Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 416 (23.11.1934)
- Date
- 1934-11-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 416 KORNMEHL! csrossfleischhauere; miümIo: IVnr.^isse 10. Frl. A-17Ö-90 n. A-!ft-<)-34 SIEG X Lieferant für 11 c i 1 an s t a1t cn I Abteilungen für ^ty^-Fleisch | unter Aufsicht des Lhrwiirdisen llabbinats der Isr. I Kiiltusgcineiiulc Wien ♦ AutoZustellung kostenlos j X äX. Serggasse 55 ✓ XV!!!., Währingerstr. 97 \ ^»♦»♦»♦♦»♦»♦♦♦»♦♦»♦♦♦»»♦»♦♦♦♦♦»♦♦»♦♦♦♦♦♦♦♦»♦^♦♦♦♦»♦♦♦♦♦♦t Jüdisdies im Radio Beschwerden In bezug auf unsere seinerzeitige Bemerkung, daß die Wiener R a v a g die jüdische Produktion auf dem Gebiet der Musik und Literatur einfach ignoriert, während andere Radio-Stellen jüdische Kunst genau so werten wie die Kunst anderer Völker, erhielten wir eine Reihe zustimmender Zuschriften hauptsächlich mit Rücksicht darauf, daß wir gleichzeitig die jüdischen Radiokonzertc und Vorträge der kommenden Woche ankündigten. Soweit es uns möglich ist. weiden wir von nun ab unseren Lesern ein jüdische? P.ad'onrogramm vermitteln. .1 o! Programm (::v ■■Vc?hc Sonntag, 2 ü. Novo m h : r: 10.05 Uhr R c v a 1: Jutiläumskonzert: ö Lieder vo.i Ru'. i ^Lera. --- 20.00 Uhr W a r s c Ii a u (1345 ni>: Nr. 1, Ouvertüre zu der Oper „Dinorah" von Meyerbeer. Montag, 26. November: 10.05 Uhr W a rs c h a u (1345 m): Berühmte Künstler c\>:: ScIvVdplatten: Artur Schnabel. Yehudi Menuhin. Miscba Elmau. -- 22.".ö Uhr Brüssel (frans.. -133 m) Der Pianist Ignace Blcchmann spielt. Dienstag. 2 7. November: 20.00 Uhr Belgrad (437 m.): Nr. 4, Arie aus der Oper „Die Jüdin" vc>n halevy. M i 11 w o c h, 2 8. November: 17.05 Uhr Preßbürg: Greta Hanovra spielt .T. B. Foenter, op.?.*, B- P':r: F. Sm:tana, op. 15. 21.30 Uhr Nationalprogramm }•' g i r. n d (15C0 ro): Symphonickonzert. Musik von Sn-ry-insky. Der Komponist spielt eigene Klavierkompo- .-:iti-i:..cr>. Von Qu?cn's Hall. -- 21.20 Uhr Radio Suisse an de (413 m.) : Paul Tremblcy: „Auf dem Sinai- F. r Berg." Donnerstag, 2 9. November: 17.20 Uhr F r ü n r (02Ö m): Jiddische Lieder von J. Segal-Rosen- .;v:'~ i. Dos f:?morik — der artress hura licacler: 2. Dudele; T. Schlaf: 4. Pa.~'.:ch3l; ö. Papirr is waas: Patsch, patsch; (>. ^ontoldi^'e Leg: 7. Meohatten. — 1~.45 Uhr Deutsch- 1 e. r r) n e n r r""(15'"l m): „Jude und Arbeiter", S. O. H. Schulz. Freitag, 30. November: 13.00 Uhr Radio P r i s (1648 m): Auo.-.ondung von der „Voix d'Israel". — IC.35 Uhr Reval: Orchesterkonzert: 3 Tänze von Rubin- Samstag, 3 1. November: 13.05 Uhr Warschau (134.5 m): 1. Arie aus der Oper „Die Hugenotte"" von Meyerbeer. 2. Arie aus der Oper „Die Jüdin" v-,r Hal.-jvy. 4. Lied aus ,.Hoffmanns Erzählungen" von Offenbach. — 21.00 bis 21.30 Uhr Brüssel (franz., ^S?. mi: Auszug aus der Operette „Pariser Leben" von Offenbach. - 21.30 Uhr Brüssel (franz., 433 m): Konzert mit den:.. Geiger Nathan Milstcin. ■öigsae deff W©dhe (Xy.ch clsii I-ItT-itellungslänilcrn zusammengestellt) Oesterreich: Salto in die Seligkeit. England; Liebcslicd (mit Richard Tauber, A;ooilo-Kino). Amerika: Jagd nach dem Piratenschatz (Kreuz- Kino) — Dr. Fcrgusonj schwierigster Fall — Carioca — Die Welt geht weiter. Deutschland (Arierparagraph): Lockvogel (Ufa) — Heute nacht bei mir — Ein Mann will in die H'-hr.at — Englische Hochzeit — Besuch um Abend — I's'r. heirate meine Frau — Das Erbe in Pretoria — Regine. Bolvärys „Abschieds\valzer"-Ensemble In dem Bolväry-Großfllm ,,A b s c. h i e d s w a 1 /. e r" .spielt W"',L\-j:iy Liebeneiner die Hauptrolle (C h o p i n). Chopins Freund urxi Lehrer Prof. ELsner wird von Richard Ramanowsky. ri;t:getollt. Die beiden Flauen um Chf pin sind Hanna Waag v.\- Chonins JugondgeUebte (die Sängerin Konstantia Gladkowska) ttP'i Svbiile .Schmitz als Goorge Sand. Gustav Waldau spielt d<vi Journalisten Kalkbrenner, den gefürchtetsten Musikkritiker von Ppris. Als Franz Liszt ist Hans S e Ii 1 e n k zu sehen. Die irifeu.'führung des Films finde!- nächsten Donnerstag im Rahmen einer Omcordia-Prcniere statt. Der neue Machaty-Film „Nocturno" Ende die.ies Monats gelangt in Wien der Tonfilm „Nocturno" (Regisseur Gustav Machaty; zur Uraufführung. Gustav Machaty, der Schöpfer des Films „Ekstase", hat sich durch sein neues Werk ein besonderes Verdienst um Oesterreich erworben, da er ,,Nocturno" als ersten abendfüllenden Film auf der österreichischen S e 1 e n o p Ii o n - A p p a r a t n r In Wien gedreht hat. In den Hauptrollen wirken mit: Ria Byron. Maria Ray. das Filmwunderkind Donata Ray. Minii Shorp. Hans Stüwe. Anton Pointner. Hans Marr, ferner P.eno> Oerhart. Dornthy Pool. Annio Rosar. Fritz Tmhoff, Karl Elimann, Robert Walberg. Helene LautorN'K k, Herta Xatzler u. a. rn. Jüdi§die Kulturstelle (Kunststelle) VI.. Loquaiplatz 11 (B-20-0-84); IX.. Währingerstraße 4 VI.. Loquaiplatze 1.1 (B-200-S1): IX., Wahringerstraße 48 (A-14-400). Büro: 9 bis 17 Uhr (Samstag 9 bis 13 Uhr). Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in alle Theater Wiens zur Verfügung. Konzerte: 1. Dezember: Dusolina Gianinni, Gr. M.-S.; 6. Dezember: Erica Morini, Gr. K.-S.; 5. Dezember: Josef Feuer, Industriehaus. Vorträge: 16. Dezember: Ernst Deutsch, M. K.-S. - Familien, die Bücher jüdischen Inhaltes, womöglich in deutscher Sprache, besitzen, werden ersucht, diese der Jüdischen Kulturstelle für Volks- und Jugendb i 1 d u n g zur Verfügung zu stellen. Nach erfolgter Verständigung (Postkarte oder Telephon R-48-2-91) werden die Bücher durch Boten abgeholt. Sonntag, den 25. November, Führung durch die Oesterreichische Galerie (Orangerie). Treffpunkt: 11 Uhr, Rennweg, Eingang Belvedere. Leitung: Dr. Oskar Rosenfeld. Gastspiel Alex Stein Jüdische Bühne, II., Traterstraße 60, Tel. R-43-4-59 Ab Freitag, den 23. November 1934, halb 9 Uhr abends, die Legende „Tag und Nacht" von Anski, dem Autor des „Dybuk". Gastspiel Sevilla Pastor-Erna Sieglar In den Jüdischen Künstlerspielen, IL, Praterstraße 34, wurde wegen des großen Erfolges das Gastspiel des Bukarester Jüdischen Theaters prolongiert. Der Spielplan dieser Woche lautet: Freitag, den 23. und Sonntag, den 25. November „Verlangt ein Chusen"; Samstag, den 24. November, „Itzikl"; Montag, den 26. November, „Verlangtein Chusen"; Dienstag, den 27. November, ,,N e g e r i n": Mittwoch, den 28. November, „Masltow"; Donnerstag, den 29. November, ,,I t z i k 1". — Sonntag, den 25. November, nachmittags halb 4 Uhr: „Verlangt ein Chuse n". Klavierabend. Die Meisterschülerinnen Prof. Julius Wolfsohns, die 11jährige bekannte und beliebte Evi Wächter, Sara Stuckart, die von wiederholtem erfolgreichem Auftreten bekannt ist, ferner die linkshändige Pianistin Anny R o s t h a 1, die im Vorjahre bei ihrem ersten Auftreten Aufsehen erregte, und die junge Pianistin Paula D e r m e r geben gemeinsam am 29. November um 8 Uhr im Kleinen Konzerthaussaal einen Klavierabend. Karten von 1 bis 6 Schilling an der Konzertkasse Dr. A. Hohenberg (Operngebäude). Theater a. d. Wen. „Der Prinzvon Schira s", Operette in 3 Akten, Text von Fritz Löhner-Beda und Ludwig H e r z e r, Musik von Josef Beer. Die erste Operettenbühne des Kontinents hat jetzt erfreulicherweise ein Werk des jungen jüdischen Komponisten Josef Beer herausgebracht. Das Milieu ist exotisch, die Handlung stellenweise dramatisch, der Komponist hat reichlich Gelegenheit für klangreiche Duette, manchmal ins Opernhafte gesteigert (Josef Beer ist Schüler von Prof. Josef Marx), aber auch für romantisch-zärtliche Tanzmusik. Das Debüt des Komponisten ist gelungen, seine außerordentliche Begabung rückt ihn in die erste Reihe der modernen Operettenkomponisten. Die Aufmachung ist Auge und Ohr bestrickend. Serge Abranovic mit. seinem herrlichen Organ, Maria Horstwig, Fritz Steiner und Lotte M e n a s. ein springlebendiges Buffopaar, die Koloratursängerin Lillie Claus, Karl Bachmann, Kurt Mylong-Münz und nicht zuletzt der Dirigent P a u 1 i k boten Spitzenleistungen und entfesselten nicht endenwollenden Premierenjubel. Ella Kraus. Sondervorstellung für unsere Leser. Im Theater an der Wien findet Montag, den 10. Dezember, %8 Uhr abends, eine Sondervorstellung für unsere Leser statt. Zur Aufführung gelangt die Operette „Der Prinz von S c h i r a s" von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda, Musik von Joseph Beer. In der Titelrolle gastiert Serge Abranovic. In den weiteren Hauptrollen sind beschäftigt: die Damen Marie Horstvig, Lillie Claus von der Wiener Staatsoper, Lotte Menas; die Herren Fritz Steiner, Josef Egger, Karl Bachmann, Otto Langer, Oscar Bouche, Mylong-Münz, Gerd Gerhard, Arthur Gutmann, Eugen Günther. Inszenierung Hubert Marischka. Musikalische Leitung Anton Paulik. Gegen Vorweisung des Theaterschecks erhalten Sie an der Kasse des Theaters an der Wien, VI., Linke Wienzeile 6 (Tel. B-20-0-68), oder Rotenturmstraße 20 zwei ermäßigte Karten. Ausschneiden! Theaterscheck. Sondervorstellung im Theater a. d. Wien Name: ............................................................................................................. Adresse:............................................................................................................. tiggg FESTSAAL IM INDUSTRIEHAUS WIEN I, SCHWARZEN BERGPL ATZ Nr. 4 Mittwoch, 5. Dezember 1934, 8 Uhr abends JÜDISCHER LIEDERABEND J0§ef FeUei* der bekannte Interpiet des jüdischen Volksliedes Chanukah-Lfchizünden unter Mitwirkung des Männerchors des Jüd. Gesangvereines. Leitung Israel Brandmann. Hebräische u. jüdische Volkslieder. Am Klavier Gideon May Karten im Vorverkauf bei: lüdische Kunststelle, II, Aspernbrückengasse 2 - Buchhandlung Moses Rath, II, Taborstraße 20 - Kaufhaus Brüder Schiffmann, II, Taborstruße 48 Jüdisoh-si phardisehe Studenten, die sich in Wien aufhallen, werden höflichst ersucht, am Samstag, den 21. November, um IS Uhr in der Union Espanola, It., VVeintraubongas.se fl/J, zu erscheinen oder ihre Adresse obgenannter Vereinigung be* kanntzugeben. Die judisdhe Volkshodi§diuIe Von Prof. Dr. K. K u p f c r, Referent Volksbildung; für jüdische Die erste und einzige jüdische Volkshochschule, die jetzt entstanden ist, wird zur Erhöhung unseres geistigen Lebens als Juden vielfach beitragen und wird einem hier in Wien fühlbaren Mangel abhelfen. Sie ist aus den geeinten Bemühungen und der schrittweisen Arbeit des Wiener Volksbildungsamte s, bzw. seiner jüdischen Hauptstelle und der „Jüdischen K u 11 u r s t e 11 e" hervorgegangen. Sie wird in den nächsten Tagen als eine Schöpfung der Volksbildungsidee eröffnet und dem jüdischen Volke Wiena übergeben werden. Eine unerhört intensive Hingabe an dieses Werk, an die jüdischen Themen und Probleme, wird hier von Lehrenden und Lernenden gefordert und vorausgesetzt. Jüngere Dozenten und erfahrene Wissenschaftler werden in volkshochschulgemäßer Art, in Kursen, jüdische Geschichte, hebräische Sprache und L i t ratu r, allgemeine jüdische Wissenschaft lehren^ Kunst, Musik fehlen nicht. Einzelvorträge werden ergänzend hinzutreten und das Dunkel jüdischer Probleme* und philosophischer Fragen erhellen. Vorläufig sind 23 Kurse eingerichtet. Vieles kann noch geändert, manches hinzugefügt werden. An Anregungen von verschiede« nen Seiten wird es nicht fehlen. Der psychische Untergrund dieser Anstalt ist der geistige Lebenswille unseres Volkes, die Befriedung der Gemüter durch die volkstümliche jüdische Lehre. Die Leitung der Jüdischen Volkshochschule hat Prof. Dr. M. P a p o inne. Anmeldungen werden, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Kanzlei der Volkshochschule,. IL, Novaragassc 30, von 7 bis 8 Uhr abends entgegengenommen. Der Arbeitsplan für das Winterhalbjahr 1934/1935 umfaßt folgende Kurse: Jüdische Geschichte, Hebräische Sprache, Jüdische Wissenschaft, Jüdische Musik. — Einzelvorträge und Kunstführungen, Wehrsport bei der Haganah. Die Uebungsabende des jüdischen Wehrsport- und Schützenvereins „Haganah" finden Montag und Donnerstag von 19 bis 21 Uhr statt. Neueintretende Mitglieder können an den Hebräischkursen noch teilnehmen. Der Boxkurs findet jeden Mittwoch von;!/|9 bis 11 Uhr in der Turnschule Prof. A 11 m a n n, Wien, I., Herrengasse 14, statt. Touristik- und Skiklub llukouh. AusUiigsprofjiamm für Sonntag, den 25. November: Zusammenkunft!) Uhr Pützleinsdorf, Endstation der Linie II; Führer: Ernst Grab. EUr Weihnachten, wurden folgende Skikurse angesetzt: 1. Viertägiger Kurs in Türnitz: Preis für volle Verpflegung, Skikurs und Fahrt S 33.—. 2. Zehntägiger Skikurs in den Jtudstädtcr Tauern S 48.— (inbegriffen ist Fuhrt und Zimmer). — Unsere ftymnastikkurse finden jeden Montag und Donnerstag im Sophien-Gymnasium, IL, Zirkusgasse. statt. Anmeldungen jeden Freitag im Klubheim. Unsere geselligen Abende finden jeden Freitag im Klubheim, 1., Wiesingerstraße 11, statt. Schach, Tischtennis, Zeitschriften usw. Gäste willkommen. Ganz speziell machen wir darauf aufmerksam, daß unsere Mitglieder ganzjährig die Ermäßigung auf den österreichischen und auf den tschechischen Bahnen haben. Werdet daher Mitglied des einzigen jüdischen Touriatenveremes Wiens! Telephon R-25-0-10. Akademischer Sportklub „Uriuth". Gymnastikkurse linden regelmäßig jeden Dienstag von 7 bis 8 sowie von 8 bis 9 Uhr abenda, Donnerstag und Freitag von & bid 9 Uhr abends im Turnsaal, IL, Miesbachgasse 8 (Krüger-Heim), statt. Warme und kalte Brause. Regiebeitrag pro Abend '10 Groschen. Studenten und Nichtakademiker als Gäste herzlich willkommen. Jeden Sonntag Wanderung. Sekretariat: IL, Praterstraße 15/11, Mezzanin 13. IIasnioiieii-31nkkabi gegen Hcinihilfc 1:3 (0 : 2). Manni Schaftsaufstellung: Pollak; Hausknecht, Liiwentraum; Mondschein, Kohn, Huckler; Lau I, Rotter, Potasch, Schöntlial. Steinbach. Die zum Teil durch verletzte Spieler noch immer nicht komplette Mannschaft lieferte trotz der Niederlage eine einheitliche gute Leistung, doch konnten durch die parteiische Leitung des Schiedsrichters keine Erfolge erzielt werden. Es wäre an der Zeit, daß dör Verband endlich solche Schiedsrichter bestellt, die nicht schon Im vorhinein gegen eine Mannschaft eingestellt sind. V. Z. II. Theodor Hurzl. Samstag, den 24. November, um '/t9 Uhr abends A.-II.-Abend im Cafe de France. Es spricht Dr. Leo Goldhammcr über Eindrücke von seiner Palästina-Reise. Lese- und Kcilehalln jüdischer llorhschüler. IX., Türken-, Straße 9. Samstag, den 24. d. M., um \:ß Uhr abends Generalk o n v e n t. Die Alten Herren werden gebeten, zahlreich zu erscheinen. Hisladruth Iwrith, IL. Kleine Mohrcngassc 3. Samstag, den 24. d. M., pünktlich 8 Uhr abends, spricht im Heime der Histadruth, IL, Kleine Mohrengasse 3, Herr Rabb. Dr. M. Zucker über „Hasarkasmus, hamoschal wehabdicha besifre harambam'** — Samstag, den 24. d. M.: 6 Uhr nachmittags: Bialik-Seminar, Leiter: Dr. Ch. Tartakower; 7 Uhr abends: Bibelseminar, Leiter: Prof. J. Gelernter. Montag, den 26. d. M.: 8 Uhr abends: Rambam-Seminar, Leiter: Rabb. Dr. M. Zucker. — Hebräischer Diskussionsabend findet am Mittwoch, den 28. d. M„ 8 Uhr abends, im Heim, IL, Kleine Mohrcngassc 3, statt. Diskussionsleiter: Prof. .1. Gelernter. Bei der diesjährigen <>cnerulvcrsaniinliing des* Jüdisch-* akademischen •Juristciivcrcines im Gesamtverband jüdischer Hoch-« schüler Oesterreichs „Judäa", welche am 19. d. M. stattfand, hielt Dr. Leser einen sehr interessanten Vortrag über Pro-« h 1 e m c des jüdischen M i n o r i t ä t e n r e c h t e s. Darauf wurde nach dem Rücktritt des vorjährigen Vorstandes der Vorstand für das neue Studienjahr gewählt. Er setzt sich aus den Herren Schlichter (Obmann), Bader, Feiler. Feuerstein» Frischwasser, Marek, Meier und Rohrlich zusammen. Ohel Kachel, Verein zur unentgeltlichen Ausspeisung; jüdischer Notleidender. IL, Kleine Pfarrgasse 8. Der Verein veranstaltet am Sonntu g, den 25. November, um VA Uhr nach-» mittags im Festsaal des Hotel Continental, IL, Taboratraße, ein Chanukafest mit Akademie und Tanz. Heute Freitag: „Salto"-Premiere! „Salto in die ticligkeit", uer erste von B'ritz Schulz inszenierte Wien- Film der „Kiba", gelangt Freitag, den 23. November, int Gartenbau-, Busch-, Haydn-, Heimat- und Kolosscum- Kino zur Erstaufführung. Die Hauptrollen spielen bekanntlich Fritz Schulz, Rosy Barsony, Olly Gebauer, Felix Bressart und Tibor v. Halmay und 15 Wiener Prominente. Musik: Hans May. Der Traum aller Frauen ♦ ♦ ♦ . . . die Erwerbung schöner, eleganter und praktischer Kleidung für wenig Geld . . . wird von Schiffmann erfüllt. Das große Verkaufsereignis Wiens sind die Schiffmann-Preise dieser Woche, die der Gipfel der Billigkeit sind. Beispiellos niedrig sind jetzt die Preise für fesche Wintermäntel, reizende Kleider für jede Gelegenheit, Winterwäsche jeder Art, Schuhe und Schncoshuhe. Schlechtwetter ist in Sicht —• daher höchste Zeit, daß Mann, Frau und Kind für die kalte Jahreszeit. Vorsorgen. Auch wenn Sie nicht mit jedem Schilling rechnen müssen, dürfen Sie diese besonderen Gelegenheitskäufe nicht versäumen. Für das durch den günstigen Einkauf bei Schiffmann ersparte Geld wird sich .schon Verwendung finden. Kommen Sie daher bald — Sie werden zweifellos begeistert sein von Qualität und Preis der Winterwaren- Angebote bei Schiffmann, IL, TuhorstralJe 48. Weih« nachtsgeachenke werden bi» zum Festabend reserviert»