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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1912-01-01 · 1911 (1912) · page 80

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1911 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 80)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721015--79-2725719
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J/as jüdisch-theologische Seminar begeht am 28. Januar zum achtundfünfzigsten Male die Gedächtnisfeier für seinen Stifter, den verewigten Kommerzienrat Jonas Fraenckel. Bei dieser Gelegenheit soll der Kandidat Herr Dr. SaliLevi, nachdem er die theologischwissenschaftliche und die talmudisch-rabbinische Prüfung vorschriftsmassig bestanden hat, als Rabbiner enüassen werden. Im verflossenen Jahre wurde am 27. Januar, dem Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers und Königs und dem gleichzeitigen Sterbetage des Stifters, die Doppelfeier in üblicherweise begangen. Die Fest- und Gedenkrede hielt Herr Prof. Dr. Lewy. Hieran schloss sich die feierliche Entlassung der Herren Kandidaten DDr. Baerwald, Horn, Kantorowsky und Löwenstamm unter Ueberreichung der Rabbinatsdiplome durch den Seminarrabbiner, worauf Herr Dr. Baerwald Abschiedsworte an seine Lehrer und Studiengenossen richtete. Zur Bewerbung um den Dr. David Rosin’schen Preis ist die Aufgabe gestellt: ״Die Benutzung der heiligen Schrift durch Flavius Josephus“. Der Termin zur Ablieferung läuft am 31. Juli 1912 ab. Die Aufgabe zur Bewerbung um den Joseph Lehmann’schen Preis lautet: ״Aktenmässige Darstellung der Austreibung der Juden aus Trient (1475)“. Eine Bearbeitung ist nicht eingegangen. An den Vorlesungen haben im abgelaufenen Studienjahre 23 Hörer teilgenommen. Neu eingetreten ist Samuel Ochs aus Tarnopol. Von ehemaligen Zöglingen sind in Aemter berufen worden: Herr Dr. A. Löwenstamm zum Rabbiner in Pless, Herr Dr. Ch. Obstler zum Rabbiner in Freistadt (Oesterr.-Scblesien) und Herr I. Heilbronn, bisher Rabbiner in Spandau, zum Rabbinatssubstituten in Nürnberg. Ausserdem ist zur Geschichte des Seminars im abgelaufenen Studienjahre Folgendes zu berichten:.

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