Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 10 (1936)
- Issue
- Heft 566 (5.6.1936)
- Date
- 1936-06-05
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2711613-2712150-2712191--5825-2719494- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 566 vom 5. Juni 103« ' Tribüne Offener Brief an die Bundesführung des Bundes jüdisdier Frontsoldaten Oesterreichs . Der frühere Präsident des „Ringes der zionistischen Alt-Herrenverbände", Herr Dr. Eugen Felix, ersucht um Veröffentlichung nachstehenden an die Bundesführung gerichteter- Schreibens: „Gcerirte Herren! Am 28. Mai 1936 hatte ich Gelegenheit, bei der außerordentlichen Generalversammlung des Bundes anwesend zu sein. Da ich nicht Delegierter, sondern als Mitglied nur Zuhörer war, konnte ich zu der Statutenänderung, die an diesem Abend beschlossen wurde, nicht das Wort ergreifen und sachlich Stellung nehmen. Dieser Statutenänderungsantrag wurde zwar angeblich ordnungsgemäß acht Tage vor der Generalversammlung eingebracht, doch war sein Inhalt nicht nur vor den Mitgliedern der Bezirkssektionen geheimgehalten worden, sondern auch die stimmberechtigten Delegierten, die an der Generalversammlung teilnahmen, erhielten erstmalig Im Laufe der Generalversammlung selbst vom Wortlaut dieses Antrages offiziell Kenntnis. Zufolge dieser Geheimhaltung war nicht nur ich, sondern waren auch alle Kameraden in den Sektionen, die Delegierten mitinbegriffen, nicht in der Lage, sich ein Bild über diese neuen Satzungen zu machen. Ich bin daher gezwungen, in der jüdischen Oeffentlichkeit zu dieser Art der „Gesetzgebung" Stellung zu nehmen, da ich nicht gesonnen bin, Methoden widerspruchslos hinzunehmen, die sich von denen des Dritten Reiches kaum unterscheiden. Ich fühle mich auch, in Uebereinstimmung mit einem Großteil aller Kameraden, verpflichtet, gegen die eigenartige Geschäftsführung der Bundesleitung bei der Generalversammlung Protest zu erheben. Diese durchgepeitschte Stautenanderung beinhaltet nicht mehr und nicht weniger als eine grundlegende Aenderung der Tendenz des Bundes. Der strengste Ausschluß jeder politischen Tendenz war der Grundsatz und die Bedingung, unter der ich und alle Kameraden seinerzeit in den Bund eingetreten sind. Die neuen Statuten aber besagen im Gegensatz hiezu: 1. die Bundesführung nimmt die jüdisch-politische Willensbildung in ihre Hand und -konstituiert sich als neue jüdische Partei unter dem Namen .Jüdische Einheitsfront'; 2. sie bekräftigt diese Absicht durch Ausschaltung der bestehenden jüdischen Gruppen/indem sie sich'die Schaffung eines eigenen politischen Programms vorbehält, dessen Inhalt allerdings bis nun. auch noch Geheimnis ist und wahrscheinlich wieder in einem geheimen Konvent i k e 1 der Bundesführung, ohne Befragung, der Mitglieder, später festgelegt werden soll. Ich und Hunderte meiner Kameraden. sind nicht mehr in der Lage, der, Führung auf diesem Wege weiter Gefolgschaft zu leisten oder gar die Vertretung ihrer staatsbürgerlichen Interessen Männern anzuvertrauen, deren Programm wir nicht kennen und die auf Grund ihres bisherigen Werdeganges im jüdischen Leben, nicht die geringste Eignung zu einer politischen Führung besitzen. Ich habe bei bestem Willen bei den Bundesführern, die in ebenso autoritärer wie naiver Weise die Geschäfte " des Bundes führen, keine besonderen politischen Fähigkeiten, oder gar Ideen feststellen, können, welche. ihre überhebliche Forderung nach alleiniger Führung des gesamten österreichischen Judentums rechtfertigen könnten. Zu dieser Bundesführung habe ich kein Vertrauen mehr und, weise das.:anmaßende Postulat, politisch aufzutreten,, auf das^ Nachdrücklichste zurück. Die Art der Statutenänderung, ohne vorherige Diskussion und Urabstimmung in den Sektionen, ist ein plumper Putsch. Er wird als solcher dadurch kenntlich, daß auf .einen-Vorhalt des Kameraden, Dr. H a r n i k, Herr Hauptmann y..'- Friedmann und sein- Stellvertreter Herr Stiaßny, wörtlich erklärten —. „die, .^Delegierten sind hierzu Entgegennähme von Bef ehl'en und nicht zur Debatte, versammelt worden". Noch deutlicher war ' die überaus taktvolle und politisch kluge Bemerkung des Herrn Hauptmann v. Friedmann: „kuschen und weiter dienen". Diese ' beiden Bemerkungen von „allerhöchster Stelle", die, von _ den anderen Herren "der Leitung widerspruchslos' hingenommen wurden, beleuchten die politische Begabung der Bundßirführurig,, die den Anspruch erhebt, ' die Vertretung der'Staatsbürgerlichen Interessen der Judenschaf t zu übernehmen. Ich lehne es entschieden ab, Kadavergehorsam einer Führung entgegenzubringen, die auf Grund eines u n"p o 1 i't i s c h e n Statuts gewählt wurde und jetzt bedenkenlos Politik betreiben, will. Der Großteil aller Kameraden im Bund hat . sich seine politische Einstellung auf Grund, einer Weltanschauung gebildet, die durch schwere Opfer erkauft wurde, und er wird diese, ebenso wie ich" nicht, durch einen j.Tagesbefehl" einer hiezu nicht befugten Führung nicht ändern lassen. Die Aufgaben des Bundes bestehen neben kultureller und gesellschaftlicher jüdischer Arbeit, vor allem darin, ein deutlicher Beweis dafür zu sein,- daß jüdische Männer' im Weltkrieg dem Vaterland gegenüber voll ihre Soldatennflicht erfüllt und damit das Märchen vom jüdischen Drückebergertum erledigt haben. Der. Bund darf nicht, , wie jetzt beschlossen wurde, auf einen; politischen Weg gedrängt werden, der unweigerlich zu seiner Zertrümmerung führen' muß. All dies veranlaßt mich, meine Mitgliedschaft, die seit der Gründung des "'Bundes" besteht, zurückzulegen. Mit treujüdischem Gruß: Dr. Eugen Felix. Die zionistischen Akademiker vnd der B. J. f ♦ Das Büro de's Ringes der zionistischen Alt-Herrenverbände stellt uns folgenden Bericht zu: ,1m Rahmen'der Sprechabende des Ringes hat kürzlich eine eingehende und interessante Aussprache ' über die' Stellung der Mitglieder des, Ringes innerhalb des Bundes der jüdischen Frontsoldaten, stattgefunden. Das «inieitend,e Referat sowie das Schlußwort hielt, der Bün- ' desiführer-Stellvertreter des B.J.F. Ernst'Stiaßny. Die Debatte war außerordentlich lebhaft und erstreckte sich über zwei Abende. Staatsrat Dr. Friedmann, Rat der "Stadt Wien Dr. Ehrlich, der Präsident des zionistischen Landesverbandes Dr. Oskar Grün bäum, Oberbaurat Stricker und der Vorsitzende der N: Z. O. Dr. Weisl griffen mit grundsätzlichen Darlegungen in die Aussprache ein. Alle vorgebrachten Meinungen,, und Anregungen, stimmten in der Feststellung überein, daß in jedem Fall'e der zionistischen Idee der Primat gebührt. Der Präses des Ringes Dr. Moritz Ha.r nik-faßte in meinem abschließenden Resümee unter lebhafter 'Züatlmmüng des Auditoriums die" Ansicht, des BJnges Idähin zusammen, daß die Gesamtheit der Mitglieder-einmütig in der Ueberzeugüng -ist, daß für ihre, Mitarbeit in allgemein jüdische.n Organisationen ausschließlichste zionistische Ideologie und die zionistische Disziplin *H^h^g3Dend?un.a-w Die Entscheidung Über die taktische" Haltung steht gegebenenfalls einzig und allein der zionistischen Führung zu. Dieser hiemlt für den Ring ein für allemal festgelegte und in der zionistischen Weltanschauung verankerte Grundsatz wird auch in Zukunft für die Stellung des Ringes und seiner Mitglieder bestimmend sein. Die vorstehende Publikation bringt einen seit längerer Zeit im Bunde jüdischer Frontkämpfer Oesterreichs herrschenden Konflikt öffentlich zum Ausdruck. Der Bundesführung wird zum Vorwurf gemacht, daß sie unter Ausschaltung der bestehenden jüdischen Gruppen undihrer Programme die Führung des österreichischen Judentums an sich bringen will. Demgegenüber ist in der Bündesführung selbst, besonders aber unter der Mitgliedschaft ,eine Opposition entstanden, die unter Berufung darauf, daß der Bund unter Betonung seines unpolitischen Charakters bei allen jüdischen Gruppen seinerzeit um Mitglieder geworben hat, der Bundesführung das Recht zu ihrer jetzigen-Haltung abspricht .und in dieser Haltung eine Verletzung der Grundsätze des B.J.F. und eine Gefahr für seinen Bestand erblickt. . ludisdie Politik In Palästina Von Herrn M. Rosenberg, " Präsidenten des Schützverbandes der - Kleiderhändler und Konfektionärevon Oesterreich, erhalten wir folgende Zuschrift: „Im :Züsanimenhang mit' dferi blutigen 'Ereignissen in iPalästina ist es notwendig, sich über alle* erforderlichen Maßnahmen Rechenschaft .zu, geben und praktische Vorschläge aufzustellen. Ich halte nachstehende Erwägungen und Forderungen für zweckmäßig: 1. Von der Palästlriareglerüng Ist zu verlangen, daß sie. jüdisches Militär und jüdische Polizei zum Schutz jüdischen Lebens und Gutes einstelle. Wir wollen selbst unseren Heimatboden verteidigen. 2. Die bestehenden jüdischen Frontkämpfer-Verbände haben sich für den Emstfall vorzubereiten." 3. Schaffung eines Gesetzes zur Ausweisung aller Kommunisten,Spekulanten und Hetzer aus Palästina. 4." Einigung des jüdischen Volkes auf nationaler (blau-weißer) Grundlage. Meine Vorschläge sind nicht rieü, aber' — wie ich glaube — im gegenwärtigen Augenblick von besonderer Wichtigkeit."; . If Af£ KllllutlAVl ("KEKOUNGASSE - | */aVV nuilimdyr Liechtensteinstrasse) 2 EINKELLNER-SVSTEM B1LUOE PREISE | Von der jfidisdien Aetztesdiaft Österreichs (^neralversammlung der Vereinigung jüdischer Aerzte Montag, den 25. Mai, fand die Generalversammlung der Vereinigung jüdischer Aerzte statt. Es waren einige hundert Aerzte (Männer und Frauen) anwesend. Den Vorsitz führten die Vizepräsidenten Dr. Gustav J e 111 n e k und Dr. Siegfried P I a s c h k e s. '.' ~ Zu Beginn veranstaltete die Versammlung eine Trauerkundgebung, für ihren verstorbenen Präsidenten. Universitätsprofessor Dr. Ludwig Braun, bei der Dr. Samet und seih engerer Kollege Primarius Doktor Tschi asny die hervorragenden menschlichen Charakterzüge undT die Leistungen des Verewigten kennzeichneten. * In einem Referat über die gegenwärtige Situation der jüdischen Aerzteschaft in wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Beziehung erklärte Dr. J e l.i'n.e k, daß die Situation . durch defl A u s s c Ii 1 u ß des j ü dis c h e n A.e. r z t e n a c h wüchse svon. den Hilfsärztestellen charäkte'risieirt.'werde. Auch in den. Fondsspitälern gebe es nur hoch' eine ganz geringfügige Zahl jüdischer Hilfsärzte. Es. sei ein, Hi lf sfon d s gegründet, worden, um mittellose Aspiranten, über die schwerste Zeit hin wegzubringen. . . - .; " Vizepräsident Dr. P.lasc h kes berichtete über den Weltkongreß der jüdischen Aerzte, dessen wichtigstes Ergebnis die Gründung des „Weltverbandes jüdischer Aerzte" . war, dem sowohl' soziale Aufg a b e n als auch Aufgabenwissenschaftlicher Natur gestellt sind. Kultusvorstand Dr. J. H. Körner referierte über die Vorkehrungen, die die Kultusgemeinde im Rothschild-'Spital zum- Zwecke der Ausbildung von Aspirantengetroffen habe. Es wurde bereits ein Radluminstitut, geschaffen, dazu kommt ein' Institut für physikali-, sehe Heilmethoden und eine, chemische Untersuchungsanstalt. ' Bei den V o r s t a n d s w a h 1 e n wurde auf Antrags des Dr. GUdemann beschlossen, zum Zeichen der Pietät für den verstorbenen.Professor Dr. Braun die Präsidentenstelle.vorderhand unbesetzt zu lassen. Die Vizepräsidenten und der restliche Vorstand wurden wiedergewählt. KINOjPROGRAMME HELIOS-KINO 5. bis 11; Juni "• Tabora,raße 36. W Uoi ■■ Telephon R-41-3-50 /<vfr- ';f*^ STAFA, VII Mariahilf erstraße 120 Telephon B-33-0-68 WpChentags: f, 7, Uhi W* Powe" SCHAFFE B ^J™. VI. Mariahilferatraße 37 /v£ft6t£S^0tt£' telephön B-20-203, oe*irin: M *iQ P»cK Powell, Rojsqlinde Rosall, VOTIVPARK ~~ IX, Währingerstraße 12 Telephon A-18-3-96 Begtp« *Wi *w W* Powell U. W. Sttittety, der neben Arturö Toscanini das von Sronislaio Hübet' man gegrütidete Symphonieorohester in Palästina leiten und bereits am X. September d. J. mit den Proben beginnen wird, dirigierte in der Vorwoche in Wien dia Philharmoniker, welche Huberman begleiteten, und hatte außerordentlichen Erfolg. . , Sigmund Freud. Anläßlich des 80. Geburtstages des Herrn Prof. i>r. Sigmund. F r e u d .veranstaltete die jüdische Studentenschaft eine eindrucksvolle Peler. Der Präses des' jüdischen Hochschulaüsschusses J. Landau konnte viele Ehrengäste, darunter zahlreiche Professoren und Dozenten der Wiener Universität, beT grüßen. Er würdigte In kurzen Worten die Persönlichkeit Freuds und erteilte sodann Herrn Dr. Federn das Wort zur Festrede. In tiefschürfender Rede hob der Vortragende die Bedeutung Freuds gerade für die studierende jun ge'ften er a t i o n hervor, für die die Vertrautheit mit seinem Werk bereits eine Selbstverständlichkeit geworden' ist. Er würdigte die schwere Forscherarbelt Freuds, seinen unermüdlichen Kampf im Dienste des Wissens! Er hob'die 'Bedeutung der Psychöanalyse vor allem für die Erforschung des Seelenlebens der Neurötlker und deren Heflüng durch sie hervor, Es sei Freud zu danken, daß ganz neue Wege für das Verstehen der-menschlichen Seele gefunden wurden. Die Faktoren, die Freud In seiner ForscherärbeTt unterstützten, seien ü n"b e dingte Wahrhaftigkeit, ohne die es keine Psychoanalyse gäbe, Intuition und die Zähigkeit, an einem einmal' aufgenommenen Gedanken festzuhalten. Unter großem Beifall seiner Hörer schloß Dr. Federn mit den Worten: „Wir wollen ihnehren, indem wir viel von seinem Beispiel lernen!" v Filme der Woche (Nachdruck nur mit Genehmigung, des Blattes) Oesterreich: Singende Jugend Heut* ist. der schönste Tag inmeinem Leben. England: Die Dubarry.' Frankreich: Blutsbrüder 1918 — Prinzessin. Tam-Tam — .Ksur :— Schwarze, Augen —. .Wenn ich Rothschild war'; •. " .. ' ' •" "'k!m e r ik a: Pollzelstatiön Chinesenviertel — Die Goürtlsäne " von Versailles — Mandaley — Hart an der Grenze —• Der junge Arzt — Rendezvous Die"tolle Marfetta" — Schenk uns die Na,cht — Zum Küssen geboren — Die Spielhölle * an der Goldküste Wehe den Besiegten — 20.000 Dollar Belohnung — Broadway. -Melodie 1936 — Top Hat — Die Milchstraße, —.Liftboy 14 — Die Welt in 100 Jahren — Wir sind vom schottischen Infanterieregiment — Desire —- Schuld und Sühne — Schwarze Fahnen über China —< Oberarzt Dr.' Mönet — Anna Karenina — Die'neue Zeit : -~ Wuschelkopf, — Captain Blood — Der schwarze Engel. — General Sutter .— Lerne lieben, ohnie zu weinen — . Mädchen, Masken und Mörder — Musik um Mitternacht '—Mädchen von heute — Ich lebe'mein Leben. Filme unter Arierparagraph Die Schlacht am blauen Berge — Wenn Menschen reif zur Liebe werden— Die lustigen , Weiber — Die weiße Hölle von Plz Palü — Der seltsame Gast — Der schüchterne Casanova. — Der müde Theodor — Der König l&chelt, Paris lacht,— Die letzt» Gala- Vorstellung im Zirkus Barsony — Im Trommelfeuer der Westfront — Krach im Hinterhaus — Fährmann Maria — Der ahnungslose Engel — Die weiße Frau desi Maharadscha — Heißes Blut.— Michael Strogoff — Die Leuchter des Kaisers — Rendezvous in Wien — L^ebes- Intermezzo — Flitterwochen — Durch die Wüste — Der Außenseiter. mit mehrjähriger. Praxis . , sucht Uber Sommer Beschäftigung zu Kindern privat oder in ein Heim. Zuschriften erbeten unter; ■ -.. ))Hebraigohe,Lehreri,n<< an die Exped. des Blattes ■ Aufm! .i ' ' Prof, Dr. Liudwig Braun, der. große Mensch,, rArat und Jude, ist vor-kurzem vorzeitig. gestorben. Wohl sind die Unter* zeichneten Uberzeugt, daß seine Forschungen sowie seihe Leistungen auf ■ humanitärem Gebiet ihm ein langdauerndes Andenken sichern, doch wünschen sie diesen großen' Mann des Geistes: und des Heraens durch ein bleibendes D ft n Je mal zu ehren: durch Errichtung eJnes Hai.ne,s in Palästina, der seinen Namen für all'e Zelten tragen soll. Dies ist auch ganz, im Sinne.des teuren Toten gelegen,' der der Leitung der Jewlsh 'Agehcy for Palestlne angehört und den Palästina^Aufbau in Wort .und Tat. gefördert-hat. Alle, die Prof. Braun im Leben nahegestanden sind, vor allem die vielen, welche ihm um seiner ärztlichen Kunst oder seines, philanthropischen Wirkens willen verpflichtet sind, werden aufgefordert, durch Stiftung von Bäumen im Pro*, fessor-Braun - H a;i n z u Mol f e, n,' s e In A n d e n feen« dauernd zu erhalten. Bernhard Ältmanh, Prof. Herbert Ellas, Dir.' Emil Kraus.; Generalkonsul Komr&jiRat Dir. Theodor Laßner, Dr.' Jakob ' Ehrlich, Dr. Destder ■riedhiann, Oberbaurat Robert Stricker, Friedrich Bermanh; Komm.-Rat. Hugo Glattauer, Hofrat; Dr. Siegmund Fuchs, Ing. Otto Fischer, Hotrat .Dr. Ludwig l Werner,- Dr. Gustav Jelünek, Dr. Siegfried Pjaschkes,' Dr.- Nachmann Frey f; q, Vereinigung, d. Jüd. Aerzte- Oester- . : relchs, Frau Sophie Löwerihers f. d. „Wlzo" Organ. Zion. Frauen Oesterreichs,, Qen.-Stabsarzt Dir. Dr. Arnold Raschkes, Assistent Dr. Bernhard Samet, Assistent Dr. Friedrich Spaniermann f. d'. Spital d. Israel. Kultuagemelnde, Die Kosten der Pflanzung und Erhaltung eines Baumes betragen S 10.50. A n m e ldungen von Baumstiftungen an Obgenannte oder unter dem Motto „Prof.-Braun-Haln" beim Karen Kajemeth, Wien, I., Marc-Aurel-St* B» *09tapark,-Konto A 100,808, Tel. U-29-1-29. *