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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1888-01-01 · 1888 · page 7

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1888
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720995--06-2724034
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AusNatur und M enselienl e&$m *• 63• Freudenlied naeli stürmischer Seefahrt• Nach Diwan ed. Egers S* 81 No. 185 (E). Das Gedicht besteht aus einer achtzeiligen Eingangs- und eben solchen Schlussstrophe und vier neunzeiligen Mittelstrophen. Die ersten skclis Yerse der Eingangs- und Schlussstrophe sind neunsilbig mit gleichem Schlussreime, die letzten zwei Yerse sind zwölfsilbig und bestehen aus zwei gesondert reimenden Hälften; ausserdem sind die ersten vier Yerse der Eingangsstrophe und die ersten fünf Yerse der Schlussstrophe drei Glieder aus je drei Silben mit besonderem Mittelreim, der fünfte und sechste Yers der Eingangs- und der sechste Yers der Schlussstrophe sind Bibelstellen, die den Keim nur theilweise gestatten und darbieten. In den vier neunzeiligen Mittel- Strophen haben die ersten sieben Yerse je einen Sehlüssreim und bestehen aus drei Gliedern, deren erste zwei in den ersten sechs Yersen unter sich besonders reimen, während der siebente Yers, zumeist aus einer Bibelstelle bestehend, diesen besonderen Keim nicht enthält; der achte und neunte Yers der Mittelstrophen sind zwölfsilbig und bestehen aus zwei gesondert reimenden Hälften. — Akrostieh: אברהם 1. Hoch streck* ich die Hand, beuge unverwandt Gott mich voll von Dank; E r war meine Macht, war mir Thurm und Wacht in der Leiden Drang; Neige Haupt und Haar, weil er wunderbar mich dem Tod entrang, Als durch feindlich Wort 9 wankend wurde dort in dem Meer mein Gang, Ich schon rief: Mir wird so bang, so bang, Und er hörte droben meinen Jammersang. אפרוש׳ כף אף אכף אל אלי הוא חילי מגדלי בצר־־לי אקד לו על 3ךלו שהפליא בדבר תוך 1 2 מטה תוך ים תלי ואמר יד־לי חי־לי 3 וישמע מהיכלו קולי4 Zwischen Eluthen führte meine Bahn, und ich meinte, um mich sei’s gethan; Doch der Ewigkeiten Hort — er sprach: Meereswogea stillt mein Wort gemach. 2. In das grosse Meer, falsch und feindlich sehr, warf ich weit hinein Meiner Seele Gut. Meines Eallstricks Wuth ward mein Ziel allein. Sah in seinem Schooss ich auch Anderer Loos, dennoch trog der Schein. Dacht* ich doch, zur Zeit müsse Sicherheit auf dem Meere sein! In des Grams Gewicht sank mein Angesicht; ruhig schlief ich ein. A11 des Schiffes Wand, wie auf festem Land, schweifte ich voll Pein, בין ימים עברתי אמרתי נגזדתי5 * ־ * - ־ t — נ ז־: *:ז: ־ אמר צור עולמים» אשכיה שאון ימים ן בום בוגד מנגד השלכתי את־נפשי ולמוקשי דרשתי ובשוךי יום נכרי נחמתי8 רם בזמן זה מאמן חשבתי ובינוני על־פני נרדמתי ובספינה כמדינה עבך־תי 1) Die unter dieser D überschritt gegebenen zwei Gedichte sind nach Art und Inhalt weltlich, und für die Persönlichkeit und Geschichte des Yerfassers sehr bezeichnend, wenn man von dem Eingänge und Schlüsse derselben absieht, welche allerdings wie eine Einkleidung die Stücke zu etwaigem gottesdienstlichen Gebrauche geschickt machte. — 2) Ps. 10, 7; 55, 12; — plene 72, 14 geschrieben. — 3) Jes. 24, 16. — 4) 2 Sam. 22, 7. — 5) Klgl. 3, 54• — 6) Jes. 26, 4. — 7} Durch PS. 65, 8 hat wohl eia Abschreiber sich verleiten lassen משביח unpassend für אשביה, wie ich als richtige LA vermuthe, zu schreiben. Es fehlte sonst, was Gott gesprochen. — s) Eig.: getröstete ich mich. — 9) Die lieblose Aeusserung, die dem Meere Y. 19—26. 36—44 in den Mund gelegt wird. 14

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