Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 9 (1935)
- Issue
- Heft 433 (25.1.1935)
- Date
- 1935-01-25
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. 433 DIE NEUE WELT Seite t «r E?afc - ein warnendes Beispiel! Von Dr. J. Adler (TpI-AavIw) Die bounruhtüfpndcn finden kein End;:-. Vom Nachrichten aus B a g rt a cl PUropiiiH c h o n Antisemitismus gcniihri, nächst dio judenfeindliehe Stimmung im Irak, im aiten Eabylonien. Ein Symptom der offiziellen Haltung: die Sperre des Imports .jüdischer Heitlingen aus dem Auslände. Wohin soll das führen? Din dortige jüdische Minorität erinnert Bich besorgt des Schicksals zweier anderer Minoritäten des Irak, der Ans y n>r und der K ti r d e n. Die, Tragödie der Assyrer, jene« christlichen Volksstamnu's aus Nord-Mesopotamien, der einen historisch so berühmten Namen trügt, beschäftigtein den beiden letzten Jahren dlo gesamte Kulturwelt. Praktisch ist trotz aller Debatten im Völkerbund nicht« geschehen, um den Assyrern zu helfen. Der Plan einer Änsiediung in Brasilien zerschlug sich. Gegenwärtig irren sie. — «0.000 Menschen — heimatlos im syrisch-irakischen Grenzgebiet umher. Palästina, wo ihr weltlich-geistliches Oberluiüpt, der Mar Schimun, gern Fuß fassen möchte, kann und wird sie nicht aufnehmen, da hier bereits eine andere kompilierte Siedlung*- und Aufbau-Aufgabe zu ift.'ien ist, die Errichtung des jüdischen Nationalheimes. Wir haben streng darüber zu wachen, daß jede neu«'. Niedcrlassungsmöglichkeit in Palästina ausschließlich der jüdischen I m in i g :• a t i o n vorbehalten bleibt, entsprechend der Balfour-Deklaration und der Mandatsiirkunde. Daf.i England wogen der Assyrer, denen es seinerzeit eine Heimstätte im Irak versprochen hatts», heute, in s c h w e r e r V e r 1 e g e n h e i t ist und aus dem wicht gehaltenen Versprechen einen bequemen Ausweg sucht, ist nicht unsere Sache und darf nicht auf unsere Kosten gehen. Bleibt noch die Geschichte mit den Kurden. Diesem Volke, das nicht arabischen, sondern indogermanischen Ursprungs ist und das zum Teil auch auf t ü r- Jv i s e. Ii e m und persischem Gebiete wohnt, hatte. •Großbritannien einst, während des Weltkrieges, eine national e A utonomi e versprochen. Das war nicht ganz das vereinigte, freie Kurdistan, von dem die freiheitsliebenden Kurden geträumt hatten, aber immerhin doch ein Schutz der nationalen Existenz. Und was ist in Wirklichkeit daraus geworden? So wenig in der Nach- 3<riegszeit die außenpolitischen Ziele der Türkei, des Irak und Persiens zuzeiten übereinstimmen mochten, so einig waren sich A n k a r a, Bagdad und Teheran stets in der Negation der kurdischen Autonomie-Tendenzen. Auf drei Fronten begann ein schonungsloser IT uter vv e r )' u n g s k r i e g, dessen Ausgang die modernen Bombenflugzeuge entschieden. Die Außenwelt erfuhr nur wenig davon. Vermutlich wissen auch beim Völkerbund heute kaum ein paar Orient-Spezialisten, daß einmal den Kurden zumindest des Irak eine nationale Autonomi e v e r s n r o c h e n wurde und ihnen statt dessen vollkommene Unterdrückung zuteil geworden ist. Was bedeutet diese Entwicklung im Irak? Erst die Kurden ihrer nationalen Kochte beraubt, dann dio Assyrer in einem wenig ehrenvollen Feldzug durch vielfache Ucbermacht „bes!eg*-< und jetzt die Bedrohung der Juden — es scheint, daß niemand dem Irak, in dies,e Dhige dreinreden will, der heute ein „souveränes" Königreich und Mitglied des Völkerbundes «st. Selbst der hohe Bundesgenosse und tatsächliche Kontrolleur der Bagdader Regierung, Großbritannien, hält sich von jeder Intervention fern, da es sich ja nur um drei hilflose Minoritäten, also ein dem „Empire" ziemlich gleichgültiges Problem, hatideM; und nicht um so hochwichtige Angelegenheit, wie Häfen, Flugplätze, Autostraßen, 'Eisenbahnen, Petroleumbohrungen und „Pipc-lines". Die bequeme Situation, sich in heikle innere Fragen des Irak nicht einmischen ku brauchen, bestand für Großbritannien nieht immer. Vor uns liegt der Wortlaut des einstigen Mesopotamien-Mandats, wie ihn der Völkerbund im Jahre UYZ'l publiziert hat. Von den allgemeinen staatsbürgerlichen Kechten sämtlicher Irak-Bewohner ohne Unterschied der Kasse, Ii e 1 i g i o n oder Sprache ist dar-'n - in Artikel 8 — ebenso die Rede wie von den national-kulturellen Keehten der verschiedenen Gemeinschaften, und das Spezialproblem der kurdischen Regional- Antonomie ist in Artikel J8 noch besonders behandelt. Als England seinerzeit die Mandatargewalt über den Irak niederlegte und sich in dem heute geltenden Bündnisvertrag hauptsächlich die strategischen Privilegien vorbehielt, hieß es allgemein, daß die nationalen Minoritäten natürlich völlig gesichert seien und daß das Ende des Mandat »zustande*' absolut keine Verschlecht enuig für sie bringe. Leider reden die Tatsachen heute, eine ganz andere Sprache. j)as M a r t y r i u m der K« r d e n sel/.te, als Bekämpfung von „Räubern" getarnt, schon hi der Maniiatszcit ein. ,\ls die Vernichtung der Assyrer begann, gehörte der Irak bereits 'zum Völkerbunde und war Alliierter Englands. Nunmehr sind dort die. Ii e. c Ii t e d e r J u d e n in G e f a h r. Wer greift ein? Wer wagt in der Weltöffentlichkeit die anklagend«* Feststellung, daß der Irak viel zu früh, längst vor der w i r k- 1 ichon politischen Reife und ohne die primitivsten Sicherungen der Minoritätenrechte, aus der Vormundschaft «los Mandats (entlassen worden ist? Der Irak ist ein warnendes Beispiel. Wir wissen, daß es in England verschiedene Politiker gibt, die auch in Palästina gern «Ion unangenehmen Pflichten «los Mandats entrinnen und nur die angenehmen Rechte der strategischen und außenpolitischen Kontrolle behalten möchten. Mit T r a n s j o r d a n i e u, «las künstlich aus dem Uelbe Palästinas herausgeschnitten wurde, ist man bereits so weit gekommen. In Palästina erscheint zwar der Weg noch nicht ganz so einfach wie einst im Irak und in Transjordanien, und so hat man denn auf die famose Idee des sogenannten „Parlaments" einstweilen verziehten müssen. Man unterschätze aber nicht die Zühi gk e. i t b r i t i s e Ii er A n t i z i o n i s t e n, «lie auch weiterhin nach «lern Rezept des „Watte and see" mit mancherlei Kniffen und Pfiffen «larau arbeiten werden, den Mandatszustand durch einen „Bündnisvortrag" zu ersitzen. Wir haben heute die, trostlose Wirfsehafts- und Finanzmisere Tiansjordanlens vor Augen, und «las Schicksal der drei Minoritäten dos Irak ist uns vollends Warnung genug, daß wir uns um des Himmels willen nicht leichtfertig durch ,.p r o g r e s « i v - k o n s t i t u t i on e. 11 e." Kedcusnrtcn auf; «»inen Weg locken: lassen,, der destruktiv für all das ist, was wir im Lande aufgebaut haben. Unser Rechtsanspruch an Großbritannien hat den Inhalt, «laß Knghun» sich aus der unmittelbaren Vciantwortlicl'icit als Mandatarnuicht nicht eher zurückziehen darf, bis «las Versprechen der Balfour-Deklaration restlos erfüllt und uns die Möglichkeit gewährt ist, unser Aufbauwerk mit eigenen Kräften gegen j e d o f r e m d e Gewalt zu schützen. Nur Realitäten bedeuten Sicherheit. Wie wertlos bloße Versprechungen sind, das zeigt uns die Entwicklung im Irak. Es isi immer gut, aus der Geschichte für die praktische Politik zu lernen. Wir haben aus der Geschichte der Kurden und «ler Assyrer des Irak mancherlei gelernt, und wir müssen uns heute durch die Aengste und Sorgen unserer Brüder in B a g d a d und M o s s u 1 darüber belehren lassen, was es heißt, wenn die internationale Reclitsgarantie, «lie ein Völkerbundmandat doch mindestens theoretisch gewährt, gegen eine belanglose Floskel in einem ganz anderen Zielen geltenden Bündnisvertrag eingetauscht wird. Sollte wirklich einmal die Zeit kommen, daß Großbritannien mit einem reif gewordenen Paliistina ein redliches Bündnis auf Schutz und Trutz schließen will, so werden wir von Herzen gern und mit all unserer nationalen Kraft und Macht seine Verbündeten sein. Die berechtigten Interessen unseres Alliierten würden sich bei uns In bester Obhut befinden, denn wenn e« ein dankbares Volk auf Erden gibt, so sind es wir Juden. Niemals jedoch würden wir es dulden, daß Bündnisse und staatsrechtliche Verfügungen, die Palästina beträfen, ü b e r unseren Kopf hinweg zustande kämen. Wir werden uns nicht täuschen und nicht überreden lassen, und wer gegenüber schönen Worten und Versprechungen schwach wird, «len wertlen wir rechtzeitig an das warnende Beispiel des Irak erinnern. Unser Standpunkt wird um so mehr Geltung haben, je stärker wir unsere Position im Lande machen. Es kann nicht genügen, daß sich heute die Privatinitiative flott entfaltet und daß der Depositenbestand in unseren Banken monatlich um viele Hunderttausende von pal. Pfund wächst. Daneben und darüber hinaus verlangen wir dringlicher denn je zuvor eine autoritative jüdische Wirtschaftspolitik, die sich dessen erinnert, daß nicht schon die Zusammenballung der Massen in wenigen großen Städten, sondern erst die Erfassung des weiten offenen Landes durch jüdische Bauern und Landarbeiter den Begriff der Heimstätte von Grund auf verwirklicht und uns die nationale Sicherheit verschafft. Wie kaum eine andere Macht der Welt kennt und respektiert Großbritannien die vollzogene Tatsache, das „Fait aecompii". Wie weit, ist heute das „jüdische „Fait accömpl!" «n Palästina? Uns drängt die Zeit. Mehr als siebzehn Jahre sind seit der Balfour-Deklaration verstrichen, und mit tiefer Sorge sehen wir, wie allenthalben sich «lie Gegner des jüdischen Volkes zum Generalangriff auf unsere Rechte anschicken, auf unsere staatsbürgerlichen und national-kulturellen Rechte in der Golah und zu gleicher Zeit auf unsere letzte Hoffnung Uberhaupt, das Aufbau-, Heimats- und Selbstbestimmungsrecht in Palästina. Wie ein Mandat zum Schaden derer, die es schützen sollte, geopfert werden kann, hat uns der Irak gezeigt. Eine bittere Lehre ist es, denn sie ist mit der heutigen Unsicherheit und Bedrängnis der irakischen Juden bezahlt. Aber auch eine heilsame Lehre ist es, denn sie hat all «Ionen die Augen geöffnet, die immer noch meinten, daß ein unerschütterliches Bestehen auf unseren Rechten ein schädlicher Starrsinn sei____Ueber. 300.000 Juden im Lahde, fast 17 Millionen pal. Pfund in den Banken, „Prosperity", ein gewaltiges Ergebnis von 17 Jahren Aufbauarbeit seit Balfours staats- und völkerrechtlicher Gewährleistung unseres Schaffens — aber all dies muß noch umfassend in politischer und kultureller, ökonomischer und sozialer Arbeit fundiert und gesichert werden, nicht opportunistisch, sondern zionistisch! DAMEN-FRISIER SAtON Franz Emmer! bpeziülist in Haarfarben 9 1, Mahlerstr. 5 Tel R-27- -54 ig Haarfärbung. Die Wiederherstellung der durch unsachgemäße Selbstbehandlung verfärbten und ruinierten Haare ist eine schwierige Sache! Der erfahrene Facnmann Herr Präsident Franz Emmer aber erklärt: „Die Spezialpräparate meines Hauses bringen wieder die gewünschte Haarfarbe und Erholung der durch schlechte Dauerwellung verdorbenen Haare." E («BWBBBMBBI«DB«BBM«MW»"«"*"""i Arortlidhe Verlautbarungen der Ifaael« Kultusgemeinde Wien« Predigton in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 25. Jänner 1935, werden bei den um 4 Uhr 35 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, u. zw.: XVIII., Schopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Samstag, den 26. Jänner 1935, Sohrifterklärungen beim Vormittagsgottesdienst: I., Seitenstettengase 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; beim Abendgottesdienst: XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittels c h ü 1 e r(i n n e n). Samstag, den 26. Jänner 1935, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. B e s on dere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Un terklassen im II., IX. und XX. Bezirk. Samstag, den 26. Jänner 1935. um viertel 5 Uhr nachmittags, im Leopolclstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., MUllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. 3. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend (IV. bia VIII. Klasse). Freitag, den 25. Jänner 1935, um 6 Uhr abends, im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4 (Ansprache des Rabb. Prof. Dr. Kaiman Kupfer über: „Wort und Tat"), und in der Synagoge VIII., Neudeggergassc 12 (Ansprache des Studienrates Rabb. Dr. Moritz Bauer über: „Offenbarung am Sinai"). Kundmachung Die Privat Ks t e n p r ü f u n g e n aus israelitischer Keliglon für Schüler und Schülcrim.en an Volks- und; Hauptschulon'fur das 1. Halbjahr des Schuljahres 1934/35 finden durch die zuständigen ltellgionslehrer in den Sanimelatationen .statt, üio Termine für die Prüfungen können bei den Schulleitungen uder im Schulamte der Israelitischen Kultus- Ifonioindo, Wien, 1., Seitenstettengasse 2, I. Stock, in der '/jcii von 9 bis 12 Uhr vormittags, ab 25. Jünner 1935 erfragt werden. Die Prüfungstaxe betrügt S 5.— pro Halbjahr und ist im vorhinein an der K;isse der Israelitischen Kultusgemeindo, I., Soitenstettengiisso 4. I. Stuck, oder bei den Bezirksämtern, XV., Turnergasse 22, XVI., Hubergasse S, und XXI., Holzmeistergasse 12, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags, bezw, beim W^der und Dirndl: ^jpfss^-''9 St wia«2«2s-««Id#r slH *-S,liSS2r Modo:«*" +mM Uft5° A Si«n*fc*«|d*r * w ™ »»Hft***"»ttW^'! t*( 'Äää sii SS^fe? Seiaensv-mv.. ■**2Sr*' »SlSSÄr^».» ■.»borB-Mo«»»*""" impri"1*' ««»••■._; - _ Bezirksamte, XVIII., Schopenhauerstraße 39, von 3 bis 5 Uhr nachmittags zu erlegen. Die.Quittung ist dem zuständigen Religionslehrer vor der Prüfung zu übergeben. Der schriftliche Bescheid des Stadt- bzw. Ortsschulrates über die bewilligte Dispens vom Besuche des öffentlichen israelitischen Religionsunterrichts ist dem Prüfer vorzuweisen. Stellenmarkf Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, I., Kolilmessergasse 4, Tel. U-27-0-65, sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeitcr, Goschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner; b) Arbeit für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker, Installateure, Bauingenieure, Schneider, Schuster sowie ungelernte Arbeiter); c) handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. — In demselben Verein sind derzeit offene Stellen für: Geschultes Hauspersonal jeder Art, Kinderfräulein mit Praxis, Modistinnen, Heunarbei-« terinnen für Mieder, Maschinenstrickerinnen. Oberteilherrichter, Schnitt- und Stanzenmacher (Züge), Tischler, Gärntner (nach Jugoslawien), Ingenieur, bzw. Werkstättenleiter und Appreturmeister für Spinnerei und Weberei (nach Griechenland). Fachmann für die Druck- und Pulverfabrikation (nach Rumänien). Jüdischer Angestelltenvcrband „Kmunsh", ' Wien, I., Biber«traße 17. Montag, den 4. Februar 1935, beginnt ein moderner pädagogischer Hebräischkurs für Anfänger nach direkter Sprechmethode unter Leitung des bekannten Hebraisten Ben Chaviv. Jeden Montag von halb 9 bia halb 10 Uhr und Mittwoch von halb 8 bis halb 9 Uhr. Anmeldungen ehestens im Sekretariat erwünscht. Histadruth Iwrith, II.. Kl. Mohrengasse 3. Samstag-, den 26. Jänner, 8 Uhr abends, im Heim, II., Kl. Mohrengass« 3, Vortrag der Frau Mirjam Zucker über „Hatenuot hamistoriot bameah luischmonaesre". — Bialik-Seminar, Samstag, den 26. Jänner, halb 6 Uhr abends, Wipplingerstraße 6-8, Leiter; Dr. Tartakower. Paralleles Bialik-Seminar, 6 Uhr abends. II. Kl. Mohrengasse 3. 7 Uhr abends: Bibel-Seminar, Leiter: Prof. Gelernter. R a m b a m - S e m i n a r, Mittwoch, den 23. Jänner, S Uhr abends. Leiter: Rabb. Zucker. Die Hebräischlchrcr- Konferenz wurde auf nächste Woche verschoben, Kinus Humor im. Sonntag, den 27. Jänner, 7 Uhr abendf. im eigenen Heim, II.. Kt. Mohrengasse 3,v spricht Chawer Ehrlich, Lehrer aus Palästina, über seine bereits erschienene Abhandlung ..Die Astronomie in der Bibel und im Talmud". Erscheinen Pflicht! Vorher Au«schußsitzung. Der Jüdifich-akademiHcho Jnristenverein, IX., Alserstrafto Nr. 26. veranstaltet unter bewährter Leitung des Herrn Doktor Friedler Vorbereitungskurse zur ersten und zweiten Staatsprüfung, sowie Pflichtübungskurse. Nähere Auskünfte an den Vereittaabenden, Montag und Donnerstag von 7 bis 8 Uhr abends. ^j« VERSICHERUNGS. Vi BESTAND. ... 3.1 MlftUnlM GARANTIEMITTEL . 680 Mitti«n*i» VERSICHERTE •77.309 VERSICHERUNGS. ZAHLUNGEN 1933 72 Mifliont» PHÖNIX LEBENS VERSICHIRUNGS-GIS»