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Die neue Welt · 1935-02-08 · Heft 437 (8.2.1935) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 437 (8.2.1935)
Date
1935-02-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 MB NIUE WELT Nr. 437 Gegen die „Illegalen" Aus Jerusalem wird gemeldet: Zwei jüdische Frauen, Chave Warschafska aus Warschau und Jente Wosefska aus Sokolski. die „illegal" ins Land gekommen waren, wurden von der Palästina-Regierung zum Verlassen des Landes gezwungen, obwohl sie mit palästinensischen Bürgern verheiratet waren. Gegen jüdische Bodenkäufe Aus Jerusalem: Kürzlich besuchte der gewesene ägyptische Khedive Abbas H i 1 m i das Städtchen Jericho, wo zu seinen Ehren ein Empfang stattfand. An /diesem Empfang nahm nebst bekannten arabischen Persönlichkeiten auch der Großmufti von Jerusalem teil. Der Grußmufti und andere Redner betonten die Notwendigkeit, daß Abbas Hilmi in Palästina umfangreicheBodenkaufe vornehme, um den Erwerb großer Bodenflächen seitens jüdischer Käufer unmöglich zu machen. Abbas Hilmi bei Wauchope Jerusalem, 5. Februar. Abbas Hilmi, der Exkhedive von Aegypten, wurde vom Oberkommissär Sir Artur Wauchope gleichzeitig mit dem Emir Abdullah Von Transjordanien empfangen. Zum erstenmal ist Abbas Hilmi bei einem offiziellen Empfang Wauchopes erschienen.!l j; i!!! n| ph aus ig 1 omx muß man denken/ 1 sidi sichern — versichern - Allgemeine Versi'dierungs* Oes«/ Wien IX/ Aiserplatz 3 Ein Sdtuldenmadier wider Willen Anleihe der Palästina-Regierung trotz gewaltiger Ueberschüsse! — Der jüdische Steuerzahler als Melkkuh Aus Jerusalem (Palnews): Von informierter Seite erfahren wir, daß sich die Palästina-Regierung mit der Absicht trägt, In absehbarer Zeit eine neue Anleihe aufzunehmen. Einzelheiten über Höhe, Verzinsung und Verwendungszweck der Anleihe sind zur Zeit nicht bekannt. Sie dürfte jedoch für öffentliche Arbeiten Verwendung finden. Die Regierung plant nämlich, den Haifaer Hafen stark ausubauen und die Kailänge um etwa einen Kilometer zu verlängern, so daß gleichzeitig acht bis neun Dampfer anlegen können. Die Durchführung dieser Arbeiten wird eine Investition von Pfund 650.000 erfordern. Inzwischen steht auch die Frage des Zentralbahnhofes Jaffa — Tel-Awiw zur Entscheidung, nachdem der englische Eisenbahnexperte Sir Felix Pole seine Untersuchungen durch einen Bericht abgeschlossen hat. Es ist anzunehmen, daß in der Gegend von M i k w e Israel ein Zentralbahnhof errichtet werden wird. Insgesamt werden die Erweiterung des Haifaer Hafens und die Bahnverlegung eine Kapitalinvestition von mindestens i Million Pfund erforderlich machen. Die Anleihcpliine, über die vorstehend berichtet wird, dürften mit diesen Investitionen im Zusammenhang stehen. Bemerkung der Red. Wir haben in unserem Blatte wiederholt davor gewarnt, die Anleihe- Politik der Palästina-Regierung kritiklos hinzunehmen, oder gar die Aufnahme von Anleihen durch die Regierung als ein Zeichen der Entwicklung Palästinas freudig zu begrüßen, wie es der Großteil der zionistischen Presse tat. Diese Anleihe-Politik läuft auf Ausbeutung der jüdischen Steuerzahler in Palästina zugunsten englischer Geldinstitute hinaus. Wozu braucht die Palästina-Regierung die vor einem Jahre aufgenommene Anleihe von 2 Millionen Pfund und jetzt eine neuerliche, da doch in ihren Büchern ein Gebarungs- Überschuß von rund 4 Millionen Pfund verzeichnet ist? Für diese 4 Millionen bekommt die Regierung von den englischen Instituten, bei denen dieses Geld erliegt, nur ganz kleine Zinsen, über deren Ausmaß geschwiegen wird. Ihre Höhe dürfte kaum 114 Prozent betragen. Für das Geld, daß sie sich ausleiht, zahlt sie aber — ebenfalls an englische Institute — Zinsen von 4 und 5 und mehr Prozent. Das heißt also: Der jüdische Steuerzahler ist gezwungen, durch Zahlung sehr hoher Steuern Ueberschüsse in der Regierungskassa zu schaffen, welche englischen Banken spottbillig zur Verfügung gestellt werden. Dafür muß er diesen Instituten hohe Zinsen für Regierungsanleihen zahlen. So wird der palästinensische Steuerzahler gezwungen, teuer Schulden zu machen, ohne daß er es notwendig hätte, da ja Geld in Hülle vorhanden ist, alles zugunsten englischer Geldinstitute! Es ist freudig zu begrüßen, daß Palästina der englischen Mandatarmacht keine Auslagen verursacht, wie etwa Syrien der französischen. Aber man muß sich energisch dagegen wehren, daß Palästina zum Objekt der Ausbeutung durch englische Geldinstitute wird. Die zionistische Leitung soll in dieser Richtung bei der Palästina- Regierung vorstellig werden und gegebenenfalls diese wichtige Frage vor der Mandatskommission des Völkerbndes zur Diskussion stellen. Oeslerreichs Palästi'nazExport bedroht Wir haben unter diesem Titel einen Artikel gebracht, in welchem auch auf Ausführungen des Herrn Leiters des Außendienstes der österreichischen Handelskammern, Regierungsrat Dr. Sattler-Dornbacher, Bezug genommen wurde, welcher in einem ausführlichen Schreiben antwortet, dessen wichtigste * Stellen lauten: .. . Sie zitieren den letzten Satz meines Artikels, in welchem ich sage, daß Oesterreich aus der Entwicklung des deutschen Handelsverkehrs lernen sollte und trachten, die Voraussetzungen für eine gedeihliche Entwicklung des österreichischen Exports nach Palästina zu schaffen. Sie sagen dann, daß ich mich täusche, wenn ich glaube, daß man das Problem des österreichisch - palästinensischen Handels einseitig behandeln könne, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, daß auch Palästina nach Oesterreich exportieren will. Wenn Sie den unmittelbar vorhergehenden Satz meines Artikels gelesen hätten, so hätten Sie gefunden, daß ich dort folgendes sage: „Ich habe in der Abendausgabe der .Neuen Freien Presse' vom 6. Dezember 1934 auseinandergesetzt, warum Oesterreich in so geringem Maße palästinensische Orangen bezieht." Dieser bezogene Artikel ist auf folgende Weise entstanden: In der „Neuen Freien Presse" vom 29. November 1934 erschien ein Bericht des Korrespondenten der „Neuen Freien Presse" in Jerusalem über den österreichischen Export nach Palästina, in welchem die in der Palästina- Literatur immer wiederkehrende und auch in Ihrem Artikel angestimmte Klage erhoben wurde, daß Oesterreich einen ganz schönen Export nach Palästina hat, dagegen in ganz minimalem Maße Waren aus Palästina bezieht. Diese Klage hat mich veranlaßt, in dem bezogenen Artikel vom 6. Dezember auseinanderzusetzen, warum die Verhältnisse so Ii e g e n. Ich habe darin im wesentlichen folgendes ausgeführt: „Es ist nicht Schuld der österreichischen Regierung oder der österreichischen Kaufmannschaft, daß Oesterreich so wenig Orangen, den Hauptausfuhrartikel Palästinas, bezieht, denn die Palästina-Orange ist auf dem österreichischen Markte gegenüber der italienischen aus folgenden Gründen nicht konkurrenzfähig: Die italienischen Orangen werden am Produktionsorte alla rinfusa in Waggons verladen, haben den billigen italienischen Exporttarif vom Produktionsorte bis nach Tarvis und dann den billigen Waggonladungstarif Tarvis—Wien. Außerdem sind sie noch durch den Exportkredit, den die italienische Regierung gewährt, begünstigt. Die palästinensischen Orangen müssen in Kisten verpackt, nach Größe sortiert und einzeln in Papier gewickelt werden. Durch die Manipulation allein sind die Palästina-Orangen von vornherein mit 15 Prozent Kosten für die Emballage gegenüber den italienischen Orangen vorbelastet. Außerdem müssen sie zuerst per Lastauto von der Pardes nach Jaffa gebracht, dort mittels Booten auf den Dampfer verladen werden, haben dann die Schiffsfracht Jaffa—Triest, die Umladegebühren und den teuren Stückguttarif auf der Bahn Triest—Wien zu zahlen. Außerdem enthält jeder Waggon Orangen 2500 Kilogramm Kistenholz, für welches ebenfalls Fracht, Orangenzoll, Wust und Krisensteuer gezahlt werden müssen, Spesen, die die Orangen verteuern, so daß dann ein Preis herauskommt, der wesentlich höher ist als der der italienischen Orange. Da die palästinensischen Orangen auf italienischen Schiffen (Lloyd Trieatino) transportiert, in einem italienischen Hafen umgeladen, dann mittels italienischer und jugoslawischer Bahnen bis Spielfeld und nur das letzte Stück von 250 Kilometer auf den österreichischen Bundesbahnen befördert werden, liegt es natürlich nicht in der Macht der österreichischen Regierung, für diese Transporte billige Tarife zu erstellen." „Sie sehen also, daß ich mich mit der Frage schon etwas gründlicher befaßt habe und keineswegs glaube, daß man das Problem des österreichisch-palästinensischen Handels einseitig behandeln kann, daher auch meine Bemerkung, daß man den Export nach und Import von Palästina nur durch entsprechende Frachtvereinbarungen mit den jugoslawischen und italienischen Bahnen und mit dem Lloyd Triestino in für beide Teile erfreulichere Bahnen lenken kann." Wir bringen die Ausführungen des Herrn Regierungsrats Dr. Sattler, dessen redliche Bemühungen um den Palästina-Verkehr wir schätzen, gern. Aber wir können doch nicht umhin, festzustellen, daß von Seiten der zuständigen Stellen in Oesterreich, insbesondere aber von den nach Palästina exportierenden österreichischen Firmen bisher nichts Positives unternommen wurde, um den Orangenimport zu erleichtern. So ist es z. B. kein Geheimnis, daß die italienischen Orangenimporteure von dem Zoll, der 6 Goldkronen per 100 Kilogramm beträgt, nicht weniger als 4% Goldkronen rückvergütet erhalten. Von einer ähnlichen Vergünstigung für die palästinensischen Orangenexporteure ist aber keine Rede. Auch da wäre wohl der Hebel anzusetzen. Wie ernst man unsere im Interesse des österreichischen Exports erhobene Klage, daß dieser Export schwer bedroht ist, nehmen soll, geht ja aus dem Bericht unseres palästinensischen Korrespondenten in unserer letzten Nummer hervor. Schon liegt der Palästina-Regierung von amtlicher Stelle der Antrag vor, die Einfuhr jedes Landes nach Palästina auf den dreifachen Wert der von Palästina nach diesem Lande gelieferten Erzeugnisse zu beschränken. Das bezügliche Verhältnis zwischen Oesterreich und Palästina beträgt nicht 3:1, sondern rund 50:1! Wir haben also gewiß recht, wenn wir verlangen, daß endlich etwas zur Rettung des österreichiscehn Palästina-Exports unternommen werde. Den Reden muß dio Tat folgen. füdisdie ffuläurstelle IT., Aspernbrürkengasse 2 (R-18-2-91). Zweigstellen: VI., Loaim!* platz 11 (B-20-0-81); IX.. VVähringerstraßo 48 (A-14-400). — Bürozeit: 9 bis 17 Uhr (Samstag 9 bis 13 Uhr). Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten für alle Theater Wiens zur Verfügung! Konzerte: Vasa Pfihoda, 15. Februar, G. M. S.: Josef Schmidt. 20. Februar, G. M. S. Führungen: Sonntag, den 10. Februar, punkt halb 11 Uhr, Führung durch den Spanischen Reitstall und die Spanische Reitschule. Treffpunkt: Halb 11 Uhr, Josefsplatz. Sonntag, den 17. Februar, halb 11 Uhr. Führung durch die Schauräume der Hofburg. Treffpunkt: Halb 11 Uhr. unter der Michaeierkuppel, Michaelerplatz. Sonntag, den 24. Februar, Führung durch das Uhrenmuseum der Stadt Wien unter Leitung von Herrn Direktor Prof. Dr. Kaftan. Treffpunkt: 10 Uhr. I., Schulhof 2. Jüdische Künstlerspiele. In den Jüdischen Künstlerspielen (IL, Praterstraße 34) gelangt Freitag, den 8. d. M.. die berühmte Operette „Chasendl", von Nagy, mit Frau Sevilla Pastor in der Hauptrolle zur Erstaufführung. Samstag, den 9. d. M.. „Chasendl". Sonntag den 10. d. M.. nachmittags, bei ermäßigten Preisen „Goldene Glicken". Sonntag, den 10. d. M., abends, „Chasendl". Montag, den 11. d. M.. „Die Schickerte". Dienstag, den 12. d. M„ „Chasendl" (Vereinsvorstellung), Mittwoch, den 13. d. M., „Hulje Kapzen" (Vereinsvorstellung). Donnerstag, den 14. d. M., „Chasendl" (Vereinsvorstellung). Jüdische Kühne, II.. Praterstraße 60, Tel. R-43-4-59 Ab Freitag, den 8. Februar 1935, halb 9 Uhr abends, „Kojft a Kalle billig". Musikalische Komödie in 4 Akten von M. Richter, Musik von Rumschinsky. — Sonntag, den 10. Februar 1935, halb 4 Uhr nachmittags. „Kojft a Kalle billig". — Der bekannte Warschauer Komiker Simche Nathan, von seinem Wiener Gastspiel an der Jüdischen Volksbühne bestens bekannt, eröffnet in den nächsten Tagen ein mehrwöchiges Gastspiel. Gleichzeitig mit ihm sind Frau Noemi Levint»! und die Warschauer Soubrette Ida Nathan verpflichtet worden. Hebräisches Konzert Der Klub Erez Israel veranstaltet gemeinsam mit dem Keren Kajemeth am 10. Februar 1935 im Großen Saal des Konzerthauses zum Andenken an Chaim Nachman B i a 11 k s. A. ein großes hebräisches Konzert. Außer den bereits genannten Künstlern haben ihre Mitwirkung zugesagt: Opernsänger Igno Mann (Brünn), Grete Rosenfeld (Sopran). Opernsänger Julius Kurz, der Sängerbund Hasimra und der Wiener Jüdische Gesangsverein sowie der Knabenchor des Stadttempels. Die Karten zu dieser Veranstaltung sind erhältlich: Keren Kajemeth, I., Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U-29-1-29- Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13, Tel* R-42-407: Jüdische. Kunststellc, II., Aspernbrückengasse 2 Tel. R-48-2-91, und ihre Zweigstellen; Bund jüdischer Frontsoldaten, I„ Bräunerstraße 2, und in allen Bezirkssektionen. Deutsches Volkstheater. Nach längerem Schweigen ist Franz Molnär, der Dichter des „Liliom", wieder auf den Plan getreten — wie bei einem Routinier seiner Art nicht anders zu erwarten, mit einem Erfolg, der an die Vorkriegszeiten des „Teufel" und des „Gardeoffizier" erinnert. Sein neues Stück, das „Unbekannte Mädc h e n", wandelt das Thema von der Dirne ab, die, in ein kultiviertes Milieu versetzt, ein neues Leben beginnen soll, durch Schicksalsfügung aber daran gehindert wird. Starke Milieuzeichnung, interessante Episodenfigur geben dera Stück Schwung und Farbe. In der Hauptrolle Lilly Dar« v a s von süßer Reife, H. Thimig, Frieda Richard, Sievers und die anderen von der sicheren Regie Schnitzlers geführt. Ein Erfolg, der Dauer verspricht. e. Kr. Wiener Stadttheatcr. Mit dem vielgespielten Werk von Oscar Straus „Der letzte Walzer" hat das Sta/ttheater wieder einen großen Erfolg zu verzeichnen, das Haus ist täglich ausverkauft. Das gut eingespielte Ei< «nable bringt mit viel Liebe die stellenweise dramatische Handlung und die ungemein melodiöse Musik von Oscar Straus zur besten Geltung. Es gab viel Beifall u*iJ Hervorrufe. Erster Wiener Jüdischer Turverein, Wien, IX.. Lieciueusteinstraße 20. Makkabi-Boxer schlagen Rapid 11:3. Die Makkabi-Boxer konnten die Serie ihrer Erfolge im Klubkampf gegen Rapid, welcher am 5. d. M. im Festsaal des „Bayrischen Hof" stattfand, durch einen überlegenen Sieg fortsetzen. FünfSiege, ein Unentschieden und eine Niederlage sind das Ergebnis des Kampfabends gegen eine der stärksten Wiener Mannschaften. Kampflos wurde Sieger im Fliegengewicht Meister Schlanger (Makkabi), dessen Gegner Bruckbauer nicht erschienen war. Im Bantamgewicht siegt Berger (Makkabi) Uber Geiler (Rapid). Es war der erste Kampf des Makkabl-Boxers. Im Federgewicht blieb Lindenheim (Makkabi) über Steininger (Rapid) Sieger. Im Weltergewicht siegte Groß (Makkabi) über Stauber (Rapid), den er in der zweiten Runde zur Aufgabe zwang. Der schönste Kampf des Abends, Seichter (Rapid) gegen Haas (Makkabi), endete unentschieden. Ein Sieg Haas', der seinen Gegner zweimal zu Boden schickte, wäre gerechter gewesen. Im Mittelgewicht schlug Blau (Makkabi) Fellner (Rapid) nach Punkten. Im Halbschwergewicht konnte Herrmann (Rapid) gegen Kormus (Makkabi) den einzigen Rapid-Sieg des Abends erringen. Der J. W. S. V. Haganah veranstaltet am 9. Februar im Heime der Zionistischen Bezirkssektion VIII-IX, Wien, IX., Hörigasse 2, eine Akademie mit Tanz. Beginn 8 Uhr abends. Es wirken mit: Conference: Kurt Löwe und Cheko Prinz; Albert Feller, Josef Feuer, Otto Grossö, Fritz Strehlen, Moses Schwager. Gäste herzlich willkommen! Bund jüdischer Frontsoldaten, Jungbund. Donnerstag, den 14. d. M., 8 Uhr abends, spricht Kam. Dr. Emil G u t h e i 1 „Zur Psychologie des jüdischen Humors". Ort: Cafe „Altes Rathaus", I., Wippllngerstraße 24. Kleiner Regiebeitrag für den Jungbund. Verband der jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden, Wien, I., Kohlmessergasse 4, Telephon U-28-9-23. Samstag, den 9. Februar 1. J., findet im Verbandsheim, I., Kohlmessergasse 4, um halb 8 Uhr abends, die diesjährige ordentliche Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Berichte, 2. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages. 3. Neuwahlen. 4. All-, fälliges. Die Mitglieder werden auch auf diesem Wege um pünktliches und zuverlässiges Erscheinen ersucht. Das Präsidium des Makkabikrciscs Oesterreich ersucht uns um Feststellung, daß es die Ausgabe aller Anmeldeformulare für die Makkabiah an die verschiedenen Sport- und Turnvereine Ubertragen hat und sich daher Bewerber zur Teilnahme an der Palästina-Reise ausschließlich an die Vereine wenden mögen. Anfragen im Sekretariat des Makkabikreises sind aus diesem Grundo zwecWos. Zweiter Skikurs der „Judäa". Durch das Gelingen des erstell Skikurses veranlaßt, veranstalten wir einen zweiten Skikurs nach KltzbUhel (Melkalm). vom 9. bis 18. Februar 1935. Der Preis für das Gesamtarrangement (Fahrt, Verpflegung, Unterkunft, Skilehrer) beträgt S 60. Auskünfte und Anmeldungen täglich von 1 bis 5 Uhr im Sekretariat des Jüdischen Hochschulausschusses, IX., Alserstraße 26, Tel. A-25-2-2S. I KEREN KAJEMETH, I, Marc-Aurel-Straße 5 / CLUB EREZ ISRAEL, II, Praterstraße 13 (Lloydhof) Das große hebräische Konz zu Ehren Chalin Nachman Biallks s. A. Karten im Vorverkauf: Zionistisches Landeskomitee für Oeeterrejcb, I., Marc-Aurel-Straße 5, Tel. Ü-K-J-H; Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, IT., Praterstraße 18^ Tel R-42-407- Keren Kajemeth, I., Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U-29-l»20; Bücherstube Rath« H., Taborstraße 20 a, Tel. R-45-305; Kaufhaus Halpern, II., Förstergasse 6, Tel' A-46-4-a2- Jüdische Kulturetelle, 32., AapembrDckengÄB» Dt Bund jttdtocher Frontsoldaten,, I, Uraunerstraße 2, und in allen zionistischen Bezirks-Sektionen, SONNTAG, 10. Februar 1933, im großen Saale des KONZERTHAUSES

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