Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1871
- Date
- 1871-01-01
- Page
- – (sequence 137)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2720904-2720939--136-2722558- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
134 Stelle gegeben (in seinen Ghidduschim za Besä 15a אלא בקשין)» von der im Ghinnuch sich eben keine Spur findet 1). 11) Ein Beispiel liefert ELIA ALF AND ABI in סדר אליהו רבא חוטא fol. 67a, indem er Ghinnuch 526, 3, mit A. b. J. h. bei B. JOMTOB AUS SEVILLA zu Jebamot vergleicht; freilich bemüht' er sich, aber ohne Erfolg, den Widerspruch auszugleichen, weil für ihn die Identität der Personen unzweifelhaft ist. II. Aus diesen Zusammenstellungen erhellt zugleich, dass AHBON B. JOSEF HALEVI unter den angeführten lebenden Autoritäten (oben S. 7 6) vielleicht an Einer Stelle (10, B), keinesfalls aber an drei Stellen (s. 1,' 5. 7. 10) mit verstanden werden kann, mit dem Lehrer des Verfassers hingegen immer in Widerspruch zu stehen scheint (I, 8. 9). § 6. Vergleichende Zusammenstellung der die Ordnung angehenden Zahlen, welche in den früheren und späteren Ausgaben verschieden sind. Die veränderte Beihenfolge und Nummer der im Ghinnuch besprochenen biblischen Gesetze ist in ed. Frlcf. eingeführt und von den späteren Ausgaben beibehalten worden (s. oben S. 96), ohne die ältere und ursprüngliche Ordnung durch irgend ein Zeichen kenntlich zu machen. Hierdurch wird eine gemein־ same Benutzung einer älteren und einer neueren Ausgabe sehr unbequem, und Citate aus Ghinnuch sind nach der beigesetzten Zahl allein nur in den entsprechenden Ausgaben zu ermitteln. Da nun auch in dieser Abhandlung nicht alle Verweisungen und Anführungen mit doppelten Nummern versehen werden konnten und im Falle der einfachen Angabe der ursprünglichen Bezeichnungsweise gebührender Massen der Vorzug gegeben worden ist, so lassen wir hier zum Schlüsse noch eine Vergleichungstabelle folgen, vermittelst welcher jedes nur nach der älteren Nummer benannte Stück auch in den späteren Ausgaben leicht nachzuschlagen ist. Die drei älteren Ausgaben (Ven. I. u. II. sowie Amst.) bezeichnen wir mit I und deren Nummern folgen nach der gewöhnlichen Ordnung *) Diese Erklärung ist so einleuchtend, dass man eine Abweichung von ihr kaum begreiflich findet. Vielleicht fehlten ■in dem Jeruschalmi-Texte des Mischna- Erklärers b. S1MS0N und der AA. die der gemeinten Stelle vorangehenden Worte ׳בכרים ובכסתות מותר durch welche das Gesagte ganz unzweifelhaft auf die dort vorkommende Boraüa 'פשתן שצבעה בחרת וכן bezogen wird, wie eben ,רא״ף richtig erkennt, b. elia fuld hingegen, der in seinem Texte jene Worte hat und doch die Stelle, wie b. simson u. die AA., auf die ganz anders lautende Mischna (הכרים והכסתות אין בהם משום כלאים) bezieht, lässt sich nicht rechtfertigen.