Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1870
- Date
- 1870-01-01
- Page
- Seite II (sequence 4)
- Language
- German
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II solche Zuwendungen der Bibliothek einverleibten Werke sind in den Jahresberichten des Seminars namhaft gemacht worden. Zunächst ist an dieser Stelle der bedeutende Zuwachs zu gedenken, welchen die Seminarbibliothek durch die Schenkung der Frau Dr. Beer geborene Bon di in Dresden erhielt. Dieselbe übergab im Jahre 1862 den bedeutendsten Theil der Bibliothek ihres seligen Gatten, des Herrn Dr. B. Beer, der Seminarbibliothek, während der andere Theil der Universitätsbibliothek in Leipzig zufiel. Von dieser Bibliothek ist ein Catalog unter dem Titel ,, Catalog der Bibliothek des sei. Herrn Dr. Bernhard Beer in Dresden, herausgegeben von G. Wolf. Berlin, A. Ascher-& Comp. 1863. 8“ (52 u. 161 u. 20 S.) erschienen, worin die nach Leipzig übersandten Werke mit einem (L) bezeichnet sind.2) Der der Seminarbibliothek übergebene Theil dieser Bibliothek enthält 37 Nummern hebräischer Manuscripte, 1812 Bände hebräischer Werke, 1713 Bände nicht hebräischer Werke. Eine bedeutende Anzahl von Werken wurde ferner der Seminarbibliothek zugewendet von den Herren:* Seminardirektor Dr. Z. Frankel, Curatoren der Commerzienrath Fränkelschen Stiftungen, sei. Wolf Schiff hier (dessen werthvolle hebräische Bibliothek), Eisenbahndirektor Lehmann in Berlin, sei. Geheirnfrath Neigebaur hier, sei. Professor S. Goldenthal in Wien, N. Spanier in Herford, sei. M. B. Fiedenthal hier, J. S. Mandelstamm in St. Petersburg, sei. Dr. Michael in Hamburg, Pintus et Comp, in Brandenburg, B. Poppelauer in Berlin, Commerzienrath Samuel Jaffe in Posen, S. Kronenthal in Posen, H. M. Kosenberg in Kiew, E. Gottstein hier, S. Schefftel hier, B. Stoiler hier, von der Frau 2) Es ist hier zu bemerken; dass mehrere der Werke, mit (L) nicht bezeichnet und dennoch der Seminarbibliothek nicht übergeben worden sind. Es sind dies Bücher, welche von Dr. Beer verliehen, seiner Gattin nicht zurückgegeben wurden. Möge diese Bemerkung den Inhabern dieser Bücher als Aufforderung zur Zurückgabe derselben an die Seminarbibliothek gelten.