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Die neue Welt · 1935-01-18 · Heft 431 (18.1.1935) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
9 (1935)
Issue
Heft 431 (18.1.1935)
Date
1935-01-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 431 SIE GM. KOR NM EH 1 GROSSFLEISCHHAUEREI | Zentrale: IX.. Berggasse 19, Tel. A-17Ö-99 o. A-!f>-9-~4 Lieferant für Heilanstalten j^iäSä^ssJS^ss^sisis^ unter Aufsiebt des Ehrwürdigen Rabbinnts der Isr Kullusgcmeiude Wien Autozustellung kostenlos •X. Berggasse 15 / XVIII., Währingcrstr. 97;: ^♦♦»»»»»♦»»♦»»♦♦»♦♦♦♦»♦»»»♦♦»♦♦♦♦♦♦♦»♦♦»■♦♦♦^♦♦♦♦♦♦♦♦»n Aus einem Tollhaus In einer Stadt des Hitler-Reiches ist ein gut arischer Bürger,. Witwer mit einem zwölfjährigen Mädchen, eine zweite Ehe mit einer Frau jüdischer Abstammung eingegangen. Daraufhin hat die städtische Behörde entschieden, daß das geistige und seelische Wohl des arischen Kindes durch das Zusammensein mit einer Jüdin gefährdet sei, und dem Vater das Erz i eh ungs recht abgesprochen und die A u s 1 i e f e r un g des Kindes an eine städtische Kinderbewahr- und Erziehungsanstalt gefordert. Der Vater ist zu Gericht gegarigen. Das angerufene Amtsgericht hatte nun aut Grund erhobener Untersuchung den Eindruck gewonnen,1 daß die Persönlichkeit der Stiefmutter, wenn sie auch Nichtarierin ist, keinen hinreichenden Anlaß zu der Befürchtung gibt, sie werde das geistige oder leibliche Wohl der erstelielichen zwölfjährigen arischen Tochter ihres arischen Ehemanns gefährden. Auf Grund dieser Feststellungen hatte der Vater sein Erziehungsrecht behalten. Gegen dieses Urteil wird nun ein Protest seitens der Herren Fachjuristen erhoben. Sie beschuldigen das Gerieht falscher Gesetzesauslegung und Verrates am Nationalsozialismus. Das Fachorgan reichsde.utscher Rechtskundiger, „Juristische Wochenschrift", läßt einen Obermacher der entrüsteten Advokatengikle, welche dem Vater durchaus das Kind wegnehmen will, den Berliner. Rechtsanwalt Dr. M a t z k e, schreiben: „Als .Gefährdung des geistigen Wohls' im Sinne des geltenden Gesetzes ist auch die Erziehung zu einer im Dritten Reich unerwünschten Charaktertypc anzusehen. Es ist aber auch gar kein Zweifel daran, daß der Umstand, daß im vorliegenden Falle das Kind ständig der psychischen B e einflussung durch' eine nicht arische Stiefmutter ausgesetzt äst, zu einer ' besonderen Charakterentwicklung des Kindes führen muß. Wer das leugnet, leugnet die rassische B ej dingtheit jeder Erziehung, und diese Bedingtheit zu | leugnen ist für einen Nationalsozialisten u n d i s k u-; tabel. Mit gutem Recht hat die Preußische Justizverwaltung den nichtarischen Richtern die A u s b i 1 d u n g der Referendare entzogen. Es besteht also zweifelsfrei auch ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Vaters des Kindes und der. zu erwartenden Charakterentwicklung des Kindes." . * j Also, „Raus mit dem Kind aus der verseuchten | Familie!". Der liebe Herr Dr. Matzke dürfte - schließlich ' recht behalten. : Kinderfragödie im Saarland Aus Saarbrücken: Unter der Ueberschrift „Die Tragödie des jüdischen Kindes" veröffentlicht das „Nachrichtenblatt der Synagogen-Genieinden des Saargebiets" tragische Erlebnisse jüdischer Kinder im Saargebiet. Es wird darauf hingewiesen, daß manche jüdische Familie nur wegen der Situation der jungen jüdischen Generation die Heimat verlasset bat, Die jüdischen Schüler und Schülerinnen sind in ihren Schulen, auf der Straße und auf dem Wege zum Religionsunterricht allerlei Belästigungen und Beschimpfungen aus- . gesetzt. Es werden regelrechte Ueberfälle auf einzelne jüdische Kinder verübt. Alle diese faßbaren Fälle treten aber weit zurück hinter der Fülle von Quälereien, Kränkungen, und Bosheiten, die die Kinder tagtäglich zu erdulden haben« Der. Grund hiefür liegt einerseits in der unter der Schülerschaft betriebenen Agitation, ferner aber auchin Erklärungen von Schul- ) leitern und Lehrern, die zu Ausschreitungen gegen jüdische Klassenkameraden führen. 1 Die Gründung der jüdischen V c 1 k «ja c h u 1 e in Saarbrücken hat zu einer gewissen Entspannung im Bereich der Volksschule, nicht aber in-flem der höheren Schulen geführt. Und selbst in der Volksschule muß^festgestellt werden, daß das jüdische KJndauf dem Schul w e g e Begegnungen ausgesetzt ist, unter denen es seelisch leidet. Wenn etwa ein jüdisches Kind gleichaltrigen nichtjüdischen Kameraden begegnet, die es mit üblen antisemitischen Zurufen bedenken, Wenn z. B, de'm Kinde zugerufen wird: „Na, 1 935 müß.t Ihr. aber weg!", so sind die auf ein jugendliches 'Gemüt ''bei solchen Gelegenheit'. \ einstürmenden E'ndvücke von nachteiliger Wirkung. In einem anderen Fallo ' .ragte ein christlicher Gymnasiast zu einem jüdischen VolkeschÜler: „Du mußt doch augeben, daß ihr Juden alle Lumpen seid." Ferner wissen wir, daß es in Kreisen mancher nichtjüdischer Schüler üblich geworden ist, frühere jüdische Freunde zu ignorieren, das heißt in o r a Ii s c ii zu boykottieren. Es gehört weder große Phantasie, noch besondere psychologische Begabung dazu, unt\ sich vorzustellen, zu welchen seelischen Kämpfen ein solcher Boykott führt und in welche Tragödien die Seele eines Kindes durch solche Verachtung verstrickt werden muß. Chaplin-Film „Goldrausch" in Deutschlun/l vorbaten Aus Berlin: Die Filmpberprüfstelle hat die im Jahre 1926 ausgesprochene Zulassung vön Charlie Chaplins Film „Goldrausch", auf Grund, einer vom Reichsprpprfgar.daminü.ler Dr. Goebbels, angeordneten Nachprüfung widerrufen, weil Chaplin' J u d e ist. Alis dem gleichen- Grunde werden ■ auch die and e r c n VC h a p 1 i n- Filme in Deutschland nicht gezeigt werden." Verein für unentgrltlirlion Arbeitsnachweis. Wien, I.. Knlilmcpsergassc -1. Telephon U-27-0-65. sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter. Hnndelshilfsarbeiter. Geschäft.sdii-nev. Packer, Inkassanten, Verkaufer und Auxbigenarrangeur«; I») Arbeit für gewerbliche Fachkräfte aller Art (darunter auch Installateure. Bauingenieure. Schneider, Schuster) sowie ungelernte Arbeiter: c) handwerklirhe Lehrstellen für Knaben und Mädchen. In demselben Verein sind derzeit offene Stellen für geschultes irauspersnnal jeder Art (Kinderfräulein mit Praxis, Modistinnen für Strohhüte. Heimarbeiterin Tür Miedererzeugung, Keiv.enerzeuger. Schuhmacher und Oberteilheirichter. Schnitt- und Stanzenmacher (Züge), Metallschlcifer. Friseurin. Amtliche Verlautbarungen der Ifrael. Kultusgememcle Wien* Ifftinz Kliitnenfeld-Widniunn Hir Bildhauer, Mahr und Musiker. Anzahl der Plätze: einer im Behage von S lä().-~ für einen B i 1 ü h a vi e r oder, wenn ein solcher nicht in Betracht, kommen .sollte, für einen Maler. Bewerbungsberechtigt wind: Der Skulptur oder der Malerei sich widmende israelitische Jünglinge (junge Männer) mit besonderen Anlagen und bereits; bewährten Leistungen. Gesuchsbcüagen: Geburtsschein. Heimatsschein. MittrlloHigkeitszeugnis. Fachzeugnisse: Kunstbeilagen sind erat Uber Verlangen des Vorstandes zu erbringen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: -15. April 1935. Einreichstelle: L. Seitenstettengassc 2, I. Stock. Tür 17. Fürsorgezentrale. Zur Bewerbung: sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Fürsorgezentralo unentgeltlich zu beziehen sind: die Gesuchsbogen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Gedenkfeier anläßlich der 100. Wiederkehr des Geburtstages des Wiener Oberrabbiners Dr. Giideinunn, s. A« Am Mittwoch, den 23. Jänner 1935, findet im Anschlusses?n den Abend Gottesdienst (Beginn 4 Uhr 40 Minuten) anläßlich der 100. Wiederkehr dos Geburtstages des Wiener» Oberrabbiners Dr. Güdemann, s. A., eine Gedenkfeier im Stadttempel. I., Seitenstettengasse 4, statt, bei welcher der Oberrabbiner Herr Dr. David Feuchtwang die Gedenkrede halten wird. Predigten In den Gemeinde- und Bezlrkssynagogen. Freit*-1« den 18. Jänner 19"5, werden bei den um 4 Uhr 25 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten ah""*balten. und zwftr: I., S' itenpt^tt^n^asse 4, Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang; II., Tempelgasse 5, Ober- AUCH IM WIENER RATHAU*KELLER ' am rlpreise AloWien imGiinzingerKcller. Tägl. Musik der Kapelle Auerbach- Konzert. Jazz. Stimmung Ein großes hebräisches Konzert, ziun Andenken an Chnim Naclinian Hialik s. A. veranstaltet der Klub „Erez I s ra'el" ' und'.'der K e r e n Kajemeth am 10. Februar* um *.<.%' Uhr abend-S;im Großen Konze rt Ii u usaaal. III., Lothringer- 3traß.e"'20. — Die berühmten Gedichte Bialiks werden dem jüdischen'Publikum vertont geboten. Namhafte jüdische Kunstkräfte wirken mit: Oberkantor Igno Mann (Brünn), Professor Julius/. Wolfsohn,' das Symphonieorchester des Bundes jüdischer ■ Frontsoldaten und zum erstenmal das Auftreten der Wiener jüdischen Sängerknaben unter Leitung von Kurt Puchs g'c I b, ( der Jüdische Geaangver.ein ü. a. ra.- Die,künstlerische Leitung^bat; Professor Artur W o. 1 f inne. Die Gedenkrede hält Herr Doktor iRothblum, Präsident der■'Histadm.th^Iwrith.'.Ein großex'.-Toil! des Reinertrages ist. dem K e,r e'n.. K,a j e.iuve t h und der Winterhilfe der Israelitischen Ktillusgemftnde gewidmet, i Karten zu dieser Veranstaltung beim Keren Kajenitjth, bei der Jüdischen Kulturstelle..und Ihren Zweigstellen und in allen Bczirkssektlonen erhältlich. Histadrnth Iwrith, Tl.. .Kloine Mohrengasse 3. Samstag, 19. Jänner, 8 Uhr abends, im Heim, IL. Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des HeTrn Rabbiners Dr. H. Kaufmann Uber „Die Kulturpolitik, der Hasmonai-Dynastie". .'j — Bialik-Scminar. Samstag, 19. Jänner, -u,6 Uhr abends. Währingerstraße B/8. Leiter: Dr. Tartakower. Paralleles Bialik-Seminar: Mohrengasse 3. 6 Uhr abends. Bibelseminar, 7 Uhr abends. Leiter: Professor Gelernter. Rambam-Seminar, Mittwoch, 16. Jänner. 8, Uhr abends. Leiter: Rabbiner Zucker. Neschef der Akiba. Anläßlich des achten Todestages von A c h a d Haara Samstag, 19. Jänner .(Chamischa-Assar b'-Schwat), im Heim, I.. Wiesingerstraße 3, Achad-Haam-Neschef. Im Rahmen des reichhaltigen Programms spricht Herr Dr. Tartakower. Beginnes Uhr abends. Gäste willkommen. Im Amalienbad finden jeden Mittwoch von 8 bis JylO Uhr abends neue Gratiskurse des Schwirnmklubs H a k rj a h für Anfänger und Vorgeschrittene unter Leitung bewährter Trainer statt. Touristik- und Skiklub Hukoali. Sklrennen in G a ad e n a m So n n t a g, 2 0. J ä n n e r. Der Touristik-- und Skiklüb veranstaltet kommenden Sonntag in Gaaden einen Langlauf, der auch für Mitglieder' des Allgemeinen Oesterreichischen Skiverbandes offen ist. Das Rennen wird auch zur Erwerbung des Sportabzeichens gewertet (Nenngeld: S 1.—): 1. Allgemeine Klasse; 2. Altersklasse I; 3. Altersklasse II; 4. Jugendklasse. Die Strecke beträgt zirka 12 km. Das Rennen wird als erster Teil der Makkabi-Melsterschaft des Kreises Oesterreichs gewertet. Alle Mitglieder des Makkabi-Kreises sind startberechtigt. Die Teilnahme an dem Rennen ist für die Rennläufer der Hakoah Pflicht! — Programm für Sonntag, 20. Jänner. Alle Rennläufer und Tourenfahrer nehmen an dem Sonntag in Gaaden stattfindenden Rennen teil. Näheres am Freitag im Klubheim. — Skikurse im Wien erwald für Anfänger und V o rg esc h ritten e. Festsetzung der Kurse jeweils Freitag im Klubheim. Telephonische Auskünfte unter R-25-0-10 ab 9 Uhr abends. Es stehen uns erstklassige Lehrer zur Verfügung, so daß auch dem minder Geübten Erfolg gesichert ist. — Voranzeige. Sonntag. 27. Jänner: Fahrt mit dem Sonderzug der Aspangbahn nach Aspang. Fahrpreis hin und zurück S 5.20. Karten rechtzeitig besorgen. Haganah. Der jüdische Wehrsport- und Schützenverein Haganah hält seine Uebungsabende Montag und Donnerstag von 19 bis 22 Uhr im.Heim Wien, IX.. Nußdorferatraße 16. An den gleichen Abenden werden auch die Hebräischkurse für die Mitglieder abgehalten. Nähere Mitteilungen über den Boxkura usw. im Heim. «iif i iif f iiiriiit iit in imif Ii f ii iiiitiiiiiiiiiinif lim ii if i fiti f ff f ff it- Unverlangte ManuskriD'e werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. «Ilflllllllillllllllllllllllllllllltllllllllllllllllllllllllllllllllllllll» rabbiner Dr. I. Taglicht; III,, Untere Viaduktgas.se 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasae 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI.. Schrnalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnergasse 21, Rabbiner Dr. A. Z Schwarz; X., Humboldtgas.se 2Y. Rabbin; r Dr. A. Weiner; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. J. M. Bach; XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag", den 19. Jänner 1935, Schrifterklärungen beim Vormittagsgottesdienate: XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXI., Holzmeistcrgassc 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann; beim Abendgottesdienste: XIII., Eitelbcrgergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin. Jugendgottesdienst und Chamiseho-Ossor-Feier für die Schuljugend. 1. Jugendgottesdienst und C h a m i s c h o - O s s o r - F e i e r für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (Schülerinnen). Samstag, den 19. Jänner 1935, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. BesonderQ Jugen.dgottesdienste für Mittelschüler und.-schüler.innen für Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 19. Jänner 1935, um %5 Uhr nachmittags im Leopoldstädter-Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in den Vereinssynagogen» IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Adolf, Therese und Julius-Stern-VVohltätigkeitsstlftung. Verleihungsbetrag: S 2ÜÜ0.—. B e w e r b u n g s-> berechtigt sind: Würdige, bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohno Rücksicht auf die Staats- und Gemeindezugehürigkeit. V c r 1 e i« hungstag; 11. April 1935. Gesuchsbeiluge n: Geburtsschein, ■ bzw. Traüungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwand tschaftsnachweis. Letzte rTagder Ein reich ungsf r i s t: 31. Jänner 1935. Bin reichstelle: Fürsorge-Zentralo der isr. Kultusgemeindc Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. Karoliue-Güterbock-Stil'tung. G e s a m t v e r 1 e 1 u u n g s b e t r a g: S 200.—. 15 cwerbu n gsbe rechtigt sind: Anne, kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession. Bevorzugt sind: solch« arrne Frauen und Mädchen mosaischer Konfession, welche in I-Joliü leben oder daselbst zuständig sind. Gcsuchsbeilagon Geburtsschein, ärztliches Zeugnis, Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichung.afrist: 31. Jänner 1935. Einreichs teile: Fürsorge-Zentrale der isr. Kultusgemeindc in Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. Jakob-LiLxemburg-Stii'tung. Gesamtverleihun gäbet rag: S 5ÜÜ.—. Ii cwerbungsbe rechtigt sind: Hilfsbedürftige jüdisches Witwen, die im III. Wiener Gemeindebezirk wohnhaft sind. Bevorzugt sind: von den oben bezeichneten Personen Bearntenswitwen galizischer Herkunft, wenn ihnen durch die Verleihung eines Betrages zu einer Existenz verholfen wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht, resp. erleichtert wird. Einreichungsfrist: bis 31. Jänner 1935. Gesuchsbei 1 u gen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, event. Geburtsschein der Kinder. E in re in ha t c 11 c: Fürsorge-Zentrale der isr. Kultusgenieinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. Damen-Stoff- Damen-Gummi« Gummi-Ueberstiefel

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