Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1889
- Date
- 1889-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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י"5- נ ז Von diesen Midraschsammlungen besassen wir bisher die unter dem *Namen Mechilta, Sifra und Sifre bekannten Schriften, wie Excerpte und Citate aus ״Sifre Sutta“!); von der Mechilta ״des R. Simon“ aber, die noch von Autoren des 16. Jahrhunderts citirt wird, waren bis jetzt nur nächst einem längeren Auszuge, den R. Isaac Elijahu Landau aus einer Handschrift des R. Abraham Halachmi als Anhang zu seiner Ausgabe der Mechilta (Wilna 1844) veröffentlicht hat, mehrere Citate bekannt. In den folgenden Zeilen möge zunächst der Nachweis geführt werden, dass diese Mechilta zum grossen Theil im Sammelwerke Midrasch Haggadol 2) enthalten ist, wodurch uns eine neue Quelle (cf. Mechilta Bo c. 18). Sucka 1, 8. Ketubot 4, 1. Nasir 2, 9 (cf. Tosefta das. 2,6. Sifre I § 38). B. Mez. 7, 9. Synhedrin 8, 8 (b. Rösch Hasch. 6 b cf. Dikd. Sofr., B. Kamma 84 a cf. Dikd. Sofr. Chullin 141b), Ber. R. c. 13. 48. 78 (Waj. R. c. 4) Bern. R. c. 11 (ed. Wilna f. 44 a) Peisikta Rabbati c. 16 (ed. Friedmann f. 80 a). Chiskija: j. Terumot 1, 6. Aboda Sara 4,4. חזקיה אמר ־ 4 4 4 מתני, דחוקיה) (4 4 4 # פליגא עלוי b. B. Batra 143 b (b. Synh. 37 b cf. Dikd. Sofr.) Ber. R. c. 47. Waj. R. c. 12. Pes. Rabb. c. 21 (ed. Friedm. f. 107 b). Im Namen des R. Hoschaja werden Midraschim citirt: j. Chagiga 1, 2 (cf. Sifre II § 4!3)> 1,6. Jebam 4,1 (Synh. 2,6. Scliebuot 8,1 fol. 38 c.). Mackot 1,15 (cf. sifre 11 § 189); — cf. auch b. Kamma 4,7 (fol. 4 c): והמית איש 4 4 4 כך פירשה ר, הושעיה אבי המשנה, worunter vielleicht, da R. Hoschaja nur in dieser Redewendung אבי המשנה genannt wird (cf. j. Jebam. 3,4 (f. 4 d). Ketubot 9. 1. Kidduschin 1,3 (f. 60 a), zu verstehen ist, dass R. Hosch., der Autor, Tradent der angeführten Mischna (Baraita) selbst sie erklärt hat, cf. die Ansicht meines hochverehrten sei. Lehrers Frankel מבוא הירושלמי s. 22aff. — (b. Chullin 141b). Erwähnenswerth erscheint die Lesart der Halachot Gedolot (הלכות חלב ed. Wien 1 97 c cf. das. 1 99 b) für chullin 59 a: תנא דבי ר, ישמעאל בדבי ר* שמעון בן יוחי ואת הגמל 4 4 4 4 תנא דבי ד׳ ישמעאל בדבי ר, עקיבא ואת החדר cf. sifre 11 § 100, vgl. מלאכת שלמה Th. n f. 22 a: דתנא דבי ר, ישמעאל כדבי ר1 עקיבא♦ Unter בי רב in Verbindung mit אגדתא , כפרי, ספרא , תנא (b. Synh. 57 t)) (תקיעתא nach der Lesart j. Aboda Sara 1, 2, cf. dagegen Rosch Haschana 1, 3, Waj. R. c. 29. Pesikta ed. Buber f. 150 a) ist wohl, wie unter כתובות דבית רב j. Ket. 2,4, dem Sprachgebrauch gemäss ״das Lehrhaus Rab’s“ zu verstehen, cf. j. Nedarim 2, 1 (Aboda Sara das.); vgl. Friedmann, Ein! das., M. Joel, Etwas über die Bücher Sifra und Sifre, Epstein, מקדמוניות הדהודים s. 53• 1) cf. N. Brüll, Jubelschrift zum 70. Geburtstage des Pröf. Graetz S. 179 ff., Hoffmann, das. S. 59 ff. — Reichhaltige und correcte Excerpte aus Sifre Sutta enthält das ' handschriftlich vorhandene Sammelwerk Midrasch Haggadol zur Tora. Herrn Dr. S. Sonnenschein,-der so freundlich war, mir aus dem in der Königlichen Bibliothek zu Berlin befindlichen Exemplar (Ms. Or. 1204—1208, cf. Steinschneider, Hebr, Bibi. Band 20, S. 135, Schechter, Einl. zu Aboth de R. Nathan S. 15) eine Partie zu copiren, spreche ich hierdurch meinen herzlichen Dank aus. Das Excerpt Jalkut I § 820 דבר 4 4 4 אחר רב לך אמר ליה הקב״ה הרבה ממה שביקשתה נתון לך (cf. § 776 sifre n § 37.338) ist wohl ebenfalls dem Sifre Sutta zu Numeri 27, 12. entnommen. 2) Herr S. Schechter in London war so freundlich, mir in der zuvorkommendsten Weise von dem in seinem Besitze befindlichen Exemplar des Midrasch Haggadol zwei