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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1935-01-01 · 1935 · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1935
Date
1935-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721057--005-2727558
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7 burtstag, Herrn Rabbiner Dr. Kahlberg in Halle und Herrn Rabbiner Dr. Steckelmacher in Dürkheim zum 25jährigen Amtsjubiläum. Wir hatten die Freude, Frau Dr. Ida Heinemann, der Muter unseres verehrten Kollegen, zum 80. Geburtstage, Herrn R.-A. Dr. Alfred Klee, dem Vertreter des Preußischen Landesverbandes im Kuratorium, und Herrn Felix Perle, dem Freunde unserer Anstalt, zum 60. Geburtstage unsere herzlichsten Glückwünsche aussprechen zu können. Zu unserem großen Schmerze hatten wir den Heimgang der aus unserem Seminar hervorgegangenen Rabbiner Dr. Einstein in Landau (Pfalz), Rabbiner Dr. Philipp de Haas in Oldenburg, Rabbiner Dr. Silberstein in Rostock und des Oberrabbiners Dr. B. L. Ritter in Rotterdam zu beklagen. Anläßlich des Todes des unserer Anstalt treu ergebenen Freundes, Herrn Wilhelm Kober, sprachen wir den Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Am Ausgang des Versöhnungstages erhielten wir die uns tief erschütternde Nachricht vom Tode unseres lieben Kollegen, Herrn Dozenten Dr. Heinrich Speyer, der in seiner Heimatstadt Frankfurt a. M. einer tückischen Krankheit im Alter von 38 Jahren erlegen war. Im Herbst 1933 erst war er in unseren Arbeitskreis getreten und war bereits in der kurzen Zeit des gemeinsamen Wirkens uns ein lieber, hochgeschätzter Mitarbeiter und Freund, unseren Hörem durch die große Weite seiner Kenntnisse und durch den Einsatz seiner Persönlichkeit ein verehrter Lehrer und Führer geworden. Der Unterzeichnete und Herr Dr. med. Friedeberg nahmen als Vertreter des Dozentenkollegiums und des Kuratoriums an der Beisetzung in Frankfurt a. M. teil. Der Vorstand der Synagogengemeinde Breslau, dem Dr. Speyer angehört hatte, und das Kuratorium des Seminars veranstalteten eine Trauerfeier, in der neben den Vertretern der Synagogengemeinde und verschiedener jüdischer Korporationen der Unterzeichnete dem Schmerze des Seminars und Herr cand. theol. B. W e c h s - b e r g der Trauer der Hörerschaft Ausdruck gaben. Vor Beginn des Wintersemesters entschloß sich unser verehrter Kollege, Herr Seminarrabbiner Dr. R a b i n nach Palästina überzusiedeln. Wir bedauern sein Ausscheiden aus unserem Kollegium, dem er fast 15 Jahr, zunächst als Dozent für Bibel- und Geschichtswissenschaft, sodann als Nachfolger von Heim Prof. Michael Guttmann als Seminarrabbiner angehört hatte,

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