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Die neue Welt · 1936-01-31 · Heft 533 (31.1.1936) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
10 (1936)
Issue
Heft 533 (31.1.1936)
Date
1936-01-31
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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H Seite 6 DDE NEUE .WELT Nr. 533 vom 31. Jänner 1936 Tiltnt du Mache (Nachdruck nur mit Genehmigung des Blattes) Oesterreich: Katharina die Letzte — Hoheit tanzt Walzer — Csardäs — Tagebuch der Geliebten. Palästina: Land der Verheißung — Luzerner Kongreß. Frankreich: Die klugen Frauen. England; Les Miserables. Italien: Bezaubernde Augen. Amerika: Golgotha — Die letzten Tage von Pompeji — Der Polizeibericht meldet — Ruf der Wildnis *— Die ganze Stadt spricht davon — Bs geschah in einer Nacht — Das letzte Fort — In den Opiumkellern von Schanghai — Caliente, die Stadt der Freude — Lady für einen Tag. Filme unter Arierparagraph Nur ein Komödiant — Traumulus — Der Ammenkönig — Der Mann mit der Pranke — Henker, Frauen und Soldaten — Mazurka — Im weißen Rössel <—Familie Schimek — Herbstmanöver — Mädchen vom Moorhof — Die blonde Carmen — Unsterbliche Melodien «— Ich liebe alle Frauen — Zirkus Saran — Frauen um den Sonnenkönig — Der höhere Befehl — Vergißmeinnicht. Heute: „Der Polizeibericht meldet" Auf der Landstraße wurde ein Erschossener aufgefunden. Kurz vorher wurde ein Auto gesichtet, das in rasendem Tempo die Stadt verlassen hat. Eine Frau, die am gleichen Tage wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde und am Transport ins Gefängnis geflüchtet ist, ist die Mörderin. Die Frau ist Maureen O'Sullivan, die ihre Schuldlosigkeit zu beweisen sucht, in dem neuen Kriminalfilm der Metro „Der Polizeibericht meldet...", welcher heute im Kreuz- und Opern-Kino ersheint. Heute: „Die ganze Stadt spricht davon" Eine der sensationellsten Verbrecheraffären Amerikas ist nunmehr im Film behandelt worden, und zwar in: „Die ganze Stadt spricht davon". Die schwierige Doppelrolle des Gangsters und seines Doppelgängers spielt Edward G. Robinson. Premiere heute im Busch-, Kruger-, Stafa- und Votivpark-Kino. Heute: „Die letzten Tage von Pompeji" Der große amerikanische Film ,JDie letzten Tage von Pompeji" wird ab heute im Schweden-Kino in Ur- und Alleinaufführung zu sehen sein. Für die Aufnahmen wurde. Pompeji nach den Beschreibungen, die Bulwer in seinem Roman gab, aufgebaut. Die Hauptrolle spielt Preston Foster. geschichtlichen Standpunkt aus gewertet. Der > Vortragende verwies darauf, daß zufolge eines nur auf geistige Interessen gerichteten Seelenlebens im jüdischen Volk eine eigene Kunstform im Sinne anderer Völker des alten Orients nicht geschaffen werden konnte. Schließlich kündigte er ein eigenes jüdisches Kunstschaffen mit einer eigenen jüdischen Stilform an. Ein zahlreiches, aus Fachleuten und Kunstinteressenten bestehendes Publikum dankte dem Vortragenden durch besonderen Beifall. Von zahlreichen Persönlichkeiten des Wiener Kunstlebens waren Begrüßungsschreiben eingetroffen. <MM»MMMM»MM«MMM»M«M«M»MM<MMMM(MM« Verband der Judenstaatszionisten Oesterreichs Wien I, Werderthörgassa 14 Mittwoch, den 5. Februar 1936 fraßet tHusikaliscket Mend (Neue hebräische Mus i k) Ausführende Ruth Friedmann (palästinesische Pianistin) Duno Tendier (Gesang) Kurt Fuchsgelb (Violine) Conference: Dr. Oskar Rosenfeld Beginn l/„9 Uhr abends - Kleiner Regiebeitrag Jüdische Kultlirstelle Karten für sämtliche Privat- und Bundestheater, für den Vortrag Kaste in (11. Februar Gr. M. S.), für die Konzerte Dirigent Willem Mengelberg (10. Februar O. M. S., „T-icd der Erde") und Kammersänger Paul Bender (17. Februar Gr. K. S.). Jüdische Kultursteile, I., Kai 3, R-28-2-36. +t Samstag, 1. Februar, 17 Uhr, singt im Zyklus „Hört jüdische Künstler" Rudolf Herbert (Bariton), begleitet von Dr. Kurt B a a r. * Samstag, 1. Februar, 19 Uhr, Dr. Karl Ritter: „Jüdische Porträts in Maske und Kostüm", mit erweitertem Programm, im Theatersaal der Jüdischen Kulturstelle (I., Kai 3). Führungen: Sonntag, 2. Februar: „Photographie der Heimat" (Urania). Leitung: Arnold Müller. — Treffpunkt: 10 Uhr vormittag in der Jüdischen Kulturstelle, I., Kai 3, Tel. R-28-2-36. — Donnerstag, 6. Februar: „A. E. Q. - Union". Leitung: Ing. Georg Koppel, cand. ing. Erich Brod. Treffpunkt: 9 Uhr vormittags XXI, Pirquetstraße 114. * Vortragszyklus „Palästina-Geographie". Montag, 3. Februar. 19 Uhr, spricht Studienrat Dr.. E. Kphn in der Jüdischen Volkshochschule (I., Kai Nr. 3) über „Allgemeine Kultur- und Wirtsc-hafts-Geographie Palästinas". VERBAND DER JUDENSTAATSZIONISTEN, SEKTION XIII.-XV. . Samstag, den 8. Februar im Gambrinus-Saal, XIII, Schanzstraße 31, (Straßenbahnlinien 49, 10) GE S E LLS C HAFTS AB EN D Programm- Akademie, Tanz und Tombola /• Erstklassige Jazz / Beginn 21 JUhr / Entree S 1.50 Oberkantor J. Wahrmann. Jolan Krauß-Cäcilie Frey, Paul Timan,Fritz Baum, Harmony-Jazz-Bbys. Am Klavier: Lilly Halpern Vortrag über jüdische Kunst Im Rahmen der feierlichen Eröffnung der neuen Räume' der Jüdischen Kulturstelle fand am 26. Jänner eine Festmatinee der Kunstabteilung dieser Institution statt. Der Vorsitzende David Nebenzahl begrüßte die anwesenden Ehrengäste und Zuhörer und erstattete einen kurzen Bericht über die Tätigkeit der Kunstabteilung. Sodann hielt der Kunstreferent der Jüdischen Kulturstelle Hugo Friedmann einen großangelegten Lichtbildervortrag über jüdische Kunst. Der Vortragende begann seine gediegenen Ausführungen mit der Zeit archaistisch-jüdischer Kunst, sprach ausführlich über den jüdischen Tempelbau der Antike und die Geräte des Rituals, erwähnte die Zeit des Hellenismus, die galiläischen Synagogenbauten, die reiche Kunstentfaltung der spanisch-maurischen Epoche mit den großen Toledaner Synagogen und den berühmten spaniolischen Haggadah- Mänuskripten, den bedeutenden Anteil der Juden Italiens am Kunstschaffen der Renaissance, verwies auf die prächtigen Synagogenmöbel im Mus6e Cluny zu Paris, auf die kunstreichen .Interieurs der alten Synagogen von Venedig, Padua und Livorno, besprach sodann ausführlich den romanischen und gotischen Synagogenbau Deutschlands, die jüdische Buchschmuck-Kunst im Norden und den Anteil jüdischer Künstler in der Zeit der Emanzipation. "Der jüdischen Grabplastik wurde ausführlich gedacht und des vielfach nur wenig Beachtung findenden Gebietes jüdischen Kunstgewerbes im Mittelalter genaue Erwähnung getan. Das erst im 18. Jahrhundert erfolgte Auftreten jüdischer Maler wurde gleichfalls, ^unterstützt von einem reichaltigen Lichtbildermaterial, vom kunst- KINO--PROGRAMME A KREUZ-KINO I, Wollzeile 17 Telephon' R - 24- 2-16 Vorstellungen: %8, 'Aio Jüdische Künstlerspiele, II., Praterstr. 34,,Tel?;R-45-4-ü4. i David Breßlers „Urke Nachalnik", die erfolgreiche Novität der Jüdischen Künstlerspiele, bleibt mit Sevilla P a s t o r und.H. Kosowsky in den'Hauptrollen auch Freitag, den 31. Jänner, Samstag, den 1., und Sonntag, den 2. Februar, auf dem Spielplan. Sonntag nachmittag bei..ermäßigten Preisen „Barmizwah"l Der weitere Spielplan, Montag, den 3. Februar, Sondervorstellung „Hallo Lilly!", Dienstag, den 4„ Mittwoch, den 5., und Donnerstag, den 6. Februar, „Tanz t, Ji'dalech, tanzt!". * Die Schauspieler der Jüdischen Künstlerspiele veranstalten Montag, den 3. Februar, zugunsten ihrer schwerkranken Kollegin Paula Dreiblatt eine W o h 1t ä t i g k e i ts v o r s t e 11 u n g. Zur Aufführung gelangt zum erstenmal in dieser Saison die Operette „Hallo Lilly!" mit Sevilla Pastor in der Titelrolle. Am 3. Februar beginnen mit vielen Ueberraschungen Maureen O'Sullivan SCHAFFER VI, Mariahüferstraße 37 Telephon B-20-203 Seginn: %4, %6, 'A9, Vh\0 Neues Programm STAFA, VII Mariahüferstraße 120 Telephon B-33-0-68 Wochentags: 5, 7, 9 Uht VOTIVPARK IX, Währingerstraße 12 Telephon A-18-3-96 Btgtom *, **t 'At, tti© Dlesonze Stadt spricht davon mit Edward G. Robinson Schiffman 1m&L*m&Qa&mAss£ 4M SIEGM. KORNMEHL GROS5FLEISCHHAUEREI Zentrale: IX., Berggasse 19. Tel. A-17-5-99 u. A-16-9-34 J ammmm■*■*tmammmmmmmmmm^m^lmmmmmmmm^mm £ Lieferant für Heilanstalten Abteilungen für «W-Fi©Js<h unter Aufsicht des Ehrwürdigen.Rabbinats der Isr. £ Kultusgemeinde Wien Autozustellung^kostenlos IX., Berggasse 15 , XVIII., Währingersir. 97;: Jüdisches fluliurfheafer Sonntag, 2. Februar, a/J Uhr, „Heiterer Vortragsabend": Mirjam Horwitz-Zie'gel. (Aus dem Programm: Altenberg, Heine, Polgar, Tucholsky u. a.) — Karten in der Jüdischen Kulturstelle (I., Kai 3, Telephon R-28-2-36), bei Gronner, I., Graben 28, Buchhandlung Rath, II., Taborstraße 20 a, Lanyi, I., Kärntnerstraße 44, und Buchhandlung Mejstrik, I., Wöllzeile 6. * Sonntag, 2. Februar, 16 Uhr, bei kleinen Preisen: „Höre, Israel" von Ossip Dymow, in der Inszenierung von E. Jubal. — Karten in der Jüdischen Kulturstelle (I., Kai 3, Telephon R-23-2-36), und bei Gronner, t., Graben 28. Der Jüdische Turnverein Makkabi, Sektion XV, veranstaltet heuer, wie alljährlich, eine große Festakademie am Sonntag, den 2. Februar, um 8 Uhr abends in Hübners Partkhotel Schönbrunn. Das gediegene und reichhaltige Programm wird von den Kräften Jakob Feldhammer, Fritz Grünbaum, Kurt Karsten, Gisl und Karl Lenk bestritten. Anschließend an die Akademie findet ein Geräte- und Freiübungsschauturnen der Damen- und Herrenabteilung statt. Den Abschluß der Veranstaltung bildet Publikumstanz, wobei die Jazzkapelle I. Geiger konzertiert. Karten zu S 2.50 sind bei sämtlichen Mitgliedern sowie im Vereinshaus, XV., Herklotzgasse 21, erhältlich. Zehn Tage Kitzbühel mit der Judäa. Der zweite diesjährige Skikurs der Judäa findet während der Semesterferien vom 9. Februar bis 19. Februar auf der Melkalm bei Kitzbühel stett. Die Kurse stehen unter Leitung eines Kitzbühler Lehrers. Ausgezeichnete Schneeverhältnisse. Preis für Fahrt, Verpflegung (drei Mahlzelten täglich) und Skikurs S 65.—, Nichtstudenten Eisenbahnzuschlag. Auskünfte und Anmeldungen täglich von 1 bis 3 Uhr im Sekretariat, IX., Alserstraße 26, Telephon A-25-2-28. Der Jüdische Sport- und Schiitzenvereln Haganah veranstaltet Sonntag, den 2. Februar, um 4 Uhr nachmittags in seinem Heim, IX., Hörigasse 14, eine Tanzunterhaltung bei Jazzmusik. Gäste herzlich willkommen. Die Uebungsabende finden jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 10 Uhr abends statt. Samariterinnengruppe: Einführungskurs für „Erste Hilfe" jeden Montag ab 8 Uhr abends. Husmonea-Makkabi hat Sonntag mit einer gemischten Mannschaft ein Trainingsspiel gegen E 1 e k t r a absolviert und das Match 4:2 verloren. Die Neueinsteliungen haben sich nur zum kleinsten Teil bewährt und wird die Sektionsleitung bis auf weiteres mit den alten Spielern das Auslangen finden müssen. Kommenden Sonntag absolviert Hasmonea-Makkabi ein Freundschaftsspiel mit zwei Mannschaften am Straßenbahner-Platz gegen Prater-Sportvereinigung. Beginn 8 und 10 Uhr. — Donnerstag, den 6. Februar, entfällt das Saaltraining und findet stett dessen eine Spielerversammlung im Klubheim statt. — Sonntag, den 9. Februar, veranstaltet die Geselligkeitssektion auf vielseitiges Verlangen eine Wiederholung des Gesell achaftsabenda (Akademie mit Tanz) im Saat des BJF., IL, Praterstraße 66. Vom Fußballklub Hakoah Der F. C. Hakoah trägt sein Cupspiel gegen Sturm (Graz) am 9. Februar in Graz aus. Zu diesem Spiel wird von ihm für seine Mitglieder und Anhänger eine Sonderfahrt in Autobussen nach Graz arrangiert. und werden Interessenten gebeten, alle näheren Details im Sekretariat (Telephon B-51-0-90) zu erfragen. Am Sonnt a g, 2. Februar, spielt der F. C. Hakoah gegen den S. K. Bratislava in Bratislava. Auch zu diesem Spiel wird ein Autobus für die Mitglieder geführt und sind ebenfalls alle näheren Deatils im Sekretariat (Telephon B-51-0-90) zu erfragen. Die mit viel Erfolg begonnene Werbeaktion wird fortgesetzt und finden nächste Woche folgende Werbeversammlung statt: Montag, 3. Februar, 8 Uhr abends, im Cafe Mirabell, XX., Wallensteinstraße 32, und Dienstag, 4. Februar, 8 Uhr abends, im Cafe Zeilerhof, VII., Zieglergasse 83. — Weitere Versammlungen werden noch rechtzeitig bekanntgegeben werden. Mitgliederanmeldungen werden täglich zwischen 9 und 13 Uhr sowie 16 und 18 Uhr im Klubsekretariat, I., Uraniastraße 2, entgegengenommen. W I« TEL H A Y" erscheint ab 1. Februar zweimal im Monat unter dem Titel „DIE NATION" Jüdische Revue und der palästinensische Volkswirt Bei Kolporteuren u. in der Verwaltung, l,Biberstr. 17, erhältlich Greta Garbo kommt! „Greta Garbo gefährlich erkrankt", „Greta Garbo inkognito in Panama eingetroffen". Diese Nachrichten konnte man in den letzten Tagen in zahlreichen Wiener Blättern lesen, ohne daß irgend jemand mit Bestimmtheit sagen könnte, ob die Künstlerin wirklich krank ist oder wo sie sich augenblicklich aufhält. Tatsache ist jedenfalls, daß ihr neuer, preisgekrönter Großfilm „Anna Karenina" demnächst in Wien zu sehen sein wird. Ihre Partner in diesem Filmkunstwerk, welches unter der Regie von Clarence Brown entstanden ist, sind Frederic March, Freddie Bartholomew und Basil Rathbone. Von S 2 Wochenraten er* halten Sie alle Gegenstände in gröfjler Auswahl una better Qualität bis 20 Monate Kredit SCHLESINGER VII, Burggasse 122*12« Telephon B-32-2-24, B-35-feSff i

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