Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 11 (1937)
- Issue
- Heft 631 (12.2.1937)
- Date
- 1937-02-12
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 ME NEUE WELT Nr. 631 vom 12. Februar 10S7 Kestoüttot diüa 1ttf3 Bestrenommiene Küche ^3 R CICH H A LTI GEMENÜS&S 1.90 UNO 2.60 'CHWtUU Ith li k A L II, Hammcr-PurgstqH-Ggisc 3 (nldii! Saülfirtröfo) TU. MM-.! Jüdische Künsllerspicle II., Praterstraße 34. Trotz des außerordentlichen Erfolges der Revuelegende „Kol Nldre im Gallith" hat sich die Direktion J. Goldfließ entschlossen, für Freitag, den 12. Februar, ein neues Stück anzusetzen. Zur Erstaufführung gelangt die lustige Komödie mit Gesang und Tanz „Mendel, der Narr" von Kalmanowitsch mit den Gästen D. Seidermann und Ch. Lerner, sowie L. Glücksmann, S. Görlitz ka, Dolly Nachbar u. a. — Sonntag nachmittags „Mendel, der Narr" bei ermäßigten Preisen. — „Mendel, der Narr" bleibt Samstag, den 13., und . Sonntag, den 14. d.,.auf dem. Spielplan. — Montag, den 15. d., Ehrenabend für A. M e i 8 e 1 s. Zur Aufführung gelangt „Kol Nidre im Galuth" von A. Meisels in der Premierenbesetzung. Jüdische Kuhurslelle Wien, I., Franz-Josefs-Kai 3, Tel. K-28-2-36 Jüdisch esKulturtheater. Täglich 8 Uhr abends Scholem Alejchema Komödie „Schwer zu sein ein Jud"', deutsch von Jakob Roaenthal. Regie: B. Jubal. Sonn- und feiertags \44 Uhr Nachmittagsvorstellung „Die Grenze". Kuns t Sektion. Führung (im Zyklus „Das jüdische Wien") am Sonntag, den 14. Februar: Jüdisches Museum. Leitung: Professor Dr. J. Bronner. Treffpunkt: II., Malzgasse 16, 11 Uhr vormittags. Autorenabend Albert Ganz er t: Samstag, den 13. Februar, um >U6 Uhr abends, liest der Dichter des Zeitstückes „Die Grenze" im Jüdischen Kulturtheatar unter dem Motto „Hart an der Grenze" aus neuen Werken. Einziger Chanson-Abend Helmut Mark. Sonntag, den 14. Februar, 6 Uhr abends, bringt Helmut Mark, der zu den von ihm verfaßten Texten die Musik selbst komponiert hat, einzelne Wiederholungen und viele neue Chansons. Heute „Mordende^ Augen" Heute, Freitag, erscheint im Kreuz-Kino der neue Sensationsfilm der Metro-Goldwyn-Mayer „Mordende Augen". Die Hauptrolle dieses F/ilms. verkörpert Edmund Lowe, der Darsteller des berühmten Detektivs Philo Vance, eine Gestalt, welche allen Lesern' der Romane von S. S. Van Dine wohlbekannt ist. An Interessenten wird DIE NEUE WELT probeweise einen Monat lang gratis' versendet. Bekanntgabe von Adressen an die Adm. d. Bl. Kinder*€hamisdiahvAssar*Feier der „Sektion Prater" Im großen Saal des Restaurants Lustig harren Kinder in großer Zahl, angeregt plaudernd, des Beginns der Vorstellung. Frau Fanny Katz, Vizepräsidentin der Deborah, der das. volle Gelingen dieser Veranstaltung zu danken ist, ergreift das Wort zur Begrüßung und Einleitung der Veranstaltung und mit bewundernswerter Disziplin und Ruhe lauschen die Kleinen ihren klaren und leichtfaßlichen Worten. Frau Katz skizziert die Bedeutung des Chamischah-Assar-Feates mit der Verschiebung seiner Bedeutung im Laufe der Zeit, besonders aber in der Galuth, wo das Fest der Baumpflanzung illusorisch wurde. Ihre Ausführungen gipfelten aber , in der Behauptung, daß heute, wo wir uns auf dem Weg zum Judenstaat befinden, die 'Baumpflanzung neu erwacht und wir durch Propagierung von Tozereth Haaretz jene besonders fördern müssen. Die aufgeführten Stücke — für die Texte und für die Regie zeichnet Frau Katz — haben in ihren leichtfaßlichen Versen ungeheuren propagandistischen Inhalt. Jeder Vers, jedes Wort erweckt in uns die Liebe zu unserem Boden in Erez, erweckt in. uns die Erinnerung an unsere historische Vergangenheit als Staatsvolk "in Palästina und-die Sehnsucht, es wieder zu werden. „Die toten Bäume" sind ein rührender und warmer Nachruf den Schäden, die uns jetzt zugefügt wurden. „Tözareth Haaretz" Ist ein Stück ungeheuer starker Wirkung Und besonders aus dem Munde von Kindern; die als Früchte der palästinensischen Pflanzungen auftraten, die Verrherrlichung unseres-aufblühenden Landes zu hören, ist doppelt wertvoll. Noch mehreren schönen und' Inhaltsreichen Stücken lauschten die Kleinen, aber auch mit demselben Interesse die Erwachsenen. Die Veranstaltung ist Tagesgespräch im Prater. Ein Zeichen für ihren Erfolg. Wir danken den kleinen Darstellern und Frau Fanny Katz. durch deren Mund dem lebenswichtigen Gedanken von Tozereth Haaretz und Palästina-Aufbau ein großer Dienst geleistet wurde. M. D. Bezirksgruppe XX der Jitd«5staati*zionlsten veranstaltete am 27. Jänner in ihrem Heim, Stijudingergasse 16, eine C h amischah - As sar-Feier, die einen glänzenden Verlauf nahm. Die geistreiche und eindrucksvolle Festrede Dr. I. Z. Kanners, in welcher die Verbundenheit des jüdischen Volkes mit dem auch in unseren Tagen mit jüdischem Blut getränkten Boden Erez-Israels vom Altertum bis auf die Gegenwärt in packender Welse nachgewiesen wurde, löste stärksten Beifall aus. — Außerordentlich gut gefielen die gesanglichen Vorträge Oberkantor Wahrmanns, Hohes Talent und Wärme zeichnen seine Stimme aus. Nicht endenwollender Applaus der Zuhörerschaft zwang ihn 2U wiederholten Zugaben. Einen formvollendeten, auf hohem Niveau stehenden Vortrag brachte der den Lesern der „Neuen Welt" nicht unbekännte Herr J. M. B r a f m a n n. In seinem ausführlichen spannenden Vortrag zeichnete er. Wesen und Geist des Judentums. Wohlverdienter Beifall des Publikums dankte dem, Vortragenden. Zu erwähnen sind noch die Deklamationen des überaus talentierten Fräuleins Tennhau», Mitgliedes des Jugendbundes Barak. E, N. Der Ring der A,-H.-Verbände. der zionistischen Verbindungen für die Universität In Jerusalem Wir erhalten folgende Zuschrift: Der Universität in Jerusalem kommt für den Aufbau des jüdischen Palästina ganz besondere Bedeutung zu. - Sie Hat es übernommen, alle wissenschaf-liehen Forschungsarhelten bezüglich Bodenbeschaffenheit, Fauna, Flora, Klima, landwirtschaff" liehe Möglichkeiten/Hygiene der Bevölkerung usw. durchzuführen. Sie nimmt in bezug auf die' geisteswissenschaf t-, liehe Forschung — Judaistlk. Orientalistik — in der Welt eine zentrale Stellung: ein, und ihr obliegt es, vor allem Musterschulen zu schaffen, in denen der kommende Lehrerstand des Landes vorzügliche Beispiele für: die-Er-: Ziehung der Jugend finden wird. . In Anbetracht der hohen Wichtigkeit dieses Institutes hat der Ring der A.-H.-Verbände, als die bedeutendste akademische Vereinigung Oesterreichs, im Anschluß an einen informativen Vortrag des Herrn Dezenten Grau und Über Initiative seines Präses Dr. Moriz Harnik beschlossen, seine Mitglieder zugunsten dieser Universität durch eine jährliche Pflichtumlage zu besteuern. Der Ring erwartet, daß die jüdische A k ademikerschaft in aller Welt die Lebenswichtigkeit der Alma mater Hyerosolyma erkennen und zu ihrer Fortentwicklung beitragen wird. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien, II., Ferdinandsstraße 23/8. Montag, den 15. Februar 1937, im Klubsaal der „Hakoah", I., Wiesingerstraße 11 (Cafe" Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Theodor Ehrenstein: „Altpalästinensische Kunstfragen." Beginn Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Jeremias — der Geist der jüdischen Prophetie. Dienstag, den 20. Februar, um präzise 1/29 Uhr abends spricht Herr Dr. Josef Kastein zum letzten Male vor seiner Rückkehr nach Palästina im Offenbaöh-Saal, IV., Treitlstraße 3, über vorstehendes Thema. Es gelangen nur eine geringe Anzahl von Karten zur Ausgabe. Saaleröffnung um V28 Uhr abends. Jüdischer Sport- und Schützenverein Hagnnnh. Der nächste Erste-Hilfe-Kurs des Samariterinnenbundes in der Haganah b eginntaml. März. Anmeldungen hiezu an den Uebungsabendon der Haganah jeden Montag und Donnerstag ab 8 Uhr abends im Heim, IX., Hörigasse 14. Auskünfte und Anmeldungen für die Haganah (Schießen, Boxen, Fechten usw.) zu denselben Zeiten. Der Ersto Wiener Jüdische Turnverein Makkabi, IX., Liechtensteinstraße 20, veranstaltet Sonntag, den 14. Februar, im Cnf6 Altes.Rathaus, Wien, I., Wippllngerstraße'21 (an der Hohen Brücke), einen Fünfuhrtee mit Tanz. Entree und Konsumatlon S 1.50. Gäste herzlichst willkommen.' Boxen. Freitag: Makkabi gegen Wieden! Die in der sistierten Mannschaftsmeisterschaft am günstigsten placierten Vereine Makkabi und Wieden nützen ihren Termin vom Freitag, den 12. Februar, zur Austragung eine3 Mannschaftskampfes aus. Wieden konnte im letzten Treffen die Schwarz- Welß-Staffel mit 13 : 5 abfertigen, während Makkabi gegen Gewerkschaftsbund mit 10 : 6 siegreich bleiben konnte. Dem technischen Leiter Bernhard Zohn stellten sich am Freitag, den 12. Februar, um 8 Uhr abends im Ring des Bayrischen Hof nachstehende Paare, wobei die Erstgenannten von Makkabi, die Zweiten-von Wieden sind: Schlänger—Hackenberg, Berger— Sefclk, (Knur) Tennenbaum—Swoboda, Grünwald—Swatosch, Groß—Sukdolak, Laub—Schweifer; Rahmenpaare: Dedscher— Kammerer, .Habacht—Tomaslk» Holzensaucr—Werosta und auch Rehberger (Makkabi) soll einen entsprechenden Gegner erhalten. Vereinsnadiridtten -.Hebräischkurse der Bezirkssektion VIII/IX. Außer den schon bestehenden drei Kursen für Anfänger und Vorgeschrittene, wird Mitte Februar ein weiterer Kurs für, Anfänger eingerichtet. Neuanmeldungen sowohl zu! diesem Kurs als auch zu den übrigen Kursen, die für Anfänger Dienstag und Donnerstag von 8 bis 9 Uhr, für Vorgeschrittene. Montag und Mittwoch von 8 bis 10 Uhr stattfinden, werden .täglich, außer Freitag, von 7 bis 9 Uhr abends, im Sektionsheim, ..IX. „Währingerstraße 6.'8 (Eingang Hörigasse 2), Telephon R-52-0-12» entgegengenommen. Jüdisch-kultureller Elternbund, Wien, I., Seitenstettengasse 2. Dienstag, den 16. Februar, 8 Uhr abends, im Großen Saal<dts Cafe Altes Rathaus, I., Wipplingerstraße 24/26, El.ternv.orsammlung. Redher: Herr Dr. Leo Goldhammer über „Sensationen' im" 'alten Wiener Judenghetto"; Herr Professor Dr. Leo Menczer über .'»Elternhaus und Schule"; Herr Professor Dr. Emil Lehmann .(freies Thema). Kein Konsumationszwang. — Montag, den 15. Februar. 8 Uhr abends, Im Saale des Lehrlingsheimes Zukunft, IX., Grünentorgasse 26. Elternversammlung. Redner: Professor Dr. Emil Lehmann über „Die soziale Frage im Judentum" und Dr. Leo Goldhammer über „Sensationen im alten Wiener, Judenghetto.''. Eiterrivereinigung an der Volksschule der isr. Kultusgomeinde, II., Castellezgasse 35, Tel. A-44-0-63, veranstaltet Dienstag, den 16.vFebruar, um 8 Uhr abends im Saale Bayrischer Hof, IL,r Obere..Augartenstraße 5, einen Theaterabend. Aufgeführt wird „So'nkin und der Haupttreffer", Lustspiel in drei Akten von 3. Juschkiewitsch, als Gastspiel des Jüdischen Kulturtheaters. Der Reinertrag fließt zur Gänze der Ferienaktion für arme Schulkinder zu, Karten bei Glasner. Tel. R-42-2-94, und bei der Jüdischen Kunststelle, I., Franz-Josefs-Kai 5. f. Die „Wizo" veranstaltet in Verbindung mit der Kunsthandlung Würthlo in ihren Räumen, I./Schottenrlng 25, eine Ausstellung Hermann Struck, Neue Aquarelle aus Pa 1,1s,t 1 n a. Univ.-Professor Dr. Max E 1 s 1 e r eröffnet die Ausstellung am-Sonntag, den 14. Februar, um 11 Uhr vormittags durch eine-Ansprache: Die Ausstellung ist täglich (außer Samstag) bis zum 1. März geöffnet, und. zwar zwischen 11 Uhr vormittags und 3 Uhr nachmittags. Regiebeitrag. Hebräische und englisch© unentgeltliche Kurse der Jüdischen Völksbibliothek Zlon, Wien. II., Kleine Mohrengasse 3, werben demnächst, eröffnet. Teilnehmer werden eingeladen, sich ehebaldigst zu melden. Schon um 80 Groschen monatlich (Jugendliche und Studenten nur 50 Groschen), keine sonstigen Gebühren, verleihen wir die schönsten . judaistlschen Werke in hebräischer, jüdischer und deutscher Sprache. Bibliotheksstunden: Sonntag von bis 1 Uhr mittags, Montag bis Donnerstag von >/<7 bis 9; Uhr abends. Lesehalle täglich von 5 bis V»\0 Uhr abends geöffnet. Zeir'e w'Hechalnz' Hamisrachi. Der neue Waad hat sich wie folgt konstituiert: Präsident;. Moritz Klausner; Vizepräsidenten: S. Uebersfeld und Zwl Gutstein; Kassier: Jakob Dereslevicz; Schriftführer: A. Irom; Kultur: Josef Mermelstein und Seh." Kohri; Hachscharah: Zwl Erbsenthal; Organisation: Max Körner und S. Uebersfeld. welters'Schlomo Brafmann. — Freitag, den 12. Februar, 3/29 Uhr abends, Oneg Schabbath Im Heim, II., Praterstraße 60. Referent: Dr. Patron. Gesang; Oberkantor Geller.. . . Histadruth Iwrith: Samstag, den 13. Februar, y>9 Uhr abends, spricht im Vortragssaal des Cafe Central, II., Taborstraße 8,: Frau Chana Schiller (Tel-Avlv) über „Hachlmuch beeretz Israel'-'. Vorher, %7 Uhr abends: Bibelseminar; M Uhr: Literaturseminar. —• N. - Bistritzki-Feler der H 1 s t a d r u t h. Samstag,-den 20. Februar. 8 Uhr abends, veranstaltet die Hlstadruth im Vortragssaal des Cafe Central, II., Taborstraße 8, zu Ehren des hebräischen Dichters aus Jerusalem, Herrn Nathan Blatritzki eine Feier. Programm:- 1. Die Dichtung Blstritzkls: pr.; D.' Rothblum. 2. Vorlesung aus den Werken Blstritzkls: M. Gang. 3. Violinkonzert: Kurt Fuchsgelb. 4. Palästinensische Lieder: J. Segal-Rosenbach. 5. Nathan Bistritzki: Meine Dramen. 6./Gesang: Oberkantor Josef Feuer. Regiebeitrag. * , Thebloglft. Aus Anlaß des Jahrzeittages des sei. Rektora der Isr. theol. Lehranstalt. Hof.ratDr. A. Schwarz fand in den Räumlichkeiten der obigen Anstalt am 7. Februar eine P r e 1 sy e r te i lun g statt. Unter anderem erschienen der Präsident de3 Kuratoriums, Herr Dr. J. Ornsteih, Dr. J. Klaber, Bundeskulturrat Hqfrat Dr. Frankfurter, Rabb. Dr. Schwarz, Dr. Rothblum und der Sekretär J, Fuchs. Der Rektor. Professor Doktor Krauß erinnerte an die allgemeine Bedeutung des Rektors B. A. und .würdigte in gebührender Weise seine Verdienste um die Lehranstalt.- Hierauf verlas Fachreferent Herr Professor Doktor Krts^anpqlter das vom Professorenkolleglüm einstimmig angenommene Urteil über die eingereichte Preisarbeit „Ibn Esra und dieJCaräer'VDer Preis wurde dem Hörer der obigen Anstalt Herrn J. Bachstitz zuerkannt. Der Verband der Alten Herren zionistischer Verbindungen Oesterreich«, JClubheim und flitz: Caf<§ Bristol, I., Kärntner- VnÄ• irtaßt die Altherrenverbände der ehemaligen Z. M. V. Z. M/V. Oesterreichs und zählt ungefähr 500 Mitglieder. Er Bteht mit dem,Ring.der Alten Herren zlon. Hochschulverblndungen in Keinem Zusammenhang. Diese Feststellung erfolgt aus dem Grunde, um etwaigen Irrtümern vorzubeugen. — Am 8. Februar fand Im KJubsaal des Cafe Bristol ein glänzend besuchter Vortragsabend ßtajt. Statt des angekündigten Vortrages des Herrn Oberbaurates Ing. Stricker, der durch eine dringende Sitzung verhindert war, fand - ein Vortrag unseres Bb. Dr. Heinrich Glanz: „Ein Querschnitt dlirch. die neueste jüdische Literatur", den ungeteilten Beifall eines interessierten Auditoriums. — Nächster V 01- £r.x £Lafl'J?,e,Vi W: ^«bruar.um.8 Uhr abends im Klubhelm. Ca.f6vBrlfltol-. I., Kärntnerring 2, Dr. J. Goldstein-Moll „Aktuelle politische Probleme des Palästina-Aufbaues: Majorität — Parität, territoriallatische Tendenzen". Anschließend Diskussion. Israelitische Kulfusgemeinde Wien Konkursaussdoreibuiig Im Spital der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, XVIII., Währinger Gürtel 97, gelangt an der urologischen Abteilung eine Assistentenstelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgerschaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im Österreichischen Bundesstaat, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primararzt des eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Heimatschein, Doktordiplom, Zeugnisse über, die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind beim Vorstand der Israelitischen Kultusgemcinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock (Amtsdirektion), bis längstens 15. Februar 193 7, 12 Uhr mittags, zu überreichen. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 12. Februar 1937, werden bei den um 5 Uhr beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempelgasse 5, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. — Samstag, den 13. Februar 1937, beim Vormittagsgottesdienst Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse Nr. 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Israelitische Jugendgottesdienste. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen): Samstag, den 13. Februar 1937, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeindetempeln und Bezirkssynagogen. — Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im 2., 9. und 20. Bezirk: Samstag, den 13. Februar 1937, um ij45 Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. _ AflsstraMe aus dem Judentum Diamant geb. Kahlig Margarete, Handelsangestellte, geb. 20. III. 1912 M.-Ostrau, ger. gesch., II., Untere Augartenstraße 38. — Koväcs Max, Handelsangestellter, geb. 20. VII. 1908 Wien, ledig, II., Arnetzhoferstraße 11. — Bäck geb. Sklenaf Maria Franziska, Haushalt, geb. 8. XII. 1897 Wien, verh., VI., Eszterhazygasse 25. — Spritzer Margit, Studentin, geb. 26. IV. 1911 Böhm.-Leipa, ledig, VII., Schotteiifeldgasse 12. — Langer Hans Peter, Hochschüler, geb. 25. III. 1916 Wien, ledig, VII., Museumstraße 5. — David Anna, geb. 30. X. 1891 Wien, ledig, Budapest. — ßroßmann Kurt, Handelsangestellter, geb. 3. XI. 1915 Wien, ledig, II., Wehlistraße 159. — Tömör Margit, geb. 8. III. 1922 Wien, ledig, IL, Wehlistraße 162. — Holzer geb. KÖstenbaum Else, Haushalt, geb. 21. IX. 1911 Wien, , ger. gesch., IL, Lilienbrunngasse 9. — Koväqs geb. Werber Susanne, Private, geb. 31. X. 1899 Skole, gesch., IV., Argentinierstraße 4. — Modern geb. Waag Alice, Private, geb, 19. II. 1865 London, verw., IV., Dannhausergasse 12.. r— Wagner Otto, geb. 2. XI. 1908 Wien, ledig, XX., Damm-, Straße 10. — Markstein Alice, geb. 5. V. 1919 Wien, ledig, XX. , Marchfelclstraße 12. — Bratspies Lily, Privatbeamtin, geb. 6. I. 1907 Wien, ledig, VII., Neustiftgasse 101. — Spitzer Käthe, Praktikantin, geb. 14. V. 1922 Wien, ledig, XVII., * Leopold-Ernst-Gasse 32. — Krauß geb. Hammer Hermine, Private, geb. 30. XL 1899 Wien, verh., VI., StumpergasSe 23. — Kantor, geb. Scheithauer Franziska, Haushalt, geb. 29. IV. 1900-Wien, verh., VIH., Strozzigasse 28. — Juhn Leo, Kaufmann, geb. 27. VIII. 1906 Wien, ledig, IL, Nordbahnstraße 28. — Perlmann Oswald, geb. 3. IV. 1922 Wien, ledig, XVII., Blumengasse 39. — Adel Marie, Koloristin, geb. 30. XI. 1911 Wien, ledig, X., Geliertgasse 20.;_ Waens FeBnsdkmecker9§en§atKon — «8 e ftoelikaiesse der Saison ♦ ♦ ♦ sind die heuer besonders delikaten „Schmidl-Mazzoth", ein beliebtes' Qualitätserzeugnis, das mit anderen Fabrikaten nicht zu vergleichen ist. Die seit mehr als vierzig Jahren bevorzugten „Schmidl-Mazzoth" sind in ihrem vorzüglichen Geschmack, in Bekömmlichkeit und Hygiene nicht zu erreichen. Viele Feinschmecker ha.ben sich schon jetzt mit „Schmidl-Mazzoth" eingedeckt und gönnen sich täglich diesen erlesenen Genuß. Den Wenigen, die es nicht wissen, warum „Schmidl-Mazzoth" allen anderen vorgezogen werden, empfehlen wir einen Besuch in der Fabrik, XXI. , Mengergasse 19-21. Der Inhaber, Herr Nathan Brodetzky, ist gerne bereit, allen Interessenten.den ganzen Erzeugungsprozeß der „Schmidl-Mazzoth" zu demonstrieren. Es ist ein Vergnügen, die blitzblanken Arbeitsstätten, die modernen maschinellen Fabrikations- und Backanlagen zu sehen ... ein noch größqres, die ofenv/armen „Mazzoth" zu kosten. Wer gesehen hat, wie „Schmidl-Mazzoth" erzeugt werden, und gekostet hat, wie gut „Schmidl-Mazzoth" schmecken, wird sich zweifellos sofort mit Begeisterung der großen Gemeinde treuer Schmidl-Mazzoth-Anhänger anschließen. Alle', die zum Pessachfest etwas Besonderes haben wollen, kaufen nut Schmidl-Mazzoth, -Grieß und -Farvel, die in allen besseren Geschäften (garantiert frische Erzeugung 1937) erhältlich sind. Achten Sie beim Einkauf besonders auf die Marke „Schmidi"! WOCHENsKALENDER FÜR DAS JAHR 5697 Februar TIN ^mn flcSar Freitag 12 1 Sabbateingang 5.00 Samstag 13 2 Sabbatausgang 5.55 Sonntag 14 3 Montag 15 4 Dionstag 16 5 Mittwoch 17 6 Donnerstag 18 7 Eigentümer, Verleger, Herauageber un4 .verantwortlicher Re4takteucr.Ob^baurat Robert Stricker. - Druck; Druckerei* und Verlags-A.-G. Ignaz Steinraann, beide WiwJ .................t i&t y.niTer0i|AtEfstrai3e o-^-e^ . ™