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Die neue Welt · 1936-09-04 · Heft 591 (4.9.1936) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
10 (1936)
Issue
Heft 591 (4.9.1936)
Date
1936-09-04
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 591 vom 4. September 1936 CpUcaim %6QaHM$lty thsJktsdMV So benennen ihn die Kaufleute, die jüdischen Händler, in der „Nalewkcr"-Gegend. Ein kleines, dürres Jüdelein, mit kleinen, grauen Augen, mit einem Weinen Bart von unbestimmbarer Farbe. Seine „heilige" Mission ist folgende: Wenn einer der Händler einen „toten" Wechsel hat, ruft er das „Meschiach'l"... Dieser nimmt den Wechsel in die Hand, besieht ihn genau, bohrt seine kleinen, grauen Augen in den Namen des Akzeptanten, des Zahlungsverpflichteten, legt das Wertpapier langsam ■und sehr sorgfältig zusammen, schiebt es in seine Brusttasche und — fertig. „Ein hartes Bein... ein schweres Stück Arbeit... aber: macht nichts, gewohnte Sachen... Guten Tag!..." Für ihn gibt es keine „toten" Wechsel, er läßt die „Schuldner" nicht „sterben". Ihm nicht zahlen?... Nein, die kleinen, grauen Aeugelein, sie sorgen, daß das nicht geschieht. Unerwartet, unangesagt, still und bescheiden kommt er zum Schuldner, dessen Wechsel in seiner Brusttasche ruht. Er klopft leise und bloß einmal an die Tür. Trifft er den „Herrn" nicht daheim an, fragt er leise und ergeben, wann er ihn antreffen könne: „Ich wollte zu Herrn... wegen einer Kleinigkeit... ach, nein, nicht wichtig ... ach, das macht gar nichts... ich komme gerne nochmals ... nein, nicht wichtig ... vielen Dank... guten Tag...!" Die Bewohner des Hauses bewundern dieses kleine JUdelein, das nicht faul ist, wegen einer „Kleinig» keit", wie es selbst sagt, nochmals zu kommen, in den vierten Stock zu steigen und ebenso zufrieden, ruhig und still wegzugehen, obgleich es seinen Mann nicht angetroffen hat... Aber — endlich trifft man seinen Schuldner, den guten, braven, ordentlichen Mann, der gerne Wechsel unterschreibt und — nicht einlöst. Dieser Mann denkt an nichts Böses. Das kleine Jüdelein verneigt sich, zieht den Hut. „Was führt Euch zu mir?" „Ich ... ich habe eine Klei:, .gkeit zu erledigen.., mit Euch ... eine Dummheit... nicht der Rede wert... ich ... ich kann warten, bis Ihr Zeit habt!" „Aber, sagt doch, um was handelt es sich?". „Eine Albernheit, hahaha ... eine .Narrischkeit'... chachacha... ein kleines Wechselchen... Ihr habt gewiß vergessen ... schon eine alte Sache... natürlich... Ihr habt vergessen..." „Ein Wechsel?... Von mir? ... Ich? ... Zeigt nur!... Wer? ... Wessen? Wofür? ..." Die meisten Schuldner erinnern sich nicht — und wundern sich: „Von mir ein Akzept?... Ich kann mich nicht erinnern!... Es währt lange Zeit, bis er sich erinnert, sogar ganz genau erinnert...: „Aha! Ja... jaja... ich weiß schon.., Nanu... was wollt nun Ihr?" „Cchacha... Ich meine ... Ich meine... so.. was kann ich denn wollen?... Nichts mehr, behüte Er mich... nichts mehr als: Ihr sollt es mir bezahlen..." Jetzt fängt es an: der Schuldner hat tausend Gründe. Erstens: wie kommt er zu diesem Wechsel, wer hat ihn geschickt, weshalb kommt er erst heute, weshalb ist er nicht früher dagewesen — im übrigen, er, der Schuldner, habe bankrottiert... und zahle überhaupt nicht! Das soll er endgültig zur Kenntnis nehmen!... Das „Meschiach'l" wird noch kleiner, unansehnlicher. Es scheint, als ob er in den Boden hineinwachse und auf der Erde bloß die zwei kleinen grauen Augen wie zwei kleine glühende Funken, zurückbleiben würden. Im Schuldner brodelt es, er speit Feuer und Galler „Ich kenne schon diese Schwindeleien, diese Kunststücke mit Wechseln ... Ich werde nicht zahlen ... Uebrigens habe ich sogar starke Zweifel, ob das mein Wechsel ist... So eine Frechheit: plötzlich taucht man mit einem Wechsel auf und verlangt: zahlen!" Der kleine, unansehnliche Mensch schweigt. Er hört ganz ruhig mit gutmütigem Lächeln zu, wie der Schuldner sich krümmt und windet, daß er nichts habe —, daß er nichts zahlen könne —... Und dann spricht das „Meschiach'l" ruhigen Tones, fein und edel: „Bewahre ... ich sage doch nicht, daß Ihr mir heute bezahlen müßt... Wir sind doch Menschen... Wenn es heute nicht möglich ist, so komme ich vielleicht morgen..." Der Schuldner wird zornig: „Ihr habt nicht herzukommen... Weder morgen noch übermorgen..." „So 1... Gut... dann werde ich nächste Woche einen Sprung hieher machen... wenn es Euch recht ist „Nein! Nein! Ihr habt überhaupt nicht mehr zu kommen... Ich zahle nicht, werde nicht zahlen und Schluß.'..." „Geehrter Herr!... Ihr seid doch ein kluger Mensch ... ein Kaulmann ... ein gebildeter Mensch ..., aber: wie man mahnen muß — das braucht Ihr mich nicht zu lehren ..." Dem Schuldner wird heiß und kalt, er springt vor SJfoit das Kleine, Jüdel^ ^Pi abex iipcii;b^rj_ficht er sich f und bemerkt mit scheinbarer Ironie: „Nun, gut... wenn es Euch um Eure Füße nicht schad' ist... wenn Ihr einfach aus Vergnügen kommen wollt... so kommt..." Das kleine JUdelein verneigt sich mit besonderer Höflichkeit und geht. Draußen, auf der Treppe, verzeichnet er in seinem Notizbuch: „Nächste Woche, Nummer 2wei." „Nummer zwei" das heißt: zweiter Besuch! * Wenn ihn der Schuldner das nächste Mal erblickt, wird ihm Übel; er fühlt, daß dieses kleine Jüdelein ihm seine Ruhe raubt; er ist nicht imstande, mehr vorzubringen, als dieses eine Wort: „Ich habe nicht..." Nach solch einem Geständnis ist das „Meschiach'l" sehr zufrieden. Er ist überaus freundlich und rücksichtsvoll, er breitet seine schützenden, warmen Flügel über den schwachen und zitternden Mann aus... „Ihr habt nicht?... Ich verstehe das gut... Ich weiß das und begreife es vollkommen... Bin ich denn ein Strolch von der Straße? ... Wer hat denn heute? ... Eine schlechte Zeit, schlechte Geschäfte... bei den Reichsten trifft sich das heute... bei denen, die immer in Geld schwimmen, kann sich auch einmal Knappheit vorfinden... Unlängst hatte ich dieselbe Sache mit Jossef... Ja, ja, Ihr kennt ihn doch, den Inhaber des großen Geschäftes dort an der Ecke ... Auch Wechsel... Mein Gott! ... Hat er halt später bezahlt... Sagt mir nur, ich bitte Euch... wann ... wann ist Euch recht... wann soll ich heraufkommen?" Der Schuldner ist müde und geschlagen: „No, wann soll ich Euch kommen lassen? ... Ich weiß selbst nicht, wann ich haben werde ... Weiß ich? ... Wann? ..." „Man darf die Hoffnung nicht verlieren ... man muß leben mit Hoffnung!... Wenn Ihr heute nicht habt, so könnt Ihr morgen schon haben ..." Und der Mensch, der kaum noch weiß, wann er den Wechsel unterschrieben, der sich nicht träumen ließ, daß ein Tag kommen werde, an welchem ihm ein Stückchen Papier mit seiner Unterschrift zur Zahlung präsentiert werden wird — derselbe Mensch reibt sich nun die Stirne, krächzt und windet sich hin und her und sagt schließlich ungewohnte Worte, die gar nicht zu ihm passen: „Für wann soll ich Euch bestellen? Ich will nicht, daß Ihr Euch umsonst herbemühen sollt... Sagen wir: nächste Woche..." Sofort klammert sich das „Meschiach'l" daran fest: „Nächste Woche? Gut... 'gut, gut, nächste Woche... Montag? Ha?... oder lieber Dienstag?... Ja, Dienstag, Dienstag ist ein gesegneter Tag... ja, sicher..., also Dienstag ..." Und — der „tote" Wechsel wird lebendig! Der Schuldner zahlt... Auf einmal oder ratenweise, das ist gleichgültig. Hauptsache: der Wechsel lebt. Das „Meschiach'l" erfüllt mit Erfolg seine „heilige" Mission. 2. Aber es gibt auch andere, schwere, harte, erfahrene Bankrotteure, welche das „Meschiach'l" gut kennen und mit ihm schon beim ersten Besuch scharfen und kurzen Prozeß machen. Vorerst währt es lange, ehe das Jüdelein sich Zutritt zum „hohen Herrn" verschaffen kann. Eine geheime, mühevolle, peinliche Spionagearbeit muß geleistet werden: er muß auskundschaften, wann der Herr aufsteht, wann er geschäftliche Konferenzen abhält, wann er speist, wann er im Cafe* mit Geschäftsfreunden beisammen ist — das heißt lange warten, viel herumschnüffeln, ausfragen, hinter Türen horchen, mit unfreundlichen Dienstboten zanken, bis: bis der große Augenblick des Gegenübertretens von Angesicht zu Angesicht gekommen ist... Sie stehen einander gegenüber, das kleine „Meschiach'l" mit einem Wechsel und der „hohe Herr", der ihn nicht eingelöst hat. Nach den ersten Worten sagt dieser kurz und scharf: „Lieber Freund! Wenn Ihr nicht erleben wollt, daß ich Euch über alle Treppen hinunterwerfe, dann verdreht mir nicht meinen Kopf... Schert Euch mit Eurem Wechsel zum Teufel... Ich werde Euch nicht einen Groschen bezahlen... Ihr könnt machen, was Ihr wollt... Geht zum Gericht, ruft mich zum Rabbi — wenn Ihr wollt... Aber: macht, daß Ihr fortkommt!..." Er hat sich aufgeregt, er ist rot. Seine Augen blitzen vor Zorn, er brüllt, mit seinen dicken und schweren Armen fährt er wild durch die Luft. Schon will er sich auf das kleine Jüdelein werfen — da bemerkt er, daß das „Meschiach'l" schlummert!... schlummert wie ein kleines Kind mit dem Lächeln eines Engels. Das „Meschiach'l" scheint all die Drohungen gar nicht gehört zu haben... Da macht das JUdelein seine kleinen grauen Augen auf und sagt zum Herrn leise, bescheiden: „Verzeiht mir, bitte, mein Herrn!... Ihr habt vielleicht ganz recht, auf mich wütend zu sein... Aber: was habe i ch verbrochen? ... Habe ich den Wechsel unterschrieben? ... Und: habt Ihr denn nicht bezahlen wollen? ... Sicherlich ja! ... Macht sich aber zu unserem Leid und Unglück eine Krisis!... Glaubt mir, geehrter Herr!... Dieser Wechsel ist bei mir so sicher wie das Geld in der Bank... Aber schließlich, mein Herr, will ich zu meinen paar Groschen kommen!..." Was jetzt geschieht, ist nicht in jedem Fall dasselbe: Es ereignet sich manchmal, daß der Schuldner verrückt wird, aus der Tasche das Geld herauszieht, es auf den Tisch wirft, den Wechsel packt und hinauseilt... wie ein Mensch Selbstmord im Affekt begeht, das heißt, ohne zu wissen, was er tut... Ein andermal trifft es sich, daß der Schuldner wjeich wird, zu bitten beginnt, er, das Judeleüi, möge *mm mm> & «-m*~ & bezahlen, man möge nur ein wenig Geduld haben... SO einer bezahlt den Wechsel ratenweise, aber ganz verläßlich. Oft aber will es der Zufall; daß der Schuldner ein geriebener Bankrotteur ist, ein Mensch, der mit sich gaf nicht reden läßt, brutal, wild. Er lasse sich nicht Moral predigen, er wisse allein, was er zu tun habe, das ganze Spiel sei ihm zu bunt... Er packt das schwache, kleine, dürre JUdelein mit seinen kräftigen Armen an den Schultern, schiebt es zur Türe mit einem kräftigen Ruck hinaus: „Hinaus — hinaus!" schreit er ihm mit wilder, zorniger Stimme nach... Män hört einen Krach, die) Türen der anderen Zimmer werden aufgerissen, die Hausfrau mit den weißen, dicken, beringten Händen erscheint, der Dienstbote steckt den Kopf durch eine Türe heraus, erschreckt, zitternd. Er weiß, daß an allem nur er schuld ist, denn er hat diesen „Zsid" zum Herrn vorgelassen... Und da bemerken sie, daß das „Meschiach'l" bei der Tür auf der Erde liegt, wie tot... Hände und Füße zur Seite gestreckt, den Kopf nach hinten geworfen, die Augen geschlossen, der Bart steif wie eine Bürste ... „Pst!... pst!... Menschen sollen nur nichts hören! ... Sei doch ruhig!... Franciczka! Was stehst du da wie eine Säule?... Geschwind: Wasser..,. Geschwind! ..." „Vetter!... Panje!... Was ist Euch? ... So steht doch auf!... Er ist ohnmächtig!... Er ist tot!!... Moritz! — Moritz! Wir sind unglücklich ... Das ist unser Ende!..." „So schrei doch nicht!... Die Leute!... Kack« barn!... Vetter, Vetter! Vielleicht ein wenig Kognak!... Nun! Was stehst du da wie ein Golem! So hol' doch den Kognak, den feinsten..." „Moritz! So heb' ihn doch auf! Trag' ihn da her auf das Kanapee oder aufs Bett, er soll es weich und bequem haben... Moritz, vielleicht soll man um den Doktor laufen?!... Moritz! Ich habe dir doch gesagt, du sollst kein Bandit sein!... Was treibst du Geschäfte mit solchen ■ ,Zsides'?! ... Moritz! Mit solchen Bettlern und- Niemands gibt man sich nicht ab!... Moritz! Ich rate dir — bezahle ihn und mach' ein Ende!... Es kann noch ein Unglück entstehen ..." „Vetter ... Panje ... Reb Jid! Ich bitte Euch trinkt... trinkt... Das ist der teuerste Kognak, er wird Euch sofort helfen. Nun? So macht doch.einen Schluck!... Seid Ihr vielleicht hungrig?... Wo habt Ihr den Wechsel? ... Da habt Ihr das Geld... soll es der Teufel holen... Aber: die Protestspesen werde ich nicht bezahlen ..." „Moritz, leg ihm die Füße aufs(. Bett, damit sie nicht herunterhängen. Franciczka, bring noch einen Polster herein... Unter den Kopf schieb ihn... Nun, fühlt Ihr Euch schon etwas besser?... So macht doch die Augen auf ... So ... seht mich an ... Ihr erkennt mich? ..." Er fühlt, daß eine kleine, weiche Hand ihm übers Gesicht fährt und ihn mit feinem, teurem Kognak die Schläfen einreibt... Das „Meschiach'l" öffnet langsam seine kleinen) Augen ... „Gott sei Dank... er hat schon die Augen ge« öffnet", sagt sie ... Auf dem Tisch liegt das Geld. Aber: das Jüdelein beeilt sich nicht... Jetzt hat es Zeit, seine müden Glieder auf dem weichen Kanapee noeü ein wenig ausruhen zu lassen. (Ins Deutsche übertragen von M. S. B r a f ,m ann.), Judische Araberstämme Aus London wird gemeldet: Im „Haolam" berichtet J. Ben-Zwi im Rahmen einer Artikelserie über Transjordanien von zwei Araber9tämmen in der Nähe von Petra, die ihre Herkunft von den Juden herleiten: Der eine Stamm glaubt selbst von den Edomitern herzustammen. Sie heißen B n e B d u 1. Als Mose ihr Land einnahrn, sollen sie — der Sage nach — ihm von den Höhen der Berge zugerufen haben: „Wir sind schon übergetreten (tabadalna), Gesandter Gottes!" In den Felsenklüften leben von ihnen 40 Familien. Sie vermischen sich nicht mit den übrigen Beduinenstämmen. Als wir sie nach ihrer Herkunft fragten, gaben sie zur Antwort: „Wer kann das wissen? Vielleicht von den Christen, vielleicht von den Juden oder von den Engländern." Die meisten Forscher aber glauben an eine rein jüdische Herkunft ohne spätere Vermischung mit Beduinen. Jedenfalls erweisen sie dem Grabe Aharons auf der Spitze des Berges eine besondere Verehrung. Sonst aber kennen sie keine jüdischen Bräuche, aber auch der in der Umgebung herrschende Islam ist ihnen fremd. Vom Judentum ist ihnen nur die Ueberlieferung von Mose und Aharon geblieben, und als zweites Zeichen ihrer Anhänglichkeit an die historischen Stätten, das Grab Aharons und die Mosesquelle. Lesen und schreiben können sie nicht, und sie besitzen auch keine Urkunden. Sie leben von Ackerbau und von Geschenken der Touristen, denen sie als Führer dienen. Sie sind die .ärmsten Beduinen Trans jordan i e n s, ihre Kinder gehen meist ganz nackt. Ein zweiter Beduinenstamm, der sich an der Verehrung der heiligen Stätten (Aharons Grab und Mosesquelle) beteiligt, sind die Liathne. Sie geben ihren Kindern mit Vorliebe die Namen Mose oder Aharon. Sie sind viel stärker als die Bne-Bdul und beherrschen die Gegend von Petra. Sie tragen Schläfenlocken. Sie ähneln mehr Fellachen als Beduinen und ihr Typus ■ ist durchaus jüdisch. Aber viele Forscher bestreiten ihre jüdische Abstammung. Jedenfalls haben sie sich nicht so unvermischt erhalten wie die Bne-Bdul, aber auch sie bewahren eine starke Tradition über Mose und Aharon. Beide Stämmesind oft mit Juden zusammengekommen, denn die heiligen Stätten, die sie hüten, waren häufig das Ziel jüdischer Wallfahrten. Von der Zeit der Kreuzzüge an finden wir immer wieder Zeugnisse über Besuche von Juden an diesen Orten. Auch hebräische Namensinschriften (wohl die Namen der Wallfahrer) sind beim Grabe Aharons gefunden worden. Die meisten dieser Inschriften scheirfen aus dem. 17, Jahrhundert zu stammen, und aus dieser Zeit gibt es auch eine Reisebeschreibung, die von arabischen Hütern des heltfge».stättga -formst, . »

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