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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1919-01-01 · 1918 (1919) · page 37

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1918 (1919)
Date
1919-01-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
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IRI
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6 Dr. Werner uns beteiligen können. Mit unserer Vertretung war der langjährige Freund des Verewigten, Professor Dr. Brann, betraut. Das Lehrer-Kollegium hat aber auch die Freude gehabt, dem Rabbiner der hiesigen Gemeinde, Herrn Dr. Rosenthal, der seit Jahrzehnten den Bestrebungen unserer Anstalt und den Mitgliedern unseres Kollegiums nahesteht und erst jüngst von neuem seine Hilfsbereitschaft durch die zeitweise Uebernahme der Vorlesungen unseres beurlaubten Seminarrabbiners an den Tag gelegt hat, anl äßlich seines 80. Geburtstages, und dem aus unserem Seminar hervorgegangenen Herrn Rabbiner Professor Dr. Porges in Leipzig, der jetzt im Ruhestande in Würzburg lebt, zum 70. Geurtstag die herzlichsten Glückwünsche darzubringen. Möge beiden, um die Wissenschaft des Judentums hochverdienten Gelehrten ein weiteres segensreiches Wirken zum Wohle unserer Gesamtheit vergönnt sein. Am 30. September legte Herr Professor Dr. Brann nach § 3 des Regulativs über die Befugnisse des Lehrer-Kollegiums den Vorsitz im Kollegium nieder, worauf ihn Herr Dr. Horovitz übernahm. Am 28. Oktober setzte uns das Rabbiner-Seminar in Berlin von dem Heimgange ihres Dozenten, des Herrn Dr. Jakob Sperber, in Kenntnis. Wir haben unserer herzlichen Teilnahme anläßlich dieses schmerzlichen Verlustes Ausdruck gegeben. Am 1. Dezember trat Herr Seminar-Rabbiner Dr. Horovitz seinen Urlaub an und ist zur Wiederherstellung seiner Gesundheit nach der Schweiz abgereist. Die Vertiefung in seinen talmudischrabbinischen Vorlesungen hat der hiesige Gemeinderabbiner, Herr Dr. Rosenthal, übernommen; den Vorsitz im Kollegium zeitweise wieder der Unterzeichnete. Im verflossenen Studienjahre sind am Seminar folgende Vorlesungen — zusammengestellt nach der im Statut gegebenen Reihenfolge der Disziplinen — gehalten worden: I. Bibelexegese. a) Hebräische Grammatik: 1. Elementar-Grammatik. 2. Stilistische Uebungen. b) Auslegung des Pentateuchs: 1. Für die untere Abteilung: Kursorische Lektüre des Pentateuchs und der Haftaroth. Prof. Dr. Brann Dr. Lewkowitz

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