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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1897-01-01 · 1897 · page 48

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1897
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 48)
Language
German
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IRI
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XXI 63. Jacob v. Braunau, Sohn des Badachena, erhielt am 20. Januar für sich, seine Mutter, seinen Bruder Abrusch (No. 15) und ihre Frauen einen Schutzbrief auf 3 Jahre (O. 57) gegen einen Zins von 28 Mark jährlich. Dienstag, 30. September 1354, war er bereits verstorben (O. 56). Seine Frau Desslawa vgl. 33. 64. Der alte Jacob zahlte am 25. Mal 1356 dem König yaMk., der Stadt 1 Vierdung Zins (0. 55). 65. Jacob, eczwenne Ebrusc^s son, juden zu der Neisse (0. 58) erhielt am 30. Apr. 1355 mit seinen Angehörigen einen Schutzbrief auf 3 Jahre (O. 61), nach welchem er jährlich 15 Mk. zu zahlen hatte. Sein ״erbe gebude vnd die judin schule‘4 überträgt er Schulim und Wilczke (vgl. oben No. 39) im Jahre 1356 (Raths-Archiv G. I, 1 fol. 313a). 1358, Freitag nach Agnes, werden ihm auf ein Grundstück 3 Vierdung jährlich eingetragen (Rathsarchiv G. 1, 2 fol. 28 a). Vielleicht ist er mit dem Jacob identisch, der das. 45b Jacob Jude der Ryche heisst. Dagegen ist er wohl zu unterscheiden von demj. Jacob de Nyssa, der 1352 dem Könige 2/י Mk. und der Stadt 1/2 Vierd. (O. 55, vgl. 56. 64 St.-A. F. Breslau VIII, 1 b. fol. 45b.) zahlte und 1359 zu 3 Vierdung veranlasst war. 66. Jacob v. Bautzen hatte 1355 (?, vgl. St.-A. F. Breslau Viii, 1b, Zettel ohne Datum eingeklebt auf S. 45b) 1 Mk., 1356 dem König 1/2 Mk* und dem Rath 1/2 Vierdung zu zahlen. In den Jahren 1357 u. 1359 zinste er (zusammen mit seinem Sohne 1357) je 2 Mk. (O. 55. 64. 71. Knothe, zur ältesten Gesch. d. Stadt Bautzen im Staatsarch. f. sächsische Gesch. V, 113). 67. Jacob v. Bernstadt hatte 1354 dem Könige 5 Gr., der Stadt ein Loth zu zahten, S. Bruderhass Samuel (unten No. 172). 68. Jacob, Sohn Daniels v. Neisse, vgl. oben No. 7 sein Bruder Abraham und No. 39a seine Mutter Danielisse-Duchawa. 68a. Jachna zahlte am 22. April 1345 dem Könige 3 Gr. Zins auf vier Jahre voraus (0. 48). 69. Jan zahlte dem Könige auf vier Jahre 12 Gr. Zins voraus (O. 48.) 70. Jodelin, Vatersbruder Judelins, des Schwiegersohnes Jacobs v. Braunau und seiner Frau Czesslawa oder Desslawa (Disslawa) Jacobissa. Er gehörte 1347 (O. 63) und 1359 (O 68, 70) zur Clientei der Letzteren,, vgl. No. 39 und 63. 71. Jonathas sollte zus. mit Wilczko 1357 und 1359 fünf Vierdung zahlen (0. 63, 71.) 72. Jordan, der am 14. April 1345 einen halben Vierdung Zins auf vier Jahre vorausbezahlte (O. 47) war vielleicht identisch mit dem Vorbesitzer der alten Judenschule an der Ecke der Schmiedebrücke und der Ursulinerstrasse, welche 1354 Isaac von Johannes, dem Bischof von Leitomischel, erkaufte (Stadtarchiv G 1,1 fol. 260b) vgl. oben S. 31, Anm. 73. Jordan, Schulmeister, zahlte am 13. April 1845 dem Könige 3 Mk. u. 6 Gr. Zins auf vier Jahre voraus (0 46) und 1347 demselben 3 Mk. und 1 Scot und der Stadt 13 Scot (Staatsarch. F. Brei. Vlli, lb, S. 35b. 74. Jordan v. Gubrau begegnet in einer Steuerliste v. 19. März 1357 (O 64).

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