Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1900
- Date
- 1900-01-01
- Page
- – (sequence 77)
- Language
- German
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5 Zu den fundirten Legaten ist in diesem Jahre ein solches im Betrage von 300 Mark hinzugekommen, welches die Kinder der Frau Marie Meyer geh. Oppenheim zum Andenken an ihre am 13. Juli 1899 verstorbene Mutter eingezahlt haben. Die Zinsen aus dem Director Dr. Zacharias Frankel-Fonds haben auch im vergangenen Jahre die ihrer Bestimmung entsprechende Verwendung gefunden. Ausser den aus fundirten Legaten fliessenden Stipendien erhielten auch im vergangenen Jahre mehrere Seminaristen Unter- Stützungen durch Zuwendung nachstehender Stipendien, für die das Seminar hiermit seinen aufrichtigen Dank ausspricht: Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Vom Vorstande der Synagogen-Gemeinde hierselbst hat ein Seminarist aus der Alexander Bemhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. ertheilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Schneidemühl dem Seminar überwiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’schen Stiftung wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt• Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Schwerin a. W. überwies einem Seminaristen die Zinsen des Jacob Levy*sehen Legats. Die Synagogen-Gemeinde in Oppeln hat auch in diesem Jahre die alljährlich gewährte Subvention für unbemittelte Seminaristen erneuert. Vom Studien- und Arbeitsbeförderungs-Verein für Israeliten in Bayern, mit dem Sitz in München, erhielt ein Seminarist ein Stipendium im Betrage von 133 Mark. Die B. H. Goldschmidfsche Stipendienstiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium in der Höhe von 400 Mark und einem anderen ein solches in der Höhe von 300 Mark. Aus der S. S. Goldschmidt’schen Stipendienstiftung in Cassel hat ein Seminarist ein Stipendium von 300 Mark erhalten. Aus der Geschwister Epstein’schen Stipendienstiftung II hierselbst erhielt ein Seminarist ein Stipendium von 368 Mark.