Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1897
- Date
- 1897-01-01
- Page
- – (sequence 49)
- Language
- German
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75. Jordan v.Liegnitz zahlte am 18. April 1845 auf vier Jahre 121/2 Mk. Zins voraus (O. 45), 1847 schuldete ihm der Rath 2 Mk. (Staatsarch. F. Bresl. VHI, lb, S. 85b.) Bereits am 7. August 1845 erhielt er vom Rath gegen einen Jahreszins von 121/g Mk., eine eximirte Stellung. Er war der Bruder Mascho’s, welcher durch seine Frau Hadas ein Schwiegersohn des Lazarus von Brieg gewesen ist (0. 67, Urk. No. 25 — Stadtarchiv G. 1, 2, fol. 169 a.) Wahrscheinlich war er vielmehr der Vorbesitzer der ״alten Judenschule“ (vgl. oben No. 72) obwohl in der handschriftlichen Notiz der Zusatz: ״de Legnicz“, der sonst üblich ist, fehlt. 76. Joseph zahlte am 14. April 1845 dem König einen halben Vierdung Zins auf vier Jahre voraus (O. 47.) 77. Joseph v. Grottkau ״etMyla (oder Mila) cum eo“ (vgl. No. 128) war 1357 u. 1359 zu einer Zinszahlung von einer halben Mark veranlagt (O. 64, 71.) 78. Joseph de Swid [nicz?] zahlte 1355 (?) einen Vierdung (Staatsarch. F. Bresl. VIÜ. lb, undatirter Zettel, eingeklebt auf S. 45b). 79. Judelin, Schwiegersohn Jacobs v. Branauu. seiner Frau Czeslawa oder Deslawa (O. 63.) Vgl. No. 39 u. No. 63. 80. Ysaak zahlte am 14. April 1345 dem Könige 2Mk. Zins auf vier Jahre voraus (0. 47, Urk. 2) Ob er mit dem Käufer der ״alten Judenschule“ an der. Ecke Schmiedebrücke und Ursulinerstrasse (Stadtarch. G. 1, 1 fol. 260b) 1354, Freitag nach Invocavit (vgl. das. die Eintragung G. 1, 2 Fol. 88a vom Freitag nach Quasimodo geniti 1360) identisch ist, lasse ich dahin gestellt sein (vgl. oben S. 31, Anm. und unten No. 86.) 81. Ysaak zahlte am 14. April 1345 dem Könige 5 Vierdung Zins auf vier Jahre voraus (O. 47, Urk.) 82. Ysaak zahlte am 22. April 1345 dem Könige 4 Gr. Zins auf vier Jahre voraus (O. 48, Urk.) 83. Ysaak erhielt für sich und seine Familie und sein Gesinde Schutzbriefe vom Breslauer Rath für die Jahre 1358 u. 1539 (0. 65 f., Urk. 22 a und 22 c). 84. Ysaak, Sohn der Danyelissa von Brieg, besass einen Schutzbrief für 1353 und zahlte dem Könige eine, der Stadt ’;2 Mk. (0. 55), 1355 (?) zahlte er!1/g Mk. (Staatsarch. F. Breslau VHI, lb, Zettel eingeklebt Fol, 45b.) 1357 war er zus. mit seinem Schwestermann Abraham (oben No. 14), der Hebeamme Malkaym und einem Schulmeister auf 3 Mk. veranlagt, die er bezahlt hat (0. 64), während er 1359״ von derselben Summe, zu der er veranlagt war, nur die Hälfte bezahlt hat (O. 70). Der (O. 70) erwähnte ״Schabdai cum uxore“ war vielleicht auch ein Schwestermann von ihm (No. 149.) 85. Ysac v. Guhrau (de Gora) gehörte 1357 (0. 64) und 1359 (0. 71) zur Clientei Aharons v. Brieg (oben No. 18.) 86. Ysaac Episcopus, Schwiegersohn der Lazarissa von Liegnitz, erhielt am 25. Mai 1353 einen Schutzbrief auf fünf Jahre und hatte dem Könige 3, dem Rathe 1 Vierdung jährlich zu zahlen (0. 56), 1357 war er zur Zahlung von!1/2 Mk. veranlagt, aber ״dedit nichil“ (0. 64.) Dieselbe Summe wurde 1359 von ihm veranlagt, ob er sie zahlte, ist unbekannt (O. 71.) Vielleicht war er der Käufer der alten Judenschule, (vgl. oben No. 80).