Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 11 (1937)
- Issue
- Heft 633 (19.2.1937)
- Date
- 1937-02-19
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 633 vom 10. Februar 1037 GRABSTEINE F RIEDLÄNDER & DEUTSCH ■Viert, L Bez., Seltenstettensasse 2, III Samstag JHfJZent^^ Elias Rosenthal *♦ A* Im Alter von 86 Jahren ist hier nach kurter Krankheit Elias Bosenthal bei Sabbath-AasgAng des 18. Sch'wath sanft verschieden. Der Verstorbene, der aus dem berühmten Wunderrabbi-Städtchen Sadajcora stammte iind in den letzten Jahrzehnten in Wien lebte, war ein bedeutender jüdischer 'Gelehrter urid Talmudist und eine sehr beliebte Persönlichkeit,In 'der chassidischen-Welt, in der er sich großen Ansehens erfreute. Von einer seltenen Frömmigkeit und Askese verkörperte er den Typus jener heute nur noch vereinzelt anzutreffenden, Im Geiste des Baal-Schem-Tow lebenden alten Chassidlm. Er gehörte dem engsten Freundeskreise des derzeit In. Przemysl lebenden Sadagoraer Großrabbiners Markus Fried mann an. Die I-ewajah fand nach chassidischem Brauch in aller Stille Montag, den 1. d., statt. Um den Dahingeschiedenen trauert außer seiner Gattin und seinen Töchtern der bekannte Publizist Dr. Jakob Bosenjthal als Sohn. Absdtied David Seidermann und Charta Lerner Das populäre Künstlcrpaar Seidermann-Lerner, die in den Jüdischen Künstlersplelcn durch volle fünf Monate mit großem Erfolg gastierten, verabschieden sich demnächst vom Wiener Publikum. Für die Abschiedsvorstellungen werden die größten Erfolgstückc dieser Saison wiederholt. Freitag, den 19. d., „Offene Augo n", Samstag, den 20., und Sonntag, den 21. d. nbends, die Melsls-Kevue „C h a s s c n e ,i m S t ä d 11", Sonntag nachmittags bei kleinen Preisen „M o t e 1 Pantoffel" (halb * Uhr). „D crBadiosängcr" wird Mittwoch, den 24. d., gespielt, an den übrigen Tagen, also Montag, den 22., Dienstag, den 23., und Donnerstag*, den 24. d. (letzte Vorstellung des Gastspiels), Meisls-Kevue „Kol Nldre im Galut h". Neue Gr.sie in den Jüdischen Kunstlerspielen. Die Direktion der Jüdischen Künstlerspiele hat die populäre Soubrette des Rigaer Stadttheaters Jenny L o v i c für ein kurzes Gastspiel nach Y/ien verpflichtet. Die junge Künstlerin hat im Warschauer Scala-Theater einen derartigen Erfolg gehabt, daß man mit ihr in der Hauptrolle einige Filme gedreht hat, u. a. auch „Fröhliche Kabtzunim". Die Künstlerin weilt zurzeit In Warschau, um bei der Premlere dieses Films anwesend zu sein. Nach Wien kommt Jenny Lovic mit ihrem ständigen. Partner Heimi Lewin und wird in den Jüdischen Künstlereplelett Freitag, den 38. d., In der eigens für sie geschriebenen lustigen Operette „Das C h a m p a g n e r m ä d e 1" debütieren. Alexander K i p n i s, der berühmte jüdische Sänger, Mitglied der Wiener Staatsoper, gibt Mittwoch, den 24. Februar, ein Konzert im' Mittleren Konzerthäuss'aal. An Interessenten wird DIE NEUE WELT probeweise einen Monat lang gratis versendet. - Bekanntgabe von Adressen an die Adm. d. Bl. Gesellschaft jüdischer Alkoholgegner -Medizinalrat Dr. Paul Strasser sprach in der B. O. G. III des „Bundes Jüdischer Frontsoldaten" über die Alkoholfrage in der Bibel und führte unter anderem aus: Noah war der erste Alkoholiker. Im Kapitel 9 Genesis ist zu lesen: Noah, der Ackerbauer war, pflanzte einen Weinberg. Da er die Wirkung nicht kannte, trank er viel und ward berauscht. In Jeremia 35 wird zum erstenmal die Alkoholfrage erörtert. Wie die Rechabiter müssen wir uns denken, Mose als den Führer eines Nomadenvolkes, in einem Zelt schlafend, die Reben des Früchtlandes meidend als etwas mit. einer fremden Religion Zusammengehöriges, mit einem änderen Gott Vereinigendes. An zahlreichen Stellen im Alten Testament wird der Wein mit den notwendigen Nahrungsmitteln, Getreide, Brot, Oel, aber auch mit Fleisch und Milch gemeinsam genannt. Der Wein gehörte eben an und für sich zur Nahrung. Sicherlich hat man auch in früheren Zeiten schon bisweilen den Weingenuß bis zum Eintritt des Rausches und der Unbesinnlichkeit übertrieben, aber das Ueberhandnehmen der Zechgelage scheint doch erst in der Perlode der altjüdischen Geschichte zu beginnen, welche dem Untergang der politischen . Selbständigkeit unmittelbar vorangeht. Die überraschende Zähigkeit der jüdischen Rasse, die sie in den Stand gesetzt hat, siegreich jahrhundertelang den erbittertsten Verfolgungen zu . wider- K!NO*PROGRAMME KSEUZ-KINO 1, Wollzeile 17 Telephon K -24-2-16 Vorstellungen. 4, %«, Vitt, %10 Mordende Augen Edmund Lowe i CHWEDEW A . 49 0 60 »/,«» VA 7,1« GITTA ALPAR m Die schulde Stimme Musik: Nikolaus Brodszky STAFA, VII Mariahil f erstra Oe 120 Telephon B-33-0-88 Wöcnentags s, 7, * Uhi VOTIVPARK IX, Währingerstraße 12 ""elephon A-18-3-96 Beginn: 6, Vi», ftlO Drei süße Mädels mit Deanna Durbin stehen, ist zweifellos nicht zuletzt der Enthaltsamkeit zuzuschreiben, die die Juden kennzeichnet. Bei den Schichten der Juden, die sich mehr zu den Christen halten und sich von Tradition zu befreien trachten, ist nicht dieselbe Enthaltsamkeit festzustellen. Tatsächlich ist festgestellt worden, daß von den New-Yorker Juden die jüngere Generation, die sich leichter den Sitten des sie umgebenden Milieus fügt, sich mehr und mehr dem Alköholismus ergibt. Einer Statistik, die die kürzlich eingewanderten und die schon längere Zeit in Paris ansässigen Juden betrifft, ist zu entnehmen, daß der Alkoholismus die Juden nur so lange, wie sie ihrem traditionellen Leben treu bleiben, verschont. In der Anpassung liegt zweifellos eine Gefahr und ist auch anzunehmen, daß der Alkoholgenuß in' Oesterreich, vielleicht noch nicht der Alkoholmißbrauch, bei den Juden zunimmt. In der österreichischen Abstinenzbewegung ist gegenwärtig eine Reihe von Verbänden tätig. Die besten Erfolge erzielen die konfessionellen Verbände, die in der Sittlichkeit der Religion Stütze finden. Zu erwähnen ist der katholische Kreuzbund und das „Blaukreuz" der evangelischen Kirchengemeinde. Interessenten einer, zu gründenden Gesellschaf t jüdische r VAlkoholgegn e r wollen ihre •Anschrift Medizinalrat Dr. Paul Strasser, Wien, III., Seidigasse 2, mitteilen. Bitte an unsere sehenden Mitmenschen! Des Blißden Haupt- und fast einzige Zerstreuung ist die Musik. Leider fehlt es überall an Musikinstrumenten; hauptsächlich an Grammophonapparaten und Schallplatten. Gestützt auf die Annahme, daß manch brauchbarer Grammophonapparat wegen leichter Beschädigung oder weil er nicht mehr modern ist, seinem' Besitzer im Wege steht, wenden wir uns vertrauensvoll an unsere sehenden Mitmenschen mit de» ganz besonders ergebenen Bitte, entbehrliche Grammopnonapparate und Schallplatten (wenn auch überspielt) uns für unsere Blinden zu schenken. In der angenehmen Erwartung, daß unser Ruf von gutem Erfolg begleitet sein wird, bitten wir jeden, der einen Grammophonapparat. oder Schallplatten entbehren kann, uns mittels Postkarte oder telephonischem Anruf zu verständigen; jede Spende wird dankend abgeholt. Hilfsverein der jüdischen Blinden, Wien, H., Rembrandtstraße 18,'Telephon A-47-2-77. „Was Ihr wollt". Die diesjährige Hakoah- Redoute,' für die sich bereits lebhaftes Interesse kundgibt, findet am Samstag, den 27; Februar, in sämtlichen Sophiensälen statt. „Die Devise: „W aslhrwollt" gibt allen Möglichkeiten der Kleidung und des Scherzes Raum, so daß es sicher ist, daß das Fest so wie alljährlich nicht nur eines" der ' bestbesuchten, sondern auch der stimmungsreichsten -und lustigsten sein wird. Mit einem Wort, das jüdsiche Ballfest. Alle Auskünfte und Karten in Sekretariat, I., Wiesingerstraße 11, Telephon R-25-0-10. An die Freunde des Fußballklub Hakoahl Seit langem kämpft die Leicung. des Fußballklubs Hakoah einen schweren Kampf gegen das finanzielle und sportliche Mißgeschick, das dem Klub bisher hartnäckig treublieb. Leider wurden Wir' in diesem Kampf von unseren Anhängern fast gar nicht unterstützt/ weil diese, verärgert durch die schlechten' sportlichen Resultate, einfach von unseren Spielen ausblieben. Dieser Umstand wird von^ unseren Gegnern ausgenützt und uns, die wir einst der Klub mit dem größten Anhängerkreis waren, zum Vorwurf gemacht. Die Leitung, appelliert daher an alle Hakoahner: Kommt wieder zu unser e n Spielen und unterstützt uns daher, nicht nur m o r a 1 i s c.h, sondern auch finanziell und gebt damit unseren - Gegnern die richtige'und' einzige 'Antwor't. -Das 'n-ächste " Spiel' der Hakoah (gegen den Favoritner A; C.) findet am 'Sonntag, den 21. Februar, um 15 Uhc auf dem Wiener-Athletiksportklub-Platz im Prater statt. Die Leitung"* des Sportklubs Hakoah. Hofmeister,* Hauslehrer für alle Mittelschultypen, mit Kenntnissen fremder Sprächen, sowie Uebersetzer für Englisch, Französisch, Russisch, Polnisch und Hebräisch vermittelt prompt und unentgeltlich der Jüdische Hochschulausschuß, Wien, IX., Alserstraße 26, Telephon A-25-2-28. VereinsBiadiridifen Histadruth Iwrith. N. - Bystritzki-Feier. SamBtag, den 20. d., 8 Uhr abends, veranstaltet die Hißtadruth im Festsaale des Caf6 „Central", II., ,Taborstraße 8,. zur Ehren dos hebräischen Dichters aus Palästina, Herrn Nathan Bystrltzkl, einen literarisch-musikalischen Abend. Programm: 1. Die Dichtung Bystritzskls: M. Ungerfeld; 2. Violinkonzert: Konzertmeister K, Fuchsgelb, am Klavier: W. Spitz; 3. Gesang: Oberkantor J. Feuer, am Klavier: G. May; 4. Nathan Bystrltzkl: Meine Dramen; 5, Gesang: Konzertsänger"'J. Segall-Rosenbach (Tenor), am Klavier: Frl. Riegler. Regiebeitrag. — Vorher, 6.30 Uhr: Bibelseminar (Schächter). Das Uteratursemlnar von Schlomele Auerbach entfällt. — Purimfeier der Histadruth Iwrith. Samstag, den 27. d.; 8 Uhr abends, findet im Festsaale de3- Cafß „Central", II., Taborstraße 8, die Purimfeier der Histadruth statt. Festrede: Dr. D. Rothblum; Violinkonzert: Kurt Fuchsgelb, Klavier: W. Spitz; Gesang: Oberkantor G. Marguli.es, Klavier: Frl. Friedmann, Lwow. Humoristische Zeitung. Regiebeitrag'. Zelre w'Hechaluz Hamisrachl - Hapoel Hadatl. Wir beginnen diese Woche mit zwei neuen Kursen, und zwar Mittwoch um halb 9 Uhr abends findet allwöchentlich eln.Mischnajoth-Kurs statt. Anschließend wird Schulchan-Aruch gelernt. Jeden Donnerstag um halb 9 Uhr Talmud-Kurs. Leiter: E. Rechbach. — Samstag um halb 4 Uhr nachmittags findet "allwöchentlich ein C h u g -1 w r i für Anfänger statt. Um 5 Uhr nachmittags C h u.g -1 w r i für Fortgeschrittene. Leiter: Ch. Horowitz. Anschließend Mincha- und. Seudah-Schllschith. Zu allen Kursen und Veranstaltungen sind Gäste herzlich willkommen. „Jawnoh", Wien, IV., Paniglgasse 5, veranstaltet am 21. d., halb.9 Uhr abends, eine Purlm-Feler mit reichhaltigem künstlerischem Programm. -Die Ansprache hält Universitätsprofessor Dr. Max Bis l er, die Festrede Rabbiner Aron Jeruchem. Ver Verband der Zionistischen Verbindungen Oesterreichs teilt mit, daß am Montag, den 22. d., 8 Uhr abends, im Klublokal „Cafe" Bristol" ein Gesellschaftsabend mit Damen stattfindet. Vortrag Dr. Isaae Breuer.' Sonntag, den 28. d., punkt 8 Uhr abenda. spricht Dr. Iaaac Breuer (Jerusalem!, über die Lage in Palästina und über den religiösen Aufbau, unter dem Motto „Bin ernstes Wort in emBter Zeit", im Mittleren Konaerthaussaal, HI., Lothringerstraße 20. Karten bei der Paltfstina- Zentrale der Agudas Jisroel, IL, Im Werd 6, erhältlich. Telephon A-46-0-15. „Mathilde", Verein zur Bekleidung armer judischer Schulkinder, inabesondere Waisenkinder, veranstaltet am Samstag, den 27. d., halb 9 Uhr abends, im Festsaal des Hotel Continental, Wien, II., Taborstraße 6, unter dem Ehrenschutz Ihrer Ehrw. Oberr.abbinerDr. I. Taglicht und Rabbiner Dr. M. Rosenmann eine Purlm-Redoute, verbunden mit großer Festakademie. Karten im Vorverkauf ä S. 2.~ sind bei allen Vorstahdmitglledem und im Verein (Cafe- Buchsbaum, II., Große- Sperlgasse 41, Tel. A-43-5-10) erhältlich,. v Der Jüdlsch-Knltnrelle Elternbund veranstaltet am Sonntag, den 28. d„ halb 4 Uhr nachmittags, im Theatersaal d et Hotel Pöst, Wien, I., Fleischmarkt 24, eine Purimf eier. Das Programm Ist sehr reichhaltig und ist sowohl für E r w a c hs e n e als auch für J u g e n d 1 i c he berechnet. Nach Aufführung eines Purim-Festspieles von Lotte Intrater findet eine Akademie statt, die von sehr guten Kunstkräften bestritten wird. Karten a S 2.—, 1.50 und 1.20 für Erwachsene und a S 1.20, 1.— und —.80 für Schüler sind zu haben im Sekretariat des Jüdisch- Kulturellen Elternbundes, Wien, I., Seitenstettengasse 2. Sie können dort auch telephonisch unter der Nr. U-25-5-85, Klappe 34, bestellt werden. ., ■ Israelitisdie Kulfiisgemeiiide Wien Lieferungsvergebung Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Herstellung von Fundamenten für Grabsteine und Grabsteineinfassungen aus Beton, respektive armiertem Beton samt dem erforderlichen Erdaushub für die Zeit vom 1. Mai 1937 bis 30. April 1938 auf dem Zentralfriedhof, I. Tor, und Neuer Friedhof , IV. T o r, Wien, XL, Simmeringer Hauptstraße, zur Vergebung. Jene Firmen, welche zur Offertstellutfg herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies bis längstens Montag, den 1. März 1937, dem Technischen Amt der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2, 4. Stock, bei welchem auch während der Amstsstunden (Sämstag ausgenommen) alle näheren Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekanntzugeben. Die freie Auswahl unter den sich meldenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertstellung behält sich der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien nach eigenem Ermessen vor. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 19. Februar 1937 werden bei den um 5.10 Uhr beginnenden Abendgottesdienst in nächbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: in., Unter Viaduktgasse 13, Rabbiner Doktor K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Doktor M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Doktor J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Doktor M. Bauer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner D. A. Weiner; XV., Turnergasse 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XDX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr.. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse Nr. 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. — Samstag, den 20. Februar 1937, beim Vormittagsgottesdienst Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Doktor M. Rosenmann. Jugendgottesdienst und Purimfeiern für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-s c h ü 1 e r i n n e n)Samstag, den 20. Februar d. " X, um 3 Uhr nachmittags, . in allen Gemeinde- und Bezirks- . Synagogen. — Besondere Jugendgo.ttesdienste für Mittelschüler- und -Schülerinnen für Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirk: Samstag, den: 20. Februar d. J., um 3^5 Uhr nachmittags, im Ijeopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5: und in .den Bezirkssynagogen, IX., Müll- . nergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. —. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend: Freitag, den 19. Februar d. J., um 3/^7 Uhr abends/ im : Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4. Alle bcvöfzwgen die mit Recht so. beliebten. „Schmidi-Mazzoth". Dieses österreichische Qualitätserzeugnis ist mit anderen Mazzoth nicht zii vergleicheh, weil; diese sie in Hygiene, Bekömmlichkeit und erlesenem .Geschmack nicht erreichen. Der ausgezeichnete Ruf,. den die „Schmidl-Mazzoth" seit Jahrzehnten' genießen, 'hat sich in den letzten Jahren zu einer Popularität und Beliebtheit gesteigert, die nicht nur alle Bezirke Wiens, sondern auch viele Provinzorte umfaßt. Es ist. dies das Verdienst des neuen Inhabers der ' „Schmidl-Mazzoth"-Fabrik, Herrn Nathan Brodetzky,' den Wiener jüdischen Hausfrauen seit Jahrzehnten : als der liebenswürdige und tüchtige Chef der großen Lebensmittelhandlung,- IL, Le.opoldsgasse 43, bekannt.' Herr Brodetzky ' hat. seine große Fachkenntnis und vielseitige Erfahrung in den Dienst des neuen Unternehmens gestellt. Neue: Rezepte, Verwendung nur erstklassiger .Mehlsorten, Veredlung des Erzeugungsprozesses,, neue .maschinelle .Vorrichtungen, strengste Reinlichkeit, und Ausnützung der modernsten Errungenschaften haben dazu geholfen, ein Produkt zu schaffen, das an Qualität, Geschmack und Bekömmlich*, keit einfach unübertrefflich -ist. .Elegante - neue ,Badeanlagen, eine durchgehende, Reinigung „und Adpatierung der Fabriksräume bieten Gewähr für unbedingte Reinr lichkeit und einwandfreies Kaschruth. Die religiösen Vorschriften werden unter Aufsicht des Herrn Ob'errabbiners Babad strenge eingehalten. Die Wiener Juden werden heuer mit den beliebten „Schmidl-Mazzoth", insbesondere mit der bekannten Spezialmarke ' „N. B. - Mazzoth*'- Grieß und -F a r v e 1, besonders zufrieden sein. G. W. Rmivmmi Biäet "1123 tiestienomm'iei ie Küche «ws RSiCHHA LTI QEMENÜSäS 1.90 UNO 2.60 : C Ii W Ii C II A Ith BRAU, l!,Hammer-PurgstaII.Gas3c 3 (nldist Saljlorbrörte) Tel. MM •:! WOCHENsKALENDER FÜR DAS JAHR 5697 Februar . TIN ' Mar Freitag 19 8 Sabbateingang , Ö.10 Samstag 20 9 Sabbatansgang 6.05 Sonntag 21 10 Montag . 22 11 Dienstag 23 12 Mittwoch 24 13 . mqa rvoyn . Donnerstag 25 14 Q% ' Clgentümer, Verleger, Herausgebe« und yerantwortUche? BedaktQttc: Oberbaurat Robert Stricker. — Druclt: Druckerei« uaü .Verlag8-A,-a Jgnaz steinmann beide Wien. Ig* UaiveraitÄtaatrafle 0—3* '