Mannheim
Compact Memory

Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1894-01-01 · 1894 · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1894
Date
1894-01-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2720904-2720983--15-2724409
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

' ד 10 S'׳m Abraham Ibv^ Mra, v־a {.r - ( Des Himmels Heere aber droben — |R! sie dienen bebend ihm allein, Und Seraphim, die Gott erkennen, f? sie stehn zum Dienst um ihn voll Pracht, Von Flügelpaaren hoch erhoben; sechs Flügel nennt ein Jeder sein. מנבא השמים ישרתהו בפחד : t - T ־ T t : : ־ - , שירפים עמךים ממעל לו שש בנפים שש בנפים לאחד1 fe-‘ r;- k. 6. Es fragen: ״Wo kann je es glücken, zu schau’n dein Lager hehr und heilig“ Die Engel; denn ein Zeichen waren sie stets von deines Geistes Glanz 3. Doch schaute es mit Seherblicken ein Gottesmann7 einst, hoch und heilig Auf jenem Thron, dem wunderbaren, umringt von Seiner Truppen Kranz. Da rief zum Andern voll Entzücken und sprach ein Jeder: ״Heilig, heilig, Heilig ist der Gott der Schaaren. Von ihm ist voll die Erde ganz“. מבקשים איה וה מחנך קדוש בני אלוזיסכי אות כבודך בם והודו ראהו במחזה איש אלחים קדוש ד T :• ־•' ־ מ lT על־כפא פלאות וסביביו גדודו ׳ ־* : T : T : וקרא זה אל־זה ואמר קדוש קדוש קדוש יי צבאות מלא כל־ הארץ T כבודו2 II. Die Welt als Gottes Werk. 1■,; ■.׳? ft■: 7. Lob Gottes in den Hohen, Ofan für das Torah-Fest nach einer Abschrift Kaufmann’s aus seinem Codex des Ihn Jaiseh (K) und nach dem Abdruck hei Dukes, ]Religiöse Poesie S. 174 f aus cod. Michael in Hamburg, jetzt in Oxford (D). Auf eine vierzeilige Eingangsstrophe mit dem Reime 2 AB folgen drei zehnzeilige Strophen mit den Reimen 3 ab 2 AB. Akrostich אבדם. Versmass 12 (Bd. 1 s. 11): תנועה ויתד ושתי תנועות ויתד ותנועה. Das Gedicht wird schon in לשון למודים ed. Const. auf der drittl. Seite, letzte Zeile, dem Abraham Ihn Esra zugeschrieben. Zunz, Literaturgeschichte S, 210 V, 4 giebt dessen Inhalt folgendermassen an: ״Den Zweck der Schöpfung erkennen wir nicht; die Himmelskörper folgen dem göttlichen Willen, in Büchern ist [richtiger: in den Gestirnen ist wie in Büchern] das Schicksal der Geschöpfe verzeichnet; doch nur Propheten verstehen diese Bücher zu lesen [und unfehlbar zu deuten]. Gottes Werke sind gewaltig, Keiner zählt die wunderbaren. Lobt ihn, Sterne vielgestaltig! Loht ihn, all ihr Himmelsschaaren! 1. Nicht grenzt ihn ah die letzte Sphäre«. Wer hat ein Denken, so gewandt, Dass es den Grund und Zweck uns lehre, Warum die Welt hält seine Hand. אל אשר מעשיו עצומים מפפר שגבו פלאיו הללוהו במרומים T הללוהו כל־צבאיו4 ־ T T : T S באמת אין קץ להודו'5 נבערה כל־הגשמה מעמיד עולם בחסדו לחקור על־מה ולמה6 ־ :־ I ־ ־•־ T T t l) Jes. 6, 2. — 2) Jes. 6, 3. — 3) Die Engel sind, als reingeistig, Gott am ähnlichsten unter allen anderen Wesen. — 4) Ps. 148. 1. 2. — 5) לגדלו K gegen den Reim. — 6) ,מה זה ולמד D; על מה ועל מה K; beide LA. sind eben nur theilweise richtig. — 7) Der Prophet Jesajah (Jes. 6, 1 ff). — 8) Wie sie nach Arie toteles die Grenze der Welt ist.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.