Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1870
- Date
- 1870-01-01
- Page
- Seite V (sequence 7)
- Language
- German
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V forderungen zu genügen, den gegenwärtigen Catalog der hebräischen1) Werke der Seminarbibliothek nach den eben ausgesprochenen Gesichtspunkten in folgender Weise eingerichtet. Die hebräischen Druckwerke, mit ihrer vollständigen Beschreibung nach dem Alphabete der Autornamen geordnet, bilden den Hauptcatalog. Diesem folgt ein Verzeichniss der Werke ohne Be- Schreibung derselben, nach dem Alphabete der Titel, mit einem Hinweis auf die Seitenzahl, wo das Werk im Hauptcataloge zu suchen ist. Zum erstenmal sind hier Name und Wohnort derjenigen Männer, die einem Werke ihre Approbationen ertheilt haben, bei dem betreffenden Werke angegeben, wobei zugleich die Jahreszahl, in welcher die Approbation ertheilt wurde, hinzugefügt ist' Zu diesen Approbationen ist ein besonderes Register angefertigt worden. Ueber einzelne Punkte bedarf es einer genaueren Erläuterung: I. Namen der Autoren. Bekanntlich sind die Familiennamen bei den Juden erst im gegenwärtigen Jahrhundert allgemein eingeführt worden. Früher wurde manchmal ein Familienname, meistens aber nur der Vorname allein oder in Verbindung mit dem Namen des Vaters oder der Mutter angewendet. Um hierbei Verwechselungen zu vermeiden, wurde oft noch der Geburts- oder Wohnort oder irgend ein' anderes Epitheton hinzugefügt. Auch gebrauchte man bei manchen besonders hervorragenden Männern, die sehr oft erwähnt werden, Abbreviaturen, indem man den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens und den ihres Vaters (= רמבים ר׳ משה בןמיימון), oder ihrer Mutter (מהרשמואל אידלש מהרשיא) oder auch die Anfangsbuchstabe» ihres Vornamens und Familiennamens (קמחי רד״ק Tn בנג (ר׳ eine■' Verbindung brachte. Manchmal sind diese Abkürzungen in anderer Weise hergestellt, z. B. רבינו נסים רן, רבינו אשר רא׳־ש «. ■s. w. Einzelne und be- ג) d. h. derjenigen Werke, welche ganz oder zum Theil mit hebräischen Lettern gedruckt sind. Ein Catalag der nicht hebräischen Werke der Seminarbibliothek wird für spätere Zeit Vorbehalten.