Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 515 (22.11.1935)
- Date
- 1935-11-22
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 515 Der Jüdische SpoTt- und ^chüttenverein Haganah häl »eine Uebungsabende jeden Montag und Donnerstag im Vereinsheim. IX.. Hörlgasse 14. von S bis 10 Uhr abends ab. — Sonntag, ripn 2i. November, von i Uhr narhmittagrs bis 10 Uhr abend: Akademie mit Tan/, verbunden mit Belustigungen. Prei? ^i liicPen usw.) im Heim. Regiebeitrag 50 Groschen. Gäste hcr/Iie willkommen. — Samaritcrinnengruppe: Per Ein führungskurs für ..Erste Hilfe" findet jeden Montag ab S 1 abends f-tatt. Internationaler Boxkampf des Makkabi. Donnerstag, i IN. November, findet im Festsaal des Hotel Bayrischer Hof. Wi II.. TaborstralJe 3f). ein internationaler Boxkainpfahend ptatt. Per veranstaltende Makkabi hat für seinen Fliegengewiohtlcr Bercrer und Halbschwergewichtler Connuß die beiden slowakischen Meister Wesselsky und Galla verpflichtet. Der Makkabi. der fast seine ganze Mannschaft durch Alijah nach Palästina verloren hat hofft, daß seine Nachwuchsboxer, die durchwegs gutes und harte: Material darstellen, die in sie gesetzten recht hochgespannten Hoffnungen nicht enttäuschen werden. GRABSTEINE FRIEDLÄNDER & DEUTSCH S>ien, L Bez., Seitenstettengasse 2, |;| Samstag XI.. Zenitallrietihof, neb, d. 1. Tor, hl geschlossen lüdisdie Kulturstelle T., Franz-.losefs-Kai 3, Telephon R-28-!-:?« Montag, den 2. Dezember, '-S Uhr abends, I. Autoren abend: Franz Kobler, Ermäßigte Theaterkarten für sämtliche Bundes- und Privattheater stehen unseren Mitgliedern zur Verfügung. Durch den Anschluß an die Kunststelienzentrale sind wir in der Lage, auch billige Sitzkategorien ermäßigt abzugeben. Geringer Jahresbeitrag. — Sonntag, den 24. November, Führung: Italienische Plastik der Gegenwart. Leitung: Dr. Lona Lübl. Treffpunkt: 10 Uhr vormittags Sezession. Die Jüdische Kulturstelle eröffnet in den nächsten Tagen ihre Kunsthalle mit einer Chanukkah - Kunstschau, deren Leitung und gesamtes Arrangement das bekannte Haus Würthle & Sohn Nchf. übernommen hat. Die Ausstellung wird einen Ueberblick über die Arbeiten repräsentativer "Wiener jüdischer Künstler auf dem Gebiete der Malerei, der Plastik sowie des Kunstgewerbes geben, aber auch Gelegenheit bieten, in der herannahenden Geschenkzeit jüdisches Kunstschaffen zu fördern. Badio Bratislava (Tschechoslowakei) — Jüdisches Volks« licilerkonzert. Der bekannte Sänger des neuhebriiisch-palästinen tischen und ostjüdischen Kunst- und Volksliedes J. Segal- Rosenbach (Tenor) wurde neuerlich vom Radio Bratislava für den 3. Dezember d. J. um -...9 Uhr abends für ein Konzert charakteristischer ostjüdischer Volkslieder verpflichtet. Wiener Jüdischer Gesangverein. Am 5. November fand di< diesjährige Generalversammlung des Vereines statt, die eine: überaus würdigen Verlauf nahm. Obmann Börsen rat Popper erstattete den Bericht über das verflossene Vereins ja» r. Folgende Damen und Herren wurden gewählt: I. Obmawn: Börsenrat H. Popper; II. Obmann: I. Gtück: Obmannstellvertreter: I. Mandl: Schriftführerinnen: Frl. Anhy Lehrer. Frl. Erna Karl: Archivare: R. Kohn, Ungar: Archivare: Frau R. Reiß. Frl. P. Sprinzelia; Sangesräte: die Damen Beck, Merkado, Körner und die Herren F. Stadler, Dr. R. Weiß, Ing. F. Kohn, S. Mark, O. Bernstein, E. Reinkraut. Jüdische Volkshochschule, VI., Gumpendorf erstraße oo. Beginn des Unterrichts am Montag, den 2. Dezember, um 8 Uhr abends. Der akademische Maler Alexander Watin, Begründer und vieljähriger Leiter der früheren „Dresdner Volkskunstschule Watin'*. eröffnet in Wien eine Voikskunstschule für jüdische Werktätige. Zweck dieser Schule ist Weckung und Weiterentwicklung des schlummernden künstlerischen Gestaltungsdranges im Volke. Der Unterricht besteht im Zeichnen und Maler nach Natur und lebendem Modell. Einführung in die graphl sehen Techniken. Eine Modellierabteilung wird in kurzer Zeit angeschlossen. Teilnehmen können Männer und Frauen jeglichen Alters und Berufes, wie Handwerker, Fabrikarbeiter. Angestellte usw. Besonders Lehrlinge und andere Jugendliche sind sehr erwünscht. Der Unterricht findet in den Abendstunden, für Erwerbslose nachmittags statt. Anmeldungen an akademischen Maler Alexander Watin, Wien, VI., Gumpendorf erstraße 65. Sevilla Pastor Täglich ausverkauft waren bisher die Aufführungen von „Reisl macht Karriere" mit Sevilla Pastor in, den „Jüdischen Künstlerspiele n". Trotzdem finden Freitag, den 22., Samstag, den 23., und Sonntag, den 24. d. M., die letzten Aufführungen dieses Schlagerlustspiels statt, da für die nächste Woche bereits eine neue Premiere, mit Frau Pastor in der Hauptrolle, angesetzt wurde. Am 26. und 28. d. M. geht „Reisl macht Karriere" im Rahmen von Vereinsvorstellungen in Szene. Montag, den 25. d. M., „I z i k I", Mittwoch, den 27. d. M., aus Anlaß des Ehrenabends des ausgezeichneten Komikers Simon F o s t e l „Fröhliche Mischpuche". Sonntag, den 24. d. M., nachmittags bei ermäßigten Preisen „Der Pinczewer Jojre3ch" mit Sevilla Pastor in der Titelrolle. Josefstädtertheater. „Liebe i st n ich t so ein (ach , eine „wahre Geschichte" in sieben Kapiteln von Ladislaus Podor, beginnt mit der Balkonszene aus „Romeo und Julia", um gleich riarauf um so krasser zu zeigen, wie weit die heutige Generation von jener sentimentalen Liebe entfernt und wie sehr sie der neuen Sachlichkeit ergeben ist. Die schöne Professorstochter, die den jungen Studenten liebt, heiratet den alternden reichen Lederfabrikanten, um die „grande dame" spielen zu können, der junge Rechtsanwalt heiratet ein ewig verraunztes Gänschen, um Karriere zu machen. Bis beide draufkommen, daß ihr Leben verpfuscht und danebengeraten ist. Die Aufführung im Josef Städtertheater ist schlechthin unübertrefflich und rechtfertigt den Erfolg des Stückes. Rose Stradner, Karl Paryla, Alfred Neugebauer, Hans Thimig (der auch für die ausgezeichnete Regie zeichnet), Ludwig Stösael. Friedl Czepa und Frau Moissi-Terwin — die sich auf das Fach der seichten und eitlen Frauen spezialisiert hat —, sie alle schufen eine vorbildliche Enserobleleistung. e. kr. Jüdische» Volksbildungshaus „Bialik", Wien, VII., Kaiserstraße 30. S e m i n a r v o r t r ä.g e: Montag, den 25. November, 8 Uhr abends: Hpilige Schriften B.uch Arnos und Ijob. Vortragender: Professor Dr. Benjamin Klar. Dienstag, den 26. November, -..3 Uhr abends: Talmudvortrag Traktat Bawa Mezia. Vortragender: Professor Dr. O. J. Glase r. Mittwoch, den 27. November, >'>5 Uhr nachmittags: Hebräischkurs für Jugendliche. Lehrerin Fr. Engelberg. Ferner Hebräischkurse für Erwachsene (Anfänger) und Fortgeschrittene. Misrachi, Landesverband für Oesterreich, Wien. II., Praterstraße 60. Freitag, den 22. November, um 8 Uhr abends findet ein Oneg-Schabbat im Heim, II., Praterstraße 60. statt. Referenten: Rabbiner Dr. Gerstel (Wien) und Rabbiner Nlssim Waknlö «Hebron). Gesänge: Kantor Moses Nußbaum. Lese- und Bedehalle jüdischer Hochschüler. Samstag, den 23. d. M., spricht um 8 Uhr abends in unserem Heim Herr Dr. A. A p s 1 e r über „D iegesellsehaftliche SchiebtungimJudentu m". Kolleginnen und Kollegen willkommen: Gesellschaft für Soziologie und Anthropologie der Juden. Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 27. d. M., 8 Uhr abends, im Cafe Altes Rathaus, Wipplingeratraße 24. Referat Professor Dr. Harry Sichers über die Veröffentlichung der tschechischen Akademie der Wissenschaften: „Die Gleichheit der europäischen Rassen und dje Wege zu ihrer Vervollkommnung." Anschließend Diskussion. (Gäste willkommen.) Histadruth Iwrith. Samstag, den 23. November, 8 Uhr abends, spricht im Heim, II,, Kleine Mohrengas.se 3, Frau Esther Schwarz über das Thema: „AI gedole olam weal ITarambam." — Seminare der Histadruth. Anmeldungen für Bibel-, Hagada- und Llteraturseminar werden noch entgegengenommen. Kinus Hamorim llai'wrlm. Lehrerkonferenz des Hebräi.schlehrerverbandes am Sonntag, den 24. November, um 1 (.8 Uhr abends. II., Kleine Mohrengasse 3. Vortrag Dr. L. BrüM: „Kxmethodikah schebahoraah lap'utirn." Verein (Ur jüdische Geschichte und Literatur in Wien, II.. Ferdinandstraße 23/8. Montag, den 25. November, irn Klubaaal der Hakoah. f., Wiesingerstraße 11 (CafS Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Professor Dr. Karl KiiDfer; „Raschi, der Lehrer seines Volkes." Beginn \->t Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Verein der jüdischen Kleingewerbe, II., Malzgasse 1. Ab 23. November finden im Bethaus Malzgasae l jeden Montag und T^onncrstag von >.j8 bis V-9 Uhr abends unentgeltliche T?. lmudkurse fürjugendliche statt. Einschreibungen täglich im Verein von 4 bis 5 Uhr abends. An denselben Tagen finden von Jj9 bis ',-.10 Uhr talmudisch-wissenschaftliche Vorträge für Erwachsene statt. Unterricht und Vorträge werden unentgeltlich von Herrn Rabbiner Dr. Gerstel geleitet. Gäste willkommen. __ Jüdische Volkshochschule Wien, I., Fraiu-Josefs-Kal 3, Telephon »-28-2-36 Dr. L. Brüll: Hebräisch für Anfänger. Dienstag von 7 bis 9 Uhr abends. -- Dr. H. Weinstein: Hebräisch für Vorgeschrittene. Montag von 7 bis 9 Uhr abends. — Dr. L. Brüll: Hebräisch für Vorgeschrittene. Mittwoch von 7 bis 9 Uhr abends. - - m.fevsor Dr. M. Papo: Biblis chesHebrRi.«eh. Mittwoch von S bis 9 Uhr abends. — Oberkantor E. Frünkl: F,ntwicklung des Svnagogengcsanges. Mittwoch von 7 bis 8 Uhr abends. Dr. F.. Lehmann: Bücher der Zelt. (Besprechung von Neuerscheinungen über Juden und Judentum.) Donnerstag von 8 Imfi Uhr abends. Dr. A. Wei ßkopf: Bilder aus der C e s c. h i c h 1 p des jüdischen Volkes. Mittwoch von 7 bis 8 Uhr abends. — Dr. E. Ko'lmnnn: Die Welt um Palästina. Montag von 7 bis S Uhr. ___ StelleitaBissdircibung Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien beabsichtigt, zwei Aspiranten für den Verwaltungsdienst in Verwendung: zu nehmen. In Betracht kommen männliche Bewerber ledigen Standes. die die österreichische Bundesbürgerschaft besitzen, das 18. Lebensjahr zurückgelegt und das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten, eine Obermittelschule oder Handelsakademie absolviert haben und der Stenographie und des Maschinschreibens mächtig sind. Im allgemeinen werden auf die Beamten-Aspiranten gleichartige Bestimmungen Anwendung zu finden haben, wie sie in der Verordnung der Bundesregierung vom 21. Juni 1933 Uber die Aufnahme von Aspiranten in den Bundesdienst (B. G. Bl. Nr. 84 vom 30. Juni 1933, Nr. 265 normiert sind. Ordnungsmäßig belegte Bewerbungsgesuche, in welchen auch etwaige Sprachenkenntnisse und Kenntnisse im Hebräischen besonders anzuführen sind, sind bis 9. Dezember 1935 in der Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I.. Seitenstettengasse Nr. i, III. Stock, zu überreichen. Techniker-Stiftungen Anzahl der Plätze: Einer im Betrag von S . für die Dauer der gesetzlichen Studienzeit und für ein weiteres Jahr nach Beendigung derselben. Bewerbungsberechtigt sind mittellose, fleißige, unterstützungswürdige jüdische, ordentliche Hörer an der Technischen Hochschule in Wien. G esuchsbeilagon: Geburtsschein. Mlttellosigkeitszeugnfs, In skriptionsnachweis, Studienzeugnisse. Letzter Tag dei Einreichungsfrist: 15. Dezember 1933. E i n r e i c hstolle: I.. Seitenstettengasse 2. I. Stock (FUrsorgezentrale), Zur Bewerbung sind Gesuchabogen zu verwenden, welche in der Einreichsteüe (I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. Tür 16) unentgeltlich zu beziehen sind; die Gesuchsbogen enthalten ruch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Medizener*Sliftunge» Anzahl der Plätze: Einer im Betrag von S 135, für die Dauer der gesetzlichen Studienzeit und für ein weiteres Jahr nach Beendigung desselben, einer im Betrag von S 80.— einmalig. Bewerbungsbere c.h t i g t sind mittellose, fleißige, unterstützungswürdige ordentliche Hörer der Medizin an der Wiener Universität. Gcsuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszcugnis, Inskriptionsnachweis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1935. E i n r e i c h s t e 1 1 e: I„ Seitenstettengasse 2, I. Stock, Tür 17 (Fürsorgezentrale). Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichsteüe (I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. Tür 17) unentgeltlich zu beziehen sind. Die Gesuchsbogen enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Predigten in den Gemeinde- und Besdrkssynagogen, Freitag, den 22. November 1935, werden bei den um 4 Uhr 10 Min. beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempelgasse 5, Oberrabbiner Dok' tor I. Taglicht; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse. 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., MUllnergasse 21r>Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Werner; XIIL, Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. — Samstag, den 23. November 1935, beim Vormittagsgottesdienste Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI. Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen): Samstag, den 23. November 1935, 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und Schülerinnen für Unterklassen im 2., 9. und 20. Bezirk: Samstag, den 23. November 1935, %ä Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Ihr Interesse verlangt's, daß Sie die Winterkleidung und Winterwäsche n ü r bei Schiffmann kaufen. Schiffmann bringt Winter- Mäntel für die Dame, den Herrn und das Kind in neuesten Schnitten, aus Modestoffen, mit Pelzverbrämungen jeder Art, in verläßlich guten Quali täten, (jedem Geschmack und Bedarf entsprechend, zu Preisen ... die beispiellos niedrig sind. Jeder Barkauf ... bei Schiffmann ...' ist ein S p a r-Kauf. Decken Sie auch Ihren Bedarf an Vorhängen, Teppichen, Bettwäsche, Haus- und Küchengeräten, Stoffen, Seide, Samt usw. nur bei Schiffmann. — Qualität und Preis werden Sie zufriedenstellen. Wer mit jedem Schilling rechnen muß .., kauft Alles bei Schiffmann, IL, Taborstraße 48. 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