Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1935-03-01 · Heft 443 (1.3.1935) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 443 (1.3.1935)
Date
1935-03-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2711613-2712049-2712067--4925-2718472
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 3 ^■MMM» DOS NEUE WELT Nr. 443 Warum sind die Juden gute Boxer? Von H. P. Hollander (London) Aus Anlaß der jüdischen Olympiade (Makkabiah) in Palästina bringt die englische Sportpresse diesen Artikel. H. P. H o 1- 1 a n d e r ist ein Mitglied des berühmten ,,Belsize Boxing Club" und des Britischen Maccabi. Er ist der beste Amateurboxer im Weltorgewicht, den England augenblicklich hat. Außer Boxen betreibt er Schwimmen, Tennis, Rugby, Hockey, Athletik und bereitet ein Buch über den Boxsport vor. Jahrhunderte von Unterdrückung und das ewigo Wechselspiel des Schicksals, welches die Juden von Land zu Land trieb, haben ihren Stempel dem jüdischen Volke in k ö r p e r 1 i h e r und geistiger Beziehung aufgedrückt. Das Leben gab den Juden wenig Gelegenheit zu G R ABSTEINE FRIEDLÄNDER & DEUTSCH Wien, I. Bez., Seiienstetiengasse 2, III Samsiag XL, Zentralfriedhof, neb, d. 7. Tor. |l| geschlossen Spiel und Sport und war stets ein verzweifelter Existenzkampf in einer Welt, die ihm zu allen Zeiten soziale und wirtschaftliche Hindernisse in den Weg warfen. Der Jude, welcher am Tage hart für seinen Lebensunterhalt arbeitete, hatte keine Zeit für Sport und Spiel übrig und infolgedessen waren seine Zerstreuungen mehr intellektueller als körperlicher Art. Die sorgenvolle Erbschaft, die Israel mit sich herumschlepptp, hat die Juden ihrer natürlichen Fröhlichkeit beraubt md ihr Humor ist bitter und zynisch geworden. Er betrachtet das Leben argwöhnisch. Er mußte seinen Körper stark vernachlässigen und lebte unter ungesunden Bedingungen. .Und dennoch, sein unbeugsamer Wille, sich durchzusetzen, prädestinierte ihn, die dauernden Leiden zu überwinden. Er ist im allgemeinen klein, muskulös und breit gebaut. Er kann nicht hoch hinaufreichen, aber weit hinaus in die Breite. Es ist bekannt, daß körperliche Größe dem Boxer ein Gefühl der Ueberlegenheit und den Vorteil der Weitreiche gibt. Beide Faktoren sind nützliche Waffen in der' Ausrüstung eines Boxers, aber auf der anderen Seite erfordert körperliche Länge mehr Verteidigung, als es bei körperlicher Kleinheit der Fall ist, und lange Boxer sind selten sehr standfest und stark gegenüber dem Trommelfeuer der Schläge. Man fällt als großer Mensch viel härter, denn man fällt eine längere Distanz, und kurze Beine geben nicht so schnell nach wie lange. Selbst in einem Lande, wo der Sport wohl organisiert ist, wie England zum Beispiel, wo reich und arm viel Gelegenheit zum Sport hat und wo der Sport praktisch alle Klassenunterschiede und Glaubensunterschiede avisgelöscht hat, kostet der Sport Geld und erfordert Trainingsmöglichkeiten. Für arme Menschen muß man daher einen Sport finden, bei dem man wenig1 Raum und Apparate braucht, und Boxen ist ideal in dieser Beziehung. Man kann sehr erfolgreich boxen in einem sehr kleinen Raum und mit wenigen Geräten. Handschuhe und Gummischuhe sind billig und mehr braucht man nicht. .Ueber die ganze Welt zerstreut haben die Juden seit biblischer Zeit selten Gelegenheit gehabt, ihre Rechte zu verteidigen. Obgleich stets in der Minderzahl und unterdrückt, haben die Juden, welche von ihren Vorahnen Stolz und männliche Instinkte ererbt haben, sich stets geweigert, sich dem Willen der anderen zu unterwerfen. Die Spötteleien der Umwelt in bezug auf ihre kleine Figur und ihren Mangel an Geschicklichkeit in vielen Sportarten, von denen sie praktisch für Jahrhunderte ausgeschlossen waren, haben ihren Willen, sich durchzusetzen, nur verstärkt. Was dem jüdischen Volke nicht Wien§ Fein§d!me<kerff$en§ation — die Delikatesse der Saison ♦ ♦♦ sind die heuer besonders delikaten „Schmidl-Mazzoth'1, ein beliebtes Qualitätserzeugnis, das mit anderen Fabrikaten nicht zu vergleichen ist. Die seit mehr als vierzig Jahren bevorzugten „Schmidl-Mazzoth" sind in ihrem vorzüglichen Geschmack, in Bekömmlichkeit und Hygiene nicht zu erreichen. Viele Feinschmecker haben sich schon jetzt mit „Schmidl-Mazzoth" eingedeckt und gönnen sich täglich diesen erlesenen Genuß. Den Wenigen, die es nicht wissen, warum „Schmidl-Mazzoth" allen anderen vorgezogen werden, empfehlen wir einen Besuch in der Fabrik, XXI-, Mengergasse 19-21. Der Inhaber, Herr Nathan Brodetzky, ist gerne bereit, allen Interessenten den ganzen Erzeugungsprozeß der „Schmidl-Mazzoth" zu demonstrieren. Es ist ein Vergnügen, die blitzblanken Arbeitsstätten, die modernen maschinellen Fabrikations- und Backanlagen zu sehen ... ein noch größeres, die ofenwarmen „Mazzoth" zu kosten. Wer gesehen hat, . wie „Schmidl-Mazzoth" erzeugt werden, und gekostet hat, wie gut „Schmidl-Mazzoth" schmecken, wird sich zweifellos sofort mit Begeisterung der großen Gemeinde treuer Schmidl-Mazzoth-Anhänger anschließen. Alle, die zum Pessachfest etwas Besonderes haben wollen, kaufen nur „Schmidl-Mazzoth", Grieß und Farvel, die in allen besseren Crcschäften (garantiert frische Erzeugung 19?5) erhältlich sind. Achten Sie beim Einkauf besonders auf die Marke „Schmidl"! möglich war, das Einzelindividuum setzte es in die Tat um. Sobald man den Juden in den Kampfring ließ, zeigte er der Welt, daß er mit Verstand, Stärke und Mut kämpfen konnte. Niemand konnte mehr leugnen, daß er ein Mann unter Männern war, und es gibt kaum noch einen anderen Sport, der so sehr das öffentlichi.' Interesse erregt wie Boxen. Soft M o n (I o z a s Zeiten, welcher, klein von Statur, die boxerische;; Giganten Altenglands ausknockte, bis auf Max Baer, King Lovinsky, Kid Berg, Harry Mizler, haben Juden im Berufswie im Amateurboxsport eine führende Holle gespielt. Erbschaft und Umgebung haben den Juden lange Zeit von anderen Sportarten ausgeschlossen, er hat Boxen sehr frühzeitig aufgenommen und ist ein Boxer von .seltener Energie und Bestimmtheit geworden, Juden £e»<'i) llaltpnkreuzler Aus Warschau: Das sensationelle Boxmatch VV arschau gegen Berlin, wobei Berlin durch seine beste Mannschaft vertreten war, endete 9 : 7 für Warschau. Den Ausschlag gaben die Makkabisten im polnischen Team, so z. B. Rotholz, der den besten Deutschen, Weinhold, und N c u d i n g, der den Berliner Riesen Holz besiegte. Rapider Niedergang des deutschen Judentums Aus Berlin: Nach der letzten Volkszahlung 1925 wohnten in B a d e n 2 1.6 17 Juden. Nach einer Umfrage beim Oberrat, gemäß Stichtag vom 1. Juli 1934, zählte man damals rund 19.000 Juden, somit beträgt seit 1925 der Rückgang 22 Prozent. Eine besondere Stellung nach Größe und Bedeutung hat die Gemeinde Mannheim; in dieser Gemeinde leben etwa ein Drittel der badischen Juden. Nach einer Statistik von Dr. med. Bruchsaler (Mannheim) sind die bekannten bevölkerungspolitischen Erscheinungen in Mannheim in besonderer Schärfe zu beobachten. Ueber die Hälfte der männlichen jüdischen Bevölkerung und über zwei Fünftel der weiblichen sind 1 e di g. Die Gesamtzahl der Verheirateten mit 42 Prozent ist geringer als die Zahl der Ledigen mit 47,8 Prozent. Selbst im Alter von 35 bis 40 Jahren ist die Hälfte der Männer noch unverheiratet. Damit steht im Zusammenhang ein ungewöhnlicher Mangel an Jugendlichen und Kindern. Es gibt über doppelt soviel Personen von über 70 Jahren (366), als Kinder bis zu fünf Jahren (181.) Kinderreiche Familien, das sind solche mit mehr als 4 Kindern, gehören zu den Seltenheiten. Von den zirka 2000 jüdischen Familien sind 18, also noch nicht einmal 1 Prozent, als kinderreich zu betrachten. Diese wenigen , wohnen in den Quartieren der Armen; in der Wohngegend der wohlhabenderen Bevölkerung gibt es überhaupt nur drei kinderreiche Familien. Im Jahre 1933 starben 81 Personen und es gab 1 2 G-e b u r t e n. Für, das Jahr 1934 sind die Zahlen noch schlechter. Bei diesem Verlust ist die Zahl der Abwanderung nicht berücksichtigt. Propaganda für Numerus clausus in Rumänien Aus Bukarest: Der frühere Premierminister Vadda Voevod hat von Cluj (Klausenburg) aus eine Aktion eingeleitet, die darauf abzielt, die Verfassung in dem Sinne zu ändern, daß zwischen den Bürgern Rumäniens nach ihrer ethnischen Abstammung unterschieden werde. Auf Grund dieser Bestimmung der Verfassung soll dann der „Numerus valachicus" eingeführt werden, dem gemäß in allen staatlichen und privaten Berufen sowie im Erziehungswesen die ethnischen Minderheiten nicht mehr, als es ihrem zahlenmäßigen Verhältnis zur Gesamtbevölkerung entspricht, vertreten sein können. Es wurde beschlossen, daß eine Deputation rumänischer Persönlichkeiten Siebenbürgens sich nach Bukarest begebe, um die Durchsetzung dieser Forderung zu erwirken. (J. T. A.) Der Wiener Jüdische Turverein Makkabl, IX., Liechtenstelnstraße 20. veranstaltet am 10. MUrz Im Militärkasino am Schwurzenbergplatz um 8 Uhr abends einen ,,Makkabi"-Ball. verbunden mit turnerischer Akademie der für die „Mukk'abluh" qualifizierten Turner und Turnerinnen. Da« ReinertrUgnls dient zur Aufbringung der Reisekonten für die ,,Makkabiah"-Teflnehmer. , llauiiioneu-Makkabi trügt Sonntag, den 3. März, das fällige Meisterschaftsspiel gegen Brigittenauer Amateure am Bewegung-XX-Plat/. (XX., Meldemanristraße, Linie 31, O) um 15 Ui)r aus. — Sonntag, 20.30 Uhr, im Klubheim Catt Lido, III., Dampfschiffstraße 20, Tanzabend mit Akademie. Histadruth Iwrith, II., Kl. Mohrengasse 3. Samstag, den 2. März, 8 Uhr abends, im Heime, II., Kl. Mohrengasse 3, Vortrag des Herrn Dr. Ch. Tartakower über: ,,Zawaath Biallk". Bialik-Semlnar, Samstag, den 2. März, halb 6 Uhr abendB, Währingerstraße 6-8. Leiter: Dr. Tartakower. Paralleles Blalik- Semjnar, 6 Uhr abends, Kl. Mohrengasse 3. Leiter: S. Auerbach. Bibel-Seminar, 7 Uhr abends. Leiteri Prbf. J. Gelernter. Rambam-Semin»r, Mittwoch, den 6. März, 8 Uhr abends. Leiter: Rabb. Zucker. Kaufet den Sela! Zeichnet flir den Blalik-Kulturfonds! Der „Jüdische Klub der Jnnren" (J. K. J.) hat sein neues K 1 u b h e i m im Cafe Schlösselhof, VIII.. Alserstraße 15, eröffnet und finden die regelmäßigen Klubabende jeder Donnerstag ab 8 Uhr und jeden Sonntag ab 6 Uhr abends statt. Gäste herzlich willkommen. Seit 15 Jahren bin ich auf Gasthausküche angewiesen. Da ich gleich vielen anderen Feinschmeckern die Erfahrung gemacht hatte, daß die Küche des Restaurateurs W. Spritzer bei zeitgemäßen Preisen besonders schnaackhaft und verläßlich ist, bin ich Herrn W. Spritzer als Gast im „National" und dann bei seiner Uebersiedlung ins „Stefanie" treu geblieben. Jetzt bin ich Herrn Spritzer in die Hämmer-Purgstall-Gasse 7 gefolgt, wo er das ehemalige Restaurant Zollner führt, und bin nach wie vor mit der guten und abwechslungsreichen Küche außerordentlich zufrieden. Sf. R. jUsfaikmd pUttt lip^ ßestrenommierie K ü c Ij r -i^j REICHHALTIGE MENÜS ä S I.Di* UMD 2.(30 .- C H W h C H >\ I l: U U K \ t H,Hommer Pi r3StaH-Gqsse 3 (närlisl Sa'iloibrEdte) <3> Isl. A-4H-2S Verlangen Sic Im Restaurant wie auch in» Kuffcfhaus ausdrücklich ,,P r c b 1 a u o r - S a u c r b r u n n", das gesundheitsfördernde, erfrischende österreichische Mineralwasser. Empfehlenswerte Firmen Restaurants, Cafes t»tc. Ilotel-Hostuurant „Stephanie", II., Tabf»rstruf.>c IL'. Vorzügliche Wiener Küche. Speisen am Rost. Menü ab ü l.tiO. Täglich frische fische. Restaurant Uillet, vorzügliche streng orthodoxe Küche, II., Harumer-Purgstall-Gasse, bei SalztorbrUcke. Cat6-Rcstourant Edison, VIII.. Alserstraße 9, Tel. B-13-0-47, B-43-0-86. Cafä-Itcstaitr.int Espresso, t., Koteruurmptraf.'.r» i, internationale kalte und warme Küche. Menüs zu billigen Preisen. Caf6 Schott entor, 1., Ring dos 12. November lü. Telephon U-26-5-9H, vis-'i-viM der Universität. Cafe-Kondiforei Ncinnaitn, II., (JredlcrstrafJe 2 (Telephon A-42-3-81), [II., Löwengassc 47 (Tel. IM0-5-78). Restaurant „Sprltxcr", früher ..Hotel National", jstzt 17.. Hammer-Purpstallgnsse 7. Vorzügliche Wiener und internationale Küche. Tel. A-<ir>-r>-42. ,,Ve>;etaria", Restaurant. Diätküche, Milchspeisen. II., Obere DonaMstraßo 8f)n; IX.. Währingcrstraße 21. Bekleidung, Wüsche Glanemann, Kpstein & Co., Herren- und Damen-Konfcktlon, Spezfalerzeugung von Regenmänteln jeder Art, II., Obere Donaustraße 35, Tel. A-19-0-86. Schuhe R. Abraliamovlcz, Schuhhaus. II., Taborstraße H3, Telephon A-4S-1-02. Birnbaum r.eo, Schuhreparaturwcrkstüttc, II., Franzens* brückenstraße Ü; XX., Pappenhcirjigas3c (iß. Pol/. Pelze jeder Art, M. Bcrmann & Co., Wien, F., Hoher Markt Nr. 9, Tel. U-24-l-üS. Optiker M. Schächter, II., Glockengasse 25. (Samstag geschlossen.) Sämtliche Rezepte werden gewissenhaft ausgeführt. ""Große Auswahl. Billigste Preise. Reparaturen sofort. Diverse Parfiimerlo Freyung, I., Heidenschuli;J, Tel. U-20-8-73. Parfümeriewaren, Toiletteu. Wirtschaftsurtikel. Einigste Preise. Falikmann Heinrich. Juwelenfasser, 11., rarjoratraüo Nr. 1-3/66. Tel. A-48-4-45. Halpern S.. Palästina-Produkte. 11.. Förstergasse 6. Tel. A-46-4-12. Internationale Spedition (Palästina-Transporte) P. Ein« gelblum, II., Große Mohrengasse 3a. Tel. R-41-Ü-75. Jüd. Ituch iiandlung, Erzeugung aller Gobetarükcl, AI. Salzmann, II.. Große Schiffgasse 4, Tel. A-49-9-74. Kalb «loset, Juwelengeschäft und Pia/tsionsuhrmachcr, II., Taborstraße 56. A. S. Bablner, Spenglermetster, II., Untere Augarten* atraße 31. Tel. A-45-0-29. Schwedenapotheke (Besitzer: J. Hauer), l., Schwedcnplat«. Josef Teller, Friseur, 11., Molkereistraße 7. Zimmer- und Dekorationsmaler Samuel Kletnberg, Zimmer- und Dekorationsmaler, IL« Taborstraße 69. Tel. A-48-6-50. Installationen und Elektrowaren Advokat & Fantl, Beleuchtung, Glühlampen, Elektrowaren, Gasgeräte, Badeeinrichtungen. Beheizung, II., Taborstraße 8 b. Tel. R-47-1-51. Paul Hellnr, Installationen für elektrische Kraft- und moderne Beleuchtungsanlagen, elektrische Behelzungs- und Hau3* haltungsgeräte, Radio, Luster, I., Lichtensteg 1, Tel. U-21-9-12. Anfragen und W ü n s c n e. welciie diese Rubrik De* treffen, sind an die Verwaltung des Blattes, IX., UnSversitäts* Straße 8. Telephon A-20-2-78, zu richten. VERSICHERUNGS BESTAND. . . 3.1 Milliarden GARANTIEMITTEL . 680 Millionen VERSICHERTE . . . 877.309 VERSICHERUNGS. ZAHLUNGEN 1933 7 2 Millionen LEBENS VERSICHERUNGS-GES. Wochen-Kalender März 1935 TIN .....n'Ol. Adar 5695 ' tfreitag 1 26 Sabbateingang 5.35 Samstag 2 27 Sabbatausgang 6.25 Sonntag 3 28 Montag 4 29 Dienstag 5 30~ unn ckii 'k Mittwoch 6 1 ' win u?«n *2 Donnerstag 7 % Eigentümer, Verleger, Herausgeber upd verantwortlicher. RedaKteur:'Oberbaurat Robert Stricker. — Druck: Druckerei- und yerlags-A.-G, Ignaz Stcinmann, beide Wiea, IX^ VniversitätfistrdjQc %~-%s $

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.