Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 598 (7.10.1936)
- Date
- 1936-10-07
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 DDG NEUE WELT Nr. 598 vom 7. Oktober 1936 Wiener Bet Hamidrasch, IL. tfempelgasse 3. Vorlesungen im Wintersemester 1938/37 (5697): Sonntag: 5 bis 6 Uhr abends: Rektor Dr. KrauB, Geschichte der Jüdischen Gemeinden; 6 bis 7 Uhr: Rektor Dr. Krauß, Mebo Hatalmud. — Montag: 6 bis 7 Uhr: Rektor Dr. Krauß, Geschichte der jüdischen Gemeinden; 7 bis 8 Uhr: Rabbiner Zikier, Arnos. — Dienstag: 6 bis 7 Uhr: Rabbiner Zikier, Mischne-Thora, I. Buch; 7 bis 8 Uhr: Oberrabbiner Dr. Taglicht, Aus der jüdischen Religionsphilosophie. — Mittwoch: 6 bis 7 Uhr: Rabbiner Dr. Rosenmann, En Jakob (Sanhedrin): 7 bis 8 Uhr: Rabbiner Lektor Dr. Rubin, Midrasch. — Donnerstag: 6 bis 7 Uhr: Rabbiner Dr. Rosenmann, Sprüche Salomos; 7 bis 8 Uhr: Rabbiner Lektor Dr. Rubin, Talmud »legilla. — Samstag: 11 bis 12 Uhr mittags: Rektor Dr. Krauß: Mebo Hatalmud; 4 bis 5 Uhr nachmittag: Rabbiner Ir-stor Dr. Rubin, Bibelvortrag. — Die feierliche Eröffnung des Wintersemesters findet Sonntag, den 11. Oktober, um i*7 Uhr abends im kleinen Tempel. II., Tempelgasse 3, statt. Israelitisch-Theologische Lehranstalt in Wien. Das Kura torium der Israelitisch-Theologischen Lehranstalt hat den seit dem Ableben des Rektors. Hof rat Dr. Schwarz als Vorsitzender des Professorenkollegiums fungierenden Herrn Professor Doktor Samuel Krauß. welcher seit drei Jahrzehnten an dieser Anstalt wirkt, zum Rektor der Lehranstalt ernannt. Bei diesem Anlaß hat das Kuratorium den ebenfalls an der Lehranstalt seit 28 Jahren tätigen Herrn Professor Dr. Vigdor Aptowitzer in Würdigung seiner hervorragenden wissenschaftlichen Tätigkeit und seiner großen Verdienste um die Lehranstalt auf mündlichem und schriftlichem Wege seinen besonderen Dank zum Ausdruck gebracht. ... Reisen nach Polen und. Czernowitz — bequem und billig an jedem zweiten Sonntag mit Sonderzü'gen. Auskünfte im Reisebüro Dr. S. Tocker, IX., Liechtensteinatraße 2, Tel. A-14-504. Schulbücher für Volks-, Haupt- und Mittelschulen, neue und antiquarische, in der Buchhandlung M. Rath, II., Taborstraße 20 A. Meu renoviert! Restaurant „Zum Braten" II, Negerlegaste 2 UPD streng orthodox Reichhaltige Menüs S —.90 bis S 2.30 Gute Küche / Billigste Preise Judisdies Kulturtheater "Wien, I., Franz-Josefs-Kai 3, Tel. R-28-2-36 Donnerstag, 8. Oktober, ^9 Uhr abends, findet, die Premiere von Osslp Dymows „Sänger seiner Trauer" in der Regie von Rudolf Weiß statt. Die Hauptrollen sind besetzt mit den Damen Ruth .Walter, Alice, Koch," Sylvia Grohs und den Herren Rudolf Weiß, Joachim Laatz. Fritz Links, Martin Miller, Michael Orlan. Milo Sperber." Das Bühnenbild stammt vom Architekten Oskar Fischer.. Jüdisdie Kultursfelle Wien, I., Franz-Josefs-Kai 3, Tel. B-28-2-36 J-ü dische Kunststelle. Neuanmeldungen fUr die diesjährige Spielsaison werden ganztägig entgegengenommen. Die Mitglieder erhalten ermäßigte Karten für sämtliche Privat-, Bundestheater und Konzerte. — Leihbücherei. Mitglieder der Kunststelle und der Volkshochschule können Neuerscheinungen der Schönen Literatur und Judaica gegen geringe Leihgebühren in der Leihbücherei der Jüdischen Volkshochschule entlehnen. — Rezitationsabend Josef P o 1 n a u. Sonntag, 11. Oktober, um 6 Uhr rezitiert Josef Polnau ausgewählte neuere Dichtungen unter dem Titel „Vom Weinen und Lachen der jüdischen SeeJe". Kinleltende Worte: Dr. Alfred Werner. Mitwirkend: Elsa Carmi (Gesang). — Führ ü;n g: Sonntag, den 11. Oktober, Vjll Uhr vormittags: Internationale Theaterausstellung „Das moderne Theater". Leitung: Dr. J. Mond. Treffpunkt: Hofburg, Schweizerhof. Jüdische Künstlerspiele. Seit Samstag, den 3. Oktober, gastiert in den Jüdischen Künstlerspielen der Bonvivant und Sänger David Seidermann, der gemeinsam mit Chanah Lerner, Susi Reing 1 as, Sonja Rah e 1 und LoraGlückamann die lustige Komödie „Sahnen Piewtschik" zum Erfolg führt. Eine Reihe jüdischer, volkstümlicher und chassidischer Lieder wird von David Seidermann ausgezeichnet interpretiert, so daß den ganzen Abend hindurch angeregte Stimmungim Theater herrscht. Am Pult Kapellmeister Max Geiger. „Salmen Piewtschik" bleibt in der Premierenbesetzung bis inkl. Donnerstag, den 15. Oktober, auf dem Spielplan. Deutsches Volkstheater. „Der ideale Gatte." Oskar Wildes in allen Facetten schillernde Komödie hat auch in der Neuinszenierung die stärkste Wirkung hervorgebracht. Wozu noch kommt, daß das Deutsche Volkstheater das Stück auch modisch interessant zu gestalten weiß. Oskar Karl weis ist ein liebenswerter Lord Goring, Margit Weiler, die neue Salondame, verdient diesen Namen vollauf, Frau Terwin-Moissi, Otto Wal Iburg, Vilma Degi scher und Gusti Hub er vervollständigen die Idealbesetzung des „Idealen Gatten" Raimund-Theater. Neueröffnung mit Walter Kollos Singspiel „Drei arme kleine Mäde 1", Buch von Hardt-Warden und Feiner. Das Stück hatte schon eine Weltreise hinter sich, als es zu uns kam. Es hat auch hier unter der bewährten Regie Theo Bachenheimers einen hübschen Erfolg erzielt. Die drei armen Mädels, die alle das gleiche Schicksal erleben, werden von den Damen B i s suti, Valetzky und Wawra mit viel Charme dargestellt. Ludwig Donath hat einen Separaterfolg, auch der schön singende Dario M e d i n a (vom Radio Wien her bekannt). Alles in allem: Ein guter Start der neuen Direktion. e. kr. Palästinensischer Mahkabi in New-York Am 27. September trug der Fußballklub Makkabi (Tel-Aviv) sein erstes Spiel auf amerikanischem Boden aus; Sein Gegner war eine Auswahlmannschaft des Staates New York mit dem Torwächter des Olympia- Teams. Die Palästinenser wurden von 40.000 Amerikanern stürmisch begrüßt. Vor Beginn des Spieles wurden die amerikanische und die jüdische Nationalhymne (Hatikwah) gespielt und hierauf die Flaggen der beiden Nationen hochgezogen. Der Bürgermeister der Stadt " New York, La Guardia, ließ es> sich nicht. nehmen, den Ankick selbst auszuführen. Das palästinensische Team stellte eine starke Mannschaft dar. Im Tor stand Eisner (früher Makkabi, Krakau, und A. C. Nancy). Als rechter Verteidiger fungierte der schon 10 Jahre in Palästina spielende R e z n i k. Links neben ihm stand der seinerzeitige Wiener Hakoahner Donnenfeld, die Deckung bildeten die beiden Hakoahner Liebermann und PI atzek,, sowie Nlmrowitsch. Der Angriff setzte sich aus den Spielern Machliß,. Patoz, H.ermann, Mausner und Westermann zusammen. Die beiden letzten sind als Wiener Spieler bekannt*. Das Spiel fand im ausgezeichnet gepflegten Stadion des " berühmten „Yankee- Baseball-Klub" statt. Trotzdem «die Gäste schon ,vor der Pause ausgezeichnet spielten, konnten'sie infolge ihrer Nervosität nur 2 Treffer buchen. In der zweiten Halbzeit spielte das jüdische Team sehr gut und erzielte durch Hermann und Mausner je 2 Tore, so daß die Palästinenser einen 6 : 0-Sieg erfochten. Ausgezeichnet bewährte sich. der linke Verteidiger Donnenfeld. Die Palästinenser waren vor dem Match Gegenstand großartiger Ehrungen auf amerikanischem Boden und wanderten von einem Empfang zum anderen. New York war von ihnen begeistert. Schwimmklub Hakoah. Um bei der großen Zahl der Besucher .durch die Trainierenden nicht zu stören, hat der Schwimmklub Hakoah, beginnend mit Dienstag, den 29. September, an jedem Dienstag im Dianabad beide Hallen gemietet, so daß Badegaste die große Wellenbadhalle ausschließlich zu ihrer "Verfügung haben, während das' Training gleichzeitig in der "Sporthalle stattfindet. Einlaß i/47 Uhr abends. Donnerstag, wie bisher, Badeabend in der Sporthalle des Dianabades ab 3/47 Uhr abends und Montag im Brünnlbad ab Uhr (für Kinder). Einschreibungen an den Badekassen. Gäste willkommen. Zeitschrift „Palästina", Herausgeber Adolf Böhm. In der September-Nummer der Zeitschrift gibt Dr. M. Avnimelech einen Ueberblick über die Grundlagen der landwirtschaftlichen Entwicklung des Gebietes von Artuf Ramleh und zeigt die bedeutenden. Möglichkeiten auf, welche die intensive Bewirtschaftung dieser Gegend eröffnet. Elljahu Epstein setzt in seinem Aufsatz „Die Pica-Böden im Hauran" die Beschreibung dieser für die zionistische Bewegung wichtigen Gegend fort und Dr. G. C yderowitsch gibt in seinem Artikel „Die KIbbuzim im Anfang 1936" detaillierten Aufschluß über die Lebenshaltung und Arbeit der in der jüdischen Landwirtschaft tätigen kollektiven Arbeitsgemeinschaften aller Verbände. In der „Rundschau" gibt Dr. J. Adler einen Ueberblick über den Außenhandel Palästinas im ersten Halbjahr 1936, der heute besonders aktuell ist und seine allmonatlichen Berichte über Wirtschaft und Gründungen. Professor Dr. W. Roth bespricht in der Rubrik „Kulturelles Leben" die Tätigkeit der Hebräischen Universität in Jerusalem. Mit reichhaltigen Nachrichten und Daten und Besprechungen schließt dna Heft. Mensa aeademica judaica. Der Küchenbetrieb der Mensa academica judaica, IX., Lazarettgasse 6, wurde wieder eröffnet. Speisezelt von Vj12 bis \<>Z Uhr. Maskir-Andachten am Scheniini-Azereth-Fcst. Zur Vermeidung des großen Andranges in den Gemeindetempeln zur Hasksrah veranstaltet der Vorstand der israelitisch-«; Kultusgememde Wien am diesjährigen Scheminl-Azareth-Fest Donnerstag, den 8. Oktober, um 6 Uhr früh im Stadttempel, I., Seltenstettengaase 4, und im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse C, sowie um 9 Uhr vormittags im Festsaal des Hotel Post, I., Fleischmarkt 24, anläßlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste. Predigten In den Gemeinde- und Bezirkssynagogen am Laubhüttenfestc. Am Schemini - Azereth- (Beschluß-) Feste werden in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: am Mittwoch, dem 7. Oktober 193 6, Vorabend des Schemini - Azereth- (Beschluß-) Festes, Beginn des Gottesdienstes 5 Uhr 20 Minuten abends: IX.,. Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; am Donnerstag, dem 8. Oktober 193 6, Schemini-Azereth- (Beschluß-) Fest, Beginn des Gottesdienstes 8 Uhr früh: I., Seitenstettengasse 4, Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; H., Tempelgasse 5, Rabbiner Dr. M. Rosenmann; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V. , Siebenbrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI. , Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VTH., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIH., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergasse 22, Doz. Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Landau. Durch den Bau öiner reizend 'und zweckmäßig eingerichteten Synagoge auf der „Queen' Mary", dem schnellsten und prächtigsten Schiff der Welt.'-hat die Cünärd White: StarVSchiffahr.tsgesellschaft und mit ihr das englische Volk ihrer; Gesinnung dem Judentum gegenüber einen beredten Ausdruck verliehen. , f > <; Das reisende, religiöse jüdische Publikum hat somit die Möglichkeit, den Sabbath und die Festtage während der vier Tage dauernden Ueberfahrt ost- oder westwärts wirklich rituell zu feiern. Diese Bedachtnahme auf die religiösen Erfordernisse der jüdischen Passagiere seitens der Cunard White Star ist in jeder Beziehung auf das wärmste zu begrüßen. Pension Eksteln, Semmering. Die bekannte Hotelpension E.ke1 fr Ö i n, Semmering, bleibt wögen vollständiger Renovierung bis Mitte Dezember geschlossen. WOCHENsKALENDER FÜR DAS JAHR 5697 Oktober .;wn. l'snn Tischri . Mittwoch 7 21 nm rujwin Donnerstag 8 22 1 ercio) rnxy wo» •■ Freitag 9 23 5.05 rav n?2p-fnift.rim!W Samstag 10 24 .Sonntag. 11 25 Montag 12 26 ' Dienstag 13 27 " EM □ranircnram IMHnHMInlBU! sw MEN Restaurants, Cafes etc. Cafe Abbazia, IL, Ausstellungsstraße 1, Tel. R-44-5-58. "Warme und kalte Küche. Bier vom Faß. Klubzimmer. Samstag u. Sonntag Konzert Musikschutz frei. . A. Barschak,-IL, Große Schlffgasse 3. Streng IM Vorzügliche Küche Billige Preise. Dalmatia Weinhaus, IV., Rechte Wienzelle 27, Telephon A-37-0-25. Filiale: I.. Tuchlauben U, Tel. U-27-1-61. Original serbische Küche, jugoslawische, dalmatinische und serbische Weine Kaffee-Restaurant- „De France", L. Schottenring 3, Telephon A-16-3-74 Erstklassige Küche. Billige Preise. Saal und Klubzimmer zu .vergeben. Krystall-Cafe, I . Aspernplatz l. Tel. U-14-5-50, 0-14-5-51. Elegantes, billiges Großcafe. Warme Speisen. Deutsch am Schottenring 12. Tel. U-213-55. 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