Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1865
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 97)
- Language
- German
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95 es R. Nachschon an.1) — 4. 3, 11 ,ml, nach Teschubot 39, ist der Respondent R. Nachschon. Noch unsicherer ist das Beziehen anonymer Responsen auf einen in einem früheren Responsum benannten Autor. So würde 3. 1, 44 auf den das. 42 genannten ^N^n '1 zurückzubeziehen sein, nach Baal Ha'ittur 55 d. gehört es R. Natronai an. — 4. 4, 59 nach 58 Pardes 25 b. führt es unter W "H NTIttf "1 an. Und diesem gemäss kann auch 4. 4,45 nicht auf 43 KTHW '"l zurückbezogen werden, da Resp. 4. 4, 45 in offenem Widerspruche mit 4. 4, 59 stehet. — 3. 1, 44 nach 43 N7nt0 '""!, Baal Haittur 55 d. R. Natronai.2) Uebersehen wir die Sammlungen der Responsen der Geonim, so zeigt sich Schaare Zedek als die werthvollste: sie hat eine grosse Anzahl von Responsen und bringt eine Anordnung nach Materien. Aber diese Ordnung nach Materien führte eine Unzuverlässigkeit hinsichtlich der Autoren herbei. Und so dürfte hierin die Mahnung bei einer künftigen Abfassung einer Literaturgeschichte der nachtalmudischen Responsen liegen, die Responsen nach den Autoren anzulegen. *) Vgl. Rapoport Vorwort zu Teschubot S. 4.. 2) Wir übergehen noch andere Nachweise. Würde R. Chajim Modai dieses erwogen haben, so hätte er aus 3. 1, 53 nicht gegen die Anfuhrung vieler Autoren geschlossen, dass dieses Responsum R. Hilai' angehöre. — Im Gegensatz zu dem im Text Bemerkten ist 3. 1, 11 ganz anonym und gehört R. Jehudai' an. Vgl. Alfasi zu Jebamot 92. Tosafot das.