Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1888
- Date
- 1888-01-01
- Page
- – (sequence 86)
- Language
- German
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. י/ד*, v%y■ •1-־ Von den Zinsen des Director Dr. Zacharias Frankerschen Stiftungsfonds ist auch im vergangenen Jahre einem bereits mit dem Rabbinatsdiplom entlassenen Candidaten eine Summe zugewendet worden. Für viele Beweise des Wohlwollens, bezeugt durch Stipendien an strebsame und unbemittelte Seminaristen und durch Legate hat das Seminar auch in diesem Jahr seinen Dank auszusprechen. Der Vorstand der hiesigen Synagogengemeinde bewilligte eine Subvention von 600 Mk. Die erste Brüdergesellschaft hier übersandte ioo Mk. zur Vertheilung an Seminaristen. Die Josua Lewyschen Eheleute von hier vermachten letztwillig 3000 Mk. österreichische zweiprocentige Silberpfandbriefe. Die M. G. Lewy’schen Eheleute zu Berlin vermachten dem Seminar goo Mk. Herr Benjamin Schneidemann in New-York hinterliess dem Seminar 200 Dollar==831 Mk. 50 Pf. Der Mendelssohn-Verein in Dresden unterstützte einen Seminaristen durch ein Stipendium von 200 Mk. Die Beer-Stiftung daselbst unterstützte denselben Seminaristen mit 240 Mk. Durch ansehnliche Beiträge zur Unterstützung unbemittelter Studirender bezeugten die Folgenden ihre Theilnahme: Der Unterstützungsverein für jüdische Studirende hier, die Lessing-Loge hier, Herr August Dux in Hildesheim, Herr Emil 'Freudenthal daselbst, Herr Landrabbiner Dr. Guttmann daselbst, Herr Eduard Leon daselbst, Herr Loebenstein daselbst, Herr Raphael Kirchheim in Frankfurt a/Main, Herr Fedor Pfingsheim hier, der wohllöbliche Vorstand der Synagogengemeinde zu Hildesheim. Am Todestage des verewigten M. D. Bernhardt wurden dem Seminar 75 Mk. zugewiesen. Herr Seminarlehrer Dr. Rosin übergab 26 Mk. vom Ertrage eines Wohlthätigkeitconcertes in Norderney. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien bewilligte wie alljährlich 200 fl. als Unterstützung mittelloser Seminaristen. Das alljährlich bewilligte Koppelmann und Esther Frankel’sche Stipendium in Prag, von dem verewigten Director Dr. Z. Frankel zum Andenken an seine Eltern gestiftet, ist einem Seminaristen aus Oesterreich ,verliehen worden. Aus dem mährischen Landesmassafond in Brünn erhielten zwei Seminaristen Stipendien. Aus der Goldschmidt’schen Stiftung in Frankfurt a/Main erhielt ein Seminarist ein Stipendum von 300 Mark.