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Die neue Welt · 1935-12-06 · Heft 519 (6.12.1935) · page 7

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 519 (6.12.1935)
Date
1935-12-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 51D vom 6. Dezember 1035 DIE NEUE WELT Seite T sind, lassen sich in ihrer G r a u s n m ke i ( kaum s c Ii il de r n. Die Juden schweben täglich in Lebensgefahr' und kennen keine einzige Stunde der Rulle und de» Briedens. Sie meiden vom Emir gezwungen, Holz y.u fidlen, H asser zu schöpfen, die Mühlen zu treiben, die Höfe vom Inraf zu säubern und die Ställe »om Viehdünger zu reinigen. Alles ohne Ent- M eil. Zum II ii u .s e r l ü n < h e n werden Juden gezwungen, doch werden ihnen keine Leitern zum Hinan Istaigen zur Verfügung gestellt und sie müssen die Arbeit verrichten, indem einer auf die Schultern des anderen klettert, bis sie das erforderliche Stockiverk erreichen, sozusagen auf lebend igen Leitern. Diese Arbeit geschieht unentgeltlich, und nach getaner Arbeil müssen sie mit W eilt und Kindern hungern. Das Heiraten wird ihnen erschwert dadurch, dnf! keine Hochzeit stattfinden darf, bis der Bräutigam ein f,ösegeld erlegt, hat. Ebenso ist die Bestall u n g d er Tote n erschwert, bis nicht ein gewinner Betrag bezahlt wird, der gewöhnlich für die bettelarmen Angehörigen unerschwinglich ist. So muff der Tote längere Zeit u n b e s t a tfel liegen bleiben, bis die Familie das Geld dem Emir ausgefolgt hat. In Dahle blieb ich drei Tage. Als ich einmal die Sacht bei einem Rabbiner oerbrachte, drang ein Araber ins Zimmer, packte die au der IVand hängende Lampe, warf sie auf den Boden und zertrampelte sie. Wir oerblieben im Finstern. und niemand wehrte sich. Ich fragte den Rabbiner, was das zu bedeuten hätte und er antwortete nur, daß derartige Dinge alle Tage dort vovzukommen pflegen. Nach zwei Tagereisen kam ich nach Aden zurück. Damals war bereits die Zahl der yemenxtischen Juden, die auf eine Möglichkeit, nach Palästina auszuwandern, warteten, auf zirka 60 0 0 gestiegen. Herzerschütternde Szenen haben sich, täglich in Aden abgespielt. Auf der Straße lagerten ausgehungerte Familien, halb n a c k t e Gestalien mit k r a n k e n kleine n. K i n d e rn, und n i em and zeigte Interesse, niemand kümmerte sich um ihr Schicksal. In Aden gibt es keine Asyle, außer zwei Räumen, die der verstorbene Wohltäter Benin Menachem Mosche gestiftet hat, so daß dio. Mehrzahl der darbenden. Familien, Greise und Säuglinge, im S 11 a ß e n s i a u b und auf den Stiegen der Häuser schlafen. Abends stolperte man über Männer, Frauen und Kinder, die in allen Winkeln halbnackt herumliegen. Die überwiegende Mehrzahl dieser Unglücklichen wartet bereits mehr als sieben Jahre auf die Möglich keil, nach. Erez Israel zu gelangen." So lebt und stirbt, ein wertvoller Teil des jüdischen Volkes unter Bedingungen, an. welche das große jüdische Elend anderswo nicht heranreicht. Juden, die in Palästina bewiesen haben, daß sie das unvergleichlich beste Material für den Aufbau des jüdischen Nationalheims sincL Wer eines Menschen Antlitz trägt Das „Mitteilungsblatt der Vereinigung jüdischer Acrzte Oesterreichs" berichtet über den Empfang der Herren Professor Dr. Braun und Primarius Dr. Tschiaßny vom Präsidium der Vereinigung, welche unter Führung von Stadtrat Dr. Friedmann beim neuen Sozialminister Professor Dr. Dobretsberger vorsprachen. Das Blatt schreibt: „Die Türe zum Empfangszimmer des Bundesministers für soziale Verwaltung, die unter der früheren Leitung für uns verschlossen war, hat sich nach;dejn Amtsantritt Professor Dr. J. Dobretsbergers zum Empfang einer Deputation der jüdischen Aerzte Oesterreichs freundlich aufgetan. Es soll hier nicht über die Einzelheiten dieser für uns alle so bedeutungsvollen Aussprache Mitteilung gemacht werden. Doch wollen wir aus den von edelster Menschlichkeit und unbeirrbarem Gerechtigkeitssinn getragenen Aeußerungen des Herrn Bundesministers nur eine besonders hervorheben. Professor Dobretsberger sagte gelegentlich ungefähr folgendes? „Ich bin kein Antisemit, wirklich, ich bin kein Antisemit, das können Sie mir glauben. Wer eines Menschen Antlitz trägt, gilt mir gleich. Ich urteile nur nach inneren Werten, nach Moral und Tüchtigkeit." Wir jüdischen Aerzte freuen uns, ah der Spitze jenes Staatsamtes, welchem die für die Geschicke unseres Standes so schwerwiegenden Entscheidungen obliegen, einen Mann von so edler Gesinnung zu wissen." Zweitausendeinhuntlertiual '■ Aus Czernowitz (J. T. A.): Die „Arbeitsgemeinschaft für jüdische Geschichte" weist darauf hin, daß in diesem Jahr zum zweitausendeirihundertsten Male das Fest der Erneuerung des zweiten Tempels und der Befreiung von hellenistisch-syrischer | Herrschaft gefeiert werden wird. Die Arbeitsgemeinschaft wendet sich an die jüdische Oeffentlichkeit mit der Aufforderung, Chanukah diesmal als Jubiläumswoche besonders festlich zu begeben. Unter Leitung des allgemein bekannten Cafetiers Herrn Kornmehl Neueröf f ming des Cafe ■ Restaurant Heinehoff II, Heinestraße 15 Für erstklassige Getränke und vorzüglich zubereitete Speisen bürgen die fachmännischen Kenntnisse und die langjährige Erfahrung nbgenannter Leitung DIE DIREKTION Jüdische Kulfurstelle I. Franz-Josefs-Kai 3, Telephon R-28-2-36. Führung: Sonntag, 8. Dezember: Kunsthistorisches Museum: „Die italienischen Schulen". Leitung: Hugo Fried mann. Treffpunkt: 9 Uhr vormittags vor dem Kunsthistorischen Museum. — Die Cha.nukkah- Ausstellung in der Kunsthalle der Jüdischen Kultursteile ist bereits eröffnet und von 11 Uhr vormittags bis 9 Uhr abends frei zugänglich. — Karten für sämtliche Privat- und Bundestheater, Konzerte, sowie für den Palästina-Film „Das Land der Verheißung" in der Jüdischen Kulturstelle, I., Kai 3, erhältlich. Jüdisches Kulturftheafet I. Franz-Josefs-Kai 3, Telephon R-28-2-36. . Auf viele Anfragen teilen wir mit, daß Vereinsvorstellungen für das Jüdische Kulturtheater nur an wenigen Tagen vergeben werden können. — Zweiter Autorenabend: Donnerstag, 12. Dezember, lA8 Uhr: Uriel Birnbaum: Au3 eigenen Werken. Einleitende Worte: Dr. Oskar Bendiener. Judische Volkshochschule Wien, I., Franz-Josefs-Kai 3, Tel. R-^8-.2-3(j Dr. H. Weln'stein: Hebräisch für Vorgeschrittene. Montag., .von. 7. .bis-. 9 -Uhr abends — >-Dn. E*-K o llma n n: Die Welt um Palästina. Montag von 7 bis 8 Uhr abends. — Dr. L. Brüll: Hebräisch für - Anfänge^. Dienstag von 7 bis 9 Uhr abends, Drv) L;\B r ü 11.- HebVaisöh.'fÜr'.Vorgeschrittene Mittwoch' von• ,7 bis 9 Uhr abends. V"''Pro'ßesfior Dr. M. Papo: Biblisches Hebräisch.' Mittwochvon'l8 «bis'-'«tifhrrV—.'*>ber*kantbr- K. F r ä n k U, ^twic,klung-.dßawSy}jagogftngesanÄqs. Mittwoch, von 7, bis S Uhr. r-r. Dri A. Weilikopf: Bilder aus der Geschichte des jüdischen Volkes. Mittwoch von 7 bis 8?Uhr. — Professor Dr. K. K'u pf er: Bilder aus der Geschichte des jüdischen Volkes. Donnerstag von 7 bis 8 Uhr. — Dr. Bf. L-e h.m a n n: Bücher der Zeit. (Besprechung von Neuerscheinungen über Juden und Judentum.) Donnerstag von 7 bis 9 Uhr. i Filme der Woche Palästina: Land der Verheißung. Amerika: Gangster — Sturm über Gran Chaco — Welt ohne Geld — Sommernachtstraum — Ehe um jeden Preis — Land des Lachens — Becky Sharp — Intimitäten — Jungen der Paulstraße — Nach Büroschluß. England: Bosambo — Der Millionenprinz. Filme unter Arierparagraph: Henker, Frauen und Soldaten — Familie Schimek — Herbstmanöver — Tanzmusik —Das Abenteuer dei Lady Windermere — Mädchen vom Moorhof — Die blonde Carmen -— Unsterbliche Melodien — Ich liebe alle Frauen — Ein idealer Gatte — Liebe auf Bretteln — Variete" , — Stradivari — Der junge Herr aus Oxford. Zirkus Sarran. Wiener Theater. Nach einem kurzen Abstecher ins Gebiet der Operette und Revue ist die V o 1 k s o p e r wieder zu. ihrer ursprünglichen Bestimmung zurückgekehrt, zur Aufführung der sogenannten ,.leichten" klassischen Oper. Die Abende, an denen wieder die populären Opern „Kuhreigen", „Rigoletto" u. a. zu hören waren, standen üii Zeichen sichersten Erfolges. Das Wiener Publikum wird gern sein Wohlwollen einem Institut schenken, das seinen einstigen Glanz wiederherstellt. — Der Gruppe Ernst Lönner, die ihr Heim im Kleinen Theater (jPraterstraße 60) bezogen hat, ist der große Erfolg, den Sie nun. auch' in Oedön Horyaths Volksstück „Kasimir ü nd K aroline" erzielt, auch vollauf zu gönnen. Die Avantgarde mit Marianne Gerzner und Fritz Grünne an der Spitze macht die magischen Kräfte des echten Pratervolksstücks lebendig, Egon S a 1 a und Lizzi Schneeig runden das Stück zu Harmonie ab. (Nicht 2äu vergessen Fritz Schrecker). Die Musik von I. C. Knaf- HtsCh, der Sprecher G. Manker und die Regie Lönners finden allabendlich ein begeistertes Publikum. Der Palästina-Tonfilm „Das Land der Verheißung'* jjst. in diesen Tagen mit demselben Riesenerfolg, den er allenthalben findet, auch in Amerika zum ersten Male gezeigt worden. Die Premiere fand in einem der größten Kinos'Now Yorks, dem Astor-Theater, statt und wurdfc \!on Presse und Publikum als ein großes künstlerisches Ereignis begrüßt. Kürzlich wurde „Das Land der Veiheißung" ün.ter dem Titel „Leachim Hedasch im' zum ersten Male in Palästina selbst gesmelt und läuft dort in verschiedenen Theatern des Landes seit einigen Wochen mit stets gleichbleibendem Erfolg.-Daß die bisherigen Wiener Vorstellungen, bei ausverkauften Häusern riesigen Beifall fanden, darf bereits als allgemeinbekannt vorausgesetzt werden. Die nächsten Aufführungen des Films finden Sonntag, den 8. d. M., vormittags t/2ll und :,/jl2 Uhr im Schweden-Kino statt. Ansprachen halten Sammy Gronemann (Berlin) und Dr. Löwen her z, mitwirkend der Knabenchor der Kultusgemeinde, Dirigent Kurt Fuchsgelb. (Siehe Inserat!) ludi'sdie Künsflcrspiele Die erfolgreiche Operette „Der letzte Tanz" bleibt noch Freitag, den 6.. Sam«tng, den 7.. Sonntag, den X.. und Dienstag, den 10. Dozcmher. auf dem Snieiplan. Mmi'ae. den 9.. un<l Mittwoch, den 11. Dezember, wird „M n. .« 1 t o w" aufgeführt, Donnerstag, den 12. Dezember, ,.TI u 1 i r K n h 1 /. en'. Sonntag, den X. Dezember. 1 .1 Uhr nachmittags, spielt Sevilla Pastor die horhkomischc Rolle der Waschk-i in ,.U n s e r R e b b e n i w bei ei mäßigten Preisen. Die eigenartige Rolle des Misdm, eine.» zum Tode verurteilten Artisten, Sängers und Tänzers, gestaltet Sevillu Pastor erschütternd, ohne die heiteren Szenen ihrer Wirkung zu berauben. Der Erfolg des Stückes ,,Der letzte Tan/.'1 steht hinter dem bisherigen nicht zurück. Erna S i e g 1 c r. Muni Pastor. Kosnwsky und X a c. h h a r waren auch diesmal bewährte Kräfte, die (unter der ausgezeichneten schauspielerischen Regio Simon Fostols) das Publikum den ganzen Abend hindurch fesselten. Das Ensemble der Dircktl-n M. Siegle]- hat sich eine Popularität ohnegleichen errungen. .I<'huda-Ehionkraiiz-Ahciu?. Samstag, den 7. Dezember, 8 Uhr abends, im Mittleren Konzorthaussaal, Rezitation in deutscher Sprache:, Europäische und palästinensisch-hebräische Darbietungen. Einziger Abend vor der Auslandstournec. rorträtaiisstellung 8. Bo.jko. In den Räumen des ..Wizo"- Heims. I.. Schotteuring 23. Eröffnung Dienstag, den 10. Dezember, 11 Uhr vormittags. Der Unterstiit/aingsverein für antic Bräute „Ziporah" veranstaltet am Mittwoch,, don 1.1. Dezember, in den Jüdischen Künstlerspielen eine Sondervorstellung unter Mitwirkung von Sevilla P a s t o r in einer ihrer Glanzrollen. — In Anbetracht des humanitären Zweckes bittet die Vereinsleitung um regen Besuch. Karten bei allen Ausschußmitgliedern. Kanzlei-Eröffnung. Rechtsanwalt Dr. Felix Klug hat seine Kanzlei in Wien. I.. In der Börse (Eingang Börsegasse Nr. 11), Telephon U-21-4-29, eröffnet. Schiillnspcktor I-a/.ar Wiesner. Am 25. November d. J. wurde ein Mann zu Grabe getrugen, der dem Judentum, insbesondere dem B r /. i e h u n g s w e r k der Jüdischen Gern e i n d e in Wien zu großer Ehre gereichte. Mehr als vier Jahrzehnte stand Lazar Wlesner im Dienste der Wiener Kultusgemeinde, zuerst als Religionslehrer und dann als Inspektor. Art der feahre rühmte Oberrabbiner Dr. T a g 1 i c h t die hervorragenden Eigenschaften dieses Mannes, der als Lehrer, als Lernender und als Gelehrter sich einen Namen innerhalb unserer Gemeinschaft erworben hat. Vizepräsident Dr. L ii w cnlicrz dankte dem Verschiedenen für die großen Dienste, die er der Gemeinde geleistet hatte. Emil Nimhäuser. Sonntag, den 8. Dezember 1935, wird der Grabstein nach dem verstorbenen Obmann der Bezirkskommission XX gestellt. Treffpunkt: Zentralfriedhof, IV. Tor, Zeremoniellhalle, k'H Uhr vormittags. Makkabi schlügt slowakische Meister. Am 28. November kam im Festsaal des Hotel Bayrischer Hof eine internationale Veranstaltung des „Makkabi" zur Austragung. Im Fliegengewicht schlug Berger (Makkabi) den slowakischen Meister W e ss e 1 s k v überlegen nach Punkten. Er brachte ihn sogar einmal zu Boden. Der Meister von Preßburg, Z i t t, war dem ständiganstürmenden Cormuß (Makkabi) nicht gewachsen und mußte gleichfalls einmal zu Boden. Eine Reihe spannender Rahmenkämpfe vervollständigten das Programm. Wie Makkabi mitteilt, findet das Training unter besonderer Berücksichtigung der Neulinge wie bisher Montag und Donnerstag von 7 Uhr abends im Turnsaal, IX.r Liechtensteinstraße 20, statt. Ermäßigungen für Arbeitslosa und Studenten. Kinns Hamorim Haiwrim. Lehrerkonferenz des Hebräisch- Lehrerverbandes der Histadruth Iwrith flndet Sonntag, den 8. ri M., um 'jS Uhr abends, II.. Kleine Mohrengasse 3, statt. Vortrag: Lehrer Kienbein über ..Hametodika schebahoraah labogrim". .Alisrachi-Landesverbund für Oesterreich, Wien, II.. Praterstraßo. 60. Programm der Woche: Freitag, den 6. d. M., 8 Uhr abends, Oneg Schabbat. Referent: Herr Rabbiner Doktor F r ö s t i g; Gesang: Herr Oberkantor W a h r m a n n. — Montag, den 9. d. M., 8 Uhr abends, Talmud-Schir: (Jemorah-Psechim. Referent: Herr Rabbiner Dr. Zecker. — Zeire w'H e c h a 1 u z Hamisrachl, Wien, IL, Praterstraße 60. Samstag, den 7. Dezember, 8 Uhr abends, Sichah. Thema: .,U n sere A r b eil i ra Wintersemester." Sämtliche Mitglieder werden aufgefordert, pünktlich und zuverlässig zu erscheinen. Judischer Angestelltenverband Kniunah, Wien, IL. Praterstraße 11. Samstag, den .7. d. M.. abends. Vortrag des Herrn Dr. Julius Mannheim: „Das Ehe recht" (unter besonderer Berücksichtigung der Judenehen). Gäste herzlich willkommen. Lese- Und Redehnlle jüdischer floclischüler, Wien, IX,, TUrkenstraße 9. Sanistag, den 7. Dezember d. J., findet in unserem L,okal um 8 Uhr abends ein Vortrag des Vizepräsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Herrn Dr. Josef Lüwenherz, über das Thema: „D i e n a t i o n a 1 e n A u f g a b e n d e r K u 11 vi sgeijieindc" statt. Gäste willkommen. Die am 2. Dezember stattgefundene Aussprache über Arbeitsmüglichkeiten und Intensivierung des K. K. L. endete mit einer Selbstkontingentierung aller anwesenden Hallenser und Hospitanten. Diejenigen A. IT. A. H. und Bb. Bb., die ein Selbstkontingent noch nicht deklariert hüben, mögen möglichst bald (auch brieflich) nachholen! Verein für jüdische Geschichte und Literalur in Wien. Montag, den 9. Dezember, im KUibsaal der Hakoah, I., Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashol', eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Rabbiners Dr. Benjamin Murmelst&in: ,,M ar a n e n." Beginn! jS Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Histadruth Iwrith. Samstug, den 7. Dezember, »49 Uhr abends, spricht im Heini der Histadruth, IT., Kleine Mohrengasse 3. der Leiter der agrikuHurellen Versuchsstation in Reehowoth (Paliistina) über das Thema ,,Das kulturelle Leben in Palastiin\". Samstag, den 14. Dezember, spricht. Herr Rabbiner Professor Dr. Kaiman Kupfer Uber „Raschi". — Samstag, den 7. Dezember,!L>7 Uhr abends: Seminar für Literatur. 'i8 Uhr abends: Seminar für Publizistik. Acht u n g, H e b r ä i.s c h lernende» Schul- und K u r s 1 e i t e r! In der letzten Zeit tauchen in Wien wieder unbefugte Leute auf, die sich als HebrUischlehrer ausgeben und das jüdische Publikum irreführen. Wir bitten daher, nur Mitglieder des Hebräischlebvervevbandes der Histadruth Iwrith, II., Kleine Mohrengasse 3, zu beschäftigen.;. Bei katarrhalischen Erkrankungen der Lüftwege, Erkrankungen des Magens (Sodhrennen), der Leber- und Gallenblase, Entzündungen der Nieren, des Nierenbeckens, der Harnblase, Steinbildungen, Gicht (Zuckerkrankheit) usw. vor allem Pre blauer Sauerbrunn, das rem natürliche österreichische Mineralwasser. E Ihr Mund ist der Vorraum zu Ihrem ganzen Organismus. Das Zahnfleisch, die Winkel und Falten des Mundes sind Stellen, die das Wachsen und Gedeihen der Bakterien sehr begünstigen. Das O d o 1 - M u 11 d w a s s e r gibt Ihnen die Möglichkeit einer gründlichen und vollständigen Reinigung des Mundes und beseitigt unreinen Atem. Auch reinigt es zwischen den Zähnen sehr gründlich. Außerdem enthält das Odol-Mundwasser neben dem Odol-Antlseptikuni den Myrrheextrakt, der gegen Lockerung der Zähne und Blutung des Zahnfleisches wirksam verwendet wird. Ein wachsendes Restaurant. Aus kleinen Anfängen heraus ist es dem bekannten Rest a 11 rate 11 r K o r 11 m (liier gelungen, im Hotel Bayrischer IT o f. Ecke Taborstraße und Obere Augartenstraße, ein den modernsten Anforderungen entsprechendes Großrestaurant entstehen zu lassen. Alle Räume im Parterre und im ersten Stockwerk sind mit den modernsten Errungenschaften ausgestattet, von vornehmer Eleganz, ohne dabei an Gemütlichkeit einzubüßen. Erwähnenswert noch der große Vo 1 k s k e 11 e r und der neuadaptierte Festsaal. Die Leopold- Hiudt ist um eine Sehenswürdigkeit bereichert worden. Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Sie hören w.o neuesten hebräischen und jüdischen Aufnahmen auf Lukraphon-Schallplatten in Ihrem Heim. Das jüdische. Lied, die Klänge des palästinensischen Horra und neuhebräische Kinderlieder. Jüdische Kunst in höchster Vollendung von jüdischen Künstlern. Anfragen: Richard Her» zog, Franz-Josefskai 15. H TJnterleibskranUheiten. Amtliche Prüfungen habflB festgestellt, daß das natürliche „Franz-Josef '-Blttef» wasser bei Erkrankungen der Unterleibsorgane siehe? lösend und immer gelinde ableitend wirkt. fi

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