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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1891-01-01 · 1891 · page 4

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1891
Date
1891-01-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720989--03-2724210
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rMi; *׳ *pp* י,; Die darauf ^folgenden Bäthsel boten dem sprudelndem Witze, welcher auchu Ihden ernsten Erörterungen des^Verfassers oft durchbricht, einen weiten Spiel- |!aum,, namentlich in den Worträthseln (S. 203—211), wovon die deutsche JDebersetzung allerdings nur ein annäherndes Bild, zu liefern vermag, da die treue Wiedergabe hier erklärlicherweise auf ,unüberwindliche Schwierigkeiten grössten-' f|heils stiess, die den reizvollen Doppelsinn und manche feine Anspielung der;Ursprache theilweise zu opfern nöthigte. In diesem ]Falle müssen die erklärenden m: Anmerkungen aushelfen und das Fehlende ergänzen. — Das bekannte gramma- ^.: tische Bäthsel über die Quiescibiles (S.211) ist oft, theilweise fehlerhaft %; gedruckt und in einer Menge von Commentaren, aber nicht durchgängig richtig ausgelegt worden. Es galt auch hier, nach der Anleitung zugänglicher Quellen und l|. an der Band des Versmaasses den Wortlaut möglichst getreu herzustellen und §p:"in Kürze das Yerständniss durch einfache Erklärungen zu vermitteln. — Unter den übrigen Sachräthseln ist No. 123 (S. 219) aus einer Handschrift in Florenz g£• zum ersten Male hier veröffentlicht worden.—Den Herren Professor Faust oLasinio i״ in Florenz, S. J. Halberstam in Bielitz, Professor Kaufmann in Budapest, Adolf Neubauer in Oxford und Salomon Schechter in Cambridge spreche ich meinen wärmsten Dank für ihren gütigen Beistand in der Beschaffung des!- handschriftlichen Materials hiermit aus. g\. Die Sammlung ist reicher ausgefallen, als im Anfänge anzunehmen war. Deshalb musste eine von dem ursprünglichen Entwürfe (S. 4.5) abweichende;!f sachgemässere Gruppirung der Stücke im Laufe der Arbeit eintreten. Hinsichtlich der Echtheit bin ich der unverdächtigen Ueberlieferung ohne י- Bedenken gefolgt, auch wo dieselbe sich anderweitig nicht beglaubigen liess. Jedoch Ü! solche Stücke, deren Inhalt und Form die Unechtheit bezeugen, in diese Samm- /{ lung aufzunehmen, sah ich keinen Anlass. Ich nenne beispielsweise die Gedichte, \;•ד־־ die Zupnick in ציון S. 49 nach einer Pariser Handschrift veröffentlicht hat. (Näheres s. S. 221 A. 6). Giebt es doch auch; Gedichte, welche dem IE zu- Jv geschrieben worden sind, während sie erweislich anderen Verfassern angehören, wie z. B. das Stück אלו לסי* אידי, דמעי* יוולון von Jehudah Alcharisi herrührt S (Pukes, LitbL des Orients 1850 S, 343 A. 6). £ Der zweite Theil dieser Sammlung, dem die gottesdienstliche Poesie |§ des Abraham Ihn Esra Vorbehalten ist, wird bei der Massenhaftigkeit und dem If sehr ungleichen Werthe des gedruckt und handschriftlich vorhandenen Yorrathes eich auf eine Auswahl der schönsten oder besonders bezeichnenden und lehrreichen f Stücke beschränken, um im Anschlüsse daran, dem vorher ausgesprochenen Plane gemäss, Ibn Esra und seine literarische Bedeutung einer eingehenden Besprechung *§f sodann zu unterziehen. I" Zum Schlüsse folge hier eine die Nachträge mit umfassende Inhalts übersicht der sämmtliehen vier Hefte, welche die erste Abtheilung bilden. Die Hefte find mit I, II, HI, IY bezeichnet; die darauf folgenden Zahlen bezeichnen die fortlaufenden Seiten.

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