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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1879-01-01 · 1879 · page 5

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1879
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720955--04-2723258
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4 bände: Parthien, Armenien, Pontus, Adiabene, Nabatäa, Mesene. Das Ländehen Mesene, dessen Geschichte hier reconstruirt werden soll, hatte in einem Zeitraum von mehr denn drei Jahrhunderten eine Bedeutung, die in keinem Verhältniss zu der Winzigkeit seiner räumlichen Ausdehnung stand. Wiewohl seine Grenzen wegen Mangelhaftigkeit der Quellen einerseits und des veränderlichen Laufs der Flüsse andererseits, die durch dieses Gebiet strömten, nicht fest bestimmt werden können, so ist doch so viel gewiss, dass es lediglich den südlichsten Theil von Mesopotamien bildete. Meseneumfasstezunächst das Delta-Land des Tigris von da an, wo dieser Fluss, durch die Wassermenge desEuphrat verstärkt, sich in zwei Arme spaltete, bis dahin, wo diese nach einem Laufe von mehreren Meilen sich wieder vereinigten. Dieses Mittelland zwischen beiden Armen, eine Art grosse Insel, welches an den Euphratfluss nicht einmal anstreifte, sondern ganz dem Unterlauf der Tigris angehörte, führte besonders den Namen Mesene.1) *) Am anschaulichsten ist die Beschreibung von Mesene gegeben von Theophilus Indus (aus dem 4. Jh.) hei Philostorgius kirchengeschichtl. Auszug III. 7. üptv 705ן stci ddkazzrjy ysj. vaßaivsi, 0yJ.Cszai (6 T1'fp׳qc) siq 060 y.s*(׳aX0ü<; TlOTczjxoÜc, I7is7.׳cz 0031 701c kaydzoic, ötojjiczaiv dX\1q\0}y 00]p*(1}0׳iv01c, siq 77;v IIspa1x7}v haXaiTttv 7u01£17ca zdc ixßoXdc, ־f7jv sv jjiiau) tzXsiazrjv 7ü£p17£|id|1£voc;. y.ai vyjaov auxrjv tcokdv, TZ0za\1}.c/y 7a. a\w. vsA d-ahaxzlav, :qv a^voc svoixsl 7ü>v Maarjvdjv i7utx«X06(xavov. Hier ist also unzweideutig von dem Inselland innerhalb der beiden Tigrisarme die Bede und von dem Marschlande, welches von dem Flusse und dem Meere gebildet wird. Aehnlieh spricht Asinius Quadratus (3. Jh.) hei Stephanus Byzantius (Artikel Apamea) von der Spaltung des Tigris und von Mesene innerhalb desselben: 1371 xcd dlhq (’A7cd[1s1a) iv 77f Maayjvojv yfi, 707 T1'|׳p7]71 TCsp1ey0|1iv7], iv rj oyi&zai 6 TlYpYjc 3l07gc^jloq. Ebenso spricht Dio Cassius (68. 28.) von der Insel Mesene innerhalb des Tigris: xal zrjv y.iv vq aov 77]v iv 7tp Ttjpidt zyjv Maa37׳jv7jv, ■qc; ’A00־[J1ß1Xo<; ißaaiXacaav, dxdvoiq cüx£ttt)3«70(d Tpdiavoc). Falsch ist daher die andere Angabe des Asinius Quadratus hei Stephanus (Artikel Mesene), als wenn Mesene auch vom

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