugleich im Namen aller Hinterbliebenen, unserm warmen Dankempfinden Ausdruck geben. Die allgemeine Anteilnahme hat uns von Herzen wohlgetan. Frau Sigmund Fraenkel FEINE DAMENSCHNEIDEREI Anfertigung eleg. Damen- und Kinderkleidung / Umarbeitungen jeder Art JOHANNA FRANK, MAISTRASSE 33/1 rechts J. Landauer Karlstrasse 43 Telefon 53086 Nur erste Qualitäten Lebensmittel Kaffee-Tee-Liköre-Weine Freie Stadtzustellung

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