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Die neue Welt · 1936-06-26 · Heft 572 (26.6.1936) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
10 (1936)
Issue
Heft 572 (26.6.1936)
Date
1936-06-26
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 BIS NEUE WELT Nr. 572 vom 26. Juni 1936 Nahariah-Strandbad Wie wir erfahren, wird der Ausbau des Strandtiades Nahariah, zu dem auch der Bootshafen gehört, demnächst in Angriff genommen werden. Bisher wurde die Hauptstraße bis zum Strand, die Nebenstraße bis zum Wasserturm ausgeführt, während die anderen Straßenbauten nach dem Meer zu und dem Strand entlang noch nicht beendet sind. In Vorbereitung befindet sich der Bau des Beth Am (Volksfcaus) neben dem Wasserturm und die Errichtung einer Pension neben der Dünerakammstraße. Am Strand selbst sind bereits Schattendächer für den Badebetrieb errichtet worden, ferner eine mit allem Erforderlichen ausgestattete Rettungsstation. Für den neugegründeten Sportklub Nahariah soll demnächst ein moderner Sportplatz angelegt werden. Interessenten für die Strandbadparzellen zur Errichtung von Hotels, Caf6s, Pensionen, Sommerwohnungen, Kinderheimen usw. mögen sich melden beim Repräsentanten Red. Jacob Josefsberg, Wien, I., Hotel de France. Neu renoviert i Restaurant „Zum Braten" II, Negerlegasse 2 *UP3 streng orthodox itiO Reichhaltige Menüs S —.90 bis S 2.30 Gute Küche / Billigste Preise Vortragsabend Israel Mardievka Israel Marchevka stellte sich kürzlich dem Wiener Publikum als Interpret jüdischer Dichtung vor — um es vorwegzunehmen: mit selten großem, aber verdientem Erfolg. Denn der Rezitator Marchevka begnügt sich nicht mit einem Nachlesen, Reproduzieren der einzelnen Stücke, sondern er steigt hinab .in die sprachlichen und seelischen Tiefen der Autoren, die er liest. Die klassische Diktion eines Mendele Mocher Sforim, der unter Tränen lachende Scholem Alechem, die lange Reihe der neueren Autoren Lutzky Nadir, Steinberg, der Humoristen und Satiriker weiß er unmittelbar, lebendig und mimisch bezaubernd zu gestalten. ' Marchevkas erster Abend, in Wien war für die zahlreiche Zuhörerschaft zweifellos ein Erlebnis. Ein echter Künstler, ein echter Mensch wurde auf dem Podium offenbar. H. Schwarz. ludisdies HuUwiheater I.. Kai 3, Tel. R-28-2-36. Das erfolgreiche R»3senstück ..Die Grenz e" von Cederlund und Dahlberg, deutsch von Albert Ganzert wird nur noch wenige Tage gespielt. . . Leihbibliothek der Jüdischen Volkshochschule, I., Kai 3, Tel. R-28-2-36. Die Mitglieder der Volkshochschule und der Kulturstelle können in der neuen Leihbibliothek der Jüdischen Volkshochschule moderne Belletristik, wissenschaftliche Bücher, Judaica und alle wichtigen Neuerscheinungen gegen geringe Leihgebühren entlehnen. Rezitationsabend Ina Mare. Im Rahmen der Festveranstaltungen anläßlich des Weltkongresses der Jüdischen Frontsoldaten rezitiert Ina Mare Dienstag, 30. Juni. 18 Uhr 45 im Jüdischen Kulturtheater aus Franz Werfeis Bibelspiel „Der Weg der Verheißung". Die einleitenden und verbindenden Worte spricht Dr. Ernst Kestler. Veranstaltung zu wohltätigem Zweck. Am 30. Juni, 8 Uhr abends in der Toymbeehalle, XX., Denisgas'se 33, Künstlerabend, bei dem u. a. Oberkantor S. Kreuzstein begleitet vom Chor des Raschltempels, .Fritz und. Selma Kreuzstein, und Wilhelm Bugschester mitwirken. Der Reinertrag dieser Veranstaltung, die vom Fürsorgerat der Isr. Kultusgemeinde, Herrn Moritz Landesberg, arrangiert wird, fließt zur Gänze wohltätigen Zwecken zu. Der Jüdische Hochschulausschuß veranstaltet am 19. Juli eine Sommerreise nach Kordula. Anmeldungen und Auskünfte täglich von 1 bis 3 Uhr im Sekretariat, IX.. Alserstraße 26, Tel. A-25-2-28. GRABSTEINE FRIEDLÄNDER & DEUTSCH Wien, 1. Bez., SeUe*steilengasse 2, III Samstag XL Zenitaltriedhof, neb, d. 1. Tor. \\\ geschlossen Biallk-Klub — Biallk-Andachtsfeier. Samstag, den 11. Juli, V>9 Uhr abends, am zweiten Todestag A. N. Bialiks, im Hotel Continental (II., Taborstraße Nr. 7), ialik-Andachtsfeier. Programm: Kantorale Gebete, Chorgesang, hebräische und deutsche Gedenkreden, Rezitation und Klavierkonzert. Kleiner Regiebeitrag. Zeltschrift „ralästlna", Herausgeber Adolf Böhm, Wien. In der Juni-Nummer: Dr. Alfred Marcus, Haifa: ,.Palästinensisch elndustriepoliti k"; Dr. L. Pe r i tz: „Zum Aerzteproblem in Palästina"; Dr. Ing. H. Jacobowitz: „Bau und Wohnungswirtschaft in Palästina 1 9 35/3 6"; Dr. Ing. W. Lesser: „Die Bewertung des Grundbesitzes in Palästin a". In der Rundschau folgt eine sachliche Darstellung der gegenwärtigen politischen Lage, der sich wie allmonatlich das „W irtschaftsbarometer" und „Palästina- Gründungen" von Dr. J. Adler anschließen. Dr. A. T. berichtet über die jüngste Entwicklung der Arbeiterbewegung. Reichhaltige Nachrichten und Daten, sowie zahlreiche Besprechungen schließen das Heft. Professor Dr. Manfred Papo, jüdischer Volksbildungsreferentstellvertreter, wurde, nach erfolgter behördlicher Genehmigung vom 8. Juni, zum Rabbiner der Kultusgemeinde von St. Pölten bestellt. Gottesdienst In der Leopoldstädter Gemclndesynagoge. In der Leopoldstädter Gemeindesynagoge, II.. Tempelgasse 5, beginnt der Vormittagsgottesdienst am Samstag, den 27. Juni 1936, ausnahmsweise statt um 8 Uhr erst um halb 9 Uhr früh. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 27. Juni 1936, um 3 Uhr nachm. in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im IL, IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 27. Juni 1936, um %5 Uhr nachm., im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21 und XX. Kluckygasse 11. Carl und Rosalia Goldstlimidtsche Stiftung für Waisen* Unterstützung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Gesamtbetrage von S 1230.—. uowerbungsborechtigt sind: Bedürftige Israel, eitern- oder vaterlose Kinder, welche sich nicht in .Anstaltspflege befinden. Vorzugsberechtigt sind: In erster Linie solche Bewerber, welche nachzuweisen in der Lage sind, daß sie von .ienen Bediensteten isrnel. Kbnfession abstammen, welche bei den Firmen ..Goldschmidt & Sonnenfeld", „Golrlschmidt, Koblcr & Co.". .,Goldschmidt & Landsinger" und „Carl Goldschmidt', sämtliche in Wien, im Dienstverhältnisse gestanden sind. . Gesuchsbeil agen:. Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Vcrwcnduhgsausweis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitsgebers usw.) V e r w a i s u n g s n a c hw e 1 s und gegebenenfalls b.e.i.Geltendmachung des Anspruches auf ein worzugsrecht die entsprechenden Nachweis1 ungen hierüber. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1936. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock, Tür 17. Minjanlm für die hohen Feiertage. Der Vorstand beabsichtigt für den gegenwärtigen Bedarf an temporären Bethäusern durch eigene Maßnahmen vorzusorgen, beziehungsweise durch die Tempelvereinc Vorsorgen zu lassen. Demgemäß wird die Kultusgemeinde nur in Fällen, in welchen ein tatsächlicher Bedarf vorhanden ist. die Genehmigung für ein temporäres Bethaus erteilen. Die Errichtung eines temporären Betlokales in der Nähe von ständigen Bethäusern wird grundsätzlich nicht bewilligt. — Im Sinne des § 80 des Gemeinde-Statutes ist die Bewilligung des Kultusvorstandes vor Miete eines Lokales und vor Einschreiten um die behördliche Genehmigung einzuholen. Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 15. Juli d. .T. im Einreichungs-Protokolle der Israelitischen Kultusgemeinde. I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, zu überreichen. Es wird, ausdrücklich aufmerksam gemacht, daß später einlangende Gesuche nicht angenommen werden. Privatpersonen, die um Bewilligung eines Minjans ansuchen, haben entsprechende Nächweise über Charakter, Moralität: usw. bezüglich der zu verwendenden Vorbeter (Namen derselben sind im Gesuche anzugeben) und auch den Nachweis Uber deren Befähigung zu erbringen. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt. — Die Bewilligung gilt nur für die einschreitende. Partei und ist. somit nicht übertragbar. — Im Uebertretungsfalle wird die erteilte' Bewilligung sofort zurückgezogen und die Behörden:werden gleichzeitig h'evon verständigt. — Die Bewilligung wird den Betlokal-Inhabern nur unter der Bedingung erteilt, daß dieselben der Kültusgemelnde für unbemittelte Personen (Männer und Frauen) zusammen den zehnten Teil der von der Behörde genehmigten n u m e r i e r t e n. Sitzplätze unentgeltlich bis längstens 1. September d. J. zur Verfügung »teilen und als Kultusgebühr 10 Prozent des Brutto-Erlöses aus dem Verkaufe der Botsitze an die Hauptkassa der Israelitischen Kultusgemeinde Wien abführen. DerVorstand der israelitischen Kul tu sgemelndeWi e n. Austritte aus dem Judentum Steppal George Adam, geb. 28. August 1903 Wien, ledig, XVI., Herbststraße 47. — Edelmann Hans, Buchhandlungsgehilfe, geb. 22. April 1907 Wien, ledig, VIII., Josefstädterstraße 30. — Freund Hermine, geb. 2. Februar 1911 Wien, ledig, Prag. — Groß Hans, geb. 16. März 1915 Pottenbrunn, ledig, XV., Kohlenhofgasse Nr. 4. — Feldsberg Katharina, geb. 27. September 1907 Wien, ledig, XIV., Benedikt-Schellinger-Gasse 23. — Neff Margarethe geb. 8. Jänner 1892 Wien ger. getr., XIII., Ratmannsdorfgasse 9. — Altar Gertrud, geb. 9. Oktober 1914 Wien, ledig, I., Werdertorgasse 14. — Deutsch Erwin, geb. 28. Juli 1902 Koszog, verh., I., Christinengasse 4. — Deutsch geb. Misner Elise, geb. 4. August 1907 Wien, verh., I. Christinengasse 4. — Heu geb. Hirschenhauser Cäzilie, geb. 5. September 1899 Wien, verh.. XVIH., Pötzleinsdorferstr.. 65. — Weisz geb. Hogen Helene, Josephine, geb. 26. Oktober 1888 Wien, verh., VI., Hofmühlgasse 7. — Mautner Lisa, geb. 31. Jänner 1904 Wien, getr. I., Lobkowitzplatz 1. — Großfeld F. Buchwald geb. Ruzek Rosina, geb. 25. Dezember 1907 Wien, getr., II., Vereinsgasse 27. -— Stern Ferencz, geb. 23. Februar 1913 Erzebetfalva, ledig, II., Sterneckpl. 19. RestaütMd Bittet <W2 ßestrenommierie Küche iws REICHHALTIGE MENÜS ä S 1.90 UND 2.60 6CHWECHATEK BRÄU II, Hammcr-Purgstr' '-Gasse 3 (nidisf SalzfortrDdte)#T8U-4H«25 Von iP & Wochenraten er« halten Sie alle Gegenstände in größter Auswahl und bester Qualität bis 20 Monate Kredit CHLESINGER VII, Burggasse 122*124 Tel e p h o n B-32-2-24, Br35-6-55 WOCHENsKALENDER FÜR DAS JAHR 5696 Juni-Juli ' nen iBmn Tamuz Freitag 26 6 Sabbateinprp- H.05 . Samstag 27 7 Sabbat;visga:i3 8.55 ' Sonntag 28 8 Montag 29. 9 ' Dienstag 30 10 Mittwoch 1 11 Donnerstag; 2 12 £ j V" J?f - 'V '<) üf.« > 3?' * f*iJ w Restaurants, Cafes etc. Cafö Abbazia, IL. Ausstellungsstraße 1, Tel. R-44-5-58. Warme und kalte Küche. Bier vom Faß. Klubzimmer. Samstag u. Sonntag Konzert. Musikschutz frei. A. Barschak, II., Große Schlffgasse a. Streng -iud Vorzügliche Küche. Billige Preise. Dalmatla Weinhans, IV., Rechte Wlenzeile 27. Telephon A-37-0-25. Filiale: I., Tuchlauben 11. 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Caf6 Schottentor, 1., Dr. Karl-Luegerrjng 10. Telephon 0-26-5-90. vis-a-vis der Universität Restaurant Schwarz, IL, Rotensterngaase 31, Telephon Nr. R-41-4-38. Jüdische Spezlalküehe. Cafe Hotel Silier, L. Schwedenplatz 3. Bester Schlagoberskaffee, Spezialitäten in Gefrorenem. Btfstanrant „Spritzer**, früher ..Hotel National", jetz* II.. Hammer-Purgstflllsaxse 7. Vorzügliche Wiener und internationale Küche, Tel. A-45-5-42. Schweden-Cafe. L, Schwedenplatz 1. Tel. U-23-5-75. Alle In- und ausländischen Zeitungen. Moderne Billards, Bridgesalon. Hotel-Restaurant „Stephanie", IL, Taborstraße 12. Vorzügliche Wiener Küche. Speisen am Rost Menü ab S 1.60. Täglich frische Fische Caf6 Johann Strauß (ehemals Residenz), L, Franz-Josefs- Kai 31. Kalte und warme Küche. Erstklassige Weine, Bier vom Faß. Bridgesalon, Schachzimmer, Billardsalon. Asphaltkegelbahn und Klubräume. „Vegetarla", Restaurant, Diätküche, Milchspeisen. II., Obere Donaustraßp 89 a. 1 „Wlenea" Restaurant, II.', Ob. Donaustraße 91, Telephon Nr. A-41-4-78. Jüdische Spezialltüten und vegetarische Speisen, Marla-Thereslen-Stüberl, 1., Maria-Thereslen-Strf 4. Küche des Hotel de France. Täglich ob. 20 Uhr Musik und Gesang. . Heilanstalten, Bäder etc. Brünnlbad, ix., Borschkegasse 4 .(Lazarettgasse 20/22), Tel. A-20-0-53. Heißluft-, Wannen- und Schwimmbäder, Erstklassiger Schwimmunterricht. Ganze Woche geöffnet. , - , Clusiushad, IX., Clusiüsgasse 9. Tel. A-18-1-40. Unter ärztl. Leitung. Phys. Therapie. Darmbäder. Russische Dampfbäder. Wannenbäder. Zeitungsabonncnten haben Ermäßigung. Hellanstalt „Thnrmla". I., Franz-Josefs-Kai 1, Telephon Nr. R-29-1-37 Behandlung von Ischias. Gieht. Rheumatismus, alle physikalischen Prozeduren. Tanhlas-Rchnellkurcn Bekleidung, Stoffe, Seide, Textil, Hüte Josef Sauf Chajes, 11 . Hollandstraße 11, Im Hofe, Telephon A-48-4-57. Reichhaltiges Sortiment in Woll-, Seiden- und Waschstoffen. Reste aller Art stets lagernd. 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