Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1857
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2720904-2720913--0163-2721402- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
6 aufmunternden Worte, die der hochverehrte Veteran der jüdischen Wissenschaft auf dem ersten Blatte eigenhändig niederschrieb, werden von der Anstalt als ein hohes Andenken stets geehrt werden. — Herr Koppelmann Lieben in Prag übergab der Bibliothek das von ihm verfasste Werk Gal-Ed.— Herr Oberlehrer Dr. 1. Wiener in Hannover das von ihm edirte und mit deutscher Uebersetzung bereicherte Werk Schebet Jehuda. — Herr Bankier J. Prinz von hier legte wie früher auch in diesem Jahre durch ein bedeutendes Geschenk seine wohlwollende Gesinnung an den Tag. — Herr Dr. med. J. Lobethal von hier lässt dem Seminar monatlich einen bedeutenden Geldbeitrag für mittellose Seminaristen zukommen. Mit ähnlicher Unterstützung bezeigten die Herren J. Lehmann aus Glogau, S. R. Frankel aus Prag, C. A. ltzig aus Nakel ihre Theilnahme. Eine freundliche Aufmunterung fand das Seminar in der Betheiligung der Prager israelitischen Gemeinde, die, das Grosse und Edle im Glauben von jeher fördernd, unter den Gemeinden Deutschlands zuerst und für jetzt noch allein stehend, dem Seminar ihre Anerkennung aussprach. Die Repräsentanz der Prager israelitischen Gemeinde hat ein jährliches Stipendium von 100 Fl. C.-M. für einen am Seminar studirenden Prager errichtet. Den Vorstellungen dieser Repräsentanz ist auch zu verdanken, dass das h. K.K. Cultusministerium österreichischen jüdischen Jünglingen freigegeben hat, ihre theologischen Studien an dem Seminar zu machen. Von dem Verein Tiferet Bachurim in Hannover ist ein Stipendium von 20 Thlrn. für einen das Seminar besuchenden Hannoveraner bestimmt. Der Magistrat zu Hildesheim bewilligte dem von dort gebürtigen Seminaristen stud. philos. M. Güdemann auch für das Jahr 1856 ein Stipendium von 30 Thlrn. BRESLAU, im December 1856. Dr. Z. Frankel, Dircctor.