Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1934
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2720904-2721059--004-2727455- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
6 die Dozenten und an seine Studiengenossen herzliche Worte des Dankes und des Abschieds. Die Feier wurde von Gesangsvorträgen des Herrn Oberkantor Cohn, Gleiwitz, umrahmt. Die musikalische Begleitung übernahm, wie in früheren Jahren, Herr Organist S c h ä f f e r. Beiden Herrn sprechen wir unseren herzlichen Dank aus. Einige Rabbinatskandidaten, die im Juli 1933 die allgemein theologische Prüfung abgelegt haben, werden bei der Seminarfeier des Jahres 1935 zur Entlassung gelangen. Die Herrn Ludwig Andorn und Dr. Max Bravmann erhielten Diplome für akademische Religionslehrer. Das Diplom für akademische Religionslehrerinnen erhielt Frl. Erika Tworoger, Breslau. Die Lehrbefähigung für die Erteilung des jüdischen Religionsunterrichtes auf der Mittelstufe höherer Lehranstalten wurde Herrn Samuel Klein, Freiburg, Frl. Sophie Belin, Danzig, und Frl. Hanna Königsfeld, Gleiwitz, zuerkannt. Insgesamt sind im Jahre 1934 16 Absolventen, 13 Hörer und 3 Hörerinnen, mit Diplom entlassen worden. Ungeachtet der großen Zahl der diesjährigen Absolventen und der durch die wirtschaftlichen Verhältnisse wie durch die Übersiedelung von Hörem nach Palästina bedingten Abgänge hat sich der Kreis der Seminarhörer auch im Berichtsjahr von neuem erweitert. Zu Beginn des Sommersemesters 1934 traten als ordentliehe Hörer ein die Herren: Herbert Bileski aus Breslau, Kurt Kassel aus Oppeln O.-S., Egon Löwenstein aus Breslau, Wilhelm Ludwig aus Leipzig, Fritz Nathan aus Breslau, Fritz Ollendorff aus Neumarkt, Erich Phi- 1 i p p aus Rastenburg, Ludwig Pinczower aus Breslau, FranzRosenthal aus Beuthen O.-S., HelmutSchmidt aus Beuthen O.-S. Zu Beginn des Wintersemesters traten als ordentliche Hörer ein die Herren: Franz Königsberger aus Beuthen O.-S., Emanuel Lieber aus Pirmasens, Theodor Pinczower aus Breslau, Abraham Trief aus Tarnopol; als außerordentliche Hörerin wurde Frl. Ilse Fabisch aus Breslau zugelassen. Im Semester wurden als ordentliche Hörer aufgenommen: Salomon Faber aus Nowy S%cz (Polen) und Adalbert Saretzki aus Krojanke (Grenzmark). Ferner wurde der frühere ordentliche Hörer Fritz Oppenheimer aus Gießen von neuem als außerordentlicher Hörer aufgenommen. An Einzel Vorlesungen nahmen außerdem auch 2 Gasthörer teil. Zusammen mit den neu aufgenommenen Hörem, die sämtlich Universitätsreife besitzen, zählt das Seminar in der zweiten Hälfte