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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1932-01-01 · 1932 · page 13

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1932
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721063--09-2727293
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11 Im engsten Kreis des Seminars hatten Wir die Freude, den 60. Geburtstag unseres Seminarrabbiners Prof. Dr. Michael Guttmann festlich begehen zu dürfen. In der Predigt im Sabbatgottesdienst gab Herr Prof. Dr. Heinemann unserer Verehrung für den Jubilar Ausdruck. Außerdem überreichte das Dozentenkollegium dem Jubilar eine Adresse, die folgenden Wortlaut hatte: Sehr verehrter Herr Seminarrabbiner, Lieber Herr Kollege! In tiefer und inniger Verbundenheit mit Ihnen und Ihrer verehrten Familie sprechen wir Ihnen zum 60. Geburtstage unsere herzlichsten Glückwünsche aus. Mehr als ein Jahrzehnt erfreuen wir uns der Auszeichnung, mit Ihnen in aufrichtiger Freundschaft in gemeinsamer Lebensarbeit für die religiösen und geistigen Aufgaben des Judentums wirken zu dürfen. In Ihnen verehren wir den religiösen und geistigen Führer, dem die Geistesschätze des Judentums tiefster Besitz der Seele geworden sind und in dessen priesterlieher Persönlichkeit die Treue zu unserer Geschichte mit lebendigem und warmem Verständnis für alle geistigen und kulturellen Aufgaben der Gegenwart sich vereinen. Die Universalität Ihres Wissens, die Zuverlässigkeit Ihrer Forschungsmethoden und die Gestaltungskraft in der systematischen Ordnung der überreichen Fülle talmudischer Stoffe gewannen Ihnen die Bewunderung der wissenschaftlichen Welt und die Hoch- Schätzung aller Freunde jüdischen Wissens. Möge eine gütige Vorsehung Sie uns noch viele Dezennien zum Segen unserer Anstalt und zur Ehre des Judentums erhalten. Breslau, den 6. Februar 1932. Das Dozentenkollegium des Jüdisch-theologischen Seminars (Fraenckelsche Stiftung). Das Kuratorium der Kommerzienrat Fraenckelschen Stiftungen, der Vorstand des Vereins der Freunde des Seminars, der Magistrat Breslau, die Rabbiner und Gemeindebehörden der Breslauer Synagogengemeinde, die Universität Jerusalem und verschiedene Schwesternanstalten übermittelten ihre Glückwünsche. Die Hörerschaft überreichte eine Adresse und eine Festschrift mit Beiträgen der Hörer. In gleicher Herzlichkeit gratulierten wir unserem lieben Kollegen Herrn Dozenten Dr. Israel Rabin zu seinem 50. Geburtstage, wie auch das Kuratorium, die Hörerschaft, das Rabbinat Breslau, die Gemeindebehörden und viele Institutionen und Freunde ihre Glückwünsche aussprachen. Aus gleichem Anlaß gratulierten wir dem treuen Freunde unseres Seminars, Herrn Zahnarzt Dr. S. P o s n e r, Breslau. Mit der Synagogengemeinde von Dresden und einem weiten Kreise von Freunden und Verehrern feierten wir den 75. Geburtstag des Herrn Rabbiner Prof. Dr. Winter, der seit 50 Jahren unserem Seminar in Treue verbunden ist und zu den verehrungswürdigsten Repräsentanten der Traditionen unseres

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