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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1921-01-01 · 1920 (1921) · page 30

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1920 (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721025--29-2726199
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zugesichert worden; unter den ersteren befindet sich eine Spende von nom. 100 000 Mark öprozentige Kriegsanleihe, die Herr Felix Perle in Breslau unter der Bedingung gezeichnet hat, daß einer der vier Lehrstühle in Zukunft den Namen ,,Felix Perle-Lehrs t.u h 1 “ führen solle. So ist denn viel und Dankenswertes geleistet — wenn auch das Ziel, das den Spendern vorschwebt, auf Grund der seitherigen Sammlungen noch nicht erreicht ist. Wir wünschen der Tätigkeit des opferwillig geleiteten Vereines das Verständnisvolle Interesse der weitesten Kreise, insbesondere derjenigen Gemeinden, deren Babbiner aus unserem Seminar hervorgegangen sind, und hoffen, im nächsten Jahresberichte genauere Angaben über seine Fortschritte machen zu können. Dem Seminar selbst wurden in diesem Jahre überwiesen: von Herrn C. Haber in Breslau 300 Mark; von Herrn Kantor M. L e w i n als Nachlaßspende 300 Mark; von Herrn Dr. G.Deutsch in Cincinnati 1000 Mark und von den Erben des sei. Herrn Prof. Dr. B’r a n n 300 Mark. Ferner überwies Herr Ludwig Vogelstein in New York in seinem Namen und demjenigen seiner Geschwister die Summe von 25 000 Mark unter der Bedingung, daß an den Geburtstagen seiner verewigten Eltern, unseres ehemaligen Hörers Babb. Dr. Heynemann Vogelstein und seiner Gattin Frau Eosa Vogelstein, Stipendien zu deren ehrender Erinnerung verteilt werden. Den hochherzigen Stiftern sagen wir unseren aufrichtigen Dank. Die Zinsen aus dem Dir. Dr. Z. Frankel-Fonds wurden bestimmungsgemäß verwendet. Nachfolgende, im Berichtsjahre unseren Hörern zugewandte Jahresgtipendien verzeichnen wir mit herzlichem Danke: Von dem Vorstande der kiesigen Synagogengemeinde erhielten wir zu Stipenäienzwecken 600 Mark, ferner Stipendien für zwei Hörer ans der Alexander Bernhardtschen Stiftung, für einen Hörer ans der Nanny Köhlersehen Stiftung. — Die Lessingloge überwies die Zinsen aus dem Rabbiner Dr. M. Joel-Fonds und dem Rabbiner Prof. Dr. Guttmann-Fonds. — Die Synagogengemeinde Oppeln sandte einen Jahresbeitrag. — Die Synagogengemeinde Beuthen OS. erteilte einem oberschlesischen Hörer das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung; die von der Gemeinde Schneidemühl überwiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann-Stiftung wurden einem Hörer aus der ehemaligen Provinz Posen gewährt. — Aus der Rabbiner Prof. Cosmann und Rosa Werner-Stiftung in München erhielten wir 100 Mark. — Die Synagogengemeinde München überwies zwei Stipendien aus der Bergmannschen Stiftung, eines aus der Henle-Schustersehen und eines aus der Eronheimerschen Stiftung. Ferner erhielt je ein Seminarist ein Stipendium von dem israelitischen Studienbeförderungsverein in Breslau, der Rabbiner Dr. Perles-Stiftung in München, der B. H. Goldschmidtschen sowie der Herz Marcus und Helene Oppenheimerschen Familienstiftung in Frankfurt a. M., der S. S. und J. Goldschmidtschen Stiftung in Kassel, der Michael Maischen Stiftung in Mannheim und der Aron Seligmannschen Stiftung in Heidelberg Auch in diesem Jahre wurden wir durch hochherzige Spenden in die Lage gesetzt, für unsere Hörer eine mensa academica einzurichten. XXX

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