Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 375 (22.6.1934)
- Date
- 1934-06-22
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 375 GRABSTE FRIEDLÄNDER & DEUTSCH Wien,I.Bez., Seitenstettengasse2, Telephon U-28-U28 XI.. Zentrctlfriedhof. neb, d. 1. Tor, 7elenhon U- 78-0-85 Herzl-Grabgang Dem jüdischen Wehrsport- und Schiitzenverein i.Hagana h" ist auch heuer wieder der Ordnerdienst beim Herzl-Grabgang übertragen worden. Es haben sich daher alle Mitglieder unbedingt um 8 Uhr beim Haupteingang des Döblinger Friedhofes (Endstation 40er Wagen) einzufinden. Gründung eines jüdischen Samariter-Bundes Am 12. Juni hat die gründende Generalversamm lung des Jüdischen Samariter-Bundes stattgefunden. Der Jüdische Samariter-Bund erstrebt die Ausbildung jüdischer Mädchen in Theorie und Praxis der ersten Hilfe, sowie der Säuglings- und Krankenpfege Die Ausbildung erfolgt unter der Leitung von Aerzten. Die Leitung liegt in den Händen der Gründerin Frau Hildo K o h n, der als Obmannstellvertreterin Fräulein Berta Ebenstein, ferner die Damen Anny P o r i 11 e, Hedy T a u s s i g und Tilde K a t z zur Seite stehen. Als Vertreter des J. W. S. V. „Haganah" gehört dem Aus Schuß Herr W a s s n e r an. Der zweite Kurs des Jüdischen Samariter-Bundes beginnt am 26. Juni 1934 im Vereinsheim, Wien, II., Krummbaumgasse 10. Gastspiel Alex Stein Der Leiter der Wilnaer Truppe, Alex Stein, weilt «eit einigen Tagen aus privaten Gründen in Wien. Mehrere Kunstfreunde bestimmten ihn, einige Theaterabende in Wien zu absolvieren und für diesen Zweck das Wiener jüdische Ensemble zu verwenden. Alex Stein wird dieser Einladung Folge leisten und anfangs nächster Woche im Theater Stefanie (Taborstraße) das Schauspiel „Rabbi S i 1 v e r" von Schalom Asch zur Wiener Erstaufführung bringen. — Nähere Mitteilungen werden durch die Tagespresse erfolgen. Jüdischer Sport Wieder einmal ist der Jud schuld? Ein jüdischer Sportsmann schreibt uns: Im Blätterwald des Erdballs rauscht es seit Wochen und Monaten um das große sportliche Ereignis in Italien: Fußballweltmeisterschaft. Das sonst führende Oesterreich ist bei dieser Konkurrenz nicht gut weggekommen. Da setzte ein großes Kesseltreiben gegen das Nationalteam und seinen Führer Hugo Meisl ein. Man läßt kein gutes Haar an dem Fußballkapitän. Daß man eich zum Schimpfen den Feldherrn, der die Schlacht verloren hat, aussucht, ist nicht ungewöhnlich. Aber diesmal tobt sich der Antisemitismus aus. Wir wollen für den Verbandskapitän Hugo Meisl keine Lanze brechen. Es soll auch nicht untersucht werden, was Meisl für das Judentum bedeutet, was Meisl mit dem Judentum gemein hat und was das Judentum von und durch Meisl schon profitiert hat. Aber von dem schnöden Undank und der Roheit der Kritik an ihm muß man sprechen. Wer am Sonntag mit der Straßenbahn in das Wiener Stadion fuhr, hatte allzu viel Gelegenheit, die „Vertreter der Massen" zu hören. „Nur der Jud Hugo Meisl ist an allem schuld. Meisl gehört schon längst hinausgeschmissen, es ist höchste Zeit, daß ein anderer kommt. Der Jud versteht einen D . . . .!" Die Feindschaft gegen das Judentum geht auch im Sport so weit, daß man eine verlorene Fußballschlacht dem Judentum unterschiebt. Meisl und das Judentum sind plötzlich eines geworden. Was macht es den Anhängern von gestern aus, daß hier ein Mann in den Kot gezerrt wird, der sein halbes Leben und seine Gesundheit dem österreichischen Fußballsport gopfert hat, der ihn überhaupt erst gemacht hat? Meisl hat den Oesterreichischen Fußballverband aus kleinen Anfängen zu einer mächtigen Organisation ausgestaltet, die in der ganzen Welt als Musterverband und Vorbild gilt. Ungezählt sind die Triumphe unseres Fußballteams unter der hervorragenden Führung Hugo Meisls, grandios die Siege im Europa- und Mitropa-Cup. Oesterreichs Bundeskapitän Hugo Meisl wurde nach dem grandiosen Englandspiel vom Bundespräsidenten Miklas durch die Verleihung der Medaille für Verdienste um die Republik geehrt. Aber was ist das alles! 25 Jahre war Meisl der gefeierte, umworbene Mann, und 25 Jahre hat man gebraucht, um in ihm den Juden Meisl zu entdecken. Die erfolgreichen HakoahsHockeyspieler Die Hcckeymannschaft der Hakoah, seit mehr als zwanzig Jahren eine eigene Sektion des großen jüdischen Vereines, hat heuer einen ganz hervorragenden Doppelerfolg zu verzeichnen. Es gelang ihr, die Oesterreichische Meisterschaft und in der zweiten Hauptkonkurrenz des österreichischen Hockeysports den Silberschild zu erringen. Die Saison 1933/34 erhob die jüdischen Hockeyspieler der Hakoah und damit den gesamten jüdischen Sport Wiens zu hohem Ansehen. Die Hakoah hat viel Freunde im Sport, auch außerhalb ihres Lagers, aber Feinde versuchten mit ganzer Vehemenz, ihren Erfolg zu verhindern. Wer erinnert sich nicht an das Unrecht, welches beim Abschlüsse der Herbstsaison an den Hakoahnern verübt wurde. Anhänger des gegnerischen Vereines „Währing" unternahmen einen rohen Ueberfall. Die Rowdies haben aber im Hockeysport keinen Anklang gefunden. Die maßgebenden Stellen untersuchten die Vorkommnisse und die Sühne blieb nicht aus. Im Frühjahr zeigte sich erst recht das reelle Können, obzwar mehrere der besten Spieler die Hakoah verließen. Der Verteidiger W i 11 m a n n wanderte nach Palästina aus, P e r g e r erkrankte, Ingenieur Erwin N o s s i g fuhr nach England. Zwei neue Spieler traten l ein. Der Internationale Hans Wald, ein Hakoahner, der wieder zu seinen Freunden zurückkam, und vom W. A. C. Hans Klein. Mit dreizehn Leuten wurde der Endkampf aufgenommen. Es ging nicht ganz so wie im Herbst, man mußte einige Punkte abgeben, aber der Vorsprung wurde zähe behauptet und der Erfolg gesichert. Der Mannschaft, welche all die großen Erfolge errungen hat, gehören an: Tormänner: Haspel, Max; Verteidiger: Kettner, Wittmann, Ing. E. Nossig; Läufer: O. Goldberg, F. Goldberg, Wald, Keßler, Baras; Stürmer: Winter, Dr. Rosenfeld, Kurt Ullmann, J e 11 i n e k, Klein, Weiß, Blau. Nicht vergessen soll der tatkräftigen Sektionsleitung werden, mit den alten Hakoahnern Ernst Wengraf und Arthur Max an der Spitze. Die Klubleitung des S. C. Hakoah wird ihren erfolgreichen Hockeyspielern demnächst eine Ehrung zuteil werden lassen. »er Wiener Jüdiscchc Turnverein Makkabi, IX., Liechtensteinstraße 20 (gegründet 1898), wird während des Sommers seinen Betrieb sowohl im Saal als auch im Augarten (Platz der Israelitischen Kultusgemeinde) aufrechterhalten. Alle Abteilungen können im Saal und am Platz turnen und Gymnastik (Spiele usw.) betreiben. Der Turn- und Sportplatz wurde Mitte Juni eröffnet. (Zugang Lampignsse. in der Nithe des Nordwestbahnhofes!) In allen Abteilungen werden Mitglieder aufgenommen (mäßige Beiträge:). — Der Makkabi XV trainiert jeden Montag von halb 6 bis halb 9 im Schönbrunner Vorpark. (Sämtliche Mitglieder der Wiener Makkabi-Vereine als Gäste herzlich willkommen!) — Am 24. Juni beteiligt sich der Makkabi IX mit Turnern und Schlachtenbummlern am großangelegten Schauturnen des „Makkabi" Nikolsburg! Jüdische Turner und Turnerinnen aller Altersstufen melden sich sofort bei den ,,M a k k a b 1 - V e r e i n e n" im 2., 9., 10., 15. und 17. B e z i r k als Mitglieder an! Jedermann herzlichst willkommen! _ O- F. Jüdischer Witwen- und H'aisenhilfs-Verein, Wien. IX., Hahngasse 12. Seit fünfundzwanzig Jahren entfaltet der Verein im Interesse der hilflosen und bedürftigen Witwen und Waisen nach verstorbenen Mitgliedern eine segensreiche Tätigkeit, doch die vorhandenen Mittel reichen jetzt nicht aus. Jede Spende, wenn sie noch so klein ist, hilft. Postsparkassenkonto A 102.706. Ferienheim für arme erholungsbedürftige Kinder (Obmann: Chefarzt Dr. Maximilian Tabak) wird heuer, wie alljährlich, dank der Unterstützung des Herrn Maurice Tlmym Kinder am Lande unterbringen. Gütige Spenden auf Postsparkassenkonto 48.342. Histadruth Ivrith, II.. Kleine Mohrengasse 3. Samstag, den 23. d„ halb 9 Uhr abends, spricht Herr Josef B a r a t z aus Palästina über: ..Sch'eloth aktualioth b'Erez Israel." — Seminar für neuhebräische Literatur: 7 Uhr abends. — Herzl-Feier der Histadruth „Ivrit h". Das Sommersemester der Histadruth wird am Samstag, den 30. d., mit einer großen Herzl- Feier abgeschlossen. Der Gesamtverband jüdischer Hochschüler Oesterreichs dem Ausflug nach Istanbul (Konstantinopel). Die Reise nach N o v i (Dalmatien) und V a r n a (Bulgarien), mit anschließendem Ausflug nach I s t a m b u 1 (Konstantinopel). Die Reise nach Novi kostet für zwei Wochen S 125, für drei Wochen S 154, für vier Wochen S 183. Die Reise nach Varna (15. Juli bis 13. August oder 29. Juli bis 27. August) kostet S 175. In den Preisen sind inbegriffen: Fahrt, Verpflegung. Unterkunft, Kurtaxen, Bädergebühren und Trinkgelder. Auskünfte und Anmeldungen: Montag bis Freitag zwischen 12 und 1 Uhr und Montag bis Donnerstag zwischen 6 und 8 Uhr abends im Sekretariat der „Judäa", IX., / Alserstraße 26, Tel. A-25-2-28. Ferner wird ein Lager vom J. A. Technikerverband in Hvar (Dalmatien) vom 30. Juli his, 20. August durchgeführt. Preis komplett S 135. Verband der jüdischen KriegsiDvaliden, Witwen und Waisen in Wien teilt mit, daß er vom Lokal IL, Blumauergasse 1, in das Lokal, II., Schwarzingergasse 5, Ubersiedelt ist. Partelenverkehr von 3 bis 6 Uhr nachmittags. Legitimistische jüdische Frontkämpfer. Am 14. Juni 1. J. fand im Mittleren Konzerthaussaale unter dem Vorsitz von Dr. Richard Koch eine sehr gut besuchte vaterländische Kundgebung statt, der auch eine große Anzahl führender Persönlichkeiten der legitimistischen Bewegung Oesterreichs unter Führung des RingfUhrers des „Eisernen Ringes", Oberst Wilhelm Freiherr von Reichlin-Meldegg, beigewohnt haben. Als Gäste wurden begrüßt: Vom „Eisernen Ring" Generalsekretär Oberstleutnant Blumauer, vom „Ring österreichischer Soldaten" Direktor Ludwig Hanni, vom Ottonia-Jägerkorps Brigadier Rittmeister Heiterer-Schaller, Oberleutnant Dr. Grosse und Leutnant Schleser, ferner Fürsorgerat Hans Prisching, General Wolfgang Heller, Generalstabsoberst Allexin, weiters von der Judenstaatspartei Oberbaurat Ing. Robert Stricker, von der Union Österreichischer Juden Regierungsrat Dr. Lenk, ferner Oberst Jankovich, die Universitätsprofessoren Dr. Achill Rappaport und Dr. Hugo Stern, Generalstabsarzt Dr. Ignaz Kauder sowie die Vertreter vieler legitimistischer Verbände und der Presse. Der Führer der „Legitimistischen jüdischen Frontkämpfer", Generalmajor Emil Sommer, leitete die Kundgebung mit einer Ansprache ein. die nach dem Rückblick auf die traurigen Jahre seit dem Exil des Hauses Hahsburg die Erinnerung an die Wirklichkeit und Tradition des alten Reiches als eines Völkerstaates wachzurufen verstand, in welchem auch die österreichischen Juden als treue und schaffende Staatsbürger a nerkannt waren. Chefredakteur Hans Kandl, als Vortragender des Abends, legte dar, daß gerade die Entwicklung Oesterreichs die Wiedereinsetzung des österreichischen Herrscherhauses, als des Trägers der österreichischen Staatsidee, erheischt. Unter Außerachtlassung aller Gefühlsmomente begründete er den realpolitischen Sinn der monarchischen Staatsform, die eine Familie Uber den Interessenkampf der Bevölkerungsgruppen und Stände hinaushebt. Es sprachen dann Fürsorgerat Hans Prisching und Rechtsanwalt Dr. Leo Fiac hmann. Zum Abschluß der rhebenden Kundgebung gab der Ringführer des „Eisernen Ringes", Oberst Freiherr von Reichlin-Meldegg, seiner Freude darüber Ausdruck, daß nun auch die Juden Oesterreichs einen Sammelpunkt gefunden haben, der sie im Rahmen der großen legitimistischen Bewegung zur einträchtigen Zusammenarbeit mit der christlichen österreichischen Bevölkerung führen wird. Das mustergültige Arrangement der Veranstaltung war von Stabschef Major F. Re icher durchgeführt worden. Den mualkaschen Teil besorgte die Musikkapelle des „Eisernen Ringes" unter Leitung von Kapellmeister Jos. Kosarz. Au§ der Fflmwelt Der neue Weltmeister. Bei dem Kampfe um die Weltmeisterschaft hat der kalifornische Boxer Max Baer den italienischen Riesen Primo Carnera vernichtend geschlagen. Der neue Weltmeister spielt die Hauptrolle in dem spannenden Sensationsfilm der Metro „Der Boxer und die Dame" und hat in diesem Film auch einen Zehn-Runden-Kamnf gegen Primo Carnera auszufechten. Um den Boxkampf herum zeigt der Regisseur W. S. Van Dyke eine überaus spannende, mit vielen lustigen Szenen durchsetzte Handlung, so daß nicht nur die Freunde des BoxsDorta auf ihre Kosten kommen. Der Film erscheint anläßlich der Wiener Filmfestwochen kommenden Dienstag im Schweden- Kino. Kln neuer Kamon-Novarro-Film. Demnächst erscheint In einigen Wiener Kinos ein neuer Ramon-Novarro-Fllm unter dem Titel „Flirt". Der Film snielt in der Hauptsache in einer amerikanischen Universitätsstadt und zeigt in überaus lustiger Weise das Leben der Studenten. Ramon Novarro präsentiert sich seinen Freunden zum erstenmal seit längerer Zeit nicht in einer exotischen Rolle, sondern spielt diesmal einen jungen lebensfrohen Menschen der heutigen Zeit. „Die Canaille" mit Harry Baur Der große französische Tonfilm mit dem berühmten Charakterdarsteller Harry Baur erscheint bereits am 29. Juni im Gartenbau-, Kärntner-, Busch-, Haydn-, Kolosseum- und Votivpark-Kino unter dem Titel „Die Canaille". Harry Baur ist in Wien durch den David-Golder- Film bekannt geworden. Empfehlenswerte Firmen Restaurants, Cafes etc. Restaurant Billet, vorzügliche streng orthodoxe Küche, IL, Hammer-Purgstall-Gasse, bei SalztorbrUcke. Cafe-Rcstaurnnt Edison (Inh. Flcischmann), VIII., Aiser« Straße Ö. Tel. B-13-0-17, B-43-0-86. Cafe-Restaurant Espresso, 1., Rotenturmstr.iße 1. Inter« nationale kalte und warme Küche. Menüs zu billigen Preisen. Caf6 Schottentor, I., Ring des 12. November 10, Telephon U-26-5-90, vis-A-vis der Universität. 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Anfragen und Wünsche, welche diese Rubrik betreffen, sind an die Verwaltung des Blattes. IX., Universitätsstraße 8, Telephon A-20-2-78, zu richten. Nr. Tel. Am&Mtfoe VefflawtfeaFMmgem der Ifrael* Ktmltusgemeingie Wien* Stipendien der Gemeinde Wien Der Vorstand der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde gibt bekannt: Laut Mitteilung des Wiener M a g i s t r a t s gelangen im Studienjahre 1934/35 für Schüler der Wiener Obermiitclschulen, der Akademie für Musik und darstellende Kunst in. Wien, der Wiener Bundes-Lchrerbildungsanstaiten. der Wiener Staatsgewerbeschulen, des Wionor Technologischen Gewerbemuseums, der Wiener Handelsakademien mit Oeffentlicbkeitsrecht, der Kunstgewerbeschule rles Oesterreichischen Museums für Kunst und Industrie, der Bundeslehranstalt für Te?:tilindustrie und der Graphischen Lehr- und Versuchsansalt in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S ISO jährlich und für Hörer der Wiener Universität, der Wiener Technik, der Wiener Tierärztlichen Hochschule, der Hochschule für Welthandel, der Hochschule für Bodenkultur, der Akademie für bildende Künste und der Akademischen Spezialschule für Medailleurkunst in Wien von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je S 300 jährlich zur Verleihung. Gefordert ist die österreichische Bundesbürgerschaft; unter sonst gleichen Bestimmungen haben nach Wien zuständige Bewerber den Vorzug. Die mit der WUrdigkeitsbestätigung der Schulleitung versehenen Gesuche sind bis 20. Juli 1. J. unmittelbar beim Wiener Magistrat, Abteilung 8 (I., Neues Rathaus), einzubringen. Dem Gesuche, sind beiv.uschließen: a) Geburtsschein, b) Heimatschein, c) Studiennachweis des Jahrganges 1933/34. d) ein Fragebogen, der vor der Ueberreichung des Gesuches in der Magistratsabteilung 8 zu beheben und in allen Rubriken genau auszufüllen ist. Die Gesuche sind stempelfrei. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks- und Mittelschüler f-s c h ü 1 e r i n n e n). Samstag, den 23. Juni 1934, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Vereinssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im II. und IX. Bezirk. Samstag, den 23. Juni 1934, um Vi5 Uhr nachmittags im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in der Vereinssynagoge, IX., Müllnergasse 21. Wissen Sie, wie fein . . . saftiges, frisches Fleisch — am Rost gebraten — schmeckt? Versuchen Sie diese Delikatesse einmal im beliebten Restaurant Spritzer (ehemals Zöllner), jetzt nur IL, Hammer-Purgstall-Gasse 7 (1 Minute vom Dianabad). Auch feinste Wiener Küche* Dalmatiner Weine — bürgerliche Preise. SfUäceclti i/aä yewaUct! V.E SENDET EURE ö TREFFER ANLEIHE FÖR'EINE PHÖNIX LEBENSVERSICHERUNG Eigentümer, Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Oborbaurat Robert Stricker. — Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. Ignaz Steinmann, beide Wien, IX- Universitätsstraße 6—8. /,