Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 61)
- Language
- German
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- Manoah 1× ep/1005864
OCR text
LX1X Der Urkunde entspricht genau folgende Eintragung im lib. excess. et signaturarum de ao 1435, p. 27: Obligatio kussiel Judei. An der Mitwöche vor dem Sontage Judica me etc.1) Ist vor vns körnen kussiel Jude vnd hot globit williglichin vnd iimbetwungin hey seyme höchsten Judisschen eyde vnd Rechte vnd gesworen mit vffgeraektin fingern ken der Sonnen2) von der vorclagunge wegen die her obir die Stat vnd vns geton hot / die Stat vnd vns allen des wider zu verantworten vnd vns entschuldigen vor den konige von Polan seine heren vnd Reten vnd Steten vnd Reten wo das gescheen ist vnd sust vor aller mannegleich geistlich vnd wertlich wo her unsir zu arge gedocht hot, vnd furbas mee keyne clage von solcher sachin wegen obir vns nicht zutuen heimlich noch offenbar durch sich seine frund noch sust durch nymandes andirs Sünder vns liebis vnd gutes zudancken, vnd hot sich dorobir vorwillet, ap her des nicht entete vnd breche, vnd des mit redlicher kuntschafft obirkomen wurde, des her sich nicht verantwerten künde noch mochte das her leibes vnd gutes dorumb sal verfallen sein. Illius signature dedit Idem Judeus literam recognicionis hebrayce scriptum sub sigillo suo appendente per modum Reuerse. H. Generalquittuag des Pinchas b. Meir imd seiner Erau Menuchah an die Eheleute Chabjah b. Manoach und Nechamah (Anh. III G. I, 87. 78. 23) über alles Geld und Gut, das sie ihnen zur Aulbewahrung übergeben haben, d. d. 2. Siwan 5211 3. Mai 1451. Die Eigenthümer bezeugen, dass sie alles ausser einer lateinisch abgefassten Urkunde über zehn Gulden zurückerhalten haben (Stadtarchiv Liegnitz 329b. — Original Perg.*) 25 Zeilen hoch). Eine deutsche Uebersetzung von Sammter in Z. IX (1868), S. 125—128. זברון פדות שהיית־ בפנינו בשני ימים לחדש פיון שנת3) חמשת אלפים ומאתים ואחד פשר לבריאת טולם למנין שאנו מנין באן בפיר ברטסלא איך שבאי לפנינו ר־ פינחם ב׳ר מאיר ואשתו מר־ מנוח־ ואמרו לנו הוו פלינו פדים וקני ממנו בכל לשון של זבות וכתבו וחתמו ותנו לר׳ חבייה בן הה־ר מנוח ולאשתו מר׳ נהמ־ להיות בידם לזבות ולראייה מחמת שרצינו ברצון נפשינו שלא באונם אלא בלבב שלם ובנפש חפיצה וברפת שלימה והננו מודים בהודאה נמורה שרירא וקיימ׳ דלא בד,שנא׳ ודלא בהשטא׳ שנטלנו וקבלנו מהם בל מד, שהיה בידם משלנו הן בסף הן שוד, כסף ולא נשאר פוד בידם משלנו לא משוה זוז ולמפלה ולא משוה ז: ז ולמטה כי הכל נטלנו וקבלנו מהם פד נמיר׳ לבד כתב פסול אחד4) קרן פשר׳ זהו׳ פדיין בידם משלנו והנה אנחנו פוטרין אותם ומוחלי׳ להם במחיל' גמור־ כל תביטו' שבפולם שהיה לנו פליהם מפולם פד היום הזה מחמת כסף ושוה בסף שהיה בידם משלנו בפטור נמוד ובמחילה גמורה מח־ל' פלמין דלא בהשנא׳ ולא בהשטא׳ דלא למיהדר ביה מן יומא דנן ולפלם ומפת׳ אין לנו ולא ליורשינו ולא לבל הבאי; אחרינו מבחינו טליה׳ וטל יורשיה׳ ופל הבאים אחריה׳ לא דין ולא דברים ולא ג) Mittwoch vor Sonntag Judica —30. März. 2) Dass der Schwörende sich gegen die Sonne hin wenden und zwei!Finger erheben solle, bestimmt das Glogauer Reehtsbuch c. 485 (Stobbe 263), *) Herr Rabb. Dr. Peritz in Liegnitz war so freundlich, meine Abschrift noch einmal mit der Urschrift zu vergleichen. 3) Das Wort שכת ist vom Schreiber vergessen und nachträglich über der Zeile ergänzt. 4) Nicht von einem ״nichtjüdischen Buche“, wie Sammter a. a. O. verstanden hat, sondern selbstverständlich von einer lateinischen Schuldurkunde ist eie Rede.