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Die neue Welt · 1934-12-21 · Heft 424 (21.12.1934) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
8 (1934)
Issue
Heft 424 (21.12.1934)
Date
1934-12-21
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Ssite S DIE NEUE WELT Nr. 424 Juden Oe§lerreidi§! Ehret das Andenken Johann Kremenejskys durdi Schaffung des Kfar Kremenezky!?&&z> Sfndetäkih. Von Dr. Israel Zwi K a n n e r Es nähert sich der 50. Todestag eines Mannes, dessen Leben nichts anderes war als ein Kampf um Volk und Sprache. Peter (Perez) ben Moses Smolenskin oder Smolenski wurde am 25. Februar 1842, nach anderen am 8. März 1840, zu Monastyrszka (Monterschtschina). Gouv. Mohilew, als Sohn eines Kaufmannes geboren. In seiner Jugend genoß er eine traditionelle Erziehung. Im Jahre 1856 scheidet er aus der Jeschiwah zu Sklow und erhält seine Ausbildung beim Zaddik in Libawicz. dann in Witebsk. Zwei Jahre später, 1858, betätigt er sich als Sängerknabe im Bethaus von Mohilew und bereist als MTaggid einige Städte. In Odessa schließt er sich > 1862 den Maskilim an. lernt Gesangkunst, Deutsch, Französisch und ernährt sich durch Erteilung von Habräisch-Unter- Ticht. In eigenen Aufsätzen und Uebersetzungen von naturwissenschaftlichen Werken zeigt er sich als künftiger Schriftsteller. Als solcher wurde er von Alexander Zederbaum, dem Herausgeb?r des „Hameliz". eifrig unterstützt. Im Jahre 1867 veröffentlicht Smolenskin im „Hameliz" einen kritischen Aufsatz über das Buch Elischah b Abujah von M. Letteris, worin er den Beweis führt, daß Elischah b. Abujah die Basis des Goetheschen „Faust" ist. Von Odessa ging er nach Prag, wo er anläßlich Rappaports Tode „Kinim Wahege" (Klage und Seufzer) schrieb. Nachdem er noch mehrere Städte Deutschlands bereist hatte, ließ er sich in Wien nieder. Hier studiert er an der Universität Philosophie und findet in der Druckerei des Georg Breg als hebräischer Korrektor Beschäftigung (1868). Salomo Rubin ist ihm fc-n der Gründung der Monatsschrift „Haschachar" (Morgenröte) behilflich. Smolenskin brachte — nach mehrmaligen Unterbrechungen wegen finanzieller Schwierigkeiten — zwölf Bände dieser Zeitschrift heraus, die epochemachend in der Entwicklung der hebräischen Sprache sowie in der jüdischnationalen Idee ist. Sie überströmt von Haß und Spott gegen Orthodoxie und Assimilation. Auch die Indifferenz der gebildeten Krsise in Fragen des Judentums wird schwer gegeißelt. Smolenskin bedient sich hier nicht der flachen Weise der Haskalah, die von außen her durch moderne Bildung das Volk aufklären will. Er sagte sich -vielmehr, daß die Wiederbelebung des Volkes nur von innen heraus, durch Renaissance des nationalen Seins, erfolgen kenne. Im 5. Jahrgang des „Haschachar" faßte er sein Programm wie folgt zusammen: „Was uir anstreben, ist: Den Verblendeten unseres Volkes den Weg zu zeigen, sie für Bildung und Wissenschaft zu gewinnen und die hebräische Sprache zur vollen Geltung zu bringen. Wir wollen, wie alle Völker, gute, nützliche Menschen, Bürger sein in den Staaten unserer Zerstreuung, wir wollen aber auch, wie die anderen Völker, stelz sein auf unsere Herkunft, hochhalten unsere Sprache und die Fhre unseres Volkes. Wir wollen üns nicht des Glaubens schämen, daß unsere Zerstreuung einst aufhören ur:d wir wieder einmal ein politisches Volk sein werden, wie £ich die anderen Völker ihrer nationalen Hoffnung und S^msucht nicht schämen." Um den „Haschachar" sammelten sich die besten hebräischen Publizisten und Dichter, wie der Novellist M. D. Brandstätter, die Dichter Ben Jehuda. M. M. Dolitzky, D. Frischmann, l. L. Gordon, Jehalel. I. L. Lewin, M. L. Lilienblum, S. Luria und I. L. Perez. Im wissenschaftlichen Teil arbeiteten D. H. Müller, der obenerwähnte Dr. Salomon Rubin, A. H. Weiß, S. Buber, Dr. Schmiedl und Lektor Friedmann Als Hauptmittel, die Nation zu erhalten und wieder lebendig zu machen, betrachtet Smolenskin die hebräische Sprache. Sr>2ter nahm er auch den Palästina-Gedanken am. Im Jahre 1874 schickt ihn die Alliance Israelite Uriverseile anläßlich der Judenverfolgungen nach Rumänien, damit er die Lage der Juden kennenlerne und Plvine für die kulturelle Hebung der Juden in Rumänien ausarbeite. Er schlug vor, Schulen zu errichten, um die Snrache des Landes und ihre Literatur zu lernen. Seine Pläne wurden jedoch von der Gesellschaft nicht verwirklicht. 1875 kehrte er nach Wien zurück und lebte in dürftigen Verhältnissen. Von hier aus belebte er die russischen Juden mit dem nationalen Gedanken und übte auf sie einen großen Einfluß aus. Einen weiteren Fortschritt bedeutete 1878 die Edition der Wochenschrift „Hamabit" (Beobachter), einer Zeitschrift für Politik, die er mit der?6. Nummer beendete. Im Jahre 1880 begann er sich mit den Grundlagen der Chewra Chowewe Zion zu beschäftigen und als er sah. daß alle Tendenzen bloß Unterstützung der Emigranten nach Amerika seien (statt nach Palästina) schrieb er einen starfen Protest gegen die Gesellschaft (Haschachar. Bd. 10 511—530). Er setzte sich mit Laurence Oliphant in Verbindung, um die Mächte zu bewegen, sich zugunsten der Juden in Erez Israel anzunehmen. 1881 machte er eine Reise durch Rußland und v/urde von der Universitätsjugend begeistert pmofangen. 1882 gründete er d«^n nrste.n ">T'rli.«^hnationf>ien Rtudentenverein „K ad im ah" mit der Devise „Bekämpfung der Assimilation. Hebung des jüdischen Selbstbewußtseins, Besiedlung Palästinas". Zur Kattowitzer Konferenz erhielt er keine Einladung, weil man extreme Forderungen von seiner Seite befürchtete. Seit 1883 war er an einer Kehlkopftuberkulose schwer erkrankt. 1884 ying er nach Meran zur Kur, wo er nach einem halben Jahre am 1. Februar 1885 starb und begraben liegt. Erst Jahrzehnte später wurde ihm ein Grabstein gesetzt. Obwohl er nicht, ganz fiinfundvierzig Jahre alt wurde, hat er die hebräische Literatur unendlich bereichert. Im Jahre 1867 erschien seine kritische Broschüre „Bikoreth tihjeh", der Versuch einer neuen europäischen Kritik, angewandt auf die neuhebräische Literatur. „Hagemul" fOde:-;sa 1867) ist eine Darstellung der Haltung der Warschauer Juden während des polnigehen Aufst.andes 1863, im Stil Herzberg-Fränkels „Polnische Juden". „Hatoeh bedarke hachajim (Wien 1863 bis 1870) ist eine Reihe vieler voneinander unabhängiger biographischer Erzählungen im Stil von Dickens „David Copperfield". Smolenskin schildert hier die Lebensgeschichte des Waisenknaben Josef, was er von seiner Jugend bis zum Mannesalter gelitten — seine eigene Biographie. Hier bewies er seine große Tätigkeit als Erzähler. Es ist die umfangreichste seiner Erzählungen (vier Bände); sie brachte es auf vier Auflagen. Keinem Dichter außer Mapo war je ein solcher Erfolg zuteil geworden. Eine Sittenschilderung stellt „Simchath C h an e f" (Wien 1872) dar. „Am Ol am" (Wien 1873) stellt eine Begründung des j üdischen Nationalismus dar. Hier gibt er seiner Meinung Ausdruck, daß der nationale Gedanke und der Gedanke des jüdischen Messias frei seien von der Religionsüberlieferung und nur an den Stamm gebunden ,iind — im Gegensatz zur Meinung von Mendelssohn und seinen Genossen. Weiters erschienen in Wien „Mischpat H a zd a k a h", eine Untersuchung der Hohe-Lieder-Uebersetzung von Grätz; „Gaon Waschewer", eine Erzählung der Krise in der Versammlung der Wiener Kaufleute im Krachjahre 1873. In künstlerischer Beziehung steht der Roman „Kwurath chamer" (Das Begräbnis des Esels) sehr hoch. Die Fabel gibt das Leben der Juden Rußlands wieder (Wien (1874). In der. Erzählung „Üemul Jescha.rim" (Vergeltung der Gerechten, Wien 1876) schildert Smolenskin in drei Bänden den letzten polnischen Aufstand und den Anteil, den die „Juden mosaischen Glaubens" an ihm genommen haben. „Hajeruschah" (die Erbschaft, Wien 1378 bis 1884, 3 Bd.), ist Smolenskins letzter großer Roman, auf dem Totenbette beendet. Er hat bereits einen zionistischen Ausklang. Knapp vor seinem Tod schrieb er noch die Erzählung „Nakam B r i t h" (Des Bundes Rache, Wisn 1884). Diese letzte Erzählung Smolenskins hat für jeden, der d^n Uebergang der jüdischen Jugend von der Assimilation zum Zionismus verfolgen will, außerordentlich großes Interesse. Sie entwickelt die jiidischnationale Idee, die die jüdische Jugend schon vor den Pogromen beschäftigt hatte, und schätzt den Einfluß der letzteren als Besinnungsmoment, das die Rückkehr der jüdischen Intelligenz zum Judentum und die Wiedergeburt der alten Ideale in neuer Form beschleunigt hat. « Anm. d. Red.: Wir werden, wie bereits angekündigt, Smolenskins letztes Werk unter dem Titel „D e r Schwur der Jugend" (Des Bundes Rache) in der Uebersetzung des Oberrabb. Dr. I. L. Landau (Südafrika) demnächst veröffentlichen. Sdilußtagung der Assefath Haniwdiarim J e r u s al e m, 19. Dezember. (J. T. A.) In der Schlußtagung der Assefath Haniwcharim, der dritten seit der Einsetzung der britischen Mandatsverwaltung gewählten jüdischen Nationalversammlung Palästinas, widmete der Vorsitzende des Waad Leumi, J. Ben Zwi, den großen Toten des jüdischen Volkes Worte des Gedenkens. Die Versammlung ehrte das Andenken der Dahingeschiedenen, Chaim Nachman B i a 1 i k s, Edmond de Rothschilds, Leo Motzkins, Victor Jacobsons, Johann K r emenezkys und Simon Rosenbaums, durch Erheben von den Sitzen und minutenlanges Schweigen. An der Tagung, die im Sitzungssaal des Keren Hajessod-Gebäudes stattfand, nahmen außer den Delegierten zahlreiche Gäste teil. Es fiel auf, daß die Delegierten nicht nach Parteigruppen geordnet saßen, was als ein Anzeichen der friedlicher gewordenen innerjüdischen Beziehungen aufgefaßt werden kann. Im Rechenschaftsbericht des Waad Leumi wurde angekündigt, daß an den Wahlen zur nächsten Assefah voraussichtlich etwa 200.000 erwachsene Mitglieder der Xnesseth Israel beiderlei Geschlechts teilnehmen werden. Das Budget für das Finanzjahr Oktober 1934 bis September 1935 sieht Einnahmen in der Höhe von 113.171 und Ausgaben ind er Höhe von 122.841 Pfund vor. Von den Städten wurden für die Einnahmen eingesetzt: Tel- A w i w mit 2200, Haifa mit 700, Jerusalem mit 600, T i b e r i a s mit 26 und S a f e d mit 10 Pfund. Die Siedlungspunkte der nationalen Kolonisation sind mit 1400 Pfund eingesetzt. Weitere Einnahmeposten sind: 4500 Pfund von der Jewish Agency zur Rückzahlung einer Anleihe und 93.525 Pfund für Erziehungsarbeit. Für die Arbeiten auf dem Gebiete des Gesundheitswesens wird ein Beitrag der Regierung von 5905 Pfund (im letzten Jahre 6700 Pfund) und ein Betrag von 200 Pfund für Körperschaften, die die Gesundheitseinrichtungen benützen, erwartet. Für Sozialarbeit ist ein Beitrag der Jewish Agency in der Höhe von 3000 Pfund für Einwanderer aus Deutschland in den Voranschlag aufgenommen. Transjortlanien bekommt eine Anleihe von 100.000 Pfd. Aus Jerusalem: Die Regierung Palästinas hat aus ihren Reserven 100.000 Pfund als Anleihe an Transjordanien gewährt. 30.000 Pfund sind als Hilfe für die notleidende Fellachen-Bevölkerung Transjordaniens bestimmt. Die zionistische Bewegung und Biro-Bidschan Aus London: Auf einer Reunion in London hielt Prof. Brodetsky, Mitglied der Exekutive, eine Ansprache, in der er es bedauerte, daß manche Menschen versuchen, Biro-Bidschan gegen Palästina auszuspielen. Beide Länder liegen auf verschiedenen Ebenen. Wir werden jeden bekämpfen, der Biro-Bidschan als Jüdisches Nationalheim an die Stelle Palästinas setzen will. « Aus New York: In einer unter dem Vorsitz von Morris Rothenberg abgehaltenen Sitzung der Administrative der amerikanischen zionistischen Organisation wurde die Haltung der Zionisten gegenüber Biro-Bidschan erwogen. Es wurde beschlossen, keine bestimmte Haltung zur Frage von Biro-Bidschan einzunehmen, aber darüber zu wachen, daß die Propaganda für Biro-Bidschan nicht zu politischen antizionistischen Zwecken ausgenutzt werde. (J. T. A.) > üu§ aller Weif Palästina hätte belgisches Mandatsland werden sollen? Aus Paris: „Le Jour" bringt einen Abschnitt aus den noch unveröffentlichten Erinnerungen des verstorbenen Erzbischofs von Mecheln, Kardinal M e r c i e r, zum Abdruck. In dem Abschnitt ist eine Unterredung des Kardinals mit Clemenceau vom 15. Jänner 1920 erwähnt. Er machte darin den Vorschlag, dem König der Belgier Albertl. als katholischen Herrscher ein Völkerbundsmandat Uber Konstantinopel und Palästina zu übertrafen. Clemenceau habe erwidert, daß diese „Kombination" ihm gefalle. Er habe sich anheischig gemacht, den Vorschlag bei Lloyd George durchzusetzen. Durch die drei Tage später folgenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich, bei denen Clemenceau unterlag, wurde der Plan hinfällig. Zwang zur türkischen Gebetssprache Aus Istanbul: Nachdem vor kurzem das Tragen geistlicher Kleidung außerhalb der Gotteshäuser verboten wurde, hat nunmehr eine neue Bewegung eingesetzt, die die zwangsmäßige Einführung der türkischen Gebetssprache für sämtliche Konfessionen in der Türkei anstrebt. Die Ausschaltung der hebräischen Gebetssprache aus dem jüdischen Gottesdienst ist eine von den türkischen Nationalisten seit langem erhobene Forderung. In manchen Synagogen wurde diesem Verlangen in einem gewissen Ausmaß bereits Rechnung getragen. Milde Strafen für schwerste antisemitische Ausschreitungen Aus Saloniki (J. T. A.): Utber die beiden Hauptschuldigen an dem schweren Ueberfall auf das Lokal des Salonikier Makkabi im Juni 1931, bei dem das liakkabi-Heim vollständig verwüstet und mehrere Mitglieder des Klubs schwer verletzt wurden, ist in contumaciam eine Gefängnisstrafe von jeeinemMonat verhängt worden. Der Ueberfall auf das Makkabi-Lokal erfolgte nach einer Hetze der antisemitischen Zeitung „M a k e d o n i a", die behauptet hatte, die Salonikier Makkabim hätten an einem antigriechischen Kongreß in Sophia teilgenommen. Erheblich verletzt wurden bei dem Ueberfall die Makkabi-Mitglieder Schalom Sciaky, Victor Arditty und der Vizepräsident Jacques Errera, dessen Zustand längere Zeit äußerst bedenklich war. Einen Tag nach dem Ueberfall auf den Makkabi kam es zu umfangreichen judenfeindlichen Ausschreitungen und zur Niederbrennung des jüdischen Campbell-Viertels. anwalt Patente, Fabrikmarken etc. in Palästina und allen Ländern ing. S. Shlouger E. E., A.I. Lg. & A.l.M. 40 Yehuda Halevy, Tel-Aviv Bei Einkäufe* wotten Sie sich fcdl. auf uhmc Blatt fozieU&tl Tschechoslowakische Regierung verbietet Beantwortung reichsdeutscher Anfragen betreffend arischer Abstammung Aus Prag: Das Landesamt für Böhmen hat einen Erlaß herausgegeben, wonach Matrikelführer bei der Ausfolgung von Matrike:scheinen nicht bestätigen dürfen, ob die in der Matrikel eingetragene Person bezw. deren Vorfahren arischer Abstammung sind oder nicht. Zur Ausgabe solcher Bestätigungen seien die Matrikelführer nach den Vorschriften nicht berechtigt. Der Erlaß verweist auf das religiöse Bekenntnis, das aus der entsprechenden Rubrik des Matrikelscheins ersichtlich sei. In dem Erlaß wird ferner ausgeführt, es seien zahlreiche Fälle festgestellt worden, wonach sich r e i c h sdeutsche Aemter an hiesige Matrikelämter um die Ausstellung stempelfreier Matrikelscheine und Matrikelauszüge gewendet haben. Dabei werde eine Bestätigung verlangt, ob die in der Matrikel eingetragene Person oder ihre Vorfahren arischer Abstammung seien. Ein solcher Vermerk sei unstatthaft, da nach den Erlässen des Innenministeriums Matrikclscheine ohne Taxe und ohne Stempel an ausländische Behörden nur ausgefolgt werden dürfen, wenn sie auf diplomatischem Wege verlangt werden und wenn Gegenseitigkeit verbürgt ist. Auch die Einsicht einer fremden Person in Matriken sei verboten. Alle derartigen Ansuchen aus dem Auslände seien den politischen Behörden erster Instanz abzutretan. (J. T. A.) Ritualmordhetze in Holland Aus Amsterdam:. Der jüdische Senator Doktor Henri Polak richtete an den Justizminister das Ersuchen, gegen Major Kruyt und Duinker, die in der Wochenschrift „Der holländische Nationalsozialist" behaupteten, daß es einen jüdischen Ritualmord gebe, ein gerichtliches Verfahren wegen Beleidigung des Judentums einzuleiten und zu verbieten, daß fernerhin solche Behauptungen verbreitet werden. (J. T. A.) Wir bitten um Einsendung von Adressen, an die wir Probeexemplare versenden können Werben Sie für unser Blatt / Die Verwaltung „DIE NEUE WELT" .....----..... , ■ i

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