Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 11 (1937)
- Issue
- Heft 637 (5.3.1937)
- Date
- 1937-03-05
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 637 vom 5. März 1937 Mode- Slipper aus Noppenstoffen, halb Kunstseiden- Mongol gefüt- A.— tert(lt.Bild)S £9 Liseret- Strohhüte mit Blumenputz (wie Bild) . . S & Vereinsnadiriditen Histadruth Iwrith. Samstag, den 6. d., 8.30 Uhr abends, spricht im Vortragssaal des Cafe" „Central", IL, Taborstrafle 8, Frau Esther Schwarz über „Hamschoceret Rachel". Vorher, 6.30 Uhr abends, Bibelseminar (Dr. Schächter),-7.30 Uhr abends, Literaturseminar (Auerbach). — Hebräischer Liederabend der Histadruth Iwrith. Samstag, den 13. d., 8 Uhr abends, im Festsaal der „Wizo'', L, Schottenring 25. Tenor J. Segal-Rosenbach, Prof. J. Zimbler. Am Klavier: Frl. Lllli Biegler. Kartenvorverkauf: Jüdische Kulturstelle. L, Franz-Josefs- Kai 3, und an der Abendkassa. — Vortrag, des Dozenten Dr. Willy Meyer aus Bozen im Bialik-Klub. Samstag, den 6. d., präzise 8 Uhr abends, spricht im Festsaal des Hotel „Metropol", I., Franz-Josefs-Kai 33, der bekannte Literaturhistoriker Herr Dozent Willy Meyer aus Bozen über das Thema „Ibn Gabiroi und Jehuda Halevy". Regiebeitrag. Talmud-Thora „Achwaw* Reus", Wien, IL, Taborstraße 59. Eröffnung: Hebräisch-, Bibel- und Talmudkurse, täglich von 2 bis 6 Uhr nachmittags. Sonntag von 10 bis 1 Uhr vormittags im Vereinslokal. Kursleiter: Rabb. Dr. W. G o 111 i e b. Beginn: Sonntag, den 7. d. Anmeldungen täglich während der Unterrichtszeit. Der Erste Wiener Jüdische Turnverein Makkabl, IX., Liechtensteinstraße 20 (gegründet 1898), veranstaltet Sonntag, den 7. d., nachmittags, in der Turnhalle eine lustige Kinder- Purimfeier, verbunden mit einem künstlerischen Marionettentheater und verschiedenen Darbietungen. Kinder in Begleitung Erwachsener sind bei dieser Veranstaltung herzlichst willkommen! k Der Erste Wiener Jüdische Turnverein Makkabl, IX., Liechtensteinstraße 20, veranstaltet Samstag, den 6. d., in den Sälen des Oest. Ingenieur- und Architektenvereines, L, Eschenbachgasse 9. einen „Ball des Makkabi IX" und lädt alle Mitglieder. Freunde und Förderer ein. Beginn halb 9 Uhr abends. Eintritt S 2.50, Abendkleidung erwünscht. Um Mitternacht künstlerische Einlagen! Jüdischer Angestelltenverband Emunah, Wien, IL, Praterstraße 11. Samstag, den 6. d., viertel 9 Uhr abends, Vortrag des Herrn Redakteurs Bruno Heilig: „Der Weg zum Frieden im Judentum." Gäste willkommen! — Sonntag, den 7. d., 6 Uhr abends (im Verbandsheim), Akademie mit Tanz. Mitwirkend: Martin Miller, Regisseur des Jüd. Kulturtheaters; Erika Fischer- Weith; Kurt Bry (Sechster Himmel); Kl. Mundi Hausknecht (Jild. Künstlerspiele) usw. usw. Regiebeitrag S 1.—. Jüdisch-akademischer Juristenverein. Montag, den. 8. d., 8 Uhr abends, spricht Dr. R u 11 i n im Vortragssaal der „Wizo" über „Das talmudische Recht als Grundlage eines neuen Rechtes in Palästina." Hebräl8che und englische Gratisknrse der Jüdischen Volksbibliothek „Zion", IL, Kleine Mohrengasse 3. Teilnehmer werden eingeladen, sich ehebaldigst zu melden. Schon um 80 Groschen monatlich (Jugendliche 50 Groschen) verleihen wir die schönsten judalstischen Bücher in hebräischer, jiddischer und deutscher Sprache. Bibliotheksstunden Sonntag von halb 11 bis 1 Uhr mittags, Montag bis Donnerstag von halb 7 bis 9 Uhr abends. Lesesaal täglich von 5 bis halb 10 Uhr abends geöffnet. Israelitische Kulfusgemeuide Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 5. März 1937, werden bei den um 5.30 Uhr beginnenden Äbendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: V., Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XV., Turnergasse 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XVL, Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. —. Samstag, den 6. März 1937, beim Vormittagsgottesdienst Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. f Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und aiittelschüler(innen). Samstag, den 6. März 1937, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. — Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler(innen) der Unterklassen im 2., 9. und 20. Bezirk: Samstag, den 6. März 1937, um i/45 Uhr nachmittags im Leppoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 3, und in den Bezirkssynagogen IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. — Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend: Freitag, den 5. März 1937, um 3/47 Uhr abends im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4. Die isr. Kultusgecmeinde in Karlsbad gibt bekannt, daß ihr streng koscher geführtes Kurhospital in diesem Jahre für die Monate Mai bis September geöffnet bleibt. Für die vierwöchige Kurzeit ist der Betrag von tsch. K 1083.—, zu entrichten. Anfragen und Anmeldungen sind an das Kuratorium des isr. Kurhospitals in Karlsbad zu richten. Zur Erlangung einer Ermäßigung der Kurtaxe und der Bäderpreise muß ein Armutszeugnis oder Mittelosigkeitszeugnis (mit Angabe des Jahreseinkommens), welches .vom Bürgermeisteramt (Magistrat) ausgestellt ist, vorgelegt werden. Außerdem muß eine vom Steueramt (Finanzamt) ausgestellte Bescheinigung über die letzte vorgeschriebene Steuer mitgebracht werden. Ohne diesen Aua weis gewährt das städtische Kuramt keine Ermäßigung. Ein Meisterwerk englischen Schiffbaues Die „Queen Mary" bildet die Krönung einer Jahrhundertarbeit an Erfahrung auf dem Gebiet der Nordaäantik-Schiffahrt. Dieses herrliche Schiff — ein schwimmender Palast — zeigt, mit welcher Umsicht und Sorgfalt beim Bau zu Werke gegangen wurde. Herrliche Hallen, Speisesäle, Wintergarten, Spielzimmer für Kinder, Schwimmhallen, Sporträume, ein Ballsaal und ein Kino stehen den Passagieren, nicht nur der Kabinen-, sondern ebenso den Reisenden der dritten Klasse, zur Verfügung, fließendes warmes und kaltes Wasser, Kleiderachrank, Toilettentisch, behagliche Sessel, Nachtlampen und dgl„ so daß sich jeder Reisende tatsächlich behaglich wie im eigenen Heim fühlt. Die „Queen Mary" ist auch das erste Schiff, welches eine eigene Synagoge an Bord hat. Dies gilt als Beweis, wie sehr auch auf das religiöse Empfinden der israelitischen Reisenden beim Bau des Dampfers Bedacht genommen wurde. mmmsml Sport-Mäntel A. (Eintelstücke) Kunstsei- 9A— den-Mongol gefüttert . S W± Mode-Sportmäntöl| engl, gemust., Mongol 90" gefüttert.........S«0 Fäschgrät-Mäntel AA breite Herrenfasson, KunstseidexlT Mongol gefüttert......S Oft FrUhjahrs-MänteB aus neuesten, englisch gemuster- AU— ten Karo-WolUtoflen......S Charntelalne-Mäntel _ A dunkelblau, mit apartem, reich ge- Silsteppten Kragen, K.-S.-Mongol gef., S WÖ Wollstoff-Com plet (Schoß und Drei-Viertel-Jacke) in hochftU'~ aparter ülockenfasson........S rtv Mode-Herren-Slipper, „_ aus neuen FIschgrät- oder Noppenstoffen, SU' ganz gefüttert..............itftf In der Passage s SBiefc fiefonbm Offafionen: Snmcn^ipps Öösdjen, alle Gr., 50 ©roföen, 3)amen*9Knfo= £emben 75 Grofdjen, Äinbcr^ScampoIo* Slufen, alle Gr., 75 Groden, 2)am<m*Ütm[t* fetben*6trümpfe, fehlerlos, 98 Groden, 3>amertsÄunft[cibcn^c^fiösd)cn, alle Gr., 98 Grofdjen, $cncn^oIo=§embcn, alle Gr., S 1.50, Efyarmeiile^ocf-ßombtnation S 2.50, Datneniraojtenmeften ober 5Koppen*581ii|cn S 2.90, Gtrctf*(EIjarmeufei5Bhiiett, neue gaf* fons, S 3.90, £unftyeiben*2Jtonßol=581ufen S 4.90, Graue 2BirfeIfd)o*Ben S 4.90, Gljar» mcufe*Äretber, moberne Sefiins, S 5.90, cnanfcfj gemuftette £ofcntöcfe S 8.90, Äunfts anongokaiciber, einfaroig, S 9.80, SBolt* ftoff=ÄIeiber mit langen Slermein S 9.80. 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V., Siebenbrunnenfeldgasse 26. — Inj?. Robert Emil Lederer, Architekt, geb. 25. Juni 1900 Wien, ledig, HL, Paracelsusgasse 8. — Emma Schuck geb. Grimmer, Private, geb. 26. März 1891 Mähr.-Trübau, verh., III., Kardinal-Nagl-Platz 14. — Gertrud Schnek, Gymnasiastin, geb. 15. Februar 1922 Wien, ledig, III., Kardinal-Nagl-Platz 14. — Dr. Julius Schnek, Arzt, geb. 22. Oktober 1888 Wien, verh., III., Kardinal-Nagl-Platz 14. — Liselotte Pick, Kontoristin, geb. 11. März 1912 Wien, ledig, I., Biberstraße 11. — Adolf Leopold Herman, Journalist, geb. 28. Mai 1900 Czernowitz, verh., III., Ziehrerplatz 4-5. — Emanuela Pfandler, Strickerin, geb. 28. Dezember 1911 Amaliendorf, ledig, X., Favoritenstraße 166. — Gabriela Rauch geb. Riesel, Hilfsarbeiterin, geb. 6. Juni 1899 Tysmienica, verw., XI., Domesgasse 4. — Eugenie Reithoffer geb. Löw, Private, geb. 24. Februar 1885 Velehrad, verh., VI., Windmühlgasse 27. — Fanny Nctty Czech geb. Hekler, Haushalt, geb. 28. Februar 1892 Wien, ger. gesch., XVIII., Julienstraße 28. — Gertrude Löffler, Haushalt, geb. 14. Juli 1903 Wien, ledig, VIII., Alserstraße 47. — Elisabeth Auspitz, Private, geb. 12. Oktober 1907 Wien, ledig, I., Schwarzehbergstraße 3. — Margarete Geyer geb. Mahler, Haushalt, geb. 26. Oktober 1897 Wien, verh., II., Wittelsbachstraße 3. — Elisabeth Bana geb. Neugebauer, geb. 4. Februar 1906 Wien, verh., Preßburg. — Sabine Horäcek geb. Korn, geb. 1. Dezember 1888 Wien, verh., Preßburg. — Mario Schick, Papierhändlerin, geb. 4. September 1904 Wien, ledig, II., Taborstraße 61. — Gertrude Helene Großmann, Haushalt, geb. 29. Mai 1914 Wien, ledig, II., Wehlistraße 159. — Rudolf Klein, Inkassant, geb. 11. August 1885 Wien, verh., II., Rotensterngasse 23. — Ruth Reinisch, Mittelschülerin, geb. 25. Jänner 1920 Wien, ledig, III., Kleistgasse 29. — Elisabeth Steininger geb. Woller, Private, geb. 9. August 1888 Wien, ger. gesch., VI., Gumpendorferstraße 3. — Edith Blau geb. Klumer, Private, geb. 24. August 1890 Wien, verw., I., Bellariastraße 4. — Marie Pcikcr, Handelsangestelltc, geb. 4. Oktober 1907 Wien, ledig, II., Pazmanitengasse 14. Ein erprobter Schutz gegen Grippe und Erkältung der Atmungsorgane ist öfteres Gurgeln mit Chlorod o n t - Mundwasser. Versuchen Sie es — Flasche S 1.80 — und Sie werden aus Ueberzeugung ständiger Verbraucher. Ali® heyrnzw^em die mit Recht so beliebten „Schmidl-Mazzoth". Dieses österreichische Qualitätserzeugnis ist mit anderen Mazzoth nicht zu vergleichen, weil diese sie in Hygiene, Bekömmlichkeit und erlesenem Geschmack nicht erreichen. Der ausgezeichnete Ruf, den die „Schmidl-Mazzoth" seit Jahrzehnten genießen, hat sich in den letzten Jahren zu einer Popularität und Beliebtheit gesteigert, die nicht nur alle Bezirke Wiens, sondern auch viele Provinzorte umfaßt. Es ist dies das Verdienst des neuen Inhabers der „Schmidl-Mazzoth"-Fabrik, Herrn Nathan Brodetzky, den Wiener jüdischen Hausfrauen seit Jahrzehnten als der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung, II., Leopoldsgasse 43, bekannt. Herr Brodetzky hat seine große Fachkenntnis und vielseitige Erfahrung in den Dienst des neuen Unternehmens gestellt. Neue Rezepte, Verwendung nur erstklassiger Mehlsorten, Veredlung des Erzeugungsprozesses, neue maschinelle Vorrichtungen, strengste Reinlichkeit und Ausnützung der modernsten Errungenschaften haben dazu geholfen, ein Produkt zu schaffen, das an Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit einfach unübertrefflich ist. Elegante neue Badeanlagen, eine durchgehende Reinigung und Adpatiorung der Fabriksräume bieten Gewähr für unbedingte Reinlichkeit und einwandfreies Kaschruth. Die religiösen Vor- . schrlften werden unter Aufsicht des Herrn Oberrabbiners Babad strenge eingehalten. Die Wiener Juden werden heuer mit den beliebten „Schmidl-Mazzoth", insbesondere mit der bekannten Spezialmarke „N. B. - Mazzoth"- Gricß und -Farvol, besonders zufrieden sein. G. W. Ueslmmd Bükt B'estrenomm lerie l< ü c h e' ESCH HALTIGE MENÜS ä S 1.90 UND 2.60 C H W Ii C H A 1 b 1< Ii U A Ii II, jiTimer-Purgstall-Gasse 3 (nächst SalztorbrDcke) © Tel. R-41-C-;! WOCHENsKALENDER FÜR DAS JAHR 5697 März na t"snr> Adar Freitag 5 22 Sabbate! ngang 5.80 ' Samstag: 6 23 Sabbatausgang 6.25 Sonntag 7 24 Montag 8 25 Dienstag 9 26 Mittwoch 10 27 Donnerstag 11 28 Eigentümer, Xeileger, Herausgebe* UOi sesaatwoEtUßtes RedaKteur: Oberbaurat Robert Stricker. Drösle: Praete!-. und yerlags-A,.G, Ignazi Steinmann, beido Wien, I&i VitätBltMatma