Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1929
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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12 2. Geschichte: a) Von der Makkabäerzeit bis zur Zer- Störung des 2. Tempels, b) Uebungen zur Geschichte der Juden in Elephantine. 3. Talmud: Jeruschalmi, Baba mezia, A. Herr Seminarassistent Dr. Zimmels : 1. Jüdische Geschichte im 13. und 14. Jahrhundert in Westeuropa (mit Ausnahme Spaniens). 2. Uebungen zur jüdischen Geschichte: Lektüre der Kreuzzugsberichte und historischer Pijjutim. 3. Talmud B: Schebuot VI und VII. 4. Schulchan Aruch, liturgische Vorschriften. 5. Talmud C: Auswahl aus Berachot. Herr Amtsgerichtsrat a. D. Dr. Rechnitz, Verwaltungsdirektor der Synagogengemeinde, mit der Abhaltung von Vorlesungen am Seminar beauftragt: Jüdisches Gemeinderecht. Herr Direktor Glaser, Leiter des Jüdischen Wohlfahrtsamtes, mit der Abhaltung von Vorlesungen am Seminar beauftragt: 1. Begriffe und Ziele der Wohlfahrtspflege einschließlich der sozialen Gesetzgebung unter besonderer Beleuchtung der jüdischen sozialen Arbeit. 2. Praktische Uebungen, Teilnahme an sozialen Veranstaltungen usw. Der Verein der Seminarfreunde war auch im Berichtsjahre trotz der anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse mit großer Hingabe bemüht, dem Kuratorium der Fraenckelschen Stiftungen bei der Erhaltung und dem Ausbau unseres Seminars behilflich zu sein. Anstelle des unvergeßlichen Herrn Justizrats Hirschberg s. A. übernahm der bewährte Freund unserer Anstalt, Herr Hugo Lesser, den Vorsitz; zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Herr Bankdirektor Felix Sander gewählt. Eine Anzahl angesehener Gemeindemitglieder trat neu in den Vorstand ein. Ihnen allen und den übrigen treuen Freunden gebührt inniger Dank. Der Synagogengemeinde Breslau sind wir für die hochherzige Förderung unserer Anstalt auch in diesem Jahre zu besonderem Danke verpflichtet. In erster Reihe hat auch unsere Anstalt allerdings die Sicherung ihres Fortbestandes dem Preußischen Landesverband Jüdischer Gemeinden zu ver-