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Die neue Welt · 1935-02-26 · Heft 442 (26.2.1935) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 442 (26.2.1935)
Date
1935-02-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seitev4 ME NEÜEk,WELl Nr. 442 Mmmiek und seine Juden Ous Kaiserreich Abessinien steht zur Zeit durch seinen Konflikt mit. Italien im Vordergrund de» weltpoliti- »ehen Interesses. Das große, noch selbständige, afrikanische Reich ist mit dem Judentum teils durch sagenhafte, trilfi durch geschichtliche Zusammenhänge verbunden. Schon in ältester Zeit bestanden zwischen Aethiopien und Palästina Beziehungen. Ein verlassener Stamm Judas, die schwnrzhiürtigen Fnln.sc ha s, wohnen noch heute im Kaiserreich Abessinien. lieber ihre Geschichte in Vergangenheit und Oegemvart wird im nachstehenden berichtet. Der jeweilige Herrscher des Reiches Abessinien, mit seinem einheimischen Titel „N egu s" genannt, in seinem Rang von den Mächten als Kaiser anerkannt, führt den Titel ,,der Löwe aus dem Stamme Juda", ein für einen christlichen Herrscher immerhin seltener und merkwürdiger Titel. Die Sage führt diesen Titel darauf zurück, daß die abessinischen Herrscher in gerader Linie von den jüdischen Königen abstammen. Auch der Orden, der dort den Würdenträgern des Staates verliehen wird, führt den Namen „Chatem Suleiman", das ist ,,Siegel Salomons". Vor 50 Jahren ließ sich der damalige Herrscher von einem italienischen Künstler sogar einen Thron anfertigen, der ganz dem sagenhaften Thron des Königs Salomon gleichen mußte. Freilich mit dem einen Unterschied, daß Negus Johannes nicht, wie König Salomon der Ueberlieferung nach, die Kosten für reines Gold aufbringen konnte, sondern daß dazu vergoldetes Silber genommen wurde. Aber immerhin — ein salomonischer Thron mit allen Löwen, Vögeln und Beiwerk, wie man ihn in der jüdischen Sage so oft beschrieben bekommt. Die Herrscher von Abessinien sind der festen Ansicht, daß sie Urenkel des Königs Salomon seien. Sie führen ihre Ahnengeschichte auf die Königin von S a b a zurück, mit der in Jerusalem König Salomon einen Sohn zeugte, der dann als Menelik I. den Thron bestieg und der Stammvater der abessinischen Königsdynastie wurde. Die abessinische Sage, die in ihrem Ursprung auf Angaben der Bibel im Buch der Könige zurückgeht, wird dann fortgesetzt durch die Erzählung von einer Entsendung Meneliks zu seinem Vater Salomon nach Jerusalem. Menelik habe dort die Bundestafeln mitsamt der Lade an sich gebracht und sei mit Leviten und Männern aller Stämme Judas und Israels nach Abessinien zurückgekehrt. Es ist merkwürdig, daß die abessinischen Könige heute noch allen Ernstes auf Grund dieser Sagen Besitztitel auf die heiligen Stätten Palästinas zu haben glauben und diese geltend machen. Der jüngst verstorbene Großfürst Alexander von Rußland erzählt noch in seinen Erinnerungen, daß er vor wenigen Jahren dem abessinischen Herrscher die noch in Händen der kaiserlich russischen Familie befindlichen Besitztitel gegen eine hohe Summe überbrachte, eine Summe, von der die Mitglieder des ehemaligen russischen Kaiserhause zum Teil heute noch leben. Daß die Herrscher Abessiniens auch ohne die direkte Abstammung von König Salomon jüdisches Blut in ihren Adern haben, ist eine geschichtliche Tatsache, und es spricht heute noch für das hohe Ansehen jener alten jüdischen Geschlechter, daß sie sich dessen rühmen. Auf alle Fälle lebt dort heute noch eine starke jüdische Bevölkerung, die den Namen Falaschas tragen und in den letzten Jahrzehnten vor allem durch die Forschungsarbeiten von Joseph Halevy und die Reisen von Dr. Jacques Faitlowitsch auch der abendländischen Welt nähergebracht worden sind. Es wurde ein „Komitee pro Falaschas" gegründet und von diesem wurden zahlreiche junge schwarze Juden in deutschen und anderen europäischen Schulen zur Ausbildung untergebracht, die hier bald kein unbekanntes Element mehr bildeten. Der Name „Falaschas" bedeutet eigentlich Vertriebene, sie selbst nennen sich häufiger Beta Israel — Stamm Israels oder Achud, d. i. Yehudi, also Juden. Wahrscheinlich sind sie auf dem Landwege nach Abessinien gekommen und siedelten sich in den Bergländern an, dann gab es viele Verfolgungen und Vertreibungen, schließlich wurden sie von den Königen wegen ihrer handwerklichen Geschicklichkeit in dem ganzen Lande verbreitet und nur wenige geschlossene größere Siedlungen ihnen belassen. Sie hatten lange ihre eigenen Herrscher aus der Saguedynastie, der weltliche Staat der Falaschen nahm erst mit Beginn der Neuzeit ein Ende, und es gibt nur noch eine Hierarchie mit drei Oberpriestern an der Spitze. Wo sie keine geschlossenen Siedlungen bilden können, wohnen sie am liebsten in abgesonderten Stadtteilen. Ihre Gesamtzahl ist nicht leicht festzustellen, aber man geht wohl nicht fehl, wenn man sie heute auf ungefähr 7 0.0 0 0 bis 8 0.0 0 0 ajinimmt. In ihren Lebensformen und ihrer Kleidung unterscheiden sie sich kaum von den Abessiniern, nur daß ihnen die Abzeichen der christlichen Abessinier fehlen. Die Nahrung ist gleichfalls dieselbe, an Passah kennen sie das ungesäuerte Brot, das sie „Kitta" nennen. Die frühen Ehen der Abessinier raachen sie nicht mit, sondern verheiraten sich erst zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, und zwar ohne Vielehe. Die Ehegatten sind rechtlich gleichgestellt, die Reinheitsgesetze entsprechen genau den religiösen jüdischen Vorschriften, werden sogar in dieser Form von den christlichen Abessiniern ebenfalls beobachtet. Die Falaschas sind, wie schon erwähnt, gute Handwerker, Maurer, Zimmerleute, Schmiede, auch Silber- und Feinschmiede, Korbflechter, Weber und Töpfer. Sie sind aber auch teils treffliche Landwirte, haben vielfach große Ländereien und guten Viehbestand. Da sie daneben auch außerordentlich sparsam, fleißig und reinlich vnd, würden sie es wohl längst zu größerem Wohlstand gebracht haben, wenn nicht Steuern und Fronarbeiten in außerordentlichem Maße auf ihnen lasteten. Die Kultgebräuche der Falaschas sind nicht gerade mit den jüdischen völlig identisch, aber sicher von diesen abgeleitet. Sie besitzen Gotteshäuser, „Mesgid" (Moschee) genannt. Diese bestehen aus zwei Räumen, dem Allerheiligsten, das nur die Priester betreten dürfen, und dem Vorraum. Der Eingang ist gegen Westen, so daß die Beter gegen Osten schauen, was der Lage von Jerusalem entspricht. Bei den Synagogen finden sich vielfach noch Altäre, auf denen Opfer dargebracht wurden, wie sie nach jüdischem Gesetz nur im jerusalemitischen Tempel erlaubt waren. Auch die Geräte der Synagogen waren sonst den Tempelgeräten nachgebildet. Träger des Gottesdienstes sind die Debteras, die Priester, die zu einem asketischen Leben verpflichtet werden. Die Priester beten siebenmal am Tage, während die Laien nur zu dreimaligem täglichem Gebet, verpflichtet sind. Der Gottesdienst besteht aus Gebeten, Gesängen und Textvorlesungen, beschränkt sich aber meist auf die Sabbate und Festtage. Der Sabbat beginnt am Freitagabend ganz nach unseren Bräuchen. Auch die Sabbatspeisen sind vorbereitet, darunter die geflochtenen Brote „Bercket" geheißen, unsere. „Berches". Licht zünden die Falaschas am Sabbat nicht an, lassen es auch von Andersgläubigen nicht anzünden, sondern brennen ein Sabbatfeuer, das den ganzen Tag über nicht verlöschen darf. Am Abend ist ein großes Fest, das oft die. Nacht über währt. Die Frauen sind in religiöser Beziehung den Männern völlig gleichgestellt. Die Feste sind die in der Bibel vorgeschrieben. Passah wird ganz nach Vorschrift gefeiert, dagegen kennt man beim Laubhüttenfest keine Sukkah, von den „ernsten Festen" ist Rosch Haschanah unbekannt. Der Versöhnungstag wird sehr streng begangen, daneben gibt es noch ein Fest „Tiskor Abraham" zur Erinnerung an den Stammvater Abraham, das ungefähr im November stattfindet und eine Art. Gedenkfeier für die Toten darstellt. Purim und Chanukah kennen die Falaschas nicht. Hebräische Quellenbücher besitzen die Falaschas aus alter Zeit nicht mehr, dagegen Bücher in äthiopischer Sprache. Beschneidung, Speisegesetze, Reinheitsgesetze werden sehr streng eingehalten. Seit 1904 ist durch die vielfachen Expeditionen von Dr. Faitlowitsch mehr Klarheit über die Falaschas zu uns gedrungen. Man hat Hilfsaktionen eingeleitet und ihnen hebräische Bücher zugänglich gemacht, junge Leute zu Aerzten und Lehrern ausgebildet. Vor allem hat es Dr. Faitlowitsch vermocht, die Herrscher; Abessiniens ihnen günstiger zu stimmen, so daß religiöser Zwang nicht mehr gegen sie ausgeübt wird. Uebrigens wohnen Falaschas auch auf jetzt italienischem Gebiete, so daß sie wohl in die Verwicklungen einbezogen werden würden, deren Verschärfung hoffentlich noch vermieden werden kann. Ob die Falaschas zum Kriegsdienst verpflichtet sind, ist nicht bekannt. Da Abessinien gedroht hat, eine Millionenarmee aufzubringen, wird man sie wohl auch zu Soldaten machen. Die Kinderrepublik Meier*Schefeja Von Jacob Josefsberg (Haifa) Im Herzen von Schomron, an der, Eisenbahnlinie Tel-Aiwiw—Chedera—Haif a, etwa 3 Kilometer von. der Kolonie Sichron-Jacob entfernt, an den Ausläufern des Karmel, von Bergen und dichtem Wald umgaben, liegt idyllisch das jüdische Kinder-Dorf Meier-Schefeja. Schefeja bedeutet auf arabisch Gesundheit; in diesem arabischen Dorf sollte der guten Luft und des gesunden Wassers wegen und weil der Boden malariafrei war, ein Sanatorium errichtet werden. Das Wort Meier ist dem Namen Meier Anschel.Rothschild entnommen. Im Jahre 1893 erwarb die „Ica" einen Komplex von etwa 4000 Dunam und siedelte Einwanderer der zweiten Alijah und Chalukkajuden, und zwar 20 Familien, an. Jede Familie erhielt je 200 Dunam Boden und lebte von Getreidebau, Viehzucht und Milchwirtschaft. Kümmerlich in primitiven Häusern lebend, kämpften sich diese Siedler bis zum Weltkrieg durch; während des Krieges litten sie weniger als andere Siedlungen des Jischuw. Dorthin wurde das hebräische Gymnasium „Herzlia" verlegt, als Tel-Awiw auf Befehl des türkischen Kommandanten Djemal Pascha evakuiert wurde. Im letzten Kriegsjahr wurde vom „Joint" in Schefeja ein Waisenhaus für jüdische Waisenkinder aus der Ukraine das vom Arbeiterdichter I. Ch. Brenner als Direktor geleitet war, errichtet, mußte aber nach einigen Monaten wegen Mangels an Mitteln liquidiert werden. Etwa 4000 Kinder standen damals unter Obhut des „Jojnt", Sie waren in verschiedenen Städten des Landes untergebracht. Im Jahre 1923 wurde der Plan gefaßt, die Waisenkinder landwirtschaftlich auszubilden. Die Mäd- SCnifFHANN-SCHLAGER dieser Woche! B€.«p4elfdUBn-l*lasrnmlsd»!; weiß, 70 cm breit, |'Qg} K.|»S»-Tafffftf-S4dhl4»ftten indanthronecht, f. Blasen O'flA und Kfoider, 70 cm..........................SÄ jf V Bemtoerg 4*n>lfg. 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März .1935 mit Dampfer „Rex" (51.000 tj ~ S und mit den Dampfern des Lloyd Triestino. Reiseleitung: N. M. Racker E 5 Nordisches Reisebüro, Wien I, Graben 10,Tßl.R-24-2 31 1 Tiiiiiiiiiiiniiuiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinin chen kamen nach Schefeja, die Knaben nach „Kfar- Jeladim" auf dem Berge bei Merchawia, das unter Leitung des berühmten Pädagogen Pirgatschow stand. Im Jahre 1925 kamen auch Knaben nach Schefeja. Auf einem Gebiet von 500 Dunam sind 115 Waisenkinder untergebracht, die in der Landwirtschaft und im Handwerk ausgebildet werden. Der Hauptartikel des Anbaus ist Getreide, auf 15 Dunam werden Gemüse und Blumen gepflanzt. 35 Kühe, 5 Pferde, 800 Hühner, 3 Inkubatoren gehören dem Kinderdorf. In einer eigenen Schlosserei, Tischlerei, Bäckerei, Schneiderei und Schusterwerkstätte werden die Kinder auch in diesen Gewerben ausgebildet. Die Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren stammen aus aller Welt. Ein echtes „Kibuz Galujot": Jemeniten, Sephardim, Sabras (Kinder, die in Erez Israel geboren sind), Juden aus den osteuropäischen Ländern, aus Deutschland und aus Amerika. Eine vicrklassige Volksschule, 14 Lehrer und 9 Instruktoren dienen der theoretischen Ausbildung der Kinder. Die Kinder-Republik hat eine Selbstverwaltung. Das Kinderkomitee (Regierung) besteht aus fünf Mitgliedern. Als sechstes Mitglied wird der jeweilige Direktor des Instituts kooptiert. Dieses Komitee wird auf sechs Monate gewählt. An jedem Monat tritt der Ausschuß (von jeder Klasse zwei Kinder), zusammen, jedes halbe Jahr tagt die „Assifa Khali" (Zentralparlament). Jedes der fünf Komiteemitglieder verwaltet ein Ressort: oa gibt je ein Ressort für Kultur, Arbeit, Gesundheit und. Sport., Interne Angelegenheiten der Kinder und Bekleidung. Jede der vier Schulklassen hat eine Kooperative mit eigenen Statuten; alle Kooperativen sind in einer Zentralkooperative vereinigt. So werden arme Waisenkinder zu nützlichen und produktiv arbeitenden Menschen erzogen — so manches elternlose Kind, speziell solche aus Kreisen des Chalukkajudentums, das auf der Straße gebettelt hat und moralisch verkommen wäre, wird hier z'c einem wertvollen Mitglied der jüdischen Gemeinsdlait herangebildet 6Uhz Zedtfikak nach Palästina heißt die große nationale Revue (Text A. Meiseis, Musik; Henoch Kon), die am 8. März in den Jüdischen Künstlerspielen, IL, Praterstraße 34, mit Sevilla. Pastor in de? Hauptrolle zur Uraufführung gelangt. Schwere Niederlage der Hakoah. De^- Start der Hakoah zur Frühjahrsmeisterschaft gestaltet, sich unglücklich. Nach, der Niederlage gegen Libert&R wurde nun Hakoah auch von Rapid 8:1 geschlagen und fiel auf den letzten Platz zurück. Die jüdische Mannschaft, derzeit außer Form, hat durch den Abgang Löwys viel an Schlagkraft verloren. Bedeutende Verstärkungen werden notwendig sein, wenn Hakoah von dem letzten Platz in der Tabelle wegkommen will. — Das einzige Tor gegen Rapid erzielte E h r Ii c h 2. Der neue Tormann Kohn wurde beim Stande von 6:1 verletzt, seine Stelle nahm dann Donnenfeld, der weitaus beste Spieler der Hakoah, erfolgreich ein. Hakoah: Kohn; Weiß, Stroß; Breitfeld, Platschek, Schindler; Reich, Donnenfeld, Ehrlich 2, Zwiebel, Ehrlich 1. Stadion. 15.000 Zuschauer. Hasmoneji-Makkabi—S. C. Praterstern 4:2 (2:1). Aufstellung: Gruber; Silberstein, Hausknecht; Mondschein, Kohn, Grünbaum; Stroß, Rotter, Quartner, Schöntal, Bleiberg. Spannender Kampf. Hasmonea war die bessere Mannschaf t. Zeitweise sehr scharf e Gangart. Bei Hasmonea klappte so ziemlich alles. Besonders zeichneten sich Schöntal, Rotter und Silbers tein aus. Quartner erzielte das schönste Tor des Spieles. Die Tore schössen B1 e i b e r g, Rotter, Quartner, Stroß. Stroß schoß einen Elfer an die Stange. Zwei wichtige Punkte wurden gewonnen. Austritte aus dem Judentum Kgon Buchbinder, geb. 22. Mai 1912 Amstetten, ledig, VIII., Langegasse 23. — Kurt Stein, geb. 2. November 1919 Wien, ledig, IV., Gr. Neugasse 42. — Berta Eva Bergmann, geb. 27. Juli 1911 Steglitz, ledig., III., Hetzgasse 36. — Lazar Buchhalter, geb. 2. Oktober 1875 Gegeny, verh., X., Quellenstraße 35. — Sophie Haller geb. Gutherz, geb. 13. Juli 1914 Wien, verh., Inaersdorferstraßo Nr. 83. — Ludwig Pal, geb. 15. Dezember 1918 Wien, ledig, I., Lucgerplatz 2. — Berta Schwarz, geb. 21. Dezember 1889 Wien, ledig, I., Wollzeile 40. — Leonhard Lewin, geb. 9. Juni 1888 Wien, verh., I., Pestalozzigasse 3. — Margarete Gelger, geb. 27. Februar 1901 Wien, ledig, VIII., Haspingergasse 3. — Grete Kaufmann, geb. 5. Juni 1898 Gmunden, ledig, IX., Liechtensteinstraße 14. — Wilhelm Reinfeld, geb. 5. Oktober 1914 Wien, ledig, IL, Rotenaterngasse 31. . — Rebekka Malle geb. Feldman«, geb. 10. Jänner 1907 Dnieperpetrowsk, verh., IV., Rechte Wienzoile 21. — Elsa Szirmai, ge/b. 18. November 1905 Sassin, ledig, XX., Nordwestbahnstraße 39. — Rosa Braun, geb. 6. Dezember 1905 Wien, ledig, XVIII., Währingerstr. 113. — Margarete Keitmann geb. Frankel, geb. 12. Mal 1913 Nyrögyhaza, ger. getr., I., Gluckgasse 2. — Franz Klein, geb. 8. Dezember 1910 Sarajevo, ledig, JI.» Stuwerstr. 14. — Stefanie Geier, geb. 20. November 1895 Wien, ledig, IV., Belvederegasse 8. — Ella Abzug, geb. 23. Juli 1914 Wien, ledig, VIII., Albertgasse 1 a. — Martha Kantor, geb.* 24. November 1906 Wien, ledig, IL, Zirkusgasse 5. Stefanie Armandy geb. Goldner, geb. 8. Februar 189(i Wien, verh., IL, Praterstraße 30. Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Oberbaurat Robert Stricker. - m&m uiuverfiitatsstraße w—*. Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. Ignaz Ste'nmann, beide Wie^

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