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Die neue Welt · 1937-05-05 · Heft 653 (5.5.1937) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
11 (1937)
Issue
Heft 653 (5.5.1937)
Date
1937-05-05
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 653 vom 5. Mai 193T JäästkeUeatmtekde Glanzleistung* „lud Süß" Der Sprung von Scholem Alechem zu Lion Feuchtwauger, von Rußland nach Württemberg, bezeugt die Weite des Terrains, auf dem jüdisches Theatersujet möglich ist. Deutlicher gesagt: Das Jüdische Kulturtheater spielt nach „Schwer zu sein ein Jud" den „J u d S ü ß", eine Dramatisierung des Feuchtwanger- Romans vom Engländer Dukes, der unbekümmert ist um die Sentiments, die ein jüdisches Herz an das Schicksal des Juden Süß Oppenheimer knüpft, und darum läßt sich unbekümmert um die Last jüdischer Ghettogeschichte drauflosspielen, drauflosgestalten. Dies gilt in positivem Sinn. Die Hauptaufgabe fiel in diesem Schauspiel dem Regisseur zu, der sich zu einem vernünftigen Stilprinzip bekannte: er hielt sich bloß an den schwäbischen Rokokorahmen, um ihn mit lebendigem Blut zu füllen. Leidenschaften und Laster werden nicht anders unter verändertem Klima, und Kabale und Liebe können unter jedem Himmel gedeihen. Rudolf Weiß, der Regisseur (mit verständnisvoller Unterstützung des jungen Bühnenarchitekten Gottfried B e r g e r, der scheinbar die Gabe hat, mit ein paar Möbel- und Profilstücken Wunder zu dichten), zwang seine schauspielernden Mitarbeiter zu Pastelltönen und erreichte damit etwas höchst Reizvolles. Man hatte das Gefühl, in einem ein wenig verstaubten BUderbuch zu blättern, dessen Szenen rühren, ohne tief zu erschüttern. Der Süß Oppenheimer war Friedrich Links anvertraut, einem ambitionierten Schauspieler, der diesmal eine nach innen gerichtete Skepsis (trotz Karrierensehnsucht!) an den Tag legen durfte und vornehmlich in den Partien bewegter Dialoge zu fesseln verstand. Viel Mühe wandte an die Gestaltung des Herzogs der vielseitige Martin Miller auf, der wahrlich immer interessant ist, immer der Schablone im Bogen ausweichend. Frank Hermann wußte durch - Schlichtheit, Max Goffin durch Raffinement zu fesseln. Wenn man von den Damen Martha Aufwerber und Erika Fischer-Weith sagt, daß sie reizend waren, und von Lisi Einberger, daß die paar schlichten Töne sie zu großen Aufgaben auf dem Theater berechtigen, soll damit deren Leistung nicht pauschalmäßig behandelt erscheinen. Das Stoffliche selbst, die Tragödie des Hof-, d. i. Ghettojuden, wurde breiter erfaßt, als der von Ashley Dukes dramatisierte Roman es zuließ. Das „Jüdische Kulturtheater" hat hier wieder Mut bewiesen, indem es den Rahmen konventionellen Theaterspielens sprengte. Darum der Erfolg. Darum die Anerkennung. „Jud Süß" gehört zu den schönen Dingen dieser nur territorial kleinen Bühne. Ein nicht unwürdiger Abschluß einer durchgekämpften Theatersaison. £Uie> fidiscUe. ItagMie „Die Sendung Semaels" in den „Jüdischen Künstler- Spielen" Die Aufführung von Arnold Zweigs Ritualmordlegende „Die . Sendung Semaels" bekommt Bedeutung schon durch den Umstand, daß der Schauspielerr Leo Reuß-Brandhofer durch sein Auftreten in den „Jüdischen Künstlerspielen" Abschied genommen hat von allen Illusionen, die ihn an die deutsche Bühne knüpften. Ein neuer Mann wurde der jiddischen Bühne gewonnen, neue große Aufgaben sind nun möglich. Alle, die sich für die Aufführung der „Sendung Semaels" verantwortlich fühlten, gingen an die Arbeit mit dem Bewußtsein, daß es hier um mehr geht als um die Schaffung einiger genußreicher Theaterabende; daß hier ein sittliches Prinzip wirksam zu werden hat, sogar auf die Gefahr hin, mißverstanden zu werden. Die dramaturgische Bearbeitung, die jiddische Uebersetzung, die Musikantermalung, die Regie — all das zwang zu einer völligen Umstellung der Auffassung vom alltäglichen jüdischen Theater. Die Stürme der Zeit, kristallisiert im Begriff „Judenschicksal", trieben uns alle an, es war fiebrige Arbeit, es war der Einsatz aller jüdisch-verpflichtenden Kräfte. Darum kann ich, der seinerseits mit dabei war, mich selbst von dem Muß der Objektivität entbinden und dem Vorwurf der Voreingenommenheit mit der These begegnen, daß erst die Liebe zum Werk diesem den Sinn gibt. Leo Reuß-Brandhofer stand vor dem Problem, eine Rolle für sich zu beanspruchen, in der er „alles zeigen" konnte. Man kann es ihm nicht hoch genug anrechnen, daß er sich im Grunde mit einer „undankbaren" Rolle begnügte zugunsten des Gesamtwerkes, und daß er rings um sich alles mitriß, zu einem Enthusiamus verführte, der großen Dingen gilt. Seine Leistung als Untersuchungsrichter Bary entspricht seiner außerordentlichen Gestaltungskraft und der Liebe zur Echtheit. Die dämonische Gier nach Wahrheit, die leidenschaftliche Jagd nach dem Erfolg, die Brutalität des Protokollmenschen zeigte sich insbesondere beim Zusammenprall mit dem armen, kleinen, kecken Judenjungen Moritz Scharf, der — ein Werkzeug Semaels und Elohims — das Unglück über das Judentum bringt. Jenny Lovic hat in dieser Rolle ganz neue Seiten ihres ursprünglichen Talents gezeigt: was in ihr steckt, ward ans Tageslicht ge« bracht. Sie hat den Weg zum erhabenen jüdischen Theater betreten. In „Semaels Sendung" ist sie erst für Wien und für sich selbst entdeckt worden. Die Szenen Reuß-Lovic gehören zu den großen Theatereindrücken. Ueber H. Tunis als Vater Scharf ist das Beste zu sagen: echt, ohne Spur von Mache, ein jüdischer Vater in jedem Ton, in jeder Gebärde. Rabbi und Eliahu des Benzion S i g e 1 zeigten diesen Schauspieler wieder einmal im Bereich seines großen Talents. H. Lewin (Semael) erwies sich als ausdrucksvoller Sprecher, A. Bell als Wachtmeister war eine rührende Figur, Lore Glücksmann als unglückliche Mutter stark im Ausdruck, Silviah G r o h s als Esterka fiel durch rührende Anmut auf. Ein Pauschallob für Minna Deutsch, D. Nachbar, Bellmann, Schorr und Weinberg soll die einzelnen Leistungen in ihrem Wert nicht beeinträchtigen. A. M e i s e 1 s sorgte für eine schlagkräftige Uebersetzung, E. Hirschfelds Spielleitung stand auf voller Höhe, Loubetzkys Musikuntermalung zeigt dramatische Momente. Es war ein Erfolg, wie ihn die „Jüdischen Künstlerspiele" schon lange nicht aufzuweisen hatten. Ein Theaterabend, der jüdisches Schicksal zeigt — in seinen Höhen und Tiefen. o. r. fcäukUt Seäfa Ein Bild aus dem arabischen Leben Von Asis E f e n d i (Jerusalem) Gegen Abend ging ich mit meiner Herde am Palast des Emirs vorbei. Alle Männer: der Emir, seine Brüder und deren Knechte waren auf ihren vielgerühmten Edelrossen in die Stadt geritten. Gäste gab es keine zu Hause und in den Zelten der Gäste saßen bei vollen Teekesseln einige Knechte und der Kaffeeanrichter, und führten in ihrer Weise ein lautes Gespräch. Im Palast sind zwei Frauen verblieben: die Mutter des Emirs und ihre Tochter Serifa. Außerdem gibt es noch einige Sklavinnen, die sie bedienen. Die Tochter sitzt auf einer kleinen Bank neben der Ausgangstür und gafft vor sich hin. Das pflegt sie immer zu tun, wenn keine Gäste da sind. Aber wenn Fremde rings um den Palast bummeln, geht sie weg und lustwandelt irgendwo. Sie setzt sich auf ein Sofa oder streckt sich auf den Teppichen aus, welche die Dienerinnen für sie ausbreiten. Man reicht ihr schwarzen Kaffee, und wenn die Mutter dazukommt, gibt man ihr die Nargileh- Pfeife, für welche die Kohlen immer bereit sind. Serifa liebt es auch, mit den arabischen Mädchen zu sprechen, die beim nahen Brunnen Wasser schöpfen. Aber meistens sitzen sie in ihrem Heim. Ihr hoher Stand erlaubt nicht, sich so zu führen wie alle Frauen. Sie müssen aristokratische Manieren und Tugenden an den Tag legen und dürfen keinesfalls den guten Namen der Familie diskreditieren. Serifa ist schon dreißig Jahre alt — und immer noch Fräulein. Sie trägt ein modernes Kleid, das ihr wegen ihrer Körperfülle nicht gut steht. Ihre Augen sind schön und ausdrucksvoll, aber ihr Gesicht tätowiert, wie bei allen Araberinnen dieses Stammes. Ihr Bruder, der Emir, will sie nicht verheiraten. Ihre Verheiratung ist ausschließlich von ihm abhängig. Eine Menge Männer baten die Schwester um ihre Hand und legten ihm eine große Mitgift vor, immer wieder aber fand er irgend eine Ausrede und so ist sie weiterhin Mädchen geblieben. Meistens sagt er, daß der Kandidat nicht genügend vornehmer Herkunft sei, obwohl Scheichs und sogar Emirs sich ge meldet hatten. Er erklärt, daß sie niedrigen Stammes^ 3eien. Man erzählt, daß sich Serifa in einen jungen syrischen Arzt verliebt habe, der oft in den Palast gekommen sei; auch er habe sie geliebt, aber der Emir hätte ihn entfernt... In der Gegend sagt man, daß es ihm nicht um die Herkunft der Bewerber gehe. In Wirklichkeit hat er Angst, daß er ihr nach ihrer Hochzeit ihr Erbteil ausfolgen müsse. Darum fühlen alle mit ihr und bedauern ihr hartes Geschick. Sie kann lesen und schreiben, weil ihr Vater, der Emir, sie als kleines Mädchen beim „Ksif" („Schreiber") lernen ließ, der die Söhne unterrichtete. Man behauptet, daß sie mehr wisse als ihre Brüder. Als ich sie kennenlernte, sprach sie mit mir zuerst lange über Schafe, Herden, Weiden, Wasser, Kamele und Verkehr. Dann redete sie mit großem Interesse über die Lage der Frau in Moskow (Moskau), in Elman (Deutschland) und in der ganzen Welt und erkundigte sich über die verschiedenen Hochzeitsbräuche. Ich erzählte ihr von der Liebe, die in Europa Menchen miteinander verbinde, über die Freiheit der europäischen Frau u. a. m. Sie unterbrach mich öfter mit trefflichen Bemerkungen. Bezüglich der „Bolschewiken" meinte sie, daß bei ihnen schon eine zu große Liebesfreiheit, Liebeszügellosigkeit herrsche, obwohl sie einsehe, daß es „so sein müsse, wenn man sich liebt,,." Aber es zeigt sich, daß das eingewurzelte ' Gefühl für Tradition ihr nicht erlaubt, mit solcher Lebensart einverstanden zu sein, und es entstehen Zweifel in ihr: „Was ist mit den Kindern, die nicht wissen, wer ihr Vater ist?" All diese Dinge, die sich im Ausland abspielen, erfährt sie aus den syrischen Zeitungen. Sie blättert unermüdlich in den Zeitungen, wie alle Beduinen, die lesen und schreiben können. Eine Menge „Neuigkeiten" erfährt sie auch vom Bruder und von den Honoratioren, welche in den Palast kommen. Sobald wir uns kennenlernten, machte sie eine Gelegenheit ausfindig, mir ihr bitteres Herz auszuschütten: Die Beduinenfrau ist von ihren Eltern, von ihrem Bruder abhängig. Man fragt sie nicht, ob und wen sie heiraten will, und wenn sie sich weigert, schlägt man sie ... Will sie entlaufen, erschlägt man sie. Erbarmen, Mitleid, gibt es nicht. In der ganzen Welt gehen Mädchen und Burschen miteinander und man findet nichts dabei; bei uns — wenn man uns nur miteinander plaudern sieht — geht man aufs Totschlagen, man sticht mit dem Spieß oder schießt eine Kugel in den Kopf. Die Frau ist bei uns wie eine Eselin. Sie weiß nichts, ist völlig ungebildet, und sollte doch etwas wissen, da sie ja die Kinder erzieht... Oh, schlecht, sehr schlecht! Was für ein Leben hat die Frau! Auf der ganzen Welt ist sie ein Mensch, aber bei uns — dient sie zum Kindergebären und sonst zu nichts mehr..." Sie seufzte... Oh, wie gerne wollte sie weg und frei sein — frei wie die Frauen in aller Welt..." Sie interessierte sich für die Frage der Klassengegensätze und des Lebensstandards. Von ihrem Bruder erfuhr sie etwas über die jüdischen Siedlungen und darum fragte sie, ob es dort auch Vornehme, Knechte und Dienstmägde gebe und ob auch dort der Reiche den Vorrang vor dem Armen habe. „Der wahre Reichtum ist die Klugheit", sagte sie, „kann man denn Geld mit ins Grab nehmen?" Man sah, daß sie mit ganzer Seele und mit voller Ueberzeugung sprach. Man konnte vergessen, daß es eine Beduinin war, die doch zu den kulturlosen Frauen gezählt werden. Jetzt verstand ich, was mir die Frau unseres ältesten Hirten erzählte. Serifa hatte ihr einmal gesagt, daß sie die Frauen der Hirten beneide, obwohl sie Tag und Nacht wie die Eseln arbeiten. Die Beduinenfrauen lachten und machten sich über diese Worte des Serifas lustig... Serifa selbst darf nicht arbeiten. Sie hat Dienerinnen, die alles für sie tun; sie selbst vertrödelt den ganzen Tag und erstickt in Monotonie und Melancholie. Die Beduinenfrauen können nicht verstehen, daß man sie beneidet... vielleicht geht es ihr zu gut. Sie bedauern sie und schütteln die Köpfe, als wäre sie eine Verrückte: „Allah soll sie hüten.. Konzert des Sdiülerovdiesters des Chajes» Realgymnasiums Unter der Leitung von Kapellmeister Siegmund Löwenherz fand Samstag, den 24, April, im Ingenieur- und Architektenvereinssaal ein Schülerkonzert statt, das durch die gediegene Auswahl der Stücke und die Präzision der Durchführung weit über das Niveau einer Schülerdarbietung hinausging. Aeltere italienische Meister, ferner Bach, Mozart, sowie ein Spielmusik von Hugo Kau der (Uraufführung), wurden stilecht zu Gehör gebracht. Frl. Lust, eine Sängerin von Geschmack und Ausdruck, die Geiger Norbert Brainin und Max Reiß, sowie der Cellist Alfred Knoller fanden viel Beifall. Die Einstudierung und Leitung durch Siegmund Löwenherz stand auf unbestrittener Höhe. — Die Erziehung der jüdischen Jugend auf musikalischem Gebiet ist ein wichtiger sittlicher Faktor, daher begrüßens- und fördernswert. Jüdische Kultufstelle Wien, I., Franz-Josefs-Kai 3, Tel. It-28-2-36 Jüdisches Kulturtheater: Täglich, 20 Uhr: „Jud S ü ß", Schauspiel in fünf Bildern (nach dem Lion-Feuchtwangerschen Roman), von Ashley Dukes. Deutsch von. L. Dämmert. Regie: Rudolf Weiß. Bühnenbilder: Gottfried Ber.ger. — Sonn- und feiertags Nachmittagsvorstellung um Uhr: „Jud Süß" bei kleinen Preisen. JUdische Volkshochschule: Hebräisch- und Englischkurse. Vorträge über jüdisches Brauchtum und jüdische Kulturgeschichte. Sektion für bildende Kunst: Sonntag, den 9. Mai, 11 Uhr vormittags, in der Jüdischen Kulturstelle: Zusammenkunft der Interessenten für die Reise nach Paria zur Weltausstellung. Ausstellung Anny Katz/Tausskjy: Graphische Werke (Bleistift-, Rötel-, Kreidezeichnungen und Heliographien). Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai geöffnet und frei zugänglich. Rezitationsabend Dr. Max Geffner: Ernstes und Heiteres. Einleitende Worte: Dr. Alfred Werner. Samstag, den 8. Mai, 18 Uhr, in der Jüdischen Kulturstelle. JUdische Künstlerspiele, II. Praterstraßo 34. Das mit sensationellem Erfolg aufgeführte Werk „Die Sendung Semaels" mit I,co Reuß-Brandhofer und Jenny Lovic gelangt auch Donnerstag, don 6. Mai (Feiertag), nachmittags und Sonntag, den 9 Mai, nachmittags bei ermäßigten Preisen zur Aufführung. I'rcisaiiKKclu-cilMMi de» ItcichuverbuudcH der Jüdischen Kulturbünde iu Deutschland. Wie uns aus Berlin gemeldet wird, hat der junge, seit einigen Jahren in Palästina lebende Komponist Julius Chajes mit seiner Kantate „Der 14 2. Psalm'4 für Soli, Chor, Orgel und Orchester den zweiten Preis erhalten, wahrend seino Bearbeitung palästinensischer Volkslieder mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde. Das Preisausschreiben wurde, wie üblich, anonym durchgeführt. Da mehr als 800 Werke von der Kommission geprüft wurden, kann dieses Ergebnis für Julius Chajes als überaus günstig gewertet werden. Gleichzeitig wurde die Uraufführung der oben erwähnten Kantate für den 1. Juni d. J. In Berlin unter der Leitung Berthold Sander angesetzt»

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