Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 8 (1934)
- Issue
- Heft 367 (25.5.1934)
- Date
- 1934-05-25
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DIB NEUE WELT Nr. 367 SIEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUERE] Zentrale: IX- Berggassc 19. Tel. A-t7-5-99 u. A-l6-9-34 Lieferant fü Abteilungen fför mamaBOBmmimssssmBam Heilanstalten w?-Heisch unter Aufsichtslos Klirwünlisen Rnbbiuals der Isr. Kultiisgcniciiulc Wien AutozusleHung kostenlos »X.. Berggasse 85 ✓ XV2I8., Währingersir. 97 ******»»»^*^*^»^»***^**^tt-»tf ft»Mttt«ft»tn Aegypten. Unsere Zeitungsmeute stürzte sich 6000 Pfund Sterling und in allen Statistiken auf diese und Zeitschriften der ganzen Welt wurde dieser Export von 6000 Pfund Sterling verzeichnet. Nun, die Beamten der ägyptischen Regierung lesen auch mal eine Zeitung und so Jsaiser. sie auf diesen 6000-Pfund-Sterling-lmport. „Was Palästina kann, können wir auch." Ein Beamter kam vor zirka anderthalb Jahren nach Palästina, besuchte unter einem Vorwand die betreffende Fabrik, fuhr mit guten Informationen nach Hause; ein Wiener Fachmann wurde mit dreijährigem Vertrag gebracht und der Artikel wird bereits in Aegypten hergestellt, 30 bis 40 Prozent billiger und, manche behaupten, sogar besser. Die ägyptische Regierung ist nicht gewillt, trotz eller Reklame Tel-Awiw als Handelszentrum des Orients anzuerkennen, und hat sich auch geweigert, zur Messe eine Bahnermäßigung zu gewähren. Sie steht auf dem Standpunkt, daß die Sache für Aegypten nicht so wichtig sei und die paar Leute, die, sei es als Agenten oder Informationssuchende, reisen, den vollen Fahrpreis zahlen können. Die Aegypter entwickeln ihre Industrie und wir werden dort in vielen Artikeln bald nicht mehr konkurrieren können. Der Lohn des ägyptischen Abeiters beträgt heute in vielen Branchen ein Fünftel bis ein Sechstel des Lohnes, der In Palästina gezahlt wird. In Aegypten wird vielfach zehn bis zwölf Stunden gearbeitet, denn es heißt im ägyptischen Arbeitsgesetz: „Man darf den Arbeiter nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang beschäftigen." Gewerkschaftlich-sozialistische Organisationen werden von der Regierung nicht erlaubt. Der ägyptische Arbeiter ist bei richtiger Anleitung durch einen europäischen Fachmann ein sehr gelehriger Schüler. Während bei uns in Palästina die Löhne von Woche zu Woche höhergetrieben werden, bleiben sie in den Nachbarländern stabil. Wir haben heute Fabriken in Palästina, die jetzt 100 Prozent höhere Löhne bezahlen als im vorigen Jahr, bei verminderter Leistung. Es hat sich gezeigt, daß die vielgerühmte Macht der Histadruth, der klassenkämpferischsozialdemokratischen Arbeiterschaft, nur einen negativen Einfluß ausüben kann bei Streiks und Lohnforderungen, ßo daß heute Arbeiter mit 1 Pfund Sterling Tageslohn keine Seltenheit sind. Die Histadruth war aber nicht in der Lage in positivem Sinn (Ausbildung des Arbeiters zu höherer Leistungsfähigkeit bei höherem Lohn) zu wirken und zu verhindern, aus nationalen Gründen zu verhindern, daß die Arbeiterschaft von den Fabriken, von den Kolonien zu den besserbezahlten Baulöhnen in der Stadt abwandere. Die steigenden Löhne, die sich in den Nachbarländern mit billigen arabischen Arbeitern entwickelnde Industrie verringern die Konkurrenzfähigkeit unserer Fabriken. Die gedrosselte Einwanderung verhindert auch ein Senken der Arbeitslöhne. Es liegt nahe, zu glauben, daß die palästinensische Regierung darauf hinarbeitet, durch gedrosselte Einwanderung die Industrie und Landwirtschaft in eine solche Situation zu bringen, daß sie arabische Arbeiter beschäftigen müssen. Man ist heute nicht mehr in der Lage, eine ganze Reihe von Artikeln nach Aegypten zu exportieren. E3 begann mit Geschäftsbüchern, es folgten Socken (mit Hilfe der Regierung und der Bank Misr werden in Kürze 400 Sockenmaschinen in Aegypten aufgestellt), dann Briefumschläge, Lederwaren, Briefordner, Koffer aus Fiber und Leder usw. Die Zölle auf diese Artikel betragen 50 bis 100 Prozent ad valorem. Dieselbe Entwicklung zeigt sich in Syrien. Auch dort wurde eine ganze Reihe von Fabriken geschaffen, die diese Artikel erzeugen und bald erzeugen werden, die ■bisher von Palästina dorthin gesandt wurden. Es wird nicht in der Politik. Wir haben es fertiggebracht, mit sehen Export nach Palästina haben. Fabriken von Socken, Trikotagen, Briefumschlägen, Krawatten, Lederwaren, Zement, Hemden usw. sind zum Teil schon in Betrieb, zum Teil im Werden begriffen. Wir können mit gutem Gewissen behaupten, daß wir durch unsere Reklame sehr viel zu dieser industriellen Entwicklung beigetragen haben. Die Syrer machen selbst sehr wenig Reklame, nicht nur nicht in der Industrie, sondern auch jolcht in der Politik. Wir haben es fertig gebracht, mit unserer Riesenreklame, mit Keren Kajeraeth und Keren Hajesso d, mit der Jewish Agency und den Banken nach dem Kriege zirka 130.000 bis 150.000 Juden nach Erez Israel zu bringen. Nach Syrien kamen nach dem Kriege ohne Reklame, ohne Keren und ohne Agency 130.000 Armenier, sogar ohne 1000 Pfund Sterling pro Kopf. Auch bei den Nachbarländern wird jede Neugrüneiner Fabrik als nationale Tat gepriesen und Produng paganda für die heimische Industrie gemacht. Durch ii e s e n Hationalismua wird unsere Position In den Nachkrländern immer pcnwierlger. Gerade der fast 12-Millionen-Import Palästinas hätte uns vor die Frage stellen müssen, ob eine internationale Messe für uns so wichtig ist; ob es nicht viel wichtiger wäre, eine nationale Messe zu machen und nur eine nationale, um dem Volke, Juden und Arabern, zu zeigen, was schon im Lande erzeugt wird, damit der Import verringert werde. Noch haben wir nicht die Position, weder im Lande noch im Orient, um uns eine solche Levante-Messe leisten zu können. Gott helfe uns, daß wir in den vorläufig zu großen Mantel, den wir uns angeschafft haben, möglichst schnell hineinwachsen. Die Gebäude sind da, möge unsere nationale Industrie in einigen Jahren so stark sein, um diese Gebäude mit ihren Mustern füllen 2U können. In der Zwischenzeit weniger Reklame und mehr Leistung! Dies wird unsere Position stärken und unser Verhältnis zu unseren Nachbarn verbessern. Lern! Palästina kennen Ein neues Palästina-Handbuch Das wachsende Interesse an dem Aufbau dieses althistorischen Landes^is jetzt durch die zionistische Arbeit ein neues Gesicht erhält, macht es begreiflich, daß eine diesbezügliche umfangreiche Literatur entsteht. Tausende Touristen bedürfen eines inhaltlich gediegenen, und praktisch handlichen Führers. Der Fiba-Verlag, Wien, hat diesem Bedürfnis Rechnung getragen und ein von Jesaias Press verfaßtes „Neues Palästina-Handbuch" (Führer durch Palästina) auf den Markt gebracht, das mit seinen Karten und Plänen wohl das Trefflichste darstellt, was auf diesem Gebiete bisher geleistet wurde. Dieses Handbuch gibt ein Bild von Land und Leuten, Geschichte und Kultur, Wirtschaft und Forschung und wird jedem Palästinareisenden ein unentbehrlicher Führer sein. Die Sorgfalt, mit der hier das Material behandelt ist, die Klarheit und Uebersicht der Darstellung geben dem Buch diesen Charakter. Das Palästina-Buch lehrt den Laien und Forscher, Touristen und Einwanderer alles sachgemäß sehen und beurteilen. Er erhält Informationen über Schiffahrtslinien, Fahrpreise, Zollvorschriften, Währungsfragen, Postverhältnisse, er kann die Städte, Dörfer und Siedlungen des Landes mit geschichtlichen Rückblicken kennenlernen. Es finden sich auch Transjordanien, Syrien behandelt und eine nach dem jüngsten Stand zusammengestellte Liste der jüdischen Siedlungen des Landes in einer bisher nicht gekannten Vollständigkeit. Das vorzügliche Werk, ein handlicher Band mit 552 Dünndruckseiten, in schmiegsames Leinen gebunden, ist der beste „Baedecker" für Palästina. Gleichzeitig hat der Fiba-Verlag eine Neue Generalkarte Palästinas herausgegeben, die das Palästina-Handbuch wertvoll ergänzt und als weiterer Behelf die besten Dienste zu leisten vermag. Streng rituell 1040 Meter Seehöhe I Kurpension Dr. Hetbt, Semmaring | 600 Meter Seehöhe Erholungsheim Aue Ideale Lage. Sämtliche Diätkuren. Separierte Kinderabteilung mit pädagogisch geschultem Pflegepersonal. Freibad. Liegehalle. Arzt im Hause. Eigener Park. Spielwiesen. Mäßige Preise. Auskunft: H. Sch., Lehrer, J. Eisenberg, Wien, II., Große Pfarrgasse 8, Tel. A-45-4-92. ^^mmmmmmmammmmmmmmmmmmmmmmmmammmmmmmmmmmk. AlfffHerrensRmg der zionistischen Verbindungen Mitteilungsrubrik vom Präsidium werden alle verlautbart diese Rubrik (In dieser ständigen wichtigen Nachrichten werden. Wir bitten alle Bundesbrüder, ständig zu beachten.) Das Präsidium des Ringes hat seinem Bb. Dr. Jakob Ehrlich (Ivria) zu seiner Ernennung zum Rat der Stadt Wien herzlichst gratuliert. — Der Fußballklub Hakoah hat uns in liebenswürdiger Weise sein Lokal für Versammlungen und für das Sekretariat kostenlos zur Verfügung gestellt. — Die Sekretariatsstunden werden bis auf weiteres jeden Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr 30 bis 17 Uhr in den Räumen des F. C. Hakoah, Wien, I., Biberstraße 17 (Telephon R-25-4-97), abgehalten. — Die konstituierende Sitzung des neugewählten Präsidiums und Ausschusses findet am Montag, den 4. Juni a. c, um halb 8 Uhr abends im Klublokal des F. C. Hakoah, Wien, I., Biberstraße 17, 1. Stock, statt. Alle Auschußmitglieder werden gebeten, pünktlich zu erscheinen. — Das Referat für nach Palästina auswandernde Bundesbrüder hat Bb. Hans Charmatz übernommen und erteilt jeden Dienstag von 16 bis 17 Uhr in unserem Sekretariat, I., Biberstraße 17, 1. Stock, allen Bundesbrüdern, die sich für Auswanderung nach Palästina interessieren, Auskünfte. Ebenso informiert er Interessenten über Verhältnisse, Arbeitsmöglichkeit, Preise usw. in Erez Israel. — Die A.-H.- Verbände der uns angeschlossenen Verbindungen werden höfl. ersucht, den von der Generalversammlung beschlossenen Mitgliedsbeitrag in der Höhe von S 1.50 per Semester im Kreise ihrer Mitglieder einzukassieren und an uns zur Einzahlung zu bringen. Postsparkassenkonto: Ring der A.-H.-Verbände der zionistischen Verbindungen, Wien D 4497. — Es besteht die Absicht, im Rahmen des A.-H.-Ringes eine Sportgruppe zu gründen, Interessenten wollen sich direkt an das Ausschußmitglied Bb. Dr. Moritz H a r n i k, Wien, VIII., Wickenburggasse 17, Telephon A-26-0-82, wenden. Der Sonderzug nach Polen ist vormittag am 17. Mal pünktlich um 8 Uhr 30 vom Nordbahnhof abgegangen. Die Reiseteilnehmer waren in bester Stimmung. Am 4. Juni 1934 ist die Ankunft neuer Gäste aus Polen zu erwarten. Diese Fahrt wird vom Syndikat der Journalisten in Lemberg organisiert. (Sekretariat: Bureau E. Ferstel, I., Kärntnerring 12, Tel. U-40-301.) An dieser Fahrt nehmen auch Gäste der „Czernowitzer Allgemeinen Zeitung" teil. Ueberau knitterfeste Krawatte, Marke „Phoenix", aus Tootals patent. Stoffen, S 5.50. Ausgezeichnet schmeckt das Essen im Restaurant Spritzer, jetzt II.,Hammer-Purgstall-Gasse7,1 Minute vom Dianabad (früher „Hotel National")- Feinste Wiener; Küche. Speisen am Ro«t, Dalotattner, Weine/ Die Vereinigung jüdischer Hörer an der Hochschule für Welthandel veranstaltet am Dienstag, den 29. Mal 1934, um halb 8 Uhr abends, im Zentralheime der jüdischen Studentenschaft, Wien, IX., Alserstraße 26, einen Vortrag des Herrn ADOLF BOEHM Uber das Thema „Wirtschaftsstruktur Palästinas" (Eindrücke seiner letzten Palästina-Reise). Gäste herzlichst willkommen. Eine billige Amerikareise Wollen Sie eine Amerikareise unternehmen? Wer sagt da nicht „ja" und in der nächsten Sekunde auch schon „nein, das kann ich mir nicht leisten". In vielen Fällen mag dies zutreffen. Jetzt bietet sich eine Gelegenheit, zu einem billigen Preis bei überreichen Leistungen alte Wunschträume zu verwirklichen. „The Vienna Herald" veranstaltet gemeinsam mit der French- L i n e (Compagnie Generale Transatiantique) vom 15. Juli bis 13. August eine Gesellschaftsreise zum Besuche der Weltausstellung in Chlkago mit Aufenthalt in Paris und Rundreise durch die Vereinigten Staaten zum Preise von n u r S 2185.—. Detaillierter Prospekt und unverbindliche Auskünfte kostenlos durch „The Vienna Herald", Wien, I., Tegetthoffstraße 7, Telephon R-26-0-76, R-26-1-45. Jüdische Kunststelle II., Aspernbrückengasse 2, Tel. R-48-2-91. Den Mitgliedern stehen ermäßigte Karten in fast alle Theater Wiens zur Verfügung. (Bundestheater, Volkstheater usw.). Karten für das Raimundtheater, Theater a. d. Wien müssen einen Tag vorher bestellt werden. Für die Bundestheater, Scala, Deutsches Volkstheater usw. sind die Karten ständig vorrätig. — Novellenband Erich Mann, 30. Mai, 9 Uhr, Ingenieur- und Architektenverein. Mitwirkend Valerie Schneck. Einleitende Worte Dr. Oskar Rosenfeld. Konzert: Smetana-Feier, mitwirkend Jarmila Novotna, 30. Mai, großer Musikvereinssal. Erich Mann liest jüdische Erzähler. Der jüdische Mark Twain, Scholem Alejchem, wird von der ganzen jüdischen Welt anläßlich seines 75. Geburtstages und seines fünfzigjährigen Schriftstellerjubiläums gefeiert. Erich Mann liest charakteristische Proben der Scholem Alejchemschen Prosa, vorher Erzählungen von Awigdor Hameiri, Leopold Eichler, Martha Hoffmann, J. L. Perez. Mitwirkend Valerie Schneck. Einleitende Worte Dr. Oskar Rosenfeld. Der Abend findet Mittwoch, den 30. Mai, um 9 Uhr im Ingenieur- und Architektenverein, I., Eschenbachgasse 9, statt. Karten in der „Jüdischen Kulturstelle", II., Aspernbrückengasse 2. Trauung. Sonntag, den 27. Mai 1. J., halb 5 Uhr nachmittags, findet im Tempel, IL, Tempelgasse, die Trauung der Mitglieder der Judenstaatsjugend Salomon Malkin mit Berta Gallner statt. Wichtig für Polenreisende! Vom 11. bis 28. Juni findet eine besonders billige Gesellschaftsreise nach Polen statt. Näheres Polnisches Verkehrsbureau „Francopol", Wien, III., Rennweg 1. — XIV. Internationale Ostmesse in Lwow. Vom 1. bis 16. September 1934 findet eine Internationale Ostmesse in Lwow statt, die außerordentliche Gelegenheit zur Anknüpfung von Handelsbeziehungen mit Polen bietet. Für Aussteller und Besucher Visa gratis und bedeutende Fahrtermäßigung. Näheres: Polnisches Verkehrsbureau „Francopol", Wien, III., Rennweg 1, Telephon«» nummer IM6-4-90. Jüdischer Sport Kommt zur „Haganah"! Der Wehrsport- und Schützenverein „Haganah" bietet jungen volksbewußten Juden die Möglichkeit zur Ausbildung in allen wehrsportlichen Disziplinen. Es werden u. a. Boxkurse abgehalten. Unter bewährter Leitung erfolgt die Unterweisung im Stockfechten usw. Die wehrsportliche Ausbildung der jüdischen Jugend ist heute wichtiger als jemals zuvor. Deshalb kommt zur „Haganah"! Anmeldungen und Auskünfte Montag und Donnerstag in der Zentrale, Wien, IX., Nußdorferstraße 16, in der Zeit von 19 bis 21. Uhr. Touristik- und Skiklub Hakoah. Sonntag, den 27. Mai d. J., Zusammenkunft halb 9 Uhr Nußdorferplatz. Führer: Dr. Mandler. Bei Schönwetter Badeausflug. Voranzeige: Frühlingsfahrt auf den Schneeberg. Am 3. Juni Fahrt mit dem Sonderzug der Aspangbahn. Abfahrt am Vortag. Ermäßigter Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt S 4.60. Es werden folgende Touren geführt: je eine Klettertour (Führer: Otto Meißner und Frledr. Plautus); sowie eine leichtere Wanderung (Führer: Dr. Ernst Mandler). Karten rechtzeitig besorgen beim Landesverband für Fremdenverkehr in Niederösterreich, I., Nibelungengasse 1. Persönliche Anmeldungen bei den Führern an den Klubabenden notwendig. Klubabende jeden Freitag von halb 9 Uhr bis 11 Uhr I., Wiesingerstraße 11. Gäste willkommen. Wir machen ganz besonders darauf, aufmerksam, daß wir die Bahnermäßigung ganzjährig haben. Jüdische Aerzte, die Frontdienst nachweisen können, wollen ihre Anschrift und Telephonnummer an das Sekretariat der „Oesterreichischen Aerztevereinigung jüdischer ehemaliger Frontkämpfer", Wien, IV. Favoritenstraße 72/12, bekanntgeben. Ehrung. Bei der Generalversammlung der Bergsportaktion des Oesterreichischen Touring- Clubs wurde der bisherige langjährige Obmann Herr Hugo Mikolasch zum Ehrenmitglied gewählt. Gleichzeitig wurden Herrn Mikolasch seitens der Skisektion das große goldene Ehrenkreuz und vom Oesterreichischen Touring-Club selbst die Silberne Ehrennadel überreicht. Herr Mikolasch lehnte mit Rücksicht auf seine zahlreiche anderweitige Inanspruchnahme seine Wiederwahl zum Obmann ab. Histadruth Iwrith, II., Kleine Mohrengasse 3. Samstag, den 26. d. M., pünktlich viertel 9 Uhr abends. „Mispath sifruthl al hamiflagthiuth b'israel" (Literarisches Gericht über das Parteiwesen im Judentum). Beth-hadin: Dr. D. Rothbium, Rabbiner M. Zlker .Rabbiner Dr. M. Gerstel, Dr. D. Weinstein, Dr. M. E. Klarmann. Hekathegor: Dr. Gh. Tartakower, Prof. J. Gelernter. Hasanegor: Dr. Orechow, S. Dulltzky, Dr. Sch. Lilienfeld. Hamumche: M. Ungerfeld. Haedlm: S. Auerbach, S. Rudsky u. a. Mitteilungen de« Jüd.-Akad. Technikerverbandes. Samstag, den 26. d. M., veranstaltet der Jüd.-Akad. Technikerverband eine Exkursion in die Weekendausstellung. Treffpunkt: 3 Uhr Eingang Mariahilferatraße des Messepalastes. — Am 15. Juni d. J. startet die vom Jüd.-Akad. Technikerverbandes durchgeführte Reise der „Judtta" zu den Prager Festwochen. Sie dauert vom 15. bis 19. Juni «und kostet S 27.—. Für billiges Quartier ist gesorgt. Gemeinsame Visabesorgung. Anmeldungen zu allen Veranstaltungen in den Arotsatunden des Jüd.-Akad. Technlkerverhaj»dM. IX., Alserstraße 26, Dienstag und Donnerstag yoa 0 fei« 1 XShu *